DE250406C - - Google Patents
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- DE250406C DE250406C DENDAT250406D DE250406DA DE250406C DE 250406 C DE250406 C DE 250406C DE NDAT250406 D DENDAT250406 D DE NDAT250406D DE 250406D A DE250406D A DE 250406DA DE 250406 C DE250406 C DE 250406C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P25/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
- H02P25/02—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the kind of motor
- H02P25/10—Commutator motors, e.g. repulsion motors
- H02P25/12—Commutator motors, e.g. repulsion motors with shiftable brushes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JHS 250406 -KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1911 ab.
Die Regelung von Wechselstromkommutatormotoren wird vielfach durch Bürstenverschiebung
bewirkt; dabei hat sich herausgestellt, daß beim Anfahren und bei sehr geringen Geschwindigkeiten der Stromverbrauch ein
ziemlich hoher ist, wobei überdies eine starke Phasenverschiebung auftritt. Um diese Nachteile
zu vermeiden, wendet man in solchen Fällen, wo öfter angefahren oder längere Zeit
ίο mit niedriger Geschwindigkeit gefahren werden
muß, ein Regelungsverfahren an, wobei außer der Bürstenverschiebung noch mehrere Spannungsstufen
benutzt werden. Man legt dabei den Motor zunächst an die niedrigste Spannungsstufe
und schiebt die Bürsten vor; um die Geschwindigkeit weiter zu erhöhen, werden
zunächst die Bürsten wieder zurückgeschoben, auf die nächst höhere Spannungsstufe umgeschaltet,
dann die Bürsten wieder vorgeschoben.
Dieses Verfahren wiederholt sich bei jeder Spannungsstufe.
Um die Bedienung zu erleichtern, wird nach vorliegender Erfindung das Verschieben und
Zurückziehen der Bürsten und das Umschalten auf die verschiedenen Spannungsstufen nur
von einem einzigen Schaltorgan bewirkt, und zwar in der Weise, daß dieses Organ während
des ganzen Schaltvorganges stets in derselben Richtung bewegt wird.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
in ihrer einfachsten Gestalt schematisch dar.
Die Bürstenverschiebung wird nach dieser
Einrichtung von einer Kurbel α abgeleitet, die auf der Welle b befestigt ist. Von dem Kurbelzapfen
c geht eine Kuppelstange d zu dem Bürstenring e. Es ist ohne weiteres ersichtlich,
daß der Bürstenring e, wenn die Welle b in Umdrehung versetzt wird, entsprechend
der Drehungsrichtung der Kurbel nach der einen oder anderen Seite geschoben wird. Der
Antrieb der Welle b kann in irgendeiner an sich bekannten Weise, beispielsweise durch
Schneckenrad, erfolgen; mit derselben Antriebsvorrichtung wird eine Schaltwalze g o. dgl.
betrieben, welche die verschiedenen Spannungsstufen einschaltet.
In solchen Fällen, wo der Motor nach beiden Drehrichtungen laufen muß, genügt die geschilderte
Einrichtung nicht. Der Antrieb muß hier derart sein, daß für die eine Drehrichtung
die Bürsten von dem Nullpunkte aus stets nach dem einen Sinne vorgeschoben und dabei die verschiedenen Spannungsstufen eingeschaltet
werden, für die andere Drehrichtung dagegen von derselben Nullage aus die Bürsten
nach der anderen Richtung verschoben werden. Dies läßt sich durch folgende Einrichtung
erreichen. Außer der Kurbel α wird eine zweite Kurbel h (Fig. 2) benutzt; die Kurbelzapfen
c und i sind durch eine Stange k verbunden, die so eingerichtet ist, daß sie entweder
in c oder in * gelagert ist und einen Schlitz besitzt, in dem der andere Kurbelzapfen
gleiten kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 beiliegender Zeichnung ist die Stange k auf dem Kurbelzapfen i gelagert,
während der Kurbelzapfen c sich in
einem Schlitz bewegt. Die zur Verbindung mit dem Bürstenring dienende Stange d wird
nun an einem bestimmten, gegebenenfalls regelbaren Punkt I des Hebels k befestigt.
5. Die Kurbel h sitzt auf der Welle m; . diese Welle wird durch einen besonderen Antrieb so gedreht, daß für die eine Drehrichtung des Motors die Kurbel h bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung in wagerechter Lage nach
5. Die Kurbel h sitzt auf der Welle m; . diese Welle wird durch einen besonderen Antrieb so gedreht, daß für die eine Drehrichtung des Motors die Kurbel h bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung in wagerechter Lage nach
ίο links hin, bei der anderen Drehrichtung um
i8o° gedreht nach rechts hin liegt. Die Kurbel α dient nach wie vor zum Regeln der
Geschwindigkeit. Die Schaltwalze g ist wieder in ähnlicher Weise wie in Fig. ι mit der Bewegungsvorrichtung
der Kurbel α verbunden.
Steht nun die Kurbel h beispielsweise nach
links, wie in Fig. 2 dargestellt, und soll der Motor angelassen werden, so wird wieder die
Kurbel α in Drehung versetzt. Der Hebel k schwingt dabei hin und her und treibt durch
die Verbindungsstange d den Bürstenring e an. Die Bewegung des Bürstenringes ist um so
größer, je mehr der Befestigungspunkt I der Verbindungsstange d nach oben verlegt wird.
Soll der Motor in der entgegengesetzten Richtung anlaufen, so wird die Kurbel h um
i8o° gedreht. Wird nun wieder die Kurbel a in Umdrehung versetzt, so schwingt der Hebel k wieder hin und her; der Angriffspunkt I
der Stange d hat sich aber weiter nach rechts verschoben, so daß der Bürstenring jetzt eine
andere Lage einnimmt als vorher.
Führt man die beiden Kurbeln α und h mit
gleichem Radius aus und läßt die Stange d in der Mitte der Stange k angreifen, so würde
bei Linkslage der Kurbel h der Hebel k die beiden mit 1 und 2 bezeichneten Stellungen,
bei der Rechtslage der Kurbel h dagegen die mit 3 und 4 bezeichneten Stellungen einnehmen.
Bei links gerichteter Kurbel h würde Lage 2 die Nullage, Lage 1 dagegen die Lage für
volle Fahrt sein. Ebenso würde bei rechts liegender Kurbel h Lage 4 die Nullage, Lage 3
dagegen die Lage für volle Fahrt sein. Man erkennt leicht, daß, wenn der Angriffspunkt I
des Hebels d an dem Hebel It so gelegt wird, daß er in den Lagen 2 und 4 mit dem
Kreuzungspunkt dieser beiden Linien zusammenfällt, dann der Bürstenring bei Umdrehung
der Kurbel α jedesmal genau von der Nullage bis in die Lage für volle Geschwindigkeit bewegt
wird. Liegt der Angriffspunkt des Hebels d am Hebel k tiefer, so geht die Bewegung
zwar ebenfalls bis in die Lage für volle Fahrt, der Bürstenring geht aber nicht bis ganz in
die Nullage zurück; er durchwandert diese nur beim Umlegen der Kurbel h. Da nun
erfahrungsgemäß die Geschwindigkeit bzw. Zugkraft der Motoren sehr rasch nachläßt, wenn
man die Bürsten aus der Lage für volle Geschwindigkeit zurückschiebt, so ist es zweckmäßig,
den Angriffspunkt weiter nach oben zu verlegen, und zwar hat man bei der vorliegenden
Anordnung ein sehr bequemes Mittel, die Größe der Verschiebung zu ändern, wobei
der Bürstenring doch stets in die richtige Lage für volle Geschwindigkeit kommt. Durch
Veränderung der Kurbelradien und der Länge des Hebels d hat man ohne weiteres Möglichkeiten
an der Hand, die genauen Endstellungen zu erreichen.
Eine weitere Vereinfachung der Anordnung läßt sich dadurch erzielen, daß für die Kurbel h
kein besonderer Antrieb vorgesehen wird, sondern daß diese von der Kurbel α aus oder
von einem hiermit verbundenen Zahnradvorgelege o. dgl. in an sich bekannter Weise mitgenommen
wird, wenn die Antriebsvorrichtung für die Kurbel α durch die Nullage gedreht
wird. Der Antrieb würde dann in der Weise vor sich gehen, daß das Handrad der Antriebsvorrichtung
von der Nullage aus, um beispielsweise Rechtslauf des Motors zu erhalten, fortlaufend
in einem Sinne gedreht wird, bis die Endstellung erreicht wird; will man ausschalten,
so dreht man das Handrad immer weiter zurück bis in die Nullage, will man rückwärts
anfahren, so dreht man das Handrad weiter rückwärts, bis man wieder die Endlage erreicht
hat. Um auszuschalten, dreht man dann wieder in dem ersten Sinne bis in die Nullage.
Die Mitnehmereinrichtung kann beispielsweise durch die unter dem Namen »Malteser Kreuz«
bekannte Anordnung geschehen.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Regelung von Wechselstromkommutatormotoren
durch abwechselnde Bürstenverschiebung und Spannungsveränderung, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerorgane zur Verschiebung der Bürsten und zur Veränderung der Spannung
während des ganzen Schalt Vorganges für eine Drehrichtung des Motors stets in
der gleichen Richtung bewegt werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung
des Bürstenringes (e) von einer Kurbel (a) abgeleitet wird, die während des ganzen
Einschaltend in gleichem Sinne gedreht wird, wobei mit der die Kurbel (a) steuernden
Vorrichtung eine Schaltwalze (g) verbunden ist, welche die verschiedenen Spannungsstufen einschaltet.
3. Einrichtung zur Bürstenverschiebung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bürstenverschiebung von einem Hebel (k) abgeleitet wird, der in einem
Punkt (beispielsweise in einem Endpunkt) durch eine Kurbel (a) bewegt wird und
in einem zweiten Punkt (z. B. dem anderen
Endpunkt) von einer zweiten Kurbel (h) bewegt wird, die beim Umsteuern von
Linkslauf auf Rechtslauf umgelegt wird. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt, von dem die Bürstenverschiebung abgeleitet wird, auf dem Hebel (k) verschiebbar
angeordnet ist, zum Zweck, die Größe der Verschiebung zu regeln.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (h)
zum Umsteuern von Linkslaüf auf Rechtslauf durch die - andere Kurbel (a) oder
eine mit dieser verbundene mechanische Vorrichtung in an sich bekannter Weise mitgenommen wird, wenn die letztere
Kurbel (a) durch die Nullage des Systems hindurchgedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250406C true DE250406C (de) |
Family
ID=508932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250406D Active DE250406C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250406C (de) |
-
0
- DE DENDAT250406D patent/DE250406C/de active Active
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