DE23988C - Regulator für elektrische Ströme - Google Patents

Regulator für elektrische Ströme

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DE23988C
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DENDAT23988D
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S. Z. DE FERRANTI und A. THOMPSON in London
Publication of DE23988C publication Critical patent/DE23988C/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/02Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals
    • G05B1/025Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals using inductance means

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Description

PATENTAMT
Regulator für elektrische Ströme.
Diese Erfindung hat Neuerungen an Regulirapparaten für elektrische Ströme zum Gegenstande.
Zur Regulirung eines von einer dynamoelektrischen Maschine erzeugten elektrischen Stromes werden von der Achse einer dynamoelektrischen Maschine oder von dem sie treibenden Motor auf zwei Räder, die auf einer Achse lose sitzen, drehende Bewegungen im entgegengesetzten Sinne übertragen.
Zwischen diesen beiden Rädern und auf ihrer gemeinsamen Achse ist eine Klaue angebracht, die längs der Achse verschiebbar ist und von einer Feder leicht in einer Richtung gezogen wird. Die Feder zieht die Klaue gegen eines der' Räder, wodurch zwischen diesem und der Achse eine feste Verbindung hergestellt wird, wenn kein oder ein zu schwacher Strom durch die Leitung geht. Ist der Strom hinreichend stark, so wird die Klaue in folgender Weise in der entgegengesetzten Richtung gezogen: Die Klaue ist mittelst eines Gelenkes mit einer beweglichen Spule verbunden, auf welche zwei feststehende Spulen, durch welche der zu regulirende Strom hindurchgeht, einwirken. Jede dieser Spulen ist von länglicher Gestalt, und die bewegliche Spule ist derart angebracht, dafs sie sich um eine centrale Achse, die mit den längeren Seiten ihrer Windungen parallel ist, drehen kann. Die beiden Spulen sind parallel zu einander und durch einen Zwischenraum von einander getrennt aufgestellt. Die bewegliche Spule ist kürzer und senkrecht zu ihnen aufgestellt, so dafs ihre beiden gegenüberstehenden Seiten in die Hohlräume in der Mitte der festen Spulen eintreten können. Die oben erwähnte Feder zieht die bewegliche Spule in eine gegen die festen etwas geneigte Stellung. Wie nun die Stromstärke wächst, zieht die Einwirkung der festen Spulen die bewegliche Spule in eine dem Zuge der Feder entgegengesetzte Richtung; wenn der Strom hinreichend stark geworden ist, überwindet diese Einwirkung den Zug der Feder, und die bewegliche Spule nähert sich einer Stellung, in welcher die Achsen der festen und beweglichen Spulen zusammenfallen. Dadurch wird die Klaue von dem Rade, das sie bisher mit der Welle fest verband, weggezogen, und diese wird nicht mehr gedreht; eine weitere Verstärkung des Stromes bewirkt, dafs die Klaue sich weit genug verschiebt, um das andere Rad an die Welle zu klammern; die Welle wird dann in der früheren entgegengesetzten Richtung gedreht.
Die der Welle mitgetheilte Bewegung kann zur Verstellung des Regulators der Dampfmaschine oder zur Veränderung der Expansion durch Einwirkung auf die Steuerung verwendet werden; oder sie kann auch einem Contactstabe eine hin- und hergehende Bewegung mittheilen, durch welche Widerstände ein- und ausgeschaltet werden; oder sie kann endlich dazu verwendet werden, Theile des Umwickelungsdrahtes der Elektromagnete der dynamoelektrischen Maschine aus- oder einzuschalten.
Fig. ι stellt einen verticalen, Fig. 2 einen horizontalen Durchschnitt eines nach dieser Erfindung gebauten Regulirapparates dar.
In diesen Figuren bezeichnen A B zwei Räder, die lose auf der Achse C sitzen, die durch ein Rad D in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden, welches Rad D von der dynamoelek-
trischen Maschine oder der Dampfmaschine angetrieben wird; statt des Rades D kann man auch andere Mittel verwenden, um den Rädern A und B Drehungen im entgegengesetzten Sinne von der dynamoelektrischen Maschine oder dem Dampfmotor mitzutheilen. B ist eine Klaue, die auf der Welle C hin- und hergleiten, nicht aber sich um dieselbe drehen kann. F ist ein Hebel, der sich um einen Unterstützungspunkt F drehen kann, wodurch · die Klaue E längs der Achse hin- und hergezogen werden kann und dadurch in Stand gesetzt wird, entweder das Rad A oder das Rad B an die Welle zu klammern, je nachdem sie zum Eingriff kommt. G ist eine Feder, durch welche der Hebel in einer Richtung gezogen wird; die Spannung der Feder kann durch die Regulirschraube G' verändert werden. H ist eine Verbindungsstange, durch welche der Hebel F in der dem Zug der Feder entgegengesetzten Richtung gezogen werden kann; sie ist mit einer Spule / verbunden, die, wie ersichtlich, derart angebracht ist, dafs sie sich um ihre Längenachse drehen kann. Die Verbindung der Stange mit der Spule ist auf einer Seite der Achse hergestellt, so dafs, wenn die Spule sich um ihre Achse dreht, diese Stange eine Bewegung in ihrer Längsrichtung vollführt.
JJ sind feste Spulen, deren Achsen zusammenfallen und senkrecht auf der Achse der beweglichen Spule /sowie auch deren Drehungsachse stehen, wenn diese letztere Spule sich in der Mittelstellung befindet. Die Seiten der Spule / können, da sie kleiner ist, in die Hohlräume der Spulen JJ eindringen. Man leitet nun den zu regulirenden Strom oder einen Zweig desselben durch alle drei Spulen, und der Apparat wirkt, wie weiter oben erläutert wurde, wodurch die Welle C in der einen oder anderen Richtung gedreht wird, je nachdem der Strom zu schwach oder zu stark ist.
Die Welle theilt, wie in den Zeichnungen dargestellt wird, einer zweiten Welle K Bewegung mit, welche wieder ihrerseits durch Schraube und Zahnrad einer dritten Welle eine langsamere drehende Bewegung mittheilt, und die Bewegung dieser dritten Welle kann dazu verwendet werden, um durch die Geschwindigkeit des Dampfmotors oder in anderer Weise die Stromstärke zu reguliren, wie es weiter oben erläutert wurde.
Wenn die Wirkung der schwingenden Spule nicht stark oder empfindlich genug ist, um die Klaue zu bewegen, so könnten die Bewegungen der Spule dazu verwendet werden, um leitende Verbindungen herzustellen, welche Spulen von Elektromagneten ein- oder ausschalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung der Welle C, der Räder A und B und der Klauenkuppelung E mit der zwischen den beiden festen Spulen JJ beweglichen Spule / zum Zweck der Regulirung eines dynamoelektrischen Stromes.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23988D Regulator für elektrische Ströme Active DE23988C (de)

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