DE250031C - - Google Patents

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DE250031C
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Germany
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turning
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DENDAT250031D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/24DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having commutating-pole windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250031 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1910 ab.
Es ist bekannt, daß bei Wechselstrom-Kollektormaschinen das Wendefeld mit der Drehzahl geändert werden muß, und es sind Einrichtungen angegeben, um das für jede Drehzahl günstigste Wendefeld einzustellen. Bei Wechselstrom-Kollektormaschinen haben aber die Wendepole eine doppelte Aufgabe. Sie sollen nämlich erstens die Reaktanzspannung zur Erzielung einer richtigen Stromwendung
ίο wie bei Gleichstrommaschinen und zweitens die Transformatorspannung, die vom Wechselfelde der Hauptpole in den kurzgeschlossenen Ankerspulen erzeugt wird, ausgleichen. Bekanntlich ist das für den letzten Zweck erforderliche Wendefeld abhängig von der Drehzahl, und die im Eingang erwähnten Einrichtungen an Wechselstrommaschinen haben immer den Zweck, ein zur Vernichtung der Transformätorspannung richtiges Wendefeld, abhängig von der Drehzahl, einzustellen.
Bei Gleichstrommaschinen ist nur die Reaktanzspannung vorhanden. Das zur Vernichtung dieser Spannung erforderliche Wendefeld wurde bisher als unabhängig von der Drehzahl angesehen. Diese Annahme trifft aber nicht zu. Es hat sich vielmehr gezeigt, daß man das Wendefeld nicht nur, wie üblich, vom Strome, sondern auch von der Drehzahl abhängig machen muß, so daß bei jeder Drehzahl die Reaktanzspannurig richtig kompensiert wird. Zu diesem Zwecke werden die Erreger-Amperewindungen der Wendefelder oder ihr magnetischer Widerstand nach Maßgabe der Drehzahl geregelt. Als Beispiele sind folgende geeignete Einrichtungen dargestellt.
In der Schaltung nach Fig. 1 sind die Wendepolwicklungen w, gegebenenfalls auch die Kompensationswicklungen, die, wie üblich, in Reihe mit dem Anker α geschaltet sind, so bemessen, daß bei der niedrigsten vorkommenden Drehzahl Wendefelder der richtigen Stärke entstehen. Bei steigender Drehzahl werden dann die Amperewindungen in w durch den Parallelwiderstand ν in an sich bekannter Weise mit zunehmender Drehzahl vermindert. Das kann etwa durch einen Fliehkraftregler geschehen, der den Parallelwiderstand r mehr und mehr verkleinert, oder bei Anlagen mit Leonardschaltung durch eine im gleichen Sinne wirkende Kupplung mit dem Steuerhebel.
Bei der Schaltung nach Fig. 2 erhalten die Wendepole außer der normalen Wicklung w noch eine Zusatzwicklung ζ, die von einer Hilfsmaschine h gespeist wird. Diese Hilfsmaschine ist mit der Hauptmaschine unmittelbar oder mittelbar gekuppelt und wird, wie die Figur zeigt, durch die Wicklung e vom Ankerstrom oder in Abhängigkeit davon erregt. Die Zusatzwicklung ζ der Wendepole ist so geschaltet, daß sie der Hauptwicklung entgegenwirkt. Bei steigender Drehzahl nimmt die Spannung der Hilfsmaschine und der Strom in der Hilfswicklung ζ zu, womit eine
entsprechende Schwächung des Wendefeldes verbunden ist.
Die Regelung der Wendefelder durch Änderung ihres magnetischen Widerstandes herbeizuführen, wird im allgemeinen weniger bequem sein als die oben beschriebene Änderung der Erreger-Amperewindungen. In geeigneten Fällen wird man aber auch dazu übergehen und beispielsweise verstellbare Wendepole benutzen.
Die vorstehenden Darlegungen beziehen sich nicht nur auf Maschinen mit äußerlich ausgeprägten Wendepolen, sondern auf alle Maschinen mit besonderen, vom Ankerstrom ab- hängigen Wendefeldern, die beispielsweise auch durch eine gleichmäßig verteilte Kompensationswicklung unter Übererregung erzeugt werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Erzielen funkenfreien Ganges bei Gleichstrommaschinen mit besonderen, vom Ankerstrome abhängenden Wendefeldern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Wendefelder außerdem nach Maßgabe der Drehzahl durch Änderung der Amperewindungszahl der Wendewicklungen (z. B. durch parallel zu diesen liegende Widerstände) selbsttätig geregelt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine synchron mit der Hauptmaschine betriebene, von deren Ankerstrom erregte Hilfsmaschine, die den Wendewicklungen entgegenwirkende Erregerwicklungen speist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250031D Active DE250031C (de)

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DE (1) DE250031C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027773B (de) * 1954-11-26 1958-04-10 Westinghouse Electric Corp Anordnung zur zusaetzlichen Wendefelderregung fuer elektrische Gleichstrommotoren grosser Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist
DE1057685B (de) * 1952-06-09 1959-05-21 Garbe Lahmeyer & Co A G Einrichtung zur drehzahlabhaengigen Steuerung der Zusatzwendefeld-Erregung eines Gleichstrommotors

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057685B (de) * 1952-06-09 1959-05-21 Garbe Lahmeyer & Co A G Einrichtung zur drehzahlabhaengigen Steuerung der Zusatzwendefeld-Erregung eines Gleichstrommotors
DE1027773B (de) * 1954-11-26 1958-04-10 Westinghouse Electric Corp Anordnung zur zusaetzlichen Wendefelderregung fuer elektrische Gleichstrommotoren grosser Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist

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