DE250408C - - Google Patents

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DE250408C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Hard Magnetic Materials (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jlfc 250408 KLASSE 21 e. GRUPPE
Ferraris-Wechselstromzähler. Patentiert Im Deutschen Reiche vom 19. März 1911 ab.
Bei Ferraris-Wechselstromzählern mit dreischenkligem Magneteisen wurde bisher gegenüber dem in der Mitte liegenden Spannungseisen jenseits des Ankers ein Schlußeisen angeordnet, das entweder nur so breit war wie das Spannungseisen selbst, oder aber das über die ganze Breite des Magneteisens, also von einem Stromschenkel bis zum anderen reichte. Diese Anordnungen haben beide den Nachteil, daß die außenliegenden Stromfelder in verhältnismäßig großem Abstand vom Spannungsfeld den Anker durchsetzen, so daß das Drehmoment verhältnismäßig niedrig ist. Gemäß der Erfindung wird dem Spannungseisen gegenüber ein Schlußstück von solcher Breite angeordnet, daß die Stromfelder zum Spannungsfeld hingezogen werden und in möglichster Nähe des Spannungsfeldes den Anker durchsetzen. Dadurch ergibt sich gegenüber den früheren Anordnungen bei gleicher Ampere-. windungszahl ein wesentlich höheres Drehmoment, oder umgekehrt zur Erreichung der gleichen Zugkraft genügt jetzt eine geringere Stromstärke.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Magneteisen mit dem Schlußstück gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, α ist der Spannungsschenkel des Magneteisens, b und c sind die Stromschenkel, d ist der Anker des Zählers. e ist das Schlußstück. Dieses Schlußstück e, das auf jeden Fall breiter als das Spannungseisen α, aber schmaler als das ganze Magneteisen von Stromschenkel zu Stromschenkel ist, zieht die Stromfelder gegen das Spannungsfeld, so daß die Felder den Anker in möglichster gegenseitiger Nähe durchsetzen und eine innige Verkettung der Kraftlinien im Anker stattfindet.
In dem Schlußstück e kann eine Aussparung f vorgesehen sein zur Aufnahme eines, nicht magnetischen Metallringes oder Bügels g, durch dessen Verschiebung die ruhende Reibung kompensiert und das Anlaufmoment geregelt werden kann. Das Schlußstück kann auch verstellbar angeordnet sein, wodurch sowohl die Zugkraft als auch das Drehmoment geregelt werden kann.
Bei Mehrphasenzählern, bei welchen zwei Magnetsysteme, die einander diametral gegenüberliegen, auf den Anker einwirken, bietet die Anordnung gemäß der Erfindung noch den besonderen Vorteil, daß das gegenseitige Zusammenwirken der Stromfelder des einen ■ Systems mit dem Spannungsfeld des anderen den Gang des Zählers praktisch nicht mehr beeinflußt. In Fig. 2 der Zeichnung ist diese Anordnung im Grundriß schematisch dargestellt, h ist der Anker, i und k sind die beiden Magnetsysteme mit den Schlußstücken I und m, die punktiert gezeichnet sind. Infolge der bestimmten Breite der Schlußstücke werden wieder die Stromfelder der einzelnen Systeme zum Spannungsfeld hingezogen. Durch dieses Zusammenziehen der Stromfelder der einzelnen Systeme wird aber der Hebelarm einer aus den Stromfeldern des einen Systems mit dem Spannungsfeld des anderen Systems resultierenden Kraft in bezug auf
die Ankerachse« außerordentlich klein, so daß eine praktische Einwirkung dieser Kraft auf den Gang des Zählers ausgeschlossen ist.
Auch bei dieser Anordnung können die Schlußstücke zum Zwecke der Reibungskompensation Metallbügel oder Ringe tragen oder verstellbar sein.
Das Schlußstück gemäß der Erfindung kann auch bei dreischenkligen Magneteisen, die auf ίο dem mittleren Schenkel die Stromspule und auf dem äußeren Schenkel Spannungsspuleii tragen, Verwendung finden. Das Schlußstück sitzt dann der Stromspule gegenüber.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ferraris -Wechselstromzähler- mit dreischenkligem Magneteisen und einem dem mittleren Schenkel gegenüberliegenden Schlußstück, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Schlußstücks größer ist als die Breite des mittleren Schenkels und kleiner als die Entfernung der Außenschenkel voneinander, so daß die außen liegenden Felder in möglichste Nähe des in der Mitte liegenden Feldes gezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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