DE250310C - - Google Patents

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DE250310C
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impeller
clamping
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ore
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/0033Charging; Discharging; Manipulation of charge charging of particulate material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
MTENTSCHRIFT
- M 250310 KLASSE 40«. GRUPPE
Beschickungsvorrichtung für mechanische Erzröstöfen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung für mechanische Erzröstöfen, bei welcher in den Antrieb, um einen Bruch der Getriebeteile nach Möglichkeit zu vermeiden, ein nachgiebiges Zwischenglied eingeschaltet ist. Das Merkmal der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein bei seiner Drehung das Erz in abgemessenen Mengen in den Ofen hineinbeförderndes, entsprechend leicht gehaltenes Flügelrad von der Antriebswelle des Röstofens aus durch ein Klemmgetriebe ruckweise weiterbewegt wird, wobei gegebenenfalls außerdem noch in den Antrieb des letzteren ein bei Beschickungsvorrichtungen an sich bekanntes elastisches Zwischenglied eingeschaltet ist.
Durch diese Einrichtung wird erreicht, daß bei etwa eintretender Hemmung des Flügelrades das letztere wegen der Nachgiebigkeit des Klemmgetriebes momentan stehen bleibt, bis der Widerstand beseitigt ist, so daß wegen des Stehenbleibens der Flügel ein Abbrechen der letzteren vermieden wird. Die Drehung der Antriebswelle des Ofens wird während der Hemmung des Flügelrades nicht unterbrochen, so daß das Erz auch beim Stillstand des Flügelrades weiter entschwefelt wird.
Die neue Beschickungsvorrichtung ist in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. ι zeigt eine Gesamtanordnung der Vorrichtung in Verbindung mit dem Röstofen von oben gesehen, während in Fig. 2 die eigentliche Beschickungsvorrichtung für sich. in Seitenansicht und in Fig. 3 im Grundriß, teilweise im Schnitt veranschaulicht ist; Fig. 4 stellt eine Ansicht eines Teiles in größerem Maßstabe dar.
Über dem Röstofen α ist in einem besonderen kastenartigen Gehäuse b die Achse c mit dem auf ihr befestigten Flügelrad d gelagert. Oberhalb dieses Flügelrades ist der Fülltrichter e angebracht, in den das zu röstende Erz eingefüllt wird. Auf der Achse c ist ferner außerhalb des Gehäuses b die Reibscheibe f befestigt, welche durch ein Klemmgetriebe ruckweise in Drehung versetzt wird. Zu beiden Seiten der festen Scheibe f sind nämlich auf der Achse c die beiden Arme g lose drehbar gelagert, die an ihrem anderen Ende den längeren, nach unten hängenden Klemmhebel h gelenkig tragen. Wie aus der in Fig. 4 vergrößert dargestellten Teilansicht hervorgeht, sitzt dieser Exzenterhebel fest auf dem exzentrischen Teil s der Achse x, welch letztere in den äußeren Enden der Arme g lose gelagert ist. Der Klemmhebel h ferner umfaßt mittels eines über seine Drehachse hinausragenden Ansatzes r die Reibscheibe f am Außenmantel, während die auf dem exzentrischen Teil s der Achse χ lose sitzenden beiden Hebelarme r1 die Reibscheibe am Innenmantel umfassen. Die Bewegung dieses Klemmgetriebes erfolgt von der horizontal auf dem Röstofen gelagerten Antriebswelle i aus, durch welche auch die senkrechte Rührwelle mit
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den Rührarmen in Drehung versetzt wird, unter Vermittelung des Exzenters k und der Exzenterstange I.
Die Exzenterstange greift nun in folgender Weise an dem Klemmhebel h an: In einem Längsschlitz des letzteren ist der Kulissenstein m gelagert, der mittels Schraubenspindel η und Handrad ο in dem Schlitz des Klemmhebels auf und ab verschoben werden
ίο kann. An dem Kulissenstein m greift die Federbüchse p gelenkig an, in welche am anderen Ende die Exzenterstange I lose hineinragt. Eine Schraubenfeder q sucht das in der Federbüchse liegende Ende der Exzenterstange für gewöhnlich stets in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung zu halten, bei welcher dieses Ende gegen die Bohrung der Büchse stößt.
Beim Hin- und Hergehen der Exzenterstange I wird der Klemmhebel h ebenfalls entsprechend derart bewegt, daß er sich jedesmal beim Hingang der Exzenterstange, wenn diese also nach rechts geht, mittels seines über den Drehpunkt hinausragenden Ansatzes r auf dem Außenmantel der Reibscheibe f festklemmt und hierbei die letztere um ein entsprechendes Stück dreht. Die auf dem exzentrischen Teil s der Achse χ lose sitzenden beiden Hebelarme werden hierbei durch die Drehung des Klemmhebels h und des exzentrischen Teiles s gegen den Innenmantel der Reibscheibe f gepreßt, so daß die letztere stets sicher mitgenommen wird. Beim Rückgang der Exzenterstange dagegen, wenn sich die letztere also nach links bewegt, dreht sich der Klemmhebel Ji mit den beiden Hebelarmen r1 lose zurück, ohne die Reibscheibe zu beeinflussen. Auf diese Weise wird jedesmal beim Hingang des Exzenters die Reib- scheibe und also auch das Flügelrad d um ein bestimmtes Stück weiterbewegt, wobei durch das Flügelrad jedesmal eine bestimmte Menge Erz in den Ofen hineinbefördert wird. Die Schraubenfeder q muß natürlich so stark sein, daß die Exzenterstange gegenüber der Spindelbüchse ft für gewöhnlich eine Relativbewegung nicht ausführt.
Sobald sich jedoch das Flügelrad d festklemmt, wenn z. B. ein hartes oder größeres Stück Erz zwischen dessen Flügel gerät, so bleibt das Flügelrad momentan stehen, und die Exzenterstange gibt elastisch nach, bis der Widerstand beseitigt ist. Das Flügelrad ist also der einzige Teil der neuen Beschickungsvorrichtung, welcher dem Verschleiß unterworfen ist. Dieses Flügelrad kann aber jederzeit leicht ausgewechselt werden, sobald ein Verschleiß des letzteren eintreten sollte.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Beschickungsvorrichtung für mechanische Erzröstöfen, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei seiner Drehung das Erz in abgemessenen Mengen in den Ofen (a) hineinbeförderndes Flügelrad (d) von der rotierenden Achse (i) des Röstofens aus durch ein Klemmgetriebe (f, h, v, rx) unter Einschaltung eines an sich bekannten elastischen Zwischengliedes (q) ruckweise ; weiterbewegt wird.
2. Eine Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmgetriebe (f, h, r, Vx) zum Fortschalten des Flügelrades (d) aus einer auf der Achse (c) des letzteren befestigten Reibscheibe (f) und einem die letztere am Innen- und Außenmantel umfassenden Klemmhebel (h, r, T1) besteht, der von der rotierenden Achse des Röstofens aus etwa durch eine Exzenterstange (b) derart hin und her bewegt wird, daß er bei der Hinbewegung die Scheibe (f) und dadurch auch das Flügelrad (d) durch Klemmung mitnimmt, dagegen bei der Rückbewegung sich lose zurückbewegt.
3. Eine Ausführungsform der Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 ■ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterstange (I) an dem Klemmhebel (Ji) mittels eines in letzterem gelagerten und durch Schraube (n) und Handrad (0) verstellbaren Kulissensteines (m) angreift, derart, daß durch Drehen dieses Handrades (0) der Angriffspunkt der Exzenterstange (I) am Klemmhebel verschoben und dadurch der Hub des Klemmhebels entsprechend verändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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