DE250256C - - Google Patents

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DE250256C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250256 KLASSE 76 #. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1912 ab.
Bei den bekannten Einrichtungen zum gleichzeitigen oder abwechselnden Speisen von zwei Faserteilungsmaschinen von einer Vor- oder Speisemaschine aus, muß die Zuführung der letzteren öfters unterbrochen, werden, da beim Ausschalten einer der gespeisten Maschinen infolge der Anhäufung des Fasergutes die Speisemaschine zeitweilig abgestellt werden muß und so Arbeitsverluste entstehen. Um diese zu beseitigen, läßt man nach der vorliegenden Erfindung die gemeinschaftliche Speisemaschine bei dem erforderlichen Stillstand einer der zu speisenden Maschinen, um naturgemäß weniger zu fördern, eine andere Arbeitsgeschwindigkeit annehmen.. Die Änderung dieser Arbeitsgeschwindigkeit erfolgt nun selbsttätig mit der Verstellung der Einrichtung zur Überführung des von dem Speiser gebrachten Fasergutes in die Faserbearbeitungsmaschinen.
Auf der Zeichnung' stellt Fig. ι in einer Vorderansicht die beiden Faserbearbeitungsmaschinen I und Il mit dem gemeinschaftliehen Speiser s und Fasergutüberführungskasten k sowie die Antriebsvorgelege 1, 2 und m für die Maschinen I und II und den Speiser s dar, die alle von einer gemeinschaftlichen Triebwelle t ihre Drehung erhalten. In der Seitenansicht (Fig. 2) ist in einem Durchschnitt der Speiser s ersichtlich, von welchem das durch das Nadeltuch u gebrachte und durch die Abnehmwalze α durch den Kasten k geworfene Fasergut in die Maschinen I und II gelangt. Der Kasten k hat ein dachförmiges, ineinander verschiebbares Blech z, dessen Spitze wagerecht verschiebbar ist, so daß, wie aus Fig. 3 hervorgeht, bei einer seitlichen Verschiebung die gebildete Zunge sich so einstellt, daß das von der Walze α gebrachte Material nur nach der einen Seite in die Vorbereitungsmaschine I übergeht und der Eingang zur zweiten Maschine II abgesperrt wird, oder umgekehrt. Die Spitze der Zunge ζ ist durch eine Stange g mit dem gemeinschaftlichen Riemenführer r der drei Vorgelege i, 2 und m in Verbindung, so daß bei der Verschiebung der Zungenspitze nach rechts oder links entsprechend die Riemengabeln dieser Stange die Antriebsriemen der Vorgelege verschieben. Diese Vorgelege 1 und 2 haben doppeltbreite Fest- und einfachbreite Losscheiben, so daß also entweder beide Riemen gleichzeitig auf den Festscheiben sitzen, wenn sie in der Mittelstellung laufen oder bei einer Seitenstellung nach rechts oder links immer ein Riemen auf die Losscheibe gelangt, wodurch der Antrieb der betreffenden Vorbereitungsmaschine unterbrochen wird. Das Mittelvorgelege m für den Antrieb des Speisers hat zwei Antriebe, einen linksseitigen für Schnellauf und einen rechtsseitigen für langsamen Lauf. Die betreffenden kleinen und großen Antriebsscheiben sind dreifach angeordnet und befindet sich einmal die Festscheibe 0 und einmal die Losscheibe p in der Mitte, so daß in der Mittelstellung der Riemenläufe dieses Vor-
gelege durch die Mittelfestscheibe läuft. Bei einer Verschiebung der Riemen nach rechts oder links läuft der Antrieb dann langsam. Es geht daraus hervor, daß bei der Verstellung der Teilzunge in dem Kasten k, wenn nur eine der beiden Maschinen I und II gespeist wird, der Speiser entsprechend mit der halben Lieferungsgeschwindigkeit arbeitet, so daß also die Fasergutzuführung zu den ίο Maschinen dauernd in der gleichbleibenden Menge erfolgt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Speisung mehrerer Arbeitsmaschinen von einer Speisevorrichtung aus, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der von Hand bewirkten Ausschaltung einer Arbeitsmaschine ein an die Speisevorrichtung angeschlossener Verteilerkasten entsprechend eingestellt und der Gang der Speisevorrichtung verlangsamt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verteilungskasten der Speisevorrichtung eine bewegliche Zunge angeordnet ist, deren Spitze zur Leitung des Fasergutes nach nur einer Maschine mittels eines Hebels seitlich verstellbar ist, der gleichzeitig den Riemenführer der Antriebsvorgelege der verbundenen Maschinen und der Speisevorrichtung verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE250256C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3738476A (en) * 1970-08-06 1973-06-12 Fiber Controls Corp Fiber feeding arrangement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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