DE1027773B - Anordnung zur zusaetzlichen Wendefelderregung fuer elektrische Gleichstrommotoren grosser Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist - Google Patents

Anordnung zur zusaetzlichen Wendefelderregung fuer elektrische Gleichstrommotoren grosser Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist

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DE1027773B
DE1027773B DEW17770A DEW0017770A DE1027773B DE 1027773 B DE1027773 B DE 1027773B DE W17770 A DEW17770 A DE W17770A DE W0017770 A DEW0017770 A DE W0017770A DE 1027773 B DE1027773 B DE 1027773B
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excitation
winding
reversing
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motor
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DEW17770A
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English (en)
Inventor
Maurice J Pasculle
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Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/24DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having commutating-pole windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Anordnung zur zusätzlichen Wendefelderregung für elektrische Gleichstrommotoren großer Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist Die Erfindung befaßt sich mit der zusätzlichen Wendefelderregung von elektrischen Gleichstrommotoren mit veränderlicher Geschwindigkeit und großer Leistung, deren Drehrichtung durch Umkehrung des Erregerfeldes umsteuerbar ist. Bei diesen Motoren bereitet die Kommutierung erhebliche Schwierigkeiten. Es genügt nicht, lediglich eine vom Ankerstrom durchflossene Wendepolwicklung vorzusehen., die ein dem Ankerstrom proportionales Wendefeld erzeugt; vielmehr muß durch Überlagern einer zusätzlichen Wendefeldkomponente die Charakteristik des resultierenden Wendefeldes in Abhängigkeit von der Belastung und der Drehzahl individuell für jeden solchen Motor eingestellt werden.
  • Für durchlaufende elektrische Gleichstrommotoren großer Leistung sind Schaltungen bekannt, die es gestatten, vor der Abnahme eines solchen Motors im Werk die Charakteristik des Wendefeldes in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Belastung des Motors zu berichtigen, indem eine zusätzliche Wendefeldkomponente dem dem Ankerstrom proportionalen Wendefeld überlagert wird. Diese zusätzliche Wendefeldkomponente verstärkt bzw. schwächt in Abhängigkeit von dem jeweiligen Betriebszustand des Motors das dem Ankerstrom proportionale Wendefeld desselben. Keine dieser bekannten Schaltungen läßt sich aber für Umkehrmotoren, wie sie beispielsweise in Walzwerken benötigt werden, anwenden, da die Schaltung für die Steuerung der Kommutierung bei jedem Wechsel der Polarität der Erregerfeldwicklung umgekehrt werden müßte.
  • Die Schwierigkeit, derartige die Charakteristik des Wendefeldes berichtigende Schaltungen bei durch Umkehren des Erregerfeldes umsteuerbaren Motoren anzuwenden, beruht insbesondere auf der Tatsache, daß aus anderen Gründen verlangt werden muß, bei Umkehren des Erregerfeldes den Rest der Motoranschlüsse unberührt zu lassen. Die Schwierigkeiten werden weiterhin dadurch vermehrt, daß die umzuschaltenden Leitungen Ströme von beträchtlicher Größe führen, so daß die benötigten Umschalter bzw. Schütze eine beachtliche Größe aufweisen müßten. Überdies bringen die großen Zeitkonstanten der in Rede stehenden Motoren insofern Schwierigkeiten mit sich, als sich weder der Erregerstrom noch das Maschinenfeld bei Umkehr der an die Erregerwicklung angelegten Erregerspannung sofort umkehren.
  • Durch die Erfindung wird eine Anordnung zur zusätzlichen Wendefelderregung für Gleichstrommotoren großer Leistung geschaffen, die die Schwierigkeiten überwindet, die sich bei den bekannten Anordnungen ergeben, wenn diese bei Motoren mit im Betrieb umkehrbarer Drehrichtung angewendet werden sollen. Gemäß der Erfindung sind in dem die Größe der zusätzlichen Wendefeldkomponente steuernden Kreis, der von der Erregerspannungsquelle gespeist wird, Gleichrichter derart eingeschaltet, daß die Richtung der zusätzlichen Wendefeldkomponente unabhängig von der Drehrichtung des Motors ist. Die zusätzliche Wendefeldkomponente kann dabei in an sich bekannter Weise von der Drehzahl des Motors allein oder von der Drehzahl und der Belastung des Motors abhängen. Diese verschiedenen Abhängigkeiten können, wie ebenfalls bekannt, durch Verwendung einer besonderen Hilfswicklung oder aber durch Vorsehen eines Nebenschlußkreises zu der vom Ankerstrom durchflossenen Wendepolwicklung erhalten werden.
  • In den Fig. 1 bis 4 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, denen weitere Einzelheiten der Erfindung entnommen werden können.
  • In den Fig. 1 und 2 werden Schaltungen gezeigt, bei denen die zusätzliche Wendefeldkomponente von der Drehzahl des Motors allein abhängt und in einer besonderen Hilfswicklung erzeugt wird. In den Fig. 3 und 4 sind Schaltungen wiedergegeben, bei denen die zusätzliche Wendefeldkomponente von der Drehzahl und der Belastung des Motors abhängt und durch einen zur Wendepolwicklung des Motors parallel geschalteten Nebenschlußkreis erzeugt wird.
  • In der Fig. 1 wird der Stromkreis des Ankers M des umkehrbaren Walzmotors aus einer an die Klemmen +, - angelegten, nicht dargestellten Gleichstromquelle gespeist. In Reihe mit dem Anker 31 sind die Wendepolwicklung 3 und die Kompensationswicklung 2 geschaltet. Die Erregerwicklung 1 des Motors wird aus .einer nach Größe und Polarität veränderbaren Gleichstromquelle gespeist, welche in der Figur schematisch durch die Erregermaschine E dargestellt ist. Eine Umkehr der Polarität der Spannungsquelle E bewirkt, da die Schaltung des Ankerstromkreises unverändert bleibt, eine Umkehr der Drehrichtung des Motors. Durch Regeln der Größe der Spannungsquelle E kann in bekannter Weise die Drehzahl des Motors eingestellt werden.
  • Die vom Ankerstrom durchflossene Wendepolwicklung 3 erzeugt in bekannter Weise ein Wendefeld, welches dem Ankerstrom und damit der Belastung proportional ist.
  • Um bei einem Motor großer Leistung eine befriedigende Kommutierung zu erzielen, wird in der auf einem Wendepol angeordneten Hilfswicklung 5 eine zusätzliche Wendefeldkomponente in Abhängigkeit vom Erregerstrom und damit von der Drehzahl erzeugt. Die Hilfswicklung 5 wird dabei derart erregt, daß ihr Feld als zusätzliche Wendefeldkomponente das von der Wendepolwicklung 3 hervorgerufene Wendefeld verstärkt. Wenn der die Erregerwicklung 1 durchfließende Erregerstrom absinkt, also bei hohen Drehzahlen des Motors, ist die Durchflutung der Hilfswicklung 5 verhältnismäßig klein, so daß das Wendefeld im wesentlichen durch die Durchflutung der Wendepolwicklung 3 bestimmt wird. Bei geringerer Drehzahl, also bei größerem Erregerstrom, wirkt sich hingegen die Durchflutung der Hilfswicklung 5 verstärkend auf die Durchflutung der Wendepolwicklung 3 aus, so daß das resultierende Wendefeld aus dem Wendefeld der Wendepolwicklung 3 und der zusätzlichen Wendefeldkomponente der Hilfswicklung 5 zusammengesetzt ist.
  • Um diese von der Drehzahl des Motors abhängige Charakteristik des Wendefeldes, welche durch die Verwendung der Hilfswicklung 5 erreicht wird, bei Umkehr der Polarität der Erregerspannungsquelle E beizubehalten, ist die Hilfswicklung 5 mit einer Mittelanzapfung an das eine Ende der Erregerwicklung 1, deren anderes Ende an den einen Pol der Erregerspannungsquelle E angeschlossen ist, verbunden, während die beiden Enden der Hilfswicklung 5 über die eine entgegengesetzte Polarität aufweisenden Gleichrichter 11 und 12 mit dem anderen Pol der Erregerspannungsquelle E verbunden sind. Entsprechend der Polarität der Erregerspannungsquelle E wird also entweder die linke oder die rechte Hälfte der Hilfswicklung 5 vom Erregerstrom derart durchflossen, daß in beiden Fällen die Richtung der Durchflutung der Hilfswicklung 5 die gleiche ist. Durch die Verwendung der eine entgegengesetzte Polarität aufweisenden Gleichrichter 11 und 12 wird also erreicht, daß die Richtung der durch die Hilfswicklung 5 hervorgerufenen zusätzlichen Wendefeldkomponente unabhängig von der Richtung des Erregerstromes ist. Parallel zu den beiden Hälften der Hilfswicklung 5 sind die regelbaren Widerstände R1 und R2 angeordnet, mit deren Hilfe vor der Abnahme des Motors die Charakteristik des Wendefeldes in Abhängigkeit von der Drehzahl des Motors in quantitativer Hinsicht eingestellt werden kann. Das in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung weicht vom Ausführungsbeispiel der Fig. 1 insofern ab, als hierbei statt der mit Mittelanzapfung versehenen Hilfswicklung 5 die Hilfswicklung 6 verwendet wird, welche an die Gleichstromseite der in Graetzschaltung betriebenen Gleichrichter 13 angeschlossen ist, welche wechselstromseitig in Reihe mit der Erregerwicklung 1 von der Erregerspannungsquelle E gespeist werden. Die Wirkungsweise dieser Anordnung entspricht vollkommen derjenigen der Fig. 1. Vorteilhaft ist hierbei, daß die Hilfswicklung 6 nur halb so groß wie die Hilfswicklung 5 zu sein braucht, da sie in ihrer ganzen Länge von der Graetzschaltung unabhängig von der Richtung des Erregerstromes stets von einem Strom gleicher Richtung gespeist wird. Ferner wird an Stelle von zwei für die quantitative Einstellung erforderlichen regelbaren Widerständen nur einer benötigt.
  • Die in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2 beschriebene, von der Drehzahl des Motors abhängige Korrektur des Wendefeldes reicht vielfach nicht aus, um einen funkenfreien Lauf des Motors zu erzielen. So können bei Leerlauf oder Teilbelastung des Motors Schwierigkeiten in der Kommutierung auftreten. Eine Ausführungsform der Erfindung, welche diese Schwierigkeiten überwindet, ist schaltungsmäßig in der Fig. 3 wiedergegeben. In diesem Ausführungsbeispiel, ist die die Korrektur des Wendefeldes bewirkende zusätzliche Wendefeldkomponente von der Drehzahl und der Belastung des Motors abhängig. Der aus dem Anker M, der Kompensationswicklung 2 und der Wendepolwicklung 3 bestehende Ankerstromkreis wird, wie in den Fig. 1 und 2, aus einer an die Klemmen +, - angelegten, nicht gezeigten Gleichstromquelle gespeist. Parallel zur Wendepolwicklung 3 und zu der mit dieser in Reihe geschalteten Kompensationswicklung 2 ist der regelbare Nebenschlußwiderstand R3 geschaltet, welcher an die Gleichstromseite der in Graetzschaltung betriebenen Gleichrichter 13 angeschlossen ist. Die Wechselstromseite der Gleichrichter 13 wird, wie in der Fig. 2, in Reihe mit der Erregerwicklung 1 von der Erregenspannungsquelle E gespeist. In die Verbindungsleitung zwischen Kompensationswicklung 2 und Nebenschlußwiderstand R3 ist der regelbare Widerstand R4 eingeschaltet.
  • Wenn der Spannungsabfall am Widerstand R3, welcher durch den von den Gleichrichtern 13 gelieferten Strom hervorgerufen wird, dem Spannungsabfall des Ankerstromes an der Wendepolwicklung 3 und der Kompensationswicklung 2 entspricht, ist der Widerstand R4 stromlos. Dieser Zustand kann durch Einregeln des Widerstandes R3 für einen beliebigen Betriebszustand des Motors, beispielsweise für Volllast und Grundgeschwindigkeit, eingestellt werden. Wird jetzt die Drehzahl des Motors durch Verringern des Erregerstromes gesteigert, so wird der Spannungsabfall am Widerstand R3 kleiner, und ein Teil des Ankerstromes fließt im Nebenschluß über die Widerstände R4 und R3. Auf diese Weise wird das an sich vorhandene Wendefeld um eine zusätzliche Wendefeldkomponente geschwächt, deren Größe durch den über den Widerstand R4 fließenden Strom bestimmt wird. Ähnlich wie bei den Schaltungen der Fig. 1 und 2 erfährt also das resultierende Wendefeld mit steigender Drehzahl eine Schwächung bzw. mit sinkender Drehzahl eine Stärkung.
  • Wird bei Grunddrehzahl der Motor mit Überlast betrieben, so überwiegt ebenfalls der Spannungsabfall an der Wendepolwicklung 3 und der Kompensationswicklung 2 den Spannungsabfall am Widerstand R3, und es wird, wie im eben geschilderten Fall, ein Teil des Ankerstromes im Nebenschluß über die Widerstände R4 und R3 fließen. Wird hingegen der Motor mit Teillast oder im Leerlauf betrieben, so überwiegt der Spannungsabfall am Widerstand R3, und ein Teil des von den Gleichrichtern 13 gelieferten Stromes fließt über Widerstand R4, Kompensationswicklung 2 und Wendepolwicklung 3, so daß das an sich vorhandene Wendefeld durch eine zusätzliche Wendefeldkomponente, deren Größe dem durch den Widerstand R4 fließenden Strom entspricht, verstärkt wird.
  • Die durch die zusätzliche Wendefeldkomponente bedingte Korrektur des Wendefeldes schwächt bzw. verstärkt also in Abhängigkeit von der Drehzahl und der Belastung das durch den Ankerstrom an sich gegebene Wendefeld. Die individuelle Größe dieser Korrektur kann bei jedem einzelnen Motor durch die Einstellung des Widerstandes R4 festgelegt werden, während die Einstellung des Widerstandes R3 denjenigen Betriebszustand des Motors festlegt, bei welchem die zusätzliche Wendefeldkomponente Null ist.
  • Durch die Verwendung der Gleichrichter 13 wird erreicht, daß die eingestellte Wendefeldcharakteristik, welche im wesentlichen darauf beruht, daß der Nebenschlußwiderstand R3 von einer dem Erregerstrom proportionalen Spannung gespeist wird, unabhängig von der Richtung des Erregerstromes und damit unabhängig von der Drehrichtung des Motors ist.
  • In den bisher dargestellten Ausführungsbeispielen wurde die Steuerung der Größe der zusätzlichen Wendefeldkomponente im wesentlichen durch den durch die Erregerwicklung 1 fließenden Strom bewirkt. Diese Steuerung kann auch mit der an der Erregerwicklung 1 angelegten Erregerspannung durchgeführt werden, indem beispielsweise die Gleichrichter 13 wechselstromseitig parallel zur Erregerwicklung 1 geschaltet werden. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in. der Fig. 4 wiedergegeben. Bei diesem Ausführungsbeispiel, dessen Schaltung im übrigen der Schaltung der Fig. 3 entspricht, ist der Gleichrichter 13 parallel zur Erregerwicklung 1 geschaltet.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur zusätzlichen Wendefelderregung für elektrische Gleichstrommotoren großer Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist und deren dem Ankerstrom proportionalen Wendefeld eine zusätzliche Wendefeldkomponente überlagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Gröe der zusätzlichen Wendefeldkomponente steuernden Kreis, der von der Erregerspannungsquelle gespeist ist, Gleichrichter derart eingeschaltet sind, daß die Richtung der zusätzlichen Wendefeldkornponente unabhängig von der Drehrichtung des Motors ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche drehrichtungsunabhängige Wendefeldkomponente in an sich bekannter Weise von der Drehzahl des Motors abhängt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der zusätzlichen drehrichtungsunabhängigen und drehzahlabhängigen Wendefeldkomponente eine besondere Hilfswicklung (5, 6) vorgesehen ist, die über Gleichrichter (11, 12, 13) von einer der Erregerspannung oder dem Erregerstrom proportionalen Spannung gespeist ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswicklung (5) über eine Mittelanzapfung und über den beiden -Enden der Hilfswicklung zugeordnete Gleichrichter (11, 12) entgegengesetzter Polarität von einer der Erregerspannung oder dem Erregerstrom proportionalen Spannung gespeist ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise in Graetzschaltung betriebenen Gleichrichter (13), die gleichstromseitig an die Hilfswicklung (6) angeschlossen sind, wechselstromseitig parallel oder in Reihe zur Erregerwicklung (1) des Motors geschaltet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise vorzugsweise regelbare Widerstände (R1, R2) parallel oder in Reihe zur Hilfswicklung geschaltet sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hilfswicklung erzeugte zusätzliche drehrichtungsunabhängige Wendefeldkomponente in an sich bekannter Weise das Wendefeld des Motors verstärkt. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche drehrichtungsunabhängige Wendefeldkomponente in an sich bekannten Weise von der Drehzahl und der Belastung des Motors abhängt.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur im Ankerstromkreis des Motors liegenden Wendepolwicklung (3) ein vorzugsweise regelbarer Nebenschlußwiderstand (R3) parallel geschaltet ist, der von einer der Erregerspannung oder dem Erregerstrom proportionalen Spannung über Gleichrichter (13) gespeist ist.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenschlußwiderstand (R3) parallel zur Wendepolwicklung (3) und zu der mit dieser in Reihe geschalteten Kompensationswicklung (2) des Motors geschaltet ist.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung zwischen Wendepolwicklung (3) und Nebenschlußwiderstand (R3) ein vorzugsweise regelbarer weiterer Widerstand (R4) eingeschaltet ist.
  12. 12. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise in Graetzschaltung betriebenen Gleichrichter (13), die gleichstromseitig an den Nebenschlußwiderstand (R3) angeschlossen sind, wechselstromseitig parallel oder in Reihe zur Erregerwicklung (1) des Motors geschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 250 031, 429 658, 615 534; britische Patentschrift Nr. 243 179; USA.-Patentschrift Nr. 2 693 564.
DEW17770A 1954-11-26 1955-11-03 Anordnung zur zusaetzlichen Wendefelderregung fuer elektrische Gleichstrommotoren grosser Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist Pending DE1027773B (de)

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DEW17770A Pending DE1027773B (de) 1954-11-26 1955-11-03 Anordnung zur zusaetzlichen Wendefelderregung fuer elektrische Gleichstrommotoren grosser Leistung, insbesondere Walzmotoren, deren Drehrichtung durch Umkehren des Motorerregerfeldes umsteuerbar ist

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