DE2502108C3 - Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das Druckwerk eines Handetikettiergerätes - Google Patents
Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das Druckwerk eines HandetikettiergerätesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das Druckwerk eines Handetikettiergerätes
mit einem Schwenkarm, der federbelastet unter das Druckwerk schwenkbar angeordnet und ausklinkbar am
Geräterahmen befestigt ist und an seinem freien Ende zwei Schenkel trägt zwischen denen eine Einfärbewalze
mit zur Armschwenkachse paralleler Walzenachse drehbar befestigt ist
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der US-PS 35 51 251 bekannt Wenn die Einfärbefähigkeit
der Einfärbewalze erschöpft ist, rnuB der gesamte
Schwenkarm mit Schnapphalterung ausgewechselt werden. Vorteilhaft bei dieser Konstruktion ist bereits,
daß beim Auswechselvorgang die Bedienungsperson mit der Einfärbewalze nicht in Berührung kommt, was
bei der Handhabung dieser Geräte von großer Wichtigkeit ist, da die Personen unmittelbar nach dem
Austauschvorgang die Etikettiertätigkeit fortsetzen muß und dabei nicht in Kauf nehmen kann, daß ihre
Finger durch schwer zu entfernende Stempelfarbe beschmutzt sind. Dennoch ist es nachteilig, daß der
gesamte Schwenkarm einschließlich seiner Schnapphalterung mit der Erschöpfung der Einfärbewalze weggeworfen werden muß.
Es sind beispielsweise aus der US-PS 29 83 219 und
der GB-PS 5 70485 Unterschlageinfärbekissen von Paginierstempeln bekannt die von den unter das
Druckwerk schlagenden Trägerbügeln lösbar sind. Beim Auswechseln der Einfärbekissen dieser Einfärbevorrichtungen ist es jedoch unerläßlich, daß der Kissenhalter
bzw. eine mit ihm verbundene Federklemme direkt angefaßt werden, wobei dann, wie jeder Benutzer
derartiger Stempel weiß, das Beschmutzen der Finger mit Stempfeifarbe nahezu unvermeidbar ist.
den bei Handetikettiergeräten im laufenden Betrieb
notwendigen Austausch der Farbwalzen der Unterschlag-Einfärbevorrichtungen so einfach und billig wie
möglich zu gestalten und dazu für den Benutzer auch die s Ersatzfarbwalzen so bequem wie möglich darzubieten,
ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die das Auswechseln durchführende Person beim Abnehmen
der verbrauchten oder beim Ansetzen der neuen Farbwalze die Finger beschmutzt
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß die beiden Schenkel zusammen mit
einem sie verbindenden Steg einen mit dem Schwenkarm lösbar verbundenen, U-förmigen Träger bilden,
derart, daß dieser Träger zusammen mit der Einfärbe
walze eine Farbwalzenpatrone darstellt und daß zur
Verbindung des Schwenkarmes mit dem Träger am Schwenkarm ein parallel zur Achse der Einfärbewalze
verlaufender Hammerkopfsteg ausgebildet ist der in eine korrespndierende Hammerkopfnut im Steg des
Diese einfach Patrone kann mit mehreren gleichen Ersatzpatronen in einer entsprechend gestalteten
Schachtel Aufnahme finden, die mit Sitzen für jede einzelne Patrone ausgestattet ist wodurch in einer
Weise, wie sie an sich von Naßrasierapparaten bereits bekannt ist, der Patronenaustausch elegant und, ohne
die verbrauchte oder die neue Patrone mit den Fingern berühren zu müssen, durchgeführt werden kann. Am
Ende des Auswechselvorgangs der Patronen wird dann
der gesamte Schwenkarm wieder an dem Handetikettiergerät eingeklinkt. Verloren ist dabei außer der
erschöpften Einfärbewalze selbst lediglich der verhältnismäßig einfache U-förmige Träger.
Um den genauen Sitz der auswechselbaren Farbwal
zenpatrone gegenüber dem Schwenkarm zu fixieren,'
kann es vorteilhaft sein, am Hammerkopfsteg einen Vorsprung anzuordnen, der in eine Vertiefung am
U-förmigen Träger einschnappt, wenn die Steckverbindung in die Betriebsstellung eingeschoben ist Ein
•»ο derartiger Vorsprung kann angeformt aber auch durch
eine Blattfeder gebildet sein.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und die Erfindung wird
anhand dieser Beispiele nachstehend nochmals erläu-
« tert Es zeigt
F i g. 1 eine teils aufgebrochene Seitenansicht eines Handetikettiergerätes, an dem die Erfindung verwirklicht ist;
blick des Abdrucks der Typenwalze auf einem Etikett;
F i g. 3 einen Längsschnitt durch einen Patronenhalter mit einer darauf befestigten Farbwalzenpatrone;
Fig.4 eine gleiche Ansicht des Patronenhalters allein;
F i g. 5 eine Draufsicht auf das Vorderende des Patronenhalters in Richtung der Pfeile IX in F i g. 4;
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht der Farbwalzenpatrone aus F ig. 3;
der Farbwalzenpatrone aus F i g. 10;
F i g. 8 eine perspektivische Darstellung einer Reservepatronenschachtel und eines Schwenkarms gemäß
F i g. 4 zur Erläuterung des Patronenwechselvorgangs. Die F i g. 1 bis 7 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel
' ■> der Erfindung. Das Handetikettiergerät besitzt einen
Rahmen, der aus zwei Seitenwänden 1 besteht, die parallel zueinander mit Abstand fest verbunden sind.
Auf der rückwärtigen Seite steht ein Handgriff 2 vom
Gehäuse ab.
Oberhalb des Geräterahmens ist ein Rollenhalter 4 angebracht, der eine EtikettroUe 5 trägt, deren
Etikettband auf der einen Seite mit einem Kleber ausgestattet ist und von der einzelne Etikette einer
bestimmten Größe abgeschnitten werden können. Bei jedem Schwenken eines Griffhebels 3 auf den Handgriff
2 zu, was gegen die Kraft einer (nicht gezeigten) Rückstellfeder vorgenommen wird, wird von der Rolle 5
ein Stüc't von konstanter Länge abgewickelt und innerhalb des Gerätes auf einem vorgegebenen Pfad zur
Ausgabeöffnung 6 gefördert
An diesem Pfad für das Etikettband befindet sich innerhalb des Geräterahmens ein Streif en vorschubmechanismus,
der durch die Bewegung des Griffhebels 3 angetrieben wird und das Etikettband schrittweise
vorschiebt Ein (nicht gezeigter) Abschneidmechanismus wird ebenfalls von der Bewegung des Griffhebels 3
betätigt, wodurch das Etikettband in einzelne Etiketten
zerschnitten wird. Ein Druckmechanismus 7 im Vorderteil
des Handgerätes dient zum Aufdrucken bestimmter Inschriften auf die Etiketten und wird gleichfalls von
dem Griffhebel 3 betrieben. Nahe der Ausgabeöffnung 6 befindet sich ein Etikettandrücker 8, mit dem die
Etiketten an Gegenständen festgedrückt werden, wodurch der Kleber die Etiketten dann hält
Der Druckmechanismus 7 in dem Handetikettiergerät weist eine Unterschlag-Einfärbevorrichtung auf, die in
ihrer Gesamtheit am deutlichsten aus der Fig.3 ersichtlich ist
Die Unterschlag-Einfärbevorrichtung besteht zur
Hauptsache aus einem Schwenkarm 9, der an einer Querachse 10, welche sich zwischen den beiden
gegenüberliegenden Seitenwänden 1 des Gerätegehäuses erstreckt, schwenkbar und abnehmbar angelenkt ist.
Am freien Ende des Schwenkarms ist überdies abnehmbar eine austauschbare Farbwalzenpatrone 11
befestigt Der Schwenkarm 9 ist in seinen Einzelheiten in den Fig.3 bis 5, die Farbwalzenpatrone 11 in den
F i g. 6 und 7 dargestellt.
Speziell in der Fig.4 ist zu sehen, daß der Schwenkarm 9 einen leicht gebogenen, im wesentlichen
rechteckigen Abschnitt 12 mit einem Paar aufwärts gerichteter Flansche 13 entlang beider Seitenkanten hat,
der an seinem oberen Ende in einen ersten Griffansatz 14 endet, der nach der Seite des Abschnitts \2 absteht,
die der Richtung der Flansche 13 gegenüberliegt. Zum ersten Griffansatz 14 gehören (im dargestellten Beispiel
zwei) erste Greifklauen 15, die von der Wurzel des Griffansatzes 14 sich in entgegengesetzter Richtung zu
diesem erstrecken und die in Querrichtung miteinander ausgerichtet sind. Zwischen dem ersten Griffansatz 14
und den zugeordneten ersten Greifklauen 15 ist ein Paar Lappen 16 mit Mittelbohrung angeformt.
Das untere freie Ende des Schwenkarms 9 ist verstärkt, um einen Sitz zu bilden, auf dem die
Farbwalzenpatrone 11 abnehmbar befestigt ist, wie an späterer Stelle noch im einzelnen beschrieben. Der
Patronensitz weist ein Paar in gegenüberliegende Richtungen offene Nuten 17 o:lf. wodurch das verstärkte
untere Ende des Patrone.ihaiiers als Hammerkopfsteg
18 mit T-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, der sich über die gesamte Breite des Schwenkarms erstreckt. In
einer der Nuten 17 befindet sich ein kleiner halbkreisförmiger
Vorsprung 19 (F i g. 5), der in der Nutmitte angeordnet ist. Vorzugsweise sollte eine verhältnismäßig
tiefe und breite Nut 20 eingeformt sein, um den Hammerkopfsteg 18 in zwei voneinander abgesetzte
Teile längs aufzuteilen. Der Schwenkarm 9 ist ferner mit einem Längsschlitz 21 in der Mitte seines Rechteckteils
12 nahe dessen oberen Ende versehen.
Mit 22 ist ein zweiter Griffansatz in seiner Gesamtheit bezeichnet, der mit dem ersten Griffansatz
14 derart zusammenwirkt, daß der Schwenkarm 9 und damit auch die Farbwalzenpatrone 11 in ihrer Stellung
am Etikettiergerät abnehmbar befestigt werden kann. Der zweite Griffansatz 22 ist mit einem Paar in
Querrichtung zueinander ausgerichteter Greifklauen 23 ausgestattet, die mit den ersten Greifklauen 15
zusammenwirken und den Querbolzen 10, der sich zwischen den Seitenwänden des Geräterahmens erstreckt,
lose umfassen. Ein Paar Augen 24 mit Mittelbohrung sind zwischen dem zweiten Griffansatz
22 und den zugehörigen Greifklauen 23 angeordnet Der zweite Griffansatz 22 hat einen Schlitz 25 in seiner
Längsmitte, der vertikal mit dem Schlitz 21 im Rechteckteil 12 des Patronenhalters 9 fluchtet, wenn die
Gesamtanordnung in der in F i g. 3 und 4 dargestellten Weise zusammengefügt ist
Der zweite Griffansatz 22 mit seinen Greifkiauen 23 wird schwenkbar über den ersten Griffansatz 14 gesetzt,
was mit Hilfe eines Drengelenkstiftes 26 erfolgt, der durch die zueinander ausgerichteten Bohrungen der
Ansatzlaschen 16 und Augen 24 gesteckt wird. Zwischen die Griffansätze 14 und 22 ist eine Blattfeder 27
eingesetzt, die die Greifklauen 15 und 23 aufeinander zu drückt Zum Anbringen des Schwenkarms 9 mit seiner
Farbwalzenpatrone 11 an dem Etikettiergerät in die in F i g. 1 und 2 gezeigte Stellung müssen folglich die
beiden Griffansätze 14 und 22 gegen die Kraft der Blattfeder 27 zusammengedrückt werden, wodurch die
Greifklauen 15 und 23 um den Gelenkstift 26 auseinander verschwenkt werden. Beim Loslassen der
Griffansätze 22 und 14 wird der Gelenkstift 26 dann von den Greifklauen 15 und 23 umfaßt.
Während der zweite Griffansatz 22 hier als unabhängiges Teil dargestellt ist, versteht es sich, daß er
auch als zum Schwenkarm 9 gehörender Bestandteil ausgebildet sein kann.
Ein zweiter Querstift 28 zwischen den Seitenwänden des Geräterahmens befindet sich im wesentlichen
vertikal unterhalb des ersten Querstiftes 10. In vertikaler Lage ist auf die Stifte 10 und 28 ein
feststehendes Teil 29 aufgesetzt mit einer nach oben vorspringenden Zunge 30. Um den ersten Querstift 10
ist eine Schraubenfeder 31 gewickelt, deren beide Endhaken an dem zweiten Querstift 28 eingehängt sind.
Ihr Mittelteil ist in Gestalt eines U-Bogens geformt und erstreckt sich nach oben, wobei es sich an der Zunge 30
des feststehenden Teils 29 abstützt.
Wenn der Schwenkarm 9 durch das Umfassen des ersten Querstiftes 10 mit den Greifklauen 15 und 23 in
der beschriebenen Weise in seine Stellung gebracht ist, greift das feststehende Teil 29 zum Teil in die Schlitze 21
und 25 des Patronenhalters ein, wobei die Zunge 30 durch den Schlitz 25 nach oben heraussteht, was in der
F i g. 3 angedeutet gezeichnet ist. In dieser Lage wird der U-Bogen der Torsionsfeder 31 in der Fig.3 im
Uhrzeigersinn durch den zweiten Griffansatz 22 gedrückt, so daß der gesamte Schwenkarm 9 zusammen
mit der Farbwalzenpatrone 11 um den ersten Querschnitt im Gegenuhrzeigersinn gedrückt wird.
Es zeigt sich, daß der zweite Querstift 28 als Begrenzungsanschlag der Gegenuhrzeigersinnbewegung
des Schwenkarmes 9 wirkt.
Es wird jetzt auf die F i g. 6 und 7 Bezug genommen,
die die Farbwalzenpatrone 11 zeigen, zu der zur Hauptachse eine Einfärbewalze 33 und ein U-förmiger
Walzenträger 34 gehören. Die Einfärbewalze 33 besteht aus dem Farbträger 35 von schwammförmigem,
gleichmäßig mit einer bestimmten Menge Druckfarbe getränkten Material, welches einen stangenförmigen
Kern 36 zwischen ein Paar Flanschen 37 fest umgibt. Ein Paar Lagerstifte 38 stehen axial von den Flanschen 37
nach außen und sind drehbar in Schenkel 39 des Walzenträgers 34 eingesetzt, so daß sich die Einfärbewalze 33 in ihrer Gesamtheit im Walzenträger 34
drehen kann.
Der U-förmige Walzenträger 34 besitzt an einem die Schenkel 39 verbindenen Steg ein Paar einwärts
gerichtete Fianschränder 40, die auf seiner oberen Fläche entlang der Seitenkanten angeformt sind. Einer
der Flanschränder 40 ist mit einer kleinen halbkreisförmigen Vertiefung 41 in der Mitte ausgestattet. Die
Flanschränder 40 bilden eine Hammerkopfnut 42, in die der Hammerkopf 18 am freien Ende des Schwenkarms 9
eingreifen kann.
Ein Blick auf die F i g. 3 zeigt, daß die Farbwalzenpatrone 11 leicht auf dem Schwenkarm 9 angebracht
werden kann, wenn nämlich der Hammerkopf 18 in die Hammerkopfnut 42 eingeschoben wird. Wegen der
Vertiefung 41 im Flanschrand 40 des Walzenträgers 34, in den der Vorsprung 19 in der einen Nut 17 des
Walzenträgers einspringt, ist ein sicherer und korrekt ausgerichteter Sitz der Farbwalzenpatrone 11 gegenüber dem Schwenkarm 9 gewährleistet
Schwenkarm 9 und Farbwalzenpatrone 11 können vorteilhaft aus einem Plastikmaterial geformt werden.
Die F i g. 8 zeigt eine Patronenschachtel 43, die für die Aufnahme der Farbwalzenpatrone gestaltet ist Die
Patronenschachtel 43 ist für mehrere (im dargestellten Beispiel drei) Farbwalzenpatronen 11 gestaltet Die
Patronenschachtel setzt sich zusammen aus einer Bodenwand und Seitenwänden 45 bis 48 und hat eine
offene Oberseite. Die Seitenwand 45 ist beträchtlich dicker als die anderen Seitenwände 46 bis 48 bzw. die
Bodenwand, und in ihre Oberfläche sind mehrere Führungskanäle 49 parallel zueinander quer über die
Wand eingeformt Die Innenfläche der Seitenwand 45 und die der gegenüberliegenden Seitenwand 47 weisen
Vertiefungen 50 und 51 auf, in die die U-förmigen Walzenträger 34 der Farbwalzenpatrone 11 genau
hineinpassen. Auf diese Weise sind die Patronen nebeneinander in die Patronenschachtel 43 einzusetzen,
wobei die Einfärbewalzen 33 nach unten zeigen.
Es wurde-bereits gesagt daß die Führungskanäle 49 in
der Oberfläche der Seitenwand 45 zu den in die Schachtel 43 eingesetzten Patronen ausgerichtet sind.
Es kommt noch hinzu, daß die Bodenflächen dieser FührungEkanäle 49 in einer Ebene mit dem Nutgrund 53
der Walzenträger 34 der Patronen sein müssen, wenn diese richtig in die Patronenschachtel eingesetzt sind;
der Grund hierfür wird anschließend noch erläutert
Für das Befestigen einer Farbwalzenpatrone 11, die
sich in der Patronenschachtel 43 befindet auf dem Schwenkarm 9 wird der Hammerkopfsteg 18 in die
Hammerkopfnut 42 eingeschoben, und zwar unter Ausnutzung des Führungskanals 49 in der Schachtelwand 45, wie dies durch die Fig.8 angedeutet ist Das
Einschieben des Hammerkopfsteges 18 in die Hammerkopfnut 42 wird begrenzt, wenn der Hammerkopfsteg
18 an die Seitenwand 47 der Patronenschachtel anläuft wobei dann der Vorsprung 19 in der einen Nut 17 des
Schwenkarms in die Vertiefung 41 des zugehörigen
Flanschrandes 40 der Patrone einspringt. Der Schwenkarm 9 kann dann zusammen mit der daran hängenden
Farbwalzenpatrone 11 nach oben aus der Patronenschachtel 43 herausgezogen werden. Die Farbwalzenpatrone kann somit leicht aus der Patronenschachtel
herausgezogen werden, ohne daß sie sich seitlich zum Schwenkarm verschieben kann.
In der F i g. 1 ist dargestellt daß der Druckmechanismus 7 des Handetikettiergerätes eine Typentrommel 54
ίο mit einer Anzahl von Typenrädern aufweist die koaxial
und Seite an Seite zueinander angeordnet sind. Jedes Typenrad besitzt mehrere vorstehende Typen auf dem
Umfang mit untereinander gleichem Abstand. Oberhalb der Typentrommel 54 sind mehrere gezahnte Räder 55
angebracht, mit denen die Typenräder der Typentrommel verdreht werden können. Diese Anordnung ist
üblich und braucht in ihrer Funktionsweise nicht nähet beschrieben zu werden.
Wenn der Schwenkarm 9 mit der Farbwalzenpatrone
11 in der beschriebenen Weise schwenkbar am
Etikettiergerät befestigt ist indem die Greifklauen 15 und 23 um den ersten Querstift 10 herumgreifen, wird
die Farbwalze 35 der Patrone von der Torsionsfeder 31 gegen den Umfang der Typenwalze 54 gedrückt und
färbt somit die vorstehenden Typen, die sich in dei Druckstellung auf der Unterseite der Typenwalze
befinden, ein.
Um eines der bei 5a in F i g. 1 und 2 gezeigter Etiketten zu bedrucken, werden Handgriff und Griffhe
bei 2 bzw. 3 mit einer Hand umfaßt und der Griffhebel
gegen die Kraft einer Rückstellfeder zum Handgriff hin gezogen, wie dies F i g. 2 zeigt Dadurch senken sich die
Typentrommel 54 und die gezahnten Räder 55 auf eines der Etiketten 5a und hinterlassen darauf den Aufdruck
der vorstehenden Typen, die sich auf der Trommel ir Druckstellung befinden. Die abgesenkte Typentrommel
54 drückt auf die Farbwalze 35 und bewirkt damit daO der Schwenkarm 9 zusammen mit der Farbwalze 11 iir
Uhrzeigersinn in F i g. 1 und 2 um den Querstift 10 unc
gegen die Kraft der Torsionsfeder 31 verschwenkt wird
Wenn anschließend der Griffhebel 3 wieder losgelasser wird, nehmen die Typenwalze 54 und die gezahnter
Räder 55 ihre in F i g. 1 gezeigte Stellung wieder ein, se
daß der Schwenkarm 9 zusammen mit der Farbwalzen·
patrone 11 in seine in Fig. 1 dargestellte Stellun§
zurückkehrt in der die Farbwalze 35 die Typentromme erneut mit Druckfarbe einfärbt
Nach wiederholtem Einfärben der Typen durch die Farbwalze 35, d.h. wenn die Entfärbung der Typer
so unzureichend wird, werden die Griffansätze 14 und 2Ά
mit den Fingern erfaßt und aufeinander zu gedrückt se daß die Greifklauen 15 und 23 den Querstift M
freigeben. Die Farbwalzenpatrone 11 wird zusammer
mit dem Schwenkarm 9 in die Patronenschachtel 4:
eingesteckt indem der U-förmige Walzenträger 34 ii
die Vertiefungen 50 und 51 eines Platzes hineingesteck wird. Der Schwenkarm 9 kann dann leicht nach dei
Seite von der verbrauchten Farbwalzenpatrone durcl den seitlichen Führungskanal 49 der Patronenschachte
43 abgezogen werden.
Der Schwenkarm 9 wird dann von neuem in einei anderen Führungskanal 49 der Patronenschachtel 4;
eingeschoben, so daß ein Hammerkopf 18 in du Hammerkopfnut 42 einer unverbrauchten Farbwalzen
patrone hineingleitet Danach kann der Schwenkarn zusammen mit der neuen Farbwalzenpatrone in dei
bereits beschriebenen Weise an dem Handetikettierge rät befestigt werden.
Claims (3)
1. Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das
Druckwelle eines Handetikettiergerätes mit einem Schwenkann, der federbelastet unter das Druckwerk schwenkbar angeordnet und ausklinkbar am
Geräterahmen befestigt ist und an seinem freien Ende zwei Schenkel trägt, zwischen denen eine
Einfärbewalze mit zur Armschwenkachse paralleler Walzenachse drehbar befestigt isi, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel(39) zusammen mit einem sie verbindenden Steg einen
mit dem Schwenkarm (9) lösbar verbundenen, U-förmigen Träger (34) bilden, derart, daß dieser
Träger (34) zusammen mit der Einfärbewalze (33) eine Farbwalzenpatrone (11) darstellt, und daß zur
Verbind&ng des Schwenkanns (9) mit dem Träger (34) cm Schwenkarm (9) ein parallel zur Achse der
Einfärbewalze (33) verlaufender Hammerkopfsteg (18) ausgebildet ist, der in eine korrespondierende
Hammerkopfnut (42) im Steg des U-förmigen Trägers (34) eingreift
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Vorsprung (19) am Hammerkopfsteg
(18), der in eine Vertiefung (41) am U-förmigen Träger (34) einschnappt bei in Betriebsstellung
eingeschobener Steckverbindung.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung durch eine Blattfeder
gebildet ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2502108A DE2502108C3 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das Druckwerk eines Handetikettiergerätes |
| DE2559962A DE2559962C2 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Reservemagazin für Ersatzfarbkissen einer Unterschlageinf ärbeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE2502108A DE2502108C3 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das Druckwerk eines Handetikettiergerätes |
| DE2559962A DE2559962C2 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Reservemagazin für Ersatzfarbkissen einer Unterschlageinf ärbeeinrichtung |
Publications (3)
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| DE2502108C3 true DE2502108C3 (de) | 1980-09-04 |
Family
ID=34750960
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2502108A Expired DE2502108C3 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Unterschlag-Einfärbevorrichtung für das Druckwerk eines Handetikettiergerätes |
| DE2559962A Expired DE2559962C2 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Reservemagazin für Ersatzfarbkissen einer Unterschlageinf ärbeeinrichtung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2559962A Expired DE2559962C2 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Reservemagazin für Ersatzfarbkissen einer Unterschlageinf ärbeeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (2) | DE2502108C3 (de) |
Families Citing this family (5)
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| DE3033572C1 (de) * | 1980-09-05 | 1982-03-18 | Esselte Pendaflex Corp., 11530 Garden City, N.Y. | Vorrichtung zur Aufnahme einer Tintenrolle |
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- 1975-01-20 DE DE2502108A patent/DE2502108C3/de not_active Expired
- 1975-01-20 DE DE2559962A patent/DE2559962C2/de not_active Expired
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Legal Events
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| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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Free format text: MUENZHUBER, R., DIPL.-PHYS., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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Owner name: KABUSHIKI KAISHA SATO, TOKIO/TOKYO, JP |
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