DE2503516A1 - Automatischer plattenspieler - Google Patents

Automatischer plattenspieler

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    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
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    • G11B3/08535Driving the head
    • G11B3/08538Driving the head the head being driven by the same means as the record can
    • G11B3/08541Driving the head the head being driven by the same means as the record can for pivoting pick-up arms
    • G11B3/08545Driving the head the head being driven by the same means as the record can for pivoting pick-up arms driven by cams

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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

PATENTAN WÄLT t DIPL.-ING. JOACHIM K. ZENZ · DIPL.-ING. FRIEDRICH G. HELBER
ESSEN-BREDENEY ■ ΑΉ RUHRSTEIN 1 ... TELEFON=^(O 21 41) 472687 TELEGRAMMADRESSE: EUROPATENTE ESSElsf
Aktenzeichen: JMeUanmelaUng Commerzbank. Essen Kto. 1516202
Postscheckkonto Essen Nr. 76
Name d. Anm.: Herr Daniel McLean McDonald
Mein Zeichen: M ß4 Datum 27. Januar 1975
Herr Daniel McLean McDonald,1223 Cologny,Genf,Schweiz Automatischer Plattenspieler
Die Erfindung betrifft einen automatischen Plattenspieler mit einem an einer Abdeckplatte gelagerten., elektrisch angetriebenen Plattenteller, einer sich vom Mittelpunkt des Plattentellers vertikal nach oben erstreckenden Wechselachse, von der Platten einzeln von der Unterseite eines Plattenstapels auf den Plattenteller oder eine auf diesem liegende Platte absenkbar sind, einem am oberen Ende einer um eine vertikale Achse schwenkbare Trägerspindel um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Tonarm und einer von einer Antriebseinheit während eines Plattenwechselvorgangs getriebenen Stellvorrichtung, welche den Tonarm über den Plattenteller aus- und einschwenkt sowie hebt und senkt.
Bei einem automatischen Plattenspieler der vorgenannten bekannten Art mit Plattenwechseleinrichtung wird nach dem Abspielen jeder Platte automatisch der folgende
Z/be
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Punktionsablauf eingeleitet: Verschwenken des Tonarms um dessen horizontale Achse.zum Abheben des Tonabnehmersystems von der Schallplatte, danach Verschwenken der vertikalen Trägerspindel zum Ausschwenken des Tonarms aus der Bewegungsbahn der nachfolgend auf den Plattenteller bzw. die zuvor gespielte Platte abzusenkenden Platte, Absenken der im Stapel untersten Platte auf den Plattenteller, Verschwenken der vertikalen Trägerspindel um die Vertikalachse zum Einschwenken des Tonarms in eine Anfangsstellung, bei der sich das Tonabnehmersystem über dem Rand der neu zu spielenden Platte befindet, und sodann Absenken des Tonarms um dessen horizontale Achse zum Auflegen des Tonabnehraersystems bzw« der Nadel auf die Schallplatte.
Die Erfindung dient der Verbesserung von automatischen Plattenspielern der zuvor beschriebenen Art. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Stellvorrichtung einen ersten in beiden Richtungen drehbaren Bauteil, eine die Bewegung der Antriebseinheit als Drehbewegung zum ersten Bauteil übertragende Vorrichtung, einen zweiten in beiden Richtungen drehbaren Bauteil, der durch lösbare Kupplung mit dem ersten Bauteil angetrieben und zum Einschwenken des Tonarms relativ zum Plattenteller mit der vertikalen Trägerspindel kuppelbar ist, und eine die Drehbewegung des zweiten Bauteils in einer vorgegebenen Einschwenkstellung des Tonarms arretierende Anschiagsvorrichtung aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der den zweiten Bauteil beim Einwärtsschwenken des Tonarms mitnehmende erste Bauteil auch nach Arretierung des zweiten Bauteils weiterdrehbar ist.
Der erste Bauteil ist mit der vertikalen Trägerspindel für den Tonarm zu dessen Ausschwenken relativ zum Plattenteller kuppelbar. Ferner ist eine die Auswärtsschwenkbewegung des Tonarms in einer vorgegebenen Stellung
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begrenzende weitere Anschlagsvorrichtung vorgesehen, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der bei der Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung den Tonarm auswärts schwenkende erste Bauteil nach Arretierung des Tonarms durch die weitere Anschlagsvorrichtung weiter drehbar ist.
Der zweite Bauteil ist in bevorzugter Ausführung der Erfindung mit dem ersten Bauteil über eine Kupplung verbunden, welche begrenzte Drehmomente zu übertragen vermag.
Vorzugsweise sind die ersten und zweiten Bauteile koaxial zur Drehachse der vertikalen Trägerspindel für den Ton- · arm drehbar gelagert.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der erste Bauteil mit einem federbelasteten Mitnehmer versehen ist, der an ein der vertikalen Träger— spindel drehfest zugeordnetes Element derart anlegbar ist, daß die Trägerspindel zum Auswärtsschwenken des Tonarms relativ zum Plattenteller schwenkbar ist, daß der zweite Bauteil einen weiteren Mitnehmer aufweist, der zum Drehen der vertikalen Trägerspindel in der entgegengesetzten Richtung an das der Trägerspindel drehfest zugeordnete Element anlegbar ist, wobei das von der Kupplung zwischen den beiden Bauteilen übertragbare Drehmoment größer als das zum Auslenken des federbelasteten Mitnehmers entgegen der Federbelastung erforderliche Drehmoment bemessen ist, und daß die Anordnung so getroffen ist, daß der zweite Bauteil vom ersten Bauteil bei dessen Drehbewegung in der ersten Richtung über die begrenzte Drehmomente übertragende Kupplung gedreht wird, wobei die vertikale Trägerspindel über das vom weiteren Mitnehmer erfaßte Element unter Einwärtsschwenkung des Tonarms bewegt wird, daß nach der Arretierung des zweiten Bauteils die Drehkupplung zwischen den beiden
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Bauteilen aufgehoben, der erste Bauteil weitergedreht und der federbelastete Mitnehmer von dem Spindelelement abgerückt ist und daß der erste Bauteil bei dessen Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung nach Arretierung des Tonarms in der ausgeschwenkten Endstellung unter Auslenkung des federbelasteten Mitnehmers entgegen der Pederbelastung weiterdrehbar ist. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Plattenspielers anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf den Plattenspieler;
Pig· 2 eine schematische Ansicht von unten
auf einen Teil des in Fig. 1 dargestellten Plattenspielers; und
Fig. 3 eine schematische duerschnittansicht entlang der Linie 3-3 der Fig. 2 bei vergrößertem Maßstab, wobei einige Teile der Übersichtlichkeit halber fortgelassen sind.
In den Figuren ist der Plattenspieler als Ganzes mit 10 bezeichnet; er weist eine Abdeckplatte 11 mit einer kreisförmigen Öffnung 12 auf, in der ein Plattenteller 13 um eine vertikale Achse 14 drehbar gelagert ist. Der Plattenteller wird durch einen nicht dargestellten Elektromotor in herkömmlicher Weise über eine zwischen dem Plattentellerrand und einer ebenfalls nicht dargestellten gestuften Welle wirkende Führungsrolle angetrieben.
Die Umlaufgeschwindigkeit des Plattentellers läßt sich auf verschiedene Festwerte einstellen, nämlich auf 78, 45 und 33 1/3 UPM einstellen. Die Geschwindigkeits-Eins teil vorrichtung weist einen Umschalthebel auf, der mit einer in der Zeichnung nicht gezeigten Nockenscheibe verbunden ist. Die Nockenscheibe steht
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an einem Ende eines zweiarmigen Hebels in Anlage, der schwenkbar und verschieblich an der Abdeckplatte 11 ' gelagert ist. Arn anderen Hebelarm ist die Führungsrolle angebracht·
Wenn der Umschalthebel 15 verschwenkt wird, verschiebt die Nockenscheibe den zweiarmigen Hebel vertikal nach oben oder unten, so daß die Führungsrolle mit einem Abschnitt der gestuften Motorwelle in Eingriff kommt. Während der zweiarmige Hebel zwischen den Stufen der Motorwelle aufwärts» oder abwärtsbewegt wird, wird er verschwenkt, um die Führungsrolle von der Spindel abzuheben.
Auf der Mittelachse des Plattentellers 13 ist eine Trägerwelle 17 (Fig. 1) herkömmlicher Ausführung zur Halterung eines Plattenstapels angebracht. Die Trägerwelle 17 verfügt in bekannter Weise über einen Schwenkhebel und eine Klinke, um eine an der Unterseite des Plattenstapels liegende Einzelplatte auf den Plattenteller 13 oder die Oberseite einer zuvor gespielten Platte fallenzulassen. Der Plattenspieler kann ggf. mit einer anderen Tragerwellenausführung versehen werden, z.B. einer als Schirmwelle bekannten Ausführung. Die Abdeckplatte 11 trägt außerdem einen Einschalthebel 18 und einen handbetätigbaren Wählschalter 19 zur Einstellung des Plattendurchmessers.
Im folgenden wird auf Fig. 3 der Zeichnung Bezug genommen. Eine Unterplatte 16 ist unterhalb der Abdeckplatte 11 angebracht. Ein den Tonabnehmer 21 tragender Tonarm 20 ist auf dem oberen Ende einer vertikalen Trägerspindel 22 derart angebracht, daß er Auf- und Abwärtsbewegungen um eine horizontale Achse ausführen kann. Die vertikal verlaufende Trägerspindel 22 ist auf der Unterplatte drehbar gelagert und ermöglicht eine Schwenkbewegung des Tonarms 20 über den Plattenteller 13.
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Die Trägerspindel 22 für den Tonarm ist an der Unterplatte 16 in der folgenden Weise angebracht· Ein zylindrischer Trägerbauteil 23 ist an der Unterplatte 16 angebracht und weist an beiden Enden je eine zylindrische Vertiefung 24 auf. Jede Vertiefung hat einen engeren zylindrischen Abschnitt, in welchem mehrere Kugelkörper 25 oder andere Wälzkörper gelagert sind, und einen erweiterten Abschnitt, in welchem eine Haltscheibe 26 gegen die zwischen den beiden Abschnitten vorhandene Ringschulter abgestützt, angeordnet ist. Drei in gleichem gegenseitigen Winkelabstand an der Innenwand des erweiterten Lochabschnitts angeordnete Nasenhalten die Lagerscheibe und damit die Kugeln in Stellung.
Ein konischer Lagerzapfen 27 ist am unteren Ende des Hauptabschnitts der Spindel 22 so angeformt, daß er nach unten vorspringt und in die Vertiefung an der Oberseite des Trägerbauteils 23 eingreift. Ein zweiter konischer Lagerzapfen 28 ist dem ersten Lagerzapfen 27 gegenüberliegend am freien Ende eines sich an den Hauptabschnitt der Spindel anschließenden Jochteils 29 angeformt und greift von unten in die am unteren Ende des Trägerbauteils 23 ausgebildete Vertiefung ein. Beide konischen Lagerzapfen stützen sich auf den zugehörigen Kugellagern ab. Der Jochteil 29 der Spindel 22 besteht aus einem gegenüber dem Hauptabschnitt der Trägerspindel 22 seitlich versetzten Abschnitt 30 und ist mit dem Hauptabschnitt der Spindel 22 durch einen horizontal verlaufenden Abschnitt 31 verbunden. Am unteren Ende des Abschnitts 30 schließt sich ein horizontal verlaufender Abschnitt 32 an, der den nach oben weisenden konischen Lagerzapfen 28 trägt. Die konischen Lagerzapfen durchgreifen eine Mittelöffnung in jeder Scheibe und sind so an den zugehörigen Kugellagern 25 abgestützt, daß die Trägerspindel an dem Trägerbauteil bzw. der Stütze 23 drehbar gelagert ist.
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Ein Auflagearm 33 ist über eine Welle 34 in herkömmlicher Weise schwenkbar und verschieblich an der Abdeckplatte 11 gelagert. Das untere Ende der Welle 34 durchgreift eine Bohrung in der Unterplatte 16, und das obere Ende der Welle ist in einer auf der Deckplatte angebrachten Nabe 35 gelagert. An der Welle 34 ist ein radialer Vorsprung 36 angeformt. Zwischen dem Vorsprung 36 und dem oberen Ende der Nabe 35 umschlingt eine Druckfeder (nicht gezeigt) die Welle 34 und drängt letztere und damit den Auflagearm 33 nach unten im Sinne einer Unterstützung seiner Schwerkraft.
Zum Heben und Senken des Tonarms dient eine Absenkeinrichtung mit einer die Unterplatte 16 durchgreifenden., in der Zeichnung nicht dargestellten Achse, die an der Abdeckplatte vertikal verschieblich gelagert ist und deren oberes Ende an einem Ansatz 37 des Tonarms 20 derart angreift, daß der Tonarm um seine horizontale Lagerachse bei Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Absenkachse verschwenkt wird.
Ein Treibrad 38, das am Plattenteller 13 angeformt ist, umgibt die Trägerwelle 17 und kann mit den in der nxcnx " dargestellten Zähnen eines Antriebsteils inForra eines auf der Unterplatte 16 drehbar gelagerten Zahnrads 39 in Eingriff treten. Das Zahnrad 39, dessen Zähne in der Zeichnung nicht dargestellt sind, ist mit einem Klinkenmechanismus herkömmlicher Ausführung derart versehen, daß beim Plattenwechseln die Klinke an einem in der Zeichnung nicht gezeigten Daumen zur Anlage kommt, der oberhalb des Treibrades 38 am Plattenteller angebracht ist. Hierdurch wird eine Drehbewegung des Antriebsrades 39 bewirkt, dessen Zähne mit dem Treibrad 38 in Eingriff kommen. Wenn das Antriebsrad 39 eine Umdrehung ausgeführt hat, steht dem Treibrad eine Zahnlücke gegenüber, und der Klinkenmechanismus wird gegenüber dem Daumen außer Eingriff gebracht. Auf diese Weise wird das Antriebsrad nur um eine Umdrehung bewegt.
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An dem Antriebsrad 39 ist ein Zapfen 40 angebracht, an den eine Kurbelstange 41 angelenkt ist. Das andere Ende der Kurbelstange 41 ist über einen Zapfen 42 mit einem Antriebselement 43 schwenkbar verbunden. Das Antriebselement 43, das ein Preßteil aus einem geeigneten synthetischen Kunststoff, z.B. einem Polyamidkunststoff sein kann, ist um das Trägerbauteil 23 und damit um die Schwenkachse der Trägerspindel 22 drehbar gelagert. Auf der Oberseite des Antriebselements 43 ist eine Nockenlaufbahn (nicht gezeigt) ausgebildet 5 an der das untere Ende der Achse der Absenkeinrichtuag in Anlage steht.
Das Asitriebsslement 43 hat eine Deckplatte 44, die ebenfalls als PreSformteil aus einem geeigneten Kunststoff, s.B. einem Polyamid bestehen kann,, und ist mit der Deckplatte 44 drehfest verbunden.
Ebenfalls drehbar auf dem Trägerbauteil bzw. der Stütze 23 ist eine Wählscheibe 45 aus Stahl angeordnet, die ein aweites hin- und herbewegbares Bauteil aufweist. Eine Scheibenfeder 9, welche die Wählscheibe 45, die Deckplatte 44 und das Antriebselement 43 zusammendrückt, ist zwischen einem an der Stütze 23 angebrachten Widerlager 8 und der Wählscheibe 45 eingespannt.
Die Wählscheibe 45 weist drei Ausnehmungen 53 auf, die in gleichem Winkelabstand um die Stütze 23 angeordnet sind. Die Deckplatte 44 ist mit drei komplementären Vorsprüngen 54 versehen, welche in die Ausnehmungen 53 eingreifen können. Auf diese Weise ist die Wählscheibe 45 über die in die Ausnehmungen eingreifenden Vorsprünge mit dem Antriebselement 43 lösbar gekuppelt und kann mit begrenzter Drehkraft von dem Antriebselement 43 hin- und herbewegt werden. Anstelle der drei Kupplungsvorsprünge kann eine andere Anzahl von Kupplungselementen, z.B. ein Vorsprung oder mehr als drei Vorsprünge vorgesehen werden. In alternativer Ausführungsform können 509833/0 5 93
auch die Vorsprünge an der Wählscheibe angeformt die Ausnehmungen in der Deckplatte ausgebildet seino An der Peripherie der Wählscheibe sind drei Stufen 46 ausgebildet, die mit einem Anschlag 47 in Eingriff gebracht werden können. Der Anschlag 47 ist radial zur Drehachse der Platte 45 verschiebbar, so daß er mit einer der drei Stufen 46 in Eingriff treten kann und dementsprechend die Drehbewegung der Wählscheibe 45 begrenzt. Der Anschlag ist mit dem Wählhebel 19 zur Einstellung des Plattendurchmessers verbunden5 so daß eine Betätigung des Wählhebels 19 die radiale Stellung des Anschlags 47 und damit den möglichen Schwenkausschlag der Wählscheibe 45 und die Schwenkbewegung der Trägerspindel für den Tonarm beeinflussen. Nach der Einstellung des Plattendurchraessers wird der Tonarm in die dem Plattendurchmesser entsprechende Stellung geschwenkt. .
An der Wählscheibe 45 ist eine Widerlagerfläche 48 ausgebildet, welche an einem vertikal am Abschnitt 32 des Jochteils 29 angebrachten Zapfen 49 angreifen kann. Über dieses Widerlager steht die Wählscheibe 45°mit der vertikalen Trägerspindel 22 lösbar in Verbindung.
Eine Torsionsfeder 50 ist um die Stütze 23 herumgelegt, mit einem Ende am Antriebselement 43 festgelegt und mit dem radial nach außen vorspringenden anderen Ende 51 an der der Widerlagerfläche 48 gegenüberliegenden
Seite des Zapfens 49 in Anlage gehalten. Das Ende 51 bildet daher ein federbeiastetes Widerlager, das das Antriebselement 43 lösbar mit der vertikalen Trägerwelle 22 kuppelt. Das Antriebselement 43 hat einen nach unten weisenden Ansatz 52, der die Feder 50 normalerweise gespannt hält, wobei die Feder gegen den Ansatz drückt.
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Das Antriebseiement 43 weist eine federbelaste/te Klinkenplatte 55 auf, welche durch Federkraft von der Peripherie des Antriebselements auswärts gedrängt wird und von einem gestuften Bolzen 56 erfaßt werden kann. Der gestufte Bolzen 56 ist normal zur Abdeckplatte verschieblich gelagert und über einen federbelasteten Hebel 57 mit dem oben erwähnten radialen Vorsprung 36 an der Steuerwelle 34 verbunden. Der Bolzen 56 durchgreift auch einen gekrümmten Schlitz 58 in der Wählscheibe 45, der an einem Ende in einen erweiterten Abschnitt 59 ausläuft.
Die Wählscheibe 45 hat einen Ansatz 60, der an einen Arm 61 eines Ausschalthebels 62 angreifen kann. Letzterer ist mit einem Schlitz 64 versehen und über einen in den Schlitz 64 eingreifenden Stift 63 schwenkbar und verschieblich an der Abdeckplatte gelagert. Der Hebel 62 wird an seinem einen Ende 65 von einer Widerlagernase 66 erfaßt, wenn der Hebel 62 in der nachfolgend beschriebenen Weise bewegt wird, und er liegt mit seinem anderen Ende 67 in der Bewegungsbahn einer Stufe 68, die in einer mit dem Ein/Ausschalter des Elajttenspielers verbundenen Schubstange 69. Eine Zugfeder 70 spannt den Hebel 62 gemäß Fig. 3 im Uhrzeigersinn vor.
Zur Betätigung der Zentralachse sind herkömmliche Mittel vorgesehene
Die Arbeitsweise des Plattenspielers wird im folgenden Teil der Beschreibung erläutert, wobei die Drehrichtungen entsprechend der Unterseiten-Ansichten gemäß Fig. 2 angegeben werden.
Zunächst wird ein normaler Arbeitszyklus beschrieben. Nach Abspielen einer Schallplatte befindet sich der Tonarm in seiner inneren Lage, und die Betätigungsvorrichtung muß den Tonarm unter Abheben von der Schallrille
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anheben, sodann nach außen, d.h. im Uhrzeigersinn soweit verschwenken, bis er sich über seiner Soll— lage befindet, eine nachfolgende Platte auf den Plattenteller auflegen, den Tonarm wieder einwärts, d.h. im Gegenuhrzeigersinn schwenken, bis er eine Stellung oberhalb der Einsatzrille entsprechend der Größe der Schallplatte erreicht hat, und sodann den Tonarm auf die Schallplatte absenken.
Das Antriebsrad 39 beginnt sich durch übliche Betätigung des Klinkenmechanismus im Uhrzeigersinn zu drehen. Aufgrund der Drehung des Antriebsrades 39 wird die SehiÄ--stange 41 bewegt und damit die Schwenkbewegung äss Astriebselements 43 in Uhrzeigerrichtung eingeleitet» Diese Drehbewegung bewirkt zunächst eine Äufwärtstoew®- gung der Lift- bzw. Absenkwelle aufgrund des Angriffs an der an der Oberseite des Antriebselements 43 ausgebildeten Nockenbahn, wodurch der Tonarm zunächst angehoben wird. Während dieser Bewegungsphase wird das Ende 51 der Feder 50 auf. den am unteren Ende der "vertikalen Trägerspindel 22 angeordneten Zapfen 49 zub;eweg>t.»
Wenn der Tonarm auf diese Weise angehoben worden ist,, tritt das Ende 51 der Feder an dem Zapfen 49 in Anlage und beginnt, den Tonarm nach außen in Richtung dessen Ruhestellung zu bewegen. Während dieser Bewegungsphase wird die Wählscheibe 45 in gleicher Weise im Uhrzeigersinn bewegt, und zwar aufgrund des Kraftschlusses zwischen der Scheibe und den VorSprüngen 54 bzw. des Formschlusses der Vorsprünge 54 in den Ausnehmungen 53, oder auch als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen dem Zapfen 49 und der weiteren Widerlagerfläche 48. Eine Auswärtsbewegung desTonarms über dessen Ruhestellung hinaus wird ebenso wie eine weitere Drehung des Zapfens 49 verhindert, wobei die Feder 50 weiter gespannt und von dem Ansatz 52 fortbewegt wird.
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Die Feder 50 wirkt daher als Leerlaufvorrichtung, welche ein Weiterdrehen des Antriebselements nach dem Sperren der Bewegung des Tonarms bei dessen Erreichen der Endstellung ermöglicht. Während dieses Weiterdrehens des Antriebselements 43 wird die Wählscheibe 45 gedreht, wobei der Ansatz 60 an dem Arm 61 des Ausschalthebels 62 zur Anlage kommt und den Hebel 62 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Bei dieser Schwenkbewegung kommt das Hebelende 65 in die Bewegungsbahn der Widerlagernase 66.
Sobald die Wählscheibe genügend weit "bewegt worden ist, trifft sie gegen einen in der Zeichnung nicht dargestellten Anschlag, der eine Weiterbewegtang der Scheibe verhindert, während das Antriebselement 43 seine Drehbewegung fortsetzt, wobei die Vorsprünge 54 aus den Ausnehmungen 53 ausgerückt werden, soweit sie bis su diesem Zeitpunkt in gegenseitigem Eingriff gestanden haben, oder zunächst in Wirkverbindung gebracht und danach im Zuge weiterer Relativdrehung außer Eingriff gebracht werden, wenn sie zuvor nicht in gegenseitigem Eingriff gestanden haben. Hierdurch wird gewährleistet, daß bei einer Relativbewegung zwischen dem Antriebselement 43 und der Wählscheibe 45 in der umgekehrten Richtung die VorSprünge und Ausnehmungen 53, 54 in Eingriff gebracht werden.
Während dieser letzten Phase der Drehbewegung des Antriebselements 43, d.h. wenn das Antriebsrad um etwa 140° gedreht worden ist, wird der Plattenwechselmechanismus mit dem zugehörigen Kipphebel betätigt und die unterste Platte des Plattenstapels auf den Plattenteller fallengelassen.
Wenn das Antriebsrad 39 weiterdreht, wird eine Drehbewegung des Antriebselements 43 über die Kurbelstange im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2) eingeleitet.
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Bei dieser Rückholbewegung des Antriebselements 43 im Gegenuhrzeigersinn bewegt sich der Ansatz bzw. die Verlängerung 60 der Wählscheibe von dem Arm 61 des Ausschalthebels 62 fort und gibt den Ausschalthebel für eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn frei« Auf diese Weise kann sich der Ausschalthebel 62 derart bewegen, daß sein Ende 65 von der Widerlagernase 66 am Antriebsrad 39 abgerückt wird, so daß kein Ausschaltvorgang eintritt.
Eine fortgesetzte Bewegung des Antriebselements 43 hat einen Eingriff der Vorsprünge in die Ausnehmungen zur Folge, wodurch die Wählscheibe 45 mit dem Antriebselement 43 gekuppelt und im Gegenuhrzeigersinn mit letzterem gedreht wird. Diese Bewegung der Wählscheibe 45 im Gegenuhrzeigersinn läßt die Widerlagerfläche 48 an dem fest an der Trägerspindel angeordneten Zapfen 49 in Anlage kommen, wobei an dem Zapfen 49 die gespannte Feder 50 bereits angreift.
Der Kupplungseingriff zwischen den Vorsprüngen und Ausnehmungen ist so gewählt, daß die zur Aufhebung dieser Kupplung erforderliche Torsionskraft größer als die von dem Ende 51 der Feder 50 auf den Zapfen 49 wirkende Torsionskraft ist, wodurch der Zapfen 49 von der Feder 50 in Anlage an die weitere Widerlagerfläche 48 gedrängt wird und die Widerlagerfläche 48 den Zapfen im Gegenuhrzeigersinn bewegt. Dadurch wird der Tonarm in Richtung des Umfangs der abzuspielenden Platte einwärts geschwenkt. Da der Zapfen 49 zwischen der Widerlagerfläche 48 und der Feder 50 eingespannt ist, wird die Bewegung des Steueranas genau vorgegeben. Diese Bewegung wird solange fortgesetzt,bis eine der Oberflächen 46 der Wählscheibe gegen den Anschlag 47 trifft, wobei die Lage des Anschlags 47 entsprechend dem Durchmesser der nachfolgend abzuspielenden Platte zuvor eingestellt wurde. Die Bewegung der Wählscheibe wird auf diese Weise ebenso unterbrochen
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wie die Bewegung des Tonarms, da der Zapfen 49 nicht weiter in der der Einwärtsbewegung des Tonarms entsprechenden Richtung bewegt wird. Bei Anhalten der Wählscheibe 45 dreht das Antriebselement 43 wegen der fortgesetzten Bewegung der Schubstange 41 weiter} nach einem weiteren kurzen Bewegungsspiel des Antriebselements 43 trifft der Ansatz 52 gegen das Ende 51 und hebt die Vorspannung der Feder 50 derart auf, daß das Federende 51 vom Zapfen 49 abrückt. Daraufhin werden die Vorspränge und Ausnehmungen 53 und 54 ausgekuppelt.
Wie zu sehen ist, würde in dem Falle, daß die Kupplungsverbindung zwischen dem Antriebselement 43 und der Wählscheibe 45 über die VorSprünge und Ausnehmungen unterbrochen wäre, bevor das Federende 51 an den Ansatz 52 anstößt, die Feder den Zapfen und die Wählscheibe rückwärts drängen, wodurch der Tonarm nach außen außer Stellung gebracht würde. Es muß daher genügend Kraft zur Verfügung stehen, um das Antrieb sei em ent 43 und die Wählscheibe 45 während des kurzen Bewegungshubes zusammenzufalten, wodurch der Ansatz 52 das Federende 51 erreichen und die Vorspannung der Feder 50 aufheben kann.
Dies kann durch geeignete Form der Vorsprünge und Ausnehmungen erfolgen.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind konische Vorsprünge ausreichend großen Durchmessers vorgesehen, die in entsprechend geformte konische Ausnehmungen ein- greifen. Die Kupplungskraft zwischen dem Antriebselement 43 und der Wählscheibe 45 reicht für eine Relativbewegung zwischen beiden von der Hälfte des Durchmessers des Vorsprungs aus.
Nachdem die Vorsprünge von den Ausnehmungen entkuppelt sind, dreht das Antriebselement 43 weiter und bewegt die Feder soweit vom Zapfen 49 weg, daß der Zapfen 49 während des Abspielens einer Platte frei beweglich ist.
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Außerdem wird der Tonarm soweit abgesenkt, daß der Tonabnehmer mit der Platte bzw. einer Schallrille in Eingriff kommt.
Wenn die Entkupplung zwischen den Vorsprüngen und Ausnehmungen nicht bis zum Anschlag des Ansatzes 52 an der Feder 50 verzögert würde, so würde die Feder 50 bei der Entkupplung zwischen den Vor Sprüngen und den Ausnehmungen mit einem solchen Drehmoment in Uhrzeigerrichtung gegen den Zapfen 49 drücken, daß der verbleibende Kraftschluß zwischen dem Antriebselement 43 und der Wählscheibe 45 überwunden und der Zapfen 49 und die Wählscheibe 45 im Uhrzeigersinn verschoben werden, bis die Feder-aufgrand ihrer Bewegung im Uhrzeigersinn an dem Ansatz 52 zur, Anlage korwat. Dies hätte zur Folge, daß der Tonarm nicht in die richtige Lage auf der abzuspielenden Schallplatte abgesenkt werden könnte.
Die Drehbewegung des Antriebsrades wird danach unter« brochen, da der zahnlose Abschnitt des Antriebsrades dem Treibrad des Plattentellers gegenüberzuliegen kommt und der Arbeitsablauf beendet ist.
Im folgenden wird der Aussehaltzyklus beschrieben. Bei dem letzten Arbeitszyklus, wenn also die letzte Platte auf den Plattenteller gefallen ist, sinkt der Auflagebzw. Steuerarm weiter nach unten ab. Hierdurch wird der Bolzen 56 soweit nach oben geschoben, daß sich eine an ihm ausgebildete Schulter 72 auf die am Antriebselement 43 angebrachte, federbelastete Klinkenplatte 55 auflegt. Wegen der begrenzten Bogenform der Klinkenplatte 55 wird letztere bei der Rückkehrbewegung des Antriebselemente 43 von der Schulter 72 des Bolzens 56 abgeschwenkt, so daß sich der Bolzen 56 soweit nach oben bewegen kann, bis eine weitere Schulter 73 gegen den Rand des gekrümmten Schlitzes der Wählscheibe 45 stößt.
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Der Bolzen 56 bleibt in dieser Stellung bis zum
letzten Arbeitszyklus.
Während des letzten Arbeitszyklus wird die federbelastete Klinkenplatte 55 bei der Bewegung des
Antriebselements im Uhrzeigersinn aufgrund des Eingriffs mit dem verbreiterten Abschnitt des Bolzens
einwärts bewegt, und wenn die Wählscheibe 45 bewegt worden ist, kommt die zuvor von dem engeren Abschnitt des gekrümmten Schlitzes 58 . gehaltene Schulter des Bolzens 56 infolge der Bewegung des Antriebselements in Uhrzeigerrichtung mit dem erweiterten
Abschnitt 59 in Fluchtstellung, durch den der Bolzen durchgreifen kann.
Bei der Rückkehrbewegung des Antriebseieraents 43 im Gegenuhrzeigersinn kann sich die Wählscheibe 45 nicht drehen, da der Bolzen 56 mit seinem dicken Abschnitt 74 in den erweiterten Abschnitt 59 des Schlitzes 58 einfaßt und eine Drehbewegung der Wählscheibe verhindert. Die Wählscheibe 45 wird daher für den Rest des Operationszyklus in dieser Stelle festgehalten, bei der der Tonarm mit seiner Ruhelage ausgerichtet ist. Auf diese Weise kann der Tonarm nicht einwärts geschwenkt werden. Aber auch der Ansatz 60 der Wählscheibe hält den Ausschalthebel 62 in der Stellung, bei der dessen Ende an der Widerlagernase 66 des Antriebsrades 39 in Anlage steht, so daß bei Weiterdrehen des Antriebsrades 39 der Ausschalthebel 62 die Schubstange 69 unter Ausschalten des Plattenspielers verschiebt. Nach dem Ausschalten des Plattenspielers zieht die Feder 70 den Ausschalthebel 62 wieder in dessen Ausgangsstellung zurück.
Wird der beschriebene Plattenspieler nach dem Ausschalten und Anheben des Auflagearms in Betrieb genommen, so wird der zuvor erwähnte Bolzen 56 nach unten geschoben,
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wodurch die Wählscheibe wieder freigegeben wird» Während der ersten Phase des ersten Arbeitszyklus bewegt sich die Wählscheibe nicht, da sie sich bereits in der dem Ende der ersten Phase des Arbeitszyklus entsprechenden Stellung befindet. Bei der Rücklaufoder Gegenuhrzeigersinn-Bewegung des Antriebselements 43 wird die Wählscheibe entsprechend dem üblichen Funktionsablauf im Gegenuhrzeigersinn bewegt, wobei das Ende 65 des Ausschalthebels 62 an dem Antriebsrad angreift. Daher wird nicht nur der Tonarm in .die gewünschte Position einwärtsgeschwenkt, sondern die Wählscheibe wird auch zum Ausschalten bewegt.
Aus der obigen Beschreibung wird klar, daß die beschriebene Stellvorrichtung zum Aus- und Einschwenken des Tonarms über dem Plattenteller und zu dessen Verschwenken um die horizontale Achse eine sowohl einfache als auch gedrängte Bauweise hat, mit einer sehr kleinen Zahl von Teilen als funktionsnotwendigen Elementen auskommt und daß alle Teile in unmittelbarer. Nähe der zur Betätigung des Tonarms erforderlichen vertikalen Trägerspindel angeordnet werden können.
Die Anordnung der für die Stellvorrichtung erforderlichen Teile in unmittelbarer Nähe der vertikalen Trägerspindel wird vor allem durch die Kröpfung der Spindel und Ausbildung als Jochteil 29 begünstigt.
Anstelle der im beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgesehenen drehbaren Lagerung der Deckplatte 44des Antriebselements 43 und der Wählscheibe 45 um die vertikale Drehachse der Trägerspindel 22 kann in alternativer Ausführung auch eine andere Anordnung für die Deckplatte und die Wählscheibe vorgesehen sein, wobei ihre Bewegungen durch geeignete Mittel zur Trägerspindel 22 übertragen werden müssen.
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Anstelle der Kurbelstange 41 kann zum Hin- und Herdrehen des Äntriebselements 43 auch ein äquivalentes anderes Übertragungselement, z.B. ein Exzenterantrieb verwendet werden.
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Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE ZENZ & HELBER . ESSEN 1. AM.RUHRSTEIN 1 . TEL: (02Ul) 472.537 Seite - 19 -
    Ansprüche
    /IJ Automatischer Plattenspieler mit einem an einer Abdeckplatte gelagerten, elektrisch angetriebenen Plattenteller, einem am oberen Ende einer um eine vertikale Achse schwenkbaren Trägerspindel um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Tonarm und einer von einer Antriebseinheit getriebenen Stellvorrichtung, welche den Tonarm über den Plattenteller aus- und einschwenkt sowie hebt und senkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung einen ersten in beiden Richtungen drehbaren Bauteil (43, 44), eine die Bewegung der Antriebseinheit (38, 39) als Drehbewegung zum ersten Bauteil übertragende Vorrichtung (40, 41, 42), einen zweiten in beiden Richtungen drehbaren Bauteil (45), der durch lösbare Kupplung (53, 54) mit dem ersten Bauteil angetrieben und zum Einschwenken des Tonarms (20) relativ zum Plattenteller (13) mit der vertikalen Trägerspindel (22) kuppelbar ist, und eine die Drehbewegung des zwefcen Bauteils in einer vorgegebenen Einschwenkstellung des Tonarms arretierende Anschlagsvorrichtung (46, 47) aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß der den zweiten Bauteil (45) beim Einwärtsschwenken des Tonarms (20) mitnehmende erste Bauteil (43, 44) auch nach Arretierung des zweiten Bauteils weiterdrehbar ist.
    2. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bauteil (43, 44) mit der vertikalen Trägerspindel (22) für den Tonarm (20) zu dessen Ausschwenken relativ zum Plattenteller (13) kuppelbar ist und daß eine die Auswärtsschwenkbewegung des Tonarms in einer vorgegebenen Stellung begrenzende weitere Anschlagsvorrichtung vorgesehen ist, wobei die Anordnung
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    so getroffen ist, daß der bei der Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung den Tonarm (20) auswärtsschwenkende erste Bauteil nach Arretierung des Tonarms durch die weitere Anschlagsvorrichtung weiterdrehbar ist.
    3. Plattenspieler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Bauteil (45) mit dem ersten Bauteil (43, 44) über eine begrenzte Drehmomente übertragende Kupplung (8, 9, 53, 54) verbunden ist.
    4. Plattenspieler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die begrenzte Drehmomente übertragende Kupplung durch mehrere in gegenseitigen Eingriff bringbare, an den ersten und zweiten Bauteilen (43, 44 und 45) angebrachte Formschlußelemente (53, 54) und eine die Formschlußelemente in Drehmomente übertragenden Eingriff drängende Spannvorrichtung (8, 9) gebildet ist, wobei die Form der Formschlußelemente (53, 54)und die Federkraft der Spannvorrichtung (8, 9) so bemessen sind, daß bei einen bestimmten Grenzwert übersteigendem Drehmoment zwischen den beiden Bauteilen (43, 44 und 45) die Formschlußelemente entgegen der Kraft der Spannvorrichtung aus ihrem Kupplungseingriff aushebbar sind.
    5. Plattenspieler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die begrenzte Drehmomente zwischen den beiden Bauteilen (43, 44 und 45) übertragende Kupplung als Formschlußelemente konische Vorsprünge (54) und Ausnehmungen (53) aufweist.
    6. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bauteil (43, 44) mit einem federbeiasteten Mitnehmer (50, 51, 52) versehen ist, der an ein der vertikalen Trägerspindel (22) drehfest zugeordnetes Element (49) derart anlegbar ist, daß
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    die Trägerspindel zum Auswärtsschwenken des Tonarms (20) relativ zum Plattenteller (13) schwenkbarst, daß der zweite Bauteil (45) einen weiteren Mitnehmer
    (48) aufweist, der zum Drehen der vertikalen Träger-, spindel in der entgegengesetzten Richtung an das der Trägerspindel drehfest zugeordnete Element (49) anlegbar ist, wobei das von der Kupplung (53, 54) zwischen den beiden Bauteilen übertragbare Drehmoment größer als das zum Auslenken des federbelasteten Mitnehmers (51) entgegen der Pederbelastung erforderliche Drehmoment bemessen ist, und daß die Anordnung so getroffen ist, daß der zweite Bauteil (45) vom ersten Bauteil (43, 44) bei dessen Drehbewegung in der ersten Richtung über die begrenzte Drehmomente übertragende Kupplung (53, 54) gedreht wird, wobei die vertikale Trägerspindel über das von dem weiteren Mitnehmer (48) erfaßte Element
    (49) unter EinwärtsSchwenkung des Tonarms (20) bewegt wird, daß nach der Arretierung des zweiten Bauteils (45) die Drehkupplung zwischen den beiden Bauteilen aufgehoben, der erste Bauteil (43, 44) weitergedreht und der federbelastete Mitnehmer (50, 51, 52) von dem Spindelelement (49) abgerückt ist und daß der erste Bauteil (43, 44) bei dessen Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung nach Arretierung des Tonarms (20) in der ausgeschwenkten Endstellung unter Auslenkung des federbelasteten Mitnehmers (50, 51, 52) entgegen der Pederbelastung weiterdrehbar ist.
    7. Plattenspieler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,, daß der federbelastete Mitnehmer durch einen Endabschnitt (51) einer mit dem anderen Ende am ersten Bauteil (43, 44) befestigten, dessen Drehachse umschließenden Torsionsfeder (50) gebildet ist und daß an den ersten Bauteil ein den Endabschnitt (51) abstützendes Widerlager (52) ausgebildet ist, durch das der Endabschnitt von dem Spindelelement (49) abhebbar ist.
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    8. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bauteile (43, 44 und 45) um die Schwenkachse der vertikalen Träger-.spindel (22) für den Tonarm (20) drehbar gelagert sind.
    9. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, " dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bauteil (43) über eine an ihm und an der Antriebseinheit (39) angelenkte Kurbelstange (41) angetrieben ist.
    10. Plattenspieler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite in beiden Richtungen drehbare Bauteil eine mit Anschlagsstufen
    (46) versehene Wählscheibe (45) aufweist, wobei die Anschlagsstufen (46) so angeordnet sind, daß ihre Bewegungsbahn einen Anschlag (47) kreuzt, der zum Begrenzen der Einschwenkbewegung des Tonarms (20) einstellbar ist.
    11. Plattenspieler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählscheibe (45) einen an einen Ausschal thebel (62) angreifenden Ansatz (60) aufweist und eine Haltevorrichtung (56...59) vorgesehen ist, die die Wählscheibe mit dem Ansatz (60) in einer solchen Stellung hält, daß der Ausschalthebel in die Bewegungsbahn eines von der Antriebseinheit (39) getriebenen-Elements (66) eingreift, wobei der Ausschalthebel betätigbar ist, wenn ein Auflagehebel (33) das Fehlen einer Platte auf der Zentralachse (14) des Plattenspielers feststellt.
    12. Plattenspieler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung einen in der Wählscheibe (45) ausgebildeten, gekrümmten Schlitz (58) mit einem erweiterten Endabschnitt (59) und einen Anschlagsbolzen (56) mit einem verdickten Abschnitt (74) aufweist, dessen Querschnittsabmessungen so gewählt sind, daß er nur durch den erweiterten Endabschnitt, nicht aber durch den anderen Teil des Schlitzes (58) durch-
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    greifen kann, und daß der Anschlagsbolzen derart mit dem Auflagehebel (33) verbunden ist, daß er bei Auflage des Auflagehebels auf einer oder mehreren, von der Zentralachse (14) getragenen Platten in einer ersten Stellung gehalten ist, bei der der Bolzenabschnitt kl.eineren Durchmessers in den Schlitz (58) eingreift und bei fehlender Plattenauflage in eine zweite Stellung bewegt ist, in der der verdickte Abschnitt (74) des Bolzens (56) den erweiterten Endabschnitt (59) des Schlitzes durchgreift.
    13. Plattenspieler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten in beiden Richtungen drehbaren Bauteil (43, 44) eine Klinkenplatte (55) in solcher Anordnung angebracht ist, daß sie beim Ausschwenken des Tonarms (20) den Anschlagsbolzen (56) zeitweilig in dessen erster Stellung festhält und in der äußeren Schwenkstellung des Tonarms zum Erreichen der zweiten Stellung freigibt.
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DE2503516A 1974-01-31 1975-01-29 Automatischer Plattenspieler mit einer Tonarmstellvorrichtung Expired DE2503516C3 (de)

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DE2503516B2 DE2503516B2 (de) 1980-03-13
DE2503516C3 DE2503516C3 (de) 1980-11-06

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DE2503516C3 (de) 1980-11-06
US3979127A (en) 1976-09-07
DE2503516B2 (de) 1980-03-13
GB1480952A (en) 1977-07-27
JPS50161216A (de) 1975-12-27

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