DE2503535A1 - Streueinrichtung - Google Patents

Streueinrichtung

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DE2503535A1
DE2503535A1 DE19752503535 DE2503535A DE2503535A1 DE 2503535 A1 DE2503535 A1 DE 2503535A1 DE 19752503535 DE19752503535 DE 19752503535 DE 2503535 A DE2503535 A DE 2503535A DE 2503535 A1 DE2503535 A1 DE 2503535A1
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DE
Germany
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spreading device
fertilizer
clearing
fertilizer outlet
spreading
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Application number
DE19752503535
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English (en)
Inventor
Josef Gail
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

  • Streueinrichtung Die Erfindung betrifft eine Streueinrichtung fiir Diin-merstreuer, umfassend einen Vorratsbehälter oder Schacht mt unten verengenden Seitenwänden und einem über der Bodenfläche hin- und herbewegbarem Austragungsorgan.
  • Die bekannten derartigen Strueinrichtungen haben in der Bodenflache größenverstellbare Öffnungen, durch welch-e bei der Schieberbewegung Dünger auf den Boden fällt. Nachteili ist dabei, daß durch ien senkrechten Diingerfluß, bei unterschiedlich rieselfihigem Dünger die Streugenauigkeit unzureichend ist.
  • Es sind auch schon Streueinrichtungen mit geschlossenem Boden und seitlichen Austragungsschlitzen bekannt. An einer endlos umlaufenden Kette oder einem Band sind dabei durch die seitlichen Schlitze ragende Finger abgebracht. Beim Durchstreifen der Finger in den Seitenschlitzen fällt kontinuierlich Dünger auf den Boden.
  • Bei dieser mit guter Streugenauigkeit arbeitenden Streueinrichtung ist der technische Aufwand hoch. Bedingt ist das durch die Rückführung des rücklaufenden Trumes des endlos umlaufenden Elementes. dem haben ständig im Dünger rinliilfcnrle Förderelemente einen hohen Verschleiß.
  • D"P mit der vorliegenden Erfind ung zu lösende Aufgabe bestand in einer Streueinrichtung mit ausreichend ueber Streugenauigkeit bei geringem technischen Aufwand, geringem Verschleiß und niedrigem Kraftbedarf für den Antrieb.
  • Die Erfindungsaufgabe wurde dadurch gelöste daß in einem Vorratsbehälter oder Schacht mit sich unten verengenden Seitenwänden, geschlossener Bodenflache und mit darüber bnf-ndlichen Düngeraustrittschlitzen, ein Raumgestinge anerdnet ist, mit welchem auf der Bodenflöche aufliegende Räumorgane im Bereich der Düngeraustrittschlitze hin- und herbewegbare sind.
  • Tn der Ausgestaltung der Erfindung ist die Bodenfläche so hreit, daß unter Berücksichtigung des Schüttwinkels selbsttätig kein Dünger bei den Dneraustrittschlitzen hinausfallen kann. Die Räumorgane haben in der Draufsicht gesehen die Form eines Dreiecks und ragen mit ihren Spitzen bei den Düngeraustrittschlitzen hinaus.
  • Mit rlen dreieckförmigen Räumorganen wird durch die zur flewegungsrichtung schräg stehenden Kanten beim Hin- und Herbewegen zwangsläufig eine der Hublänge entsprechende Düngermenge bei den Streuschlitzen hinausgeschoben. Die Hublänge ist mit einem Übersetzungshebel regulierbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das Gestänge mit den Räumorganen mittels einer Kurvenwalze bewegt. Durch eine entsprechende Ausbildung der Kurven walze -kann die für eine gute Streuarbeit nötige Hubwendz kurz sein und von einer Drehung der Kurvenwalze können mehrere Hubbewegungen abgegeben werden. Wie bei Streueinrichtungen bekannt, wird die Kurvenwalse fahrabhängig über ein Laufrad oder von der Zapfwelle angetrieben.
  • Eine erfindungsgemäße Streueinrichtung kann außer unter einem Vorratsbehälter auch in einem Streuschacht für größere Arbeitsbreiten untergebracht sein. Dabei ist dann über dem Austragungsorgan ein Förderelement angeordnet.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel mit den technischen Details der Streueinrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt und anhand der nachste1aenden Beschreibung im einzelnen erläutert.
  • Es zeitt eine Fig. 1 Auslegerstreuschacht mit einer Streueinrichtung nach der Erfindung ohne Deckel in der Draufs@cht teilweise im Schnitt Fig 2 vergrößert dargestellt den Streuschacht im Querschnitt FiS 3 einen Schnitt nach Linie A - A aus der Fig 2 Nit 10 ist das Laufrad einer Zugmaschine oder eines Düngerstreuers bezeichnet1 an dessen Heckseite ein Schachtausleer 11 mit einer Streueinrichtung nach der Erfindung angeordnet ist.
  • ueber dem Schachtausleger kann auch ein Vorratsbehälter @@ anbracht Sein@ Die Seitenwände 13, 14 des Schachtes 11 umscbließen in ihrem oberen Bereich ein Förderorgans das im Beispiel als Forderspirale 15 ausgebildet ist.
  • Nach einer unteren Verengung des SchaWhttuerschnittes schließen sich unten zwei senkrechte Seitenwandteile i6 und 17 an. Von mehreren Bügeln 18 getragen ist in einem Abstand 19 eine Bodenfläche 20 angebracht. Durch den Abstand 19 werden fiber der Bodenfläche 20 seitliche Dünger austrittschlitze 21 und 22 gebildet. Die zweckmäßig aus nicht rostendem Stahl gefertigte Bodenfläche ist so breit, daß unter Berückßichtigung des flachsten Schüttwinkels von selbst und auch bei Erschütterungen kein Dünger an dem Schacht herausfallen kann.
  • Im Schacht 11 ist ein von in Abständen angebrachten seitlichen Führungsblechen 23 geführtes Räumgestänge 24 angeordnetv Das Räumgestänge 24 besteht aus einer Flacheisenstange und trägt an seiner Unterseite in der Draufsicht gesehen mit den Spitzen quer zur Bewegungsrichtung abstehende, dreieckförmige Räumorgane 25, welche mit ihren Spitzen bei den seitlichen Düngeraustrittschlitzen 21 und 22 hinausragen.
  • Die Form der Räumorgane kann auch rund oder oval sein.
  • Wesentlich ist, daß diese bei der Hubbewegung am Boden und im Schlitzbereich Dünger zwangsweise seitlich fördern. Durch die zur Bewegungsrichtung schräg stehenden Kanten eines Dreieckes 25 wird dieser Zweck am günstigsten erreicht. Mit in unterbrochener Linie angedeuteten Winkelblechen 26 und 27 können die Austragabereiche außen überdeckt sein.
  • Uber die bewegliche Flacheisenstange wird im relativ engen Querschnitt des Schachtes der Dünger locker gehalten, damit ist ein ständiger Zufluß zu den Räumorganen gewährleistet.
  • Über eine vom Laufrad 10mit einer Qelenkwelle 28 abgenommene-Drehbevegung wird über ein Vorgelege 29 eine Kurvenwalze 30 gedreht.
  • Durch den Kurvenvertauf wird über Rollen 31 eine Stange 32 in Hubbewegung gesetzt.
  • Mit einem dazwischen geschaltetem Übersetzungshebel 38, welcher durch zwei Lochreihen eine Grobeinstellung 34 und eine Feineinstellung 35 zuläßt, wird einer eine weitere Stange 36 das Räumgestänge 24 hin- und herbewegt, die einyestellteRublange bestimmt die Streumenge.
  • Von einem Getriebeabgang 37 am Vorgelege 29 kann die als Fiilleinrichtung dienende Förderspirale 15 angetrieben werden. Sowohl die Hubbewegung für das Räumorgan, wie auch der Antrieb der Förderspirale kann auch hydraulisch oder mechanisch mit der Zapfwelle erfolgen.

Claims (11)

  1. ~atentansprüche:
    9? Streueinrichtung fiir Düngerstreuer umfassend einen Vorratsbehalter oder Schacht mit unten verengenden Seitenwänden, *meschlossener Bodenfläche und iiber der Bodenfläche befindlichen seitlichen Düngeraustrittschlitzen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Raumgestänge (24) angeordnet ist, mit welchem auf der Bodenfläche (20) aufliegende Räumorgane (25) im Bereich der Düngeraustrittschlitze (21 und 22) hin- und herbewegbar sind.
  2. 2) Streueinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räumorgane (25) in der Draufsicht die Form eines mit der Spitze quer zur Bewegungsrichtung abstehenden Dreieckes haben.
  3. 3) Streueinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der dreieckförmigen Raumorgane (25) bei den Düngeraustrittschlitzen (21 und 22) hinausragen.
  4. t) Streueinrichtunx nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (2C> so breit ist, daß selbsttätig kein Dünger bei den Düngeraustrittschlitzen (21 und 22) hinausfallen kann.
  5. 5) Streueinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Räumgestänge (24) aus einer Flacheisenstange besteht.
  6. 6) Streieinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (20) aus nicht rostendem Stahl hergestellt ist.
  7. 7) Streueinrichtung nach einem der vorhergehenden ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Räumgestänge (24) eine Fördereinrichtung (15) angeordnet ist.
  8. 8) Streueinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzaichnet, daß die Fördereinrichtung aus einer FörderspArale (15) besteht.
  9. 9) Streueinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche1 dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegung für das Räumgestänge (24) von einer Kurvenwalze erzeugt wird.
  10. 10) Streueinrichtung nach Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet daß die von der Kurvenwalze abgegebene Hubbewegung mit einem Übersetzungshebel (33) vergroßert oder verkleinert werden kann.
  11. 11) Streueinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet1 daß über zwei Lochreihen am Übersetzungshebel (33) eine Grobeinstellung (34) und eine Feineinstellung {35)-möglich ist.
    L e e r s e i t e
DE19752503535 1975-01-29 1975-01-29 Streueinrichtung Pending DE2503535A1 (de)

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FR7603132A FR2298925A1 (fr) 1975-01-29 1976-01-29 Dispositif d'epandage pour engrais pulverulents ou granuleux

Applications Claiming Priority (1)

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DE19752503535 DE2503535A1 (de) 1975-01-29 1975-01-29 Streueinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2503535A1 true DE2503535A1 (de) 1976-08-05

Family

ID=5937556

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DE19752503535 Pending DE2503535A1 (de) 1975-01-29 1975-01-29 Streueinrichtung

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DE (1) DE2503535A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999043198A1 (en) * 1998-02-24 1999-09-02 Moeller Arne Procedure for application of powdered product on agricultural land

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1999043198A1 (en) * 1998-02-24 1999-09-02 Moeller Arne Procedure for application of powdered product on agricultural land

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