DE250365C - - Google Patents

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DE250365C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/227Specific dyes not provided for in groups D06P1/228 - D06P1/28
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/22Amino derivatives of triarylmethanes containing OH groups bound to an aryl nucleus and their ethers and esters

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch das Patent 234214 ist ein Verfahren zum Färben von Wolle geschützt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man die aus o-substituierten Aldehyden und o-Oxycarbonsäuren erhältlichen Leukoverbindungen von Triphenylmethanfarbstoffen in saurem Bade auf der Wollfaser fixiert und durch Nachbehandeln mit Chromaten die Farbe entwickelt. Es hat sich nun gezeigt, daß dieses Verhalten von Leukoverbindungen der Triphenylmethanreihe nicht nur den aus o-substituierten Aldehyden entstehenden Leukoverbindungen zukommt; vielmehr hat sich ergeben, daß auch solche Aldehyde, die nicht in o-Stellurig zur Aldehydgruppe substituiert sind, mit o-Oxycarbonsäuren sich zu Leukoverbindungen vereinigen, welche sich in saurem Bade anfärben und entweder in demselben Bade oder in einem zweiten Bade nach chromieren lassen.
Diese Tatsache muß mit Rücksicht auf das bisher Bekannte als durchaus überraschend bezeichnet werden.
Um die Leukoverbindungen der letztgenannten Art zum Färben zu verwenden, kann man in verschiedener Weise verfahren. Man kann beispielsweise die Leukoverbindungen in essigsaurem Bade anfärben, spülen und in einem frischen Bade chromieren; man kann aber auch einbadig, z. B. unter Verwendung der sogenannten Metachrombeize, färben, d. h.
in einem Bade, welches ein Chromat und ein Ammoniumsalz ejnthält.
Beispiel 1.
Um mit Hilfe derjenigen Leukoverbindung, welche durch Kondensation von Methyl-p-benzylaminobenzaldehyd mit o-Kresotinsäure erhalten wird, walk- und pottingechte Färbungen zu erzeugen, kann man in folgender Weise verfahren. Man bestellt ein Färbebad mit I1Z2 bis 2 Prozent dieser Leukoverbindung, 10 Prozent kalz. Glaubersalz und 6 Prozent Essigsäure. Man geht mit der Ware bei 60 ° ein, treibt innerhalb 1Z2 Stunde zum Kochen und kocht x/2 Stunde. Alsdann setzt man in zwei Portionen von je 3 Prozent noch 6 Prozent Essigsäure nach, indem man eine weitere halbe Stunde kocht. Die Ware wird hierauf gründlich gespült und in einem frischen Bade chromiert, welches 2 Prozent Kaliumbichromat und 1 Prozent Schwefelsäure enthält ; man kocht in diesem Bade noch 1J2 Stunde, darauf wird wie üblich gespült und getrocknet. Man erhält auf diese Weise eine schöne rotviolette Nuance mit voller Übersicht; die Fär- bung ist wasch-, walk- und pottingecht.
Beispiel 2.
Für ein einbadiges Färben mittels der vorliegenden Leukoverbindungen sei folgendes Bei-
ß. Außage, ausgegeben am 4. November ig/2.J
spiel unter Verwendung derjenigen Leukoverbindungen gegeben, welche durch Kondensation von Dimethyl-p-aminobenzaldehyd mit o-Kresotinsäure erhalten wird.
Das Färbebad wird bereitet aus ζ Prozent dieser Leukoverbindung vom Gewicht der Ware, 4 Prozent Ammonsulfat und 2 Prozent Natriumchromat; in dieses Färbebad geht man mit der Ware bei 6o° ein, treibt in etwa 3/4 Stunden zum Kochen und kocht während 2 Stunden. Alsdann wird die Ware in der üblichen Weise gespült und fertiggemacht. Die so erhaltene Nuance ist ein klares, volles Rotviolett, das wasch-, walk- und pottingecht ist.
An Stelle der in den vorstehenden Beispielen verwendeten Leukoverbindungen kann man andere derselben Art, wie z. B. die entsprechenden Leukoverbindungen aus Salicylsäure, verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abänderung des Verfahrens gemäß Patent 234214 zur Erzeugung echter Färbungen auf der Faser, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle der dort verwendeten Leukoverbindungen hier die aus nicht-osubstituierten Aldehyden und o-Oxycarbonsäuren entstehenden Leukoverbindungen der Triphenylmethanreihe auf Wolle in saurem Bade fixiert und entweder in demselben oder in einem zweiten Bade die Farbe durch Einwirkung oxydierender Mittel entwickelt.
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