DE250484C - - Google Patents

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DE250484C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/36Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250484 KLASSE 64 b. GRUPPE
RICHARD KNÖLLNER in MAGDEBURG.
mit kreisenden Innenbürsten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verschieben der Flaschen an FIaschenbürstmaschinen mit kreisenden Bürsteinrichtungen. Gegenüber den durch Kurbel 5 oder Kurven arbeitenden Anordnungen zeichnet sich die vorliegende u. a. dadurch aus, daß ihre Arbeitsstelle innerhalb der Maschine sofort und ohne Schwierigkeit verlegt werden kann, daß bei einem Hindernis, beispielsweise
ίο Flaschenbruch oder Zwischenfallen eines Fremdkörpers, eine gewaltsame Zerstörung der arbeitenden Teile vollkommen ausgeschlossen ist, und daß ein Rückstoß bei dem periodischen Angriff der Teile auf die Maschine nicht stattfindet.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Flaschenmitnehmer mittels einer Zahn- oder Reibungsstange mit einem von der Maschinenwelle stets umgetriebenen Zahn- oder Reibungsgetriebe durch eine Reibungskupplung in Verbindung stehen, die durch einen leicht versetzbaren Anschlag zeitweilig zum Eingriff gebracht wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer solchen Vorrichtung in einer Flaschenbürstmaschine mit stehender Welle; die Vorrichtung ist jedoch unabhängig davon, ob bei den genannten Maschinen die Bürsteinrichtungen in einer wagerechten oder senkrechten Ebene kreisen.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine Flaschenbürstmaschine mit wagerecht kreisenden Bürsten, der Deutlichkeit wegen nur mit der in der Schnittebene liegenden Vorrichtung.
Fig. 2 ist die Draufsicht auf die Vorrichtung unter Weglassung der den Anschlag zweckmäßig tragenden Decke.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine Kupplung.
Auf der Hauptwelle α der Maschine ist ein Zahnrad b angebracht; die Welle α trägt an ihrem oberen Ende eine Muffe c, an welche die Führungsstangen d für die die Flaschen verschiebenden Teile e, beispielsweise die bekannten Doppeltrichter, angreifen; die Muffe c dreht sich mit ihrem Führungsstern d und dem die Bürsteinrichtungen tragenden Gestell um die sich weit schneller drehende Welle a.
Auf den Führungsarmen sind Lager f angebracht, in welchen eine Achse g durch ein Zahnrad h in Eingriff mit dem auf der Welle α sitzenden Rad b gedreht wird; ihr oberer Teil trägt einen Reibungskegel i, der, durch einen Stift k in einem Langloch mitgenommen, durch eine Feder I nach oben gedrängt wird, d. h. außer Eingriff mit einem frei sich drehenden Rade m, welches den anderen Teil der Kupplung bildet. Dieses Rad m ist in dauerndem Eingriff mit einer Zahnstange n, welche an dem Mitnehmer e angreift.
An der feststehenden Decke 0 der Maschine ist nun ein Anschlag φ etwa in Form eines kurzen, federnd zurückweichenden Hebels, vorgesehen; derselbe kann zweckmäßig auf dem Kreise, den unter ihm die Kupplungsköpfe * " beschreiben, an der festen Decke 0 verschoben
und an beliebiger Stelle leicht festgestellt werden.
Die Decke ο wird durch die Ummantelung und deren Gerippe q von der feststehenden Schale r getragen, während der Haltestangenstern d und der Abschlußmantel s mit dem die Bürsten antriebe t tragenden Tisch ü durch das Rädergetriebe ν ν bewegt kreist.
Die das Zahnrad b tragende Welle α geht
ίο durch die hohle Tischwelle hindurch und wird durch das Getriebe w von der Riemenscheibe χ zu schneller Umdrehung angetrieben; sie trägt zugleich den Antrieb y für die Bürsten. Für das vorliegende Ausführungsbeispiel der Maschine, bei welchem die Flaschen von den Bürsten abgestreift werden sollen, ist die Arbeitsweise der Vorrichtung wie folgt:
Die Welle α und das Rad b bewegen die Räder k, die mit ihren Achsen g die bewegliehen Kupplungsteile i während ihres Kreisens drehen. Das lose liegende Rad m läßt eine beliebige Stellung der Mitnehmer e zu. Bei dem Kreisen gelangen die Kupplungsköpfe unter den Anschlag p, werden herabgedrängt und die Kupplung während der kurzen Dauer des Vorüberganges unter dem Anschlag in Tätigkeit gesetzt, wodurch der Teil e nach außen bewegt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verschieben der Flaschen bei Flaschenreinigungsmaschinen mit kreisenden Innenbürsten, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannten Mittel zur Mitnahme der Flaschen durch zeitweise Einschaltung einer Zahnstange (n) in ein mit den Bürsten kreisendes Zahngetriebe bewegt werden.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf der dem Bürstenträger voreilenden Welle (a) sitzendes Zahngetriebe (b,h), ein auf der Führungsstange der Mitnehmer gelagertes Zahnstangengetriebe (m, n) und eine beide zeitweise verbindende Reibungskupplung (i), deren Angriff durch einen in ihre Bahn tretenden Anschlag (j>) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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