DE2502066B2 - Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern von Gestein o.dgl - Google Patents
Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern von Gestein o.dglInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern
von Gestein od. dgl. mit einem um eine vertikale Achse drehbaren Rotor, der innerhalb eines koaxialen Mantels
von Prallkörpern angeordnet ist und aus einem mit einer Antriebswelle verbundenen Unterteil und einem mit
axialem Abstand von diesem angeordneten, eine zentrale Füllöffnung aufweisenden Oberteil besteht, der
mit dem Unterteil durch am Umfang verteilte, achsparallele Bolzen verbunden ist, die zwischen die
Schenkel loser, U-förmiger Hammer eingreifen, wobei
to für das durch die Füllöffnung des Oberteils in den Rotor
eingebrachte Gestein od. dgl. ein zentraler, auf dem Unterteil angeordneter und gegen radiales Verschieben
gesicherter Verteilerteller vorgesehen ist, an den sich radial nach außen ein den Rotorunterteil abdeckender,
aus Sektoren zusammengesetzter Verschleißplattenring anschließt
Bei Hammermühlen dieser Art wird das zu brechende Gestein durch die zentrale Füllöffnung im Rotoroberteil
in den drehenden Rotor eingebracht und fällt auf den
Rotorunterteil, von dem es erfaßt und beschleunigt wird.
Die durch die Rotation des Rotorunterteiles bedingte Fliehkraft bewirkt, daß die Gesteinsteile radial nach
außen bewegt werden und zwischen den Hämmern aus dem Rotor austreten. Die den Rotor verlassenden
Gesteinsteile prallen dann gegen die koaxial um den Rotor angeordneten Prallkörper, werden gebrochen
und zum Teil in den Bereich der Hammer zurückgeworfen, die sie wieder erfassen und nochmals gegen die
Prallkörper schleudern, so daß eine entsprechende
Zerkleinerung des Gesteins erreicht wird. Das gebrochene Gestein fällt zufolge der Schwerkraft aus dem
Ringspalt zwischen dem Rotor und dem Mantel von Prallkörpern nach unten heraus und kann entsprechend
gesammelt und weitertransportiert werden.
Die im Bereich des noch nicht zerkleinerten Gesteins diesem ausgesetzten Konstruktionsteile unterliegen
dabe' einem vergleichsweise hohen Verschleiß, der den Aus.ausch dieser Konstruktionsteile nach einer bestimmten Betriebszeit notwendig macht Um nicht den
gesamten Rotorunterteil, der einem besonderen Abrieb unterworfen ist, in einem solchen Falle austauschen zu
müssen, werden die dem Verschleiß ausgesetzten Teile durch Verschleißplatten od. dgl. abgedeckt, die mit dem
Rotorunterteil meistens verschraubt sind. Da die
Schrauben durch das aufprallende Gestein aber
ebenfalls stark beansprucht werden, kommt es häufig zu einer unlösbaren Verbindung der Verschleißplatten mit
dem Rotorunterteil, so daß ein Auswechseln der Verschleißplatten nur umständlich mit einem sehr
so großen Zeitaufwand möglich ist. Die Befestigungsschrauben müssen nämlich vollkommen zerstört werden, um die Verschleißplatten vom Rotorunterteil
abnehmen zu können. Gleiche Schwierigkeiten ergeben sich, wenn am Rotorunterteil ein zentraler Verteilertel
ler oder Verteilerkegel vorgesehen ist der die Aufgabe
hat, das anfallende Gestein möglichst gleichmäßig über
den gesamten Rotorunterteil zu verteilen. Die Befestigungsschrauben dieses Verteilertellers oder Verteilerkegels werden ebenfalls verschlagen, was ein Abschwei-
Ben des Verteilertellers oder Verteilerkegels notwendig macht
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Hammermühle der
eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß die
Verschleißteile ohne aufwendige Arbeiten in einfacher
Weise ausgetauscht werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß sowohl der Verteilerteiler als auch die einzelnen
Sektoren des Verschleißplattenringes lediglich lose auf
den Rotorunterteil aufgelegt sind, wobei die Sektoren durch die Hämmer gegen ein Abheben gesichert sind. Es
hat sich nämlich überraschenderweise gezeigt, daß die Reibung zwischen dem Verteilerteller und dem
Rotorunterteil für eine Mitnahme des Verteilertellers ausreicht, so daß eine Befestigung des Verteilertellers
durch Schrauben od. dgl. für die Drehmitnahme nicht notwendig ist Außerdem könnte durch einen entsprechenden
Mitnehmer am Rotorunterteil für eine sichere Mitnahme des Verteilertellers ohne Schraubverbindung
gesorgt werden. Die Gefahr eines Abhebens des Verteilertellers vom Rotorunterteil ist erstaunlicherweise
ebenfalls nicht gegeben. Der Verteilerteller kann, da er nur lose auf dem Rotorunterteil aufgelegt ist, ohne
Schwierigkeiten von diesem abgehoben werden, so daß ein Austauschen des Verteilertellers ohne ein Lösen von
Schrauben oder Keilverbindungen möglich ist, was eine vergleichsweise geringe Stillstandszeit der Hammermühle
beim Wechseln der Verschleißteile gewährleistet. Aber auch der die im Bereich des Gesteinstransportes
liegende Oberfläche des Rotorunterteiles abdeckende VerschleiBptattenring kann ohne Schwierigkeiten ausgewechselt
werden, da nach einem Abnehmen der Hammer die Sektoren des Verschleißplattenringes
nacheinander vom Rotorunterteil abgehoben werden können.
Damit eine Sicherung des Verteilertellers gegenüber radialem Verschieben mit einfachen konstruktiven
Mitteln erreicht wird, ist in weiterer Ausbildung der Erfindung der Verteilerteller in eine Zentrierausnehmung
des Rotorunterteiles eingesetzt, die diese Sicherungsaufgabe ohne Behinderung der einfachen
Abnahme des Verteilertellers erfüllen kann.
Die Sektoren des Verschleißplattenringes müssen selbstverständlich so am Rotorunterteil angeordnet
sein, daß die bei einer Rotordrehung auf sie wirkende Fliehkraft kein radiales Verschieben der Sektoren
erzwingen kann. Gemäß der Erfindung entspricht die Länge der Sektoren des Verschleißplattenringes dem
Abstand der Bolzen voneinander, wobei jeweils aneinanderstoßende Sektoren einen Bolzen in entsprechenden
Stirnausnehmungen zwischen sich einschließen. Durch diese Maßnahme wird eine einfache
Fixierung der Sektoren sowohl in radialer als auch in tangentialer Richtung erreicht, ohne daß eine besondere
konstruktive Veränderung des Rotorunterteiles notwendig wäre. Zum Austauschen eines der Sektoren des
Verschleißplattent inges ist es jedoch notwendig, den entsprechenden Sektor nach dem Abnehmen der
Hämmer über eine Stirnseite zu kippen, um ihn zwischen den Bolzen herausziehen zu können.
Mit Hilfe des Verschleißplattenringes läßt sich auch eine Sicherung des Verteilertellers vor einem ungewollten
Abheben vom Rotorunterteil erreichen, indem die Sektoren des Verschleißplattenringes des vorzugsweise
entsprechend der Dicke der Sektoren abgesetzten Rand des Verteilertellers übergreifen. Durch die zwischen
dem Rotorober- und -unterteil eingesetzten Hämmer können also nicht nur die einzelnen Sektoren des
Verschleißplattenringes, sondern auch über die Sektoren der Verteilerteller niedergehalten werden, wenn
dies erwünscht ist.
Um das Auswechseln des Verteilertellers ohne ein Zerlegen des Rotors durchführen zu können, ist in
weiterer Ausbildung der Erfindung der Durchmesser der Füllöffnung im Oberteil des Rotors größer als der
Durchmesser des Verteilertellers, so daß der Verteilerteller durch die Füllöffnung des Rotors bei abgenommenem
Gehäusedeckel ausgetauscht werden kann.
Die Verteilerteller können je nach Art des zu zerkleinernden Gesteins verschieden gewählt werden.
was eine erwünschte Anpassung der Hammermühle gewährleistet Besitzt der Verteilerteller einen zentralen
Verteilerkegel, so kann dieser an seinem Fuß vorteilhafterweise eine Ringnut besitzen, die das Herausheben des
Verteilertellers aus dem Rotor mit Hilfe eines Seiles,
ίο einer Kette od. dgl. einfach möglich macht
Für die Brechwirkung des Gesteins ist dessen Aufprallgeschwindigkeit von ausschlaggebender Bedeutung.
Um die durch die Umfangsgeschwindigkeit der Verteilerscheibe gegebene Energie voll ausnützen zu
können, kann der Verteilerteller aus einer Topfscheibe mit hochgezogenem Rand gebildet seia Dieser
hochgezogene Rand verhindert nämlich, daß Gesteinsteile weggeschleudert werden, bevor sie den Außenrand
des Verteilertellers erreicht haben.
Schließlich kann auch der Rotoroberteil durch einen aus einzelnen Sektoren zusammengesetzten Verschleißplattenring
geschützt werden, wobei diese Sektoren wie die Sektoren für den Rotorunterteil lose angeordnet und
lediglich durch die Hämmer axial gesichert sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausfühmngsbeispiel schematisch dargestellt Es
zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt durch eine erfindungsgemäße Hammermühle,
F i g. 2 einen Rotor einer erfindungsgemäßen Hammermühle im Axialschnitt in einem vergrößerten
Maßstab,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-I1I der F i g. 2 und
Fig.4 einen Axialschnitt durch einen Rotor mit
einem anderen Verteilerteller.
Gemäß F i g. 1 besteht eine Hammermühle aus einem Gehäuse 1, das in einem Rohr 2 eine vertikale
Antriebswelle 3 trägt, und zwar ist diese Antriebswelle über Wälzlager in einer Lagerhülse 4 gehalten, die zur
Schwingungsdämpfung über eine Gummibuchse 5 mit dem Rohr 2 verbunden ist. Auf der Antriebswelle 3, die
über eine Riemenscheibe 6 von einem nicht dargestellten Motor angetrieben werden kann, ist eine Nabe 7
drehfest gelagert, die den Unterteil 8 eines aus dem Unterteil 8 und einem mit Abstand von diesem
angeordneten Oberteil 9 bestehenden Rotors trägt Der Oberteil 9 ist mit dem Unterteil 8 über am Umfang
gleichmäßig verteilte, achsparallele Bolzen 10 verbunden, die zugleich zur Lagerung von U-förmigen
Hämmern 11 dienen. Diese zwischen dem Unterteil 8 und dem Oberteil 9 des Rotors vorgesehenen Hammer
11 besitzen einen U-förmigen Querschnitt und sind lediglich auf die Bolzen 10 aufgesteckt wie dies
insbesondere in Fig.3 zu sehen ist. Die zwischen die
Schenkel der U-förmigen Hämmer eingreifenden Bolzen 10 reichen zur Lagerung der Hammer 11
vollkommen aus, da auf Grund der Fliehkraft die Hämmer 11 bei sich drehendem Rotor gegen die Bolzen
10 mit radial nach außen gerichteten Schenkeln gedrückt werden.
Der Rotorunterteil 8 besitzt eine Zentrierausnehmung
12, in die ein Verteilerteller 13 eingesetzt ist, wöbe» der Verteilerteller 13 nor lose auf dem
Rotorunterteil 8 aufliegt und nicht durch Schrauben oder Keile festgehalten wird.
Die vom Verteilerteller 13 nicht abgedeckte Oberfläche des Rotorunterteiles 8 ist durch einen aus einzelnen
Sektoren 14 zusammengesetzten Verschleißplattenring abgedeckt, dessen Sektoren 14 ebenfalls nur lose auf
dem Rotorunterteil 8 aufliegen. Die Länge der Sektoren
14 des Verschleißplattenringes entspricht dem Abstand der Bolzen 10 voneinander. Die Sektoren 14 sind dabei
so angeordnet, daß sie jeweils zwischen zwei Bolzen 10 liegen, und zwischen zwei aneinanderstoßenden Sektoren
14 ein Bolzen 10 innerhalb von Stirnausnehmungen
15 eingeschlossen ist. Die im Bereich des Gesteinstransportes liegende Oberfläche des Rotorunterteiles 8 ist
somit durch einfach austauschbare Verschleißkörper wirksam abgedeckt.
Die einzelnen Sektoren 14 des Verschleißplattenringes übergreifen den entsprechend der Dicke der
Sektoren 14 abgesetzten Rand des Verteilertellers 13, so daß der Verteilerteller 13 durch den Verschleißplattenring
gegen ein Abheben vom Rotorunterteil 8 gesichert ist. Die Sektoren 14 des Verschleißplattenringes werden
wiederum durch die zwischen dem Oberteil 9 und Unterteil 8 angeordneten Hammer 11 niedergehalten.
Die lose auf die Bolzen 10 aufgesteckten Hämmer 11 gewährleisten somit einen sicheren Halt der Verschleißkörper
13 und 14, die nur auf den Rotorunterteil 8 aufgelegt sind.
Damit der Verteilerteller 13 ohne Zerlegung des Rotors ausgebaut werden kann, besitzt die Füllöffnung
16 des Rotoroberteiles 9 einen größeren Durchmesser als der Verteilerteller 13. Der Verteilerteller 13 kann die
Füllöffnung 16 ausgetauscht werden. Damit aber trotz der großen Füllöffnung im Oberteil 9 des Rotors eine
zentrale Zuführung des zu zerbrechenden Gesteins gewährleistet werden kann, ist die Füllöffnung 16 durch
einen an einem koaxialen, dem Gehäuse 1 zugeordneten Füllstutzen 17 vorgesehenen Außenflansch 18 abgedeckt.
Das über den Füllstutzen 17 eingebrachte Gut wird somit zentral dem Verteilerteller 13 zugeleitet und
kann nur mehr in radialer Richtung zwischen den Hämmern 11 den Rotor verlassen, um gegen die dem
Rotor koaxial umgebenden Prallkörper 19 geschleudert zu werden. Obwohl der Rotoroberteil 9 dem Verschleiß
nicht im gleichen Maße wie der Rotorunterteil 8 ausgesetzt ist, kann auch der Oberteil 9 durch einen
Verschleißplattenring geschützt werden, der ebenfalls aus einzelnen Sektoren 20 zusammengesetzt ist. Diese
Sektoren 20 stützen sich an den Hämmern 11 ab und brauchen folglich nicht mit dem Oberteil 9 verbunden zu
werden, so daß auch der Austausch dieser Verschleißkörper in einfacher Weise durchgeführt werden kann.
Der Außenflansch 18 des Füllstutzens 17 trägt eine Verschleißgummischicht 21, um ihn vor Abrieb zu
schützen.
Weist der Verteilerteller 13, wie dies in den F i g. 1 —3
dargestellt ist, einen zentralen Verteilerkegel 22 auf, so ist es von besonderem Vorteil, wenn am Fuße dieses
Kegels eine Ringnut 23 vorgesehen ist, die das Befestigen eines Seiles oder einer Kette zum Anheben
des Verteilertellers 13 erlaubt.
In Fig.4 ist ein Rotor mit einem Verteilerteller 13
dargestellt, der als Topfscheibe mit hochgezogenem Rand 24 ausgebildet ist. Dieser Rand 24 verhindert, daß
Gesteinsteile vom Verteilerteller weggeschleudert werden, bevor sie den äußeren Randbereich des Verteilertellers
und damit eine entsprechende Fliehkraft erreichen.
Durch die ohne Schrauben- oder Keilverbindung im Rotor gehaltenen Verschleißkörper wird eine einfache Austauschmöglichkeit dieser Teile erreicht, da sich durch das bloße Auflegen keine nur durch Zerstörung lösbaren Verbindungen ergeben können. Die Austauscharbeiten können demnach ohne besondere Hilfsmittel einfach und rasch durchgeführt werden.
Durch die ohne Schrauben- oder Keilverbindung im Rotor gehaltenen Verschleißkörper wird eine einfache Austauschmöglichkeit dieser Teile erreicht, da sich durch das bloße Auflegen keine nur durch Zerstörung lösbaren Verbindungen ergeben können. Die Austauscharbeiten können demnach ohne besondere Hilfsmittel einfach und rasch durchgeführt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern von Gestein od. dgl.
mit einem um eine vertikale Achse drehbaren Rotor, der innerhalb eines koaxialen Mantels von Prallkörpern angeordnet ist und aus einem mit einer
Antriebswelle verbundenen Unterteil und einem mit axialem Abstand von diesem angeordneten, eine
zentrale Füllöffnung aufweisenden Oberteil besteht, der mit dem Unterteil durch am Umfang verteilte,
achsparallele Bolzen verbunden ist, die zwischen die Schenkel loser, U-förmiger Hammer eingreifen,
wobei für das durch die Füllöffnung des Oberteiles in den Rotor eingebrachte Gestein od. dgl. ein
zentraler, auf dem Unterteil angeordneter und gegen radiales Verschieben gesicherter Verteilerteller vorgesehen ist, an den sich radial nach außen ein
den Rotorunterteil abdeckender, aus Sektoren zusammengesetzter Verschleißplattenring anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl der Verteilerteller (13) als auch die einzelnen Sektoren (14) des Verschleißplattenringes lediglich
lose auf den Rotorunterteil (8) aufgelegt sind, wobei die Sektoren (14) durch die Hämmer (11) gegen ein
Abheben gesichert sind.
2. Hammermühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerteller (13) in eine
Zentrierausnehmung (12) des Rotorunterteiles (8) eingesetzt ist.
3. Hammermühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der
Sektoren (14) des Verschleißplattenringes dem Abstand der Bolzen (10) voneinander entspricht,
wobei jeweils aneinanderstoßende Sektoren (14) einen Bolzen (10) in entsprechenden Stirnausnehmungen (15) zwischen sich einschließen.
4. Hammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sektoren (14) des Verschleißplattenringes den vorzugsweise entsprechend der Dicke der Sektoren (14) abgesetzten Rand
des Verteilertellers (13) übergreifen.
5. Hammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Füllöffnung (16) im Oberteil (9) des Rotors
größer als der Durchmesser des Verteilertellers (13) ist.
6. Hammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerteller (13) einen zentralen Verteilerkegel (22) mit einer
Ringnut (23) besitzt.
7. Hammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerteller (13) aus einer Topfscheibe mit hochgezogenem Rand
(24) gebildet ist.
8. Hammermühle nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Rotoroberteil (9) durch einen aus einzelnen Sektoren (20)
zusammengesetzten Verschleißplattenring geschützt ist, wobei diese Sektoren (20) wie die
Sektoren (14) für den Rotorunterteil (8) lose angeordnet und lediglich durch die Hämmer (11)
axial gesichert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752502066 DE2502066C3 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern von Gestein o.dgl |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752502066 DE2502066C3 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern von Gestein o.dgl |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502066A1 DE2502066A1 (de) | 1976-12-02 |
| DE2502066B2 true DE2502066B2 (de) | 1978-07-13 |
| DE2502066C3 DE2502066C3 (de) | 1979-03-22 |
Family
ID=5936808
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| DE19752502066 Expired DE2502066C3 (de) | 1975-01-20 | 1975-01-20 | Hammermühle mit auswechselbaren Verschleißteilen zum Zerkleinern von Gestein o.dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2502066C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3027276A1 (de) * | 1979-07-23 | 1981-04-09 | Kobukuro Iron Works Co.Ltd., Iizuka, Fukuoka | Brecher, insbesondere hammerschlag-brecher |
| RU2236904C1 (ru) * | 2003-07-16 | 2004-09-27 | Научно-производственное республиканское унитарное предприятие "НПО "Центр" | Вертикальная роторная установка с газостатическим опорным узлом |
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1975
- 1975-01-20 DE DE19752502066 patent/DE2502066C3/de not_active Expired
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