DE2503176C2 - Ionenselektive Elektrode - Google Patents

Ionenselektive Elektrode

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Description

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dadurch gekennzeichnet daß ein Isoliermantel aus Polyacryl verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Isoliermantel verwendet wird, der das stirnseitige Ende des Drahtes überragt, und mit diesem eine napfförmige Vertiefung bildet
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektrodenkörper verwendet wird, bei dem der isoliermantel vertieft eingesetzt ist.
35
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Meßelektrode mit einem Draht welcher an seinem einen Ende unter Freilassung seiner Stirnfläche von einem Isoliermantel umgeben ist, der an seinem gleichliegenden Ende eine Schicht aus einem ionenselektiven Polymer trägt.
Iorienselektive Elektroden haben in letzter Zeit für elektrochemische Messungen verschiedener Art, insbesondere in der Physiologie, erhebliche Bedeutung gewonnen (vergl. K. Cammann, »Das Arbeiten mit ionenselektiven Elektroden«, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, 1973). Man unterscheidet Festkörpermembranelektroden und Flüssigmembranelektroden. Als weitere Entwicklung der letzten können die Drahtüberzug-Elektroden angesehen werden (vergl. K. Cammann, Seite 106). Sie bestehen aus einem dünnen Platindraht, der mit einer Schicht Polyvinylclorid (PVC) überzogen ist. Die PVC-Schicht ist mit der aktiven Phase, d. h. der ionenselektiven Substanz, versehen. Diese Elektroden sind im Vergleich zu den normalen Flüssigmembranelektroden mit innerem Elektrolyt leicht herzustellen und zu miniaturisieren, sowie lageniinabhängig. Das Selektivitätsverhältnis ist günstier als bei entsprechenden Flüssigkeitsmembran-Elektrodentypen, die Ansprechzeit ist sehr kurz und die Lebensdauer kann wesentlich höher als bei normalen Flüssigkeitsmembranelektroden sein, jedoch treten häufig feine Risse der PVC-Schicht auf, die zur Bildung von Leckpotentialen führen, so daß die Elektrode unbrauchbar wird.
Bei einer bekannten lonenmeßelektrode bildet die mit der ionenselektiven Substanz versehene Membran den Verschluß des einen stirnseitigen Endes eines die Ableitelektrode umgebenden Glasrohres. Sie berührt die Ableitelektrode jedoch nicht sondern sie steht mit dieser über einen Elektrolyten in Verbindung. Die Herstellung derartiger Meßelektroden ist kompliziert Der Elektrodenaufbau bedingt eine Druckabhängigkeit der Messungen, die ihre Anwendung gegenüber den genannten Drahtüberzug-Elektroden beschränkt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die bekannten Drahtüberzug-Elektroden hinsichtlich der Reproduzierbarkeit Miniaturisierungsmöglichkeit und Vielseitigkeit der Anwendung zu verbessern. Insbesondere ist das Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen einer Meßelektrode anzugeben, bei dem die Membran auf dem den Arbeitskontakt umgebenden Isoliermantel leckpotentialsicher verankert wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht daß an die Stirnfläche des Drahtes und an den diese umgebenden Bereich des Isoliermaterials ein in einem Lösungsmittel gelöstes ionenselektives Polymer gebracht wird, und daß das Lösungsmittel verdunstet wird. Bei dem erfindur.gsgemäßer. Verfahren ist also die mit der selektiven Substanz zu beschichtende Drahtoberfläche auf die freie Stirnfläche des Drahtes — vorzugsweise eines Platindrahtes — verkleinert. Diese Miniaturisierung ermöglicht eine Bündelung vieler Elektroden auf engstem Raum.
Infolge der Ausdehnung des sich aus dem Polymer bildenden Scheibchens über die Stirnfläche des Platindrahtes hinaus, wird die Kontaktzone mit der Meßflüssigkeit vergrößert. Zwischen dem Rand des sich bildenden Scheibchens und dem die Ableitelektrode umgebenden Isoliermanlel entsteht eine dichtende Anordnung die eine Folge der sich bei dem Verdunstungsvorgang ergebenden innigen Verbindung von Membranmaterial und den Stirnflächen von Draht und Isoliermantel ist und die Bildung von Leckpotentialen ausschließt.
Dank der geringen, praktisch auf die Stirnfläche der Ableiteleketrode beschränkten Räche können mehrere, mit verschiedenen selektiven Substanzen beschichtete Elektroden auf engstem Raum nebeneinander in einer gemeinsamen Meßkammer untergebracht werden, so daß mehrere Ionenaktiivitäten in einem einzigen Arbeitsgang bestimmt werden können.
Die neue Elektrode eignet sich wegen ihrer geringen Abmessungen besonders zur Ausbildung als Katheterelektrode bzw. zur Anbringung an bis auf wenige Millimeter lokalisierbaren Stellen, z. B. im lebenden Körper.
Weiter eignet sich die neue Elektrode wegen ihrer kleinen Abmessungen besonders gut zum Bau einer sogenannten Einstab-Meßkette, d. h. einer elektrochemischen Zelle, bei der die Meßelektrode und die Bezugselektrode nahe beieinander untergebracht sind. Solche Einstab-Meßketten sind besonders für Durchflußmessungen geeignet.
Gemäß einer vorzugsweisen Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Isoliermantel verwendet, der das stirnseitige Ende des Drahtes überragt und mit diesem eine napfförmige Vertiefung bildet. Infolge der Zurücksetzung der Ableitelektrode gegenüber der Stirnfläche des Isoliermaterials wird die Gefahr eines unmittelbaren Kontaktes des Drahtes mit Kriechspuren der Meßflüssigkeit verringert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. In der einzigen Figur ist ein Längsschnitt durch eine Einstab-Meßkette mit der nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Elektrode dargestellt
Die Hauptteile der dargestellten Meßkette sind ein Elektrodenkopf 1 mit Durchführungen für einen Elektrodenstecker 2 und eine Zuleitung 15 für den Bezugselektrolyt, eine Hülse 4. die mittels einer Oberwurfmutter 5 mit Schraubgewinde oder Bajonettverschluß an dem Elektrodenkopf 1 festgehalten wird, und der in der Hülse befindliche Etektrodenkörper 6. In dem Bodenteil Jer Hülse 4 sind Schlauchanschlüsse to (nicht dargestellt) vorgesehen, die zur Zu- und Abführung der Meßflüssigkeit dienen.
Der Elektrodenkopf 1 und die Oberwurfmutter 5 bestehen z. B. aus Polyacryl oder Metall, die Hülse 4 aus Polyacryl und der Elektrodenkörper 6 aus PTFE. '
Der Elektrodenkörper 5 weist zwei zylindrische Längsbohrungen 9 und 10 auf. Die Bohrung 9 dient zur Aufnahme, einer Bezugselektrode 11 aus Ag/AgCl, die durch einen Durchführungsstopfen 12 am oberen Ende des Elektrodenkörpers durchgeführt und mittels eines Anschlußdrahtes 13 mit dem Masseanschluß 14 des Elektroden-Steckers 2 verbunden ist. Der Durchführungsstopfen 12 wird ferner von dem unteren Ende 15 der Zuleitung für den Bezugselektrolyt (meist KCl) durchragt, durch die dieser Bezugselektrode zugeführt werden kann.
Die Bohrung 9 geht im dargestellten Ausführungsbeispiel nicht ganz in vollem Ausmaß zur unteren Stirnfläche 16 des Elektrodenkörpers 6 durch, sondern setzt sich in einem engeren Loch 17 fort. Dieses Loch 17 *> ist mit einem eingepreßten Stopfen 18 aus PTFE verschlossen, der an einer Stelle seiner Umfangsfläche mit einer kleinen längsverlaufenden Kerbe 39 versehen ist, deren Tiefe nicht mehr als 0,1 mm, vorzugsweise weniger als 0,05 mm beträgt. Die Kerbe hat einen solchen Strömungswiderstand, daß die Ausflußrate der Bezugslösung unter normalen Druckverhältnissen nicht mehr als etwa 5 · 10-b μΙ/sec, vorzugsweise weniger als 2,6 - 10-^l/sec, beträgt.
Die Längsbohrung 10 hat eine geringere lichte Weite (z. B. 2 mm), Oa sie keine Flüssigkeit aufzunehmen hat. An ihrem unteren Ende befindet sich ein durchbohrter Stopfen 19 aus Polyacryl, in dessen Längsbohrung ein Platindraht 20 eingesetzt ist. An die innere Stirnfläche 21 des Platindrahtes ist ein Anschlußdraht 22 angelötet, der zu einem Innenleiter 23 des Steckers 2 führt.
Der Stopfen 19 reicht nicht ganz bis zur Stirnfläche 16 des Elektrodenkörpers 6. sondern ist um etwa 0,5 bis 1 mm gegen diese zurückgesetzt. Der Platindraht 20 ist ebenfalls noch um einen geringen Abstand gegen die 'n untere Stirnfläche des Stopfens 19 zurückgesetzt. In der so gebildeten napfförmigen Vertiefung befindet sich eine feste ionenselektive Substanz 24. Sie besteht vorzugsweise aus einer polymeren Matrix (z. B. PVC), in welche die aktive Phase eingelagert ist. Hierzu wird z. B. eine Lösung von PVC in Cyclohexanon in passendem Verhältnis (15%), mit der aktiven, für die gewünschten Ionen selektiven Phase gemischt, das Gemisch in die napfförmige Vertiefung eingefüllt und getrocknet.
Durch die geringe Zurücksetzung des Platindrahtes wird eine innige Berührung der selektiven Substanz mit dem Draht gewährleistet und die Gefahr eines unmittelbaren Kontakts des Drahtes mit Kriechspuren der Meßflüssigkeit verringert. Statt Platin kann auch ein anderes Material, das geringe Potentialdrift aufweist, für den Draht 20 verwendet werden.
Die Stirnfläche 16 des Elektrodenkörpers 6 bildet die eine Begrenzung einer im Boden der Hülse 4 ausgebildeten Durchflußkammer 25. Sie besitzt die Gestalt einer flachen, etwa 0,6 mm tiefen Wanne, deren Länge und Breite so gewählt sind, daß die Kontaktzonen der Meßelektrode und der Bezugselektrode vollständig in der Meßkammer liegen. Wenn wie im vorliegenden Beispiel der Abstand der beiden Kontaktzonen etwa 1 mm und der Durchmesser der Kontaktzone der Meßelektrode etwa 2 mm betragen, kann die Breite der Meßkammer ebenfalls 2 mm und ihre Länge 5 mm ausmachen.
In der Mitte der Schmalseite der Meßkammer 25 münden radiale Kanäle 26 und 27, die dicht unterhalb der Innenwand des Hülsenbodens von außen so weit in die Hülse gebohrt sind, daß die Meßkammer 25 gerade angeschnitten wird. An die Kanäle 26 und 27 sind die Schlauchanschlüsse angeschlossen, und zwar wird vorzugsweise die Meßflüssigkeit über den Kanal 27 zugeführt und über den Kanal 26 abgeführt, so daß sie zuerst mit der Meßelektrode und dann mit der Bezugselektrode in Berührung kommt, um so jede Beeinflussung des Meßergebnisses cK.-ch den Bezugseiektröiyt zu vermeiden.
Der Querschnitt der Meßkammer 25 ist im Ausführungsbeispiel etwa gleich demjenigen der Kanäle 26 und 27, so daß die Meßflüssigkeit mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchströmt, jedoch durch die flache Ausbildung der Meßkammer in ausgiebige Berührung mit der gesamten Kontaktzone kommt.
Die beschriebene Konstruktion der Meßkette hat sich als relativ unempfindlich gegen Schwankungen der Strömungsgeschwindigkeit erwiesen, so daß sie sogar mit einer einfachen Schlauchrollerpumpe pulsierend betrieben werden kann.
Beispiel
Als aktive Substanz wurde das Calciumsalz der Didecylphosphorsäure in Dioctylphenylphesphonat gewählt. Die aktive Phase wurde in der pben beschriebenen Weise mit PVC gemischt und das Gemisch in die napfförmige Vertiefung der MeDelektrode eingebracht. Nach dem Trocknen wird die Ag/AgCl-Bezugselektrode rr.«t 3-molarer KCl-Lösung gefüllt und die Hülse aufgeschoben. Man erhält so eine kalziumselektive Einstab-Meßkette.
Die Meßkammer wurde derart mit einem Flüssigkeitsvorrat verbunden, daß das Meßgut zuerst die Meßelektrode passiert. Als Pumpe wurde eine handelsübliche Schlauchrollerpumpe verwendet.
Es wurde zunächst das Aktivitäispotential in reinen CaCb-Lösungen durch Messungen mit verschiedenen Konzentrationen bestimmt. Die theoretische Elektrodensteilheit (Nernst-Faktor) für zweiwertige Ionen beträgt bei 200C 29,083 mV/Aktivitätsdekade. Mit der beschriebenen Durchflußmeßkammer wurde eine Potentialänderung von 28.OmV zwischen 10~2 und 10-3 Mol CaC^/l genessen.
Die Anzeigegeschwindigkeit liegt in reinen 10~2 und ΙΟ"3 Mol-Lösungen bei ca. SOsec/Aktivitätsdekade. Unter diesen Bedingungen ließ sich eine Meßgenauigkeit von ±0,4 mV ui.d besser erzielen.
Die Selektivität wurde nach dem Prinzip der Veränderung der Meßionenaktivität bei kcnstant gehaltener Störionenaktivität bestimmt. Wäßrige Lösungen von 10~2 und 10-3MoI CaCl2/l wurden Störionenkonzentrationen von 150mval Na/1 bzw. 150 mval K/l oder 150 mval Mg/1 als Chlorid zugesetzt. Unter Berücksichtigung des nicht idealen Verhaltens der verwendeten Lösungen wurden aus den gemesse-
nen Potentialänderungen stanten ermittelt:
Ko-* = 9.5 10-'. KCJ-A = 3 · 10-*.
Kc-My= 1,8 ■ ΙΟ"1
folgende SelektivitätskonDemgegenüber findet man in der Literatur (siehe Cammann, Seite 98) folgende Werte für Flüssigmembranelektroden mit der gleichen aktiven Phase:
Ko-,v., = 10-'. Kc-A. = 10-'. Kc-Mf = 14 · 10-'.
Die Potentialmessungen wurden mit dem Digital-pH-Meter E 500 der Firma Metrohm (Herisau, Schweiz) durchgeführt.
Die beschriebene Elektrode und auch die mit ihrer Verwendung gebaute Meßkette eignen sich wegen ihrer Einfachheit und der relativ billigen Herstellungsmöglichkeit besonders auch als Einmal- und Wegwerfartikel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen einer Meßelektrode mit einem Draht, weicher an seinem einen Ende unter Freilassung seiner Stirnfläche von einem Isoliermaterial umgeben ist, der an seinem gleichliegenden Ende eine Schicht aus einem ionenselektiven Polymer trägt dadurch gekennzeichnet, daß an die Stirnfläche des Drahtes und an den diese umgebenden Bereich des Isoliermantels ein in einem Lösungsmittel gelöstes ionenselektives Polymer gebracht wird, und daß das Lösungsmittel verdunstet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß als ionenselektives Polymer Polyvi- !5 nylchlorid mit einem ionenselektiven Zusatz verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß als Lösungsmittel für das ionenselektive Polymer Cyclohexanon verwendet wird.
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