DE250010C - - Google Patents

Info

Publication number
DE250010C
DE250010C DENDAT250010D DE250010DA DE250010C DE 250010 C DE250010 C DE 250010C DE NDAT250010 D DENDAT250010 D DE NDAT250010D DE 250010D A DE250010D A DE 250010DA DE 250010 C DE250010 C DE 250010C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
nozzle
air
cone
injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT250010D
Other languages
English (en)
Publication of DE250010C publication Critical patent/DE250010C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00—Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00—Engines with liquid fuel
    • F02B2720/25—Supply of fuel in the cylinder
    • F02B2720/251—Fuel supply by high pressure gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■- Ju 250010 KLASSE 46 a. GRUPPE
FRIEDRICH LUDWIG MÜLLER in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1911 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen die Arbeitsluft auf etwa 30 Atm. verdichtet und der Brennstoff erst bei Beginn der Verbrennungsperiode mittels Druckluft ■ von höherer als Verdichtungsspannung in den Arbeitszylinder eingeführt wird. Bei diesen bekannten Maschinen wird die Drucklufteinführungsstelle vom Zylinderraum durch ein Ventil abgeschlossen und der Brennstoffeintritt erfolgt entweder unmittelbar vor oder hinter diesem Einblaseventil.
Im ersteren Falle ist es nicht schwer, Vorrichtungen vorzusehen, welche eine gute Vermischung des Brennstoffes mit der Druckluft und damit einen über den ganzen Verbrennungsraum sich verbreitenden Brennstoffstrahl ermöglichen.
Anderseits bietet aber die Brennstoffeinführung hinter dem Drucklufteinlaßventil den Vorteil, daß der Brennstoff schon während der Verdichtungsperiode in der nach dem Verbrennungsraum offenen Düse gelagert, auf diese Weise vorgewärmt und für die Zerstäubung geeigneter wird. Letzterer Umstand ist besonders für dickflüssige Treiböle von großer Wichtigkeit.
Bei letzteren Maschinen hat man bisher an der Brennstoffeintrittsstelle lediglich eine Düsenplatte mit feiner Öffnung vorgesehen, durch welche der nach dem Öffnen des Drucklufteinlaß ventiles entstehende Brennstoffstrahl beim Eintritt in den Zylinderraum zerstäubt wird.
Von der Anordnung von Zerstäuberplatten mußte man bei diesen Maschinen absehen, weil dieselben schon nach kurzer Zeit verj schmutzen. Infolgedessen ist es nicht gut j möglich, eine vollkommene Vermischung von j Druckluft und Brennstoff herbeizuführen, so daß bei diesen Maschinen eine unruhige Verbrennung oder ein Nachbrennen erfolgt.
Diesen Übelstand zu beseitigen, ist der Zweck der Erfindung. Die Mischvorrichtung wird nicht zwischen Brennstoffkanalmündung und Einspritzöffnung angeordnet, sondern zwischen Brennstoffkanalmündung und Drucklufteinlaßventil. Hier kann keine Verbrennung und damit auch keine Verschmutzung der Mischvorrichtung stattfinden. Der Brennstoff wird mit dem Mischkegel durch eine während des Kompressionshubes im Düsenkanal entstehende Luftströmung in Berührung gebracht.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform.
Es bezeichnet α den Verbrennungsraum der Maschine, b den Düsenkopf mit Brennstoffkanal c, d den Düsenraum und e das Druckluftventil. Ferner zeigt f den Mischkegel mit den Löchern g.
Die Zerstäubung und innige Vermischung des Brennstoffes mit der Druckluft geschieht nun auf folgende Weise:
Während des Saughubes der Maschine fördert die Brennstoffpumpe durch den Kanal c eine der jeweiligen Maschinenleistung angepaßte Brennstoffmenge in den Düsenraum d, wo sie

Claims (2)

  1. zunächst liegen bleibt. Durch die Kompression der Arbeitsluft in dem Verbrennungsraum a entsteht im Düsenraum d eine Luftströmung, welche den hier gelagerten Brennstoff mitreißt S und ihn mit dem Kegel f in Berührung bringt. Ist nun der Kolben in der inneren Totlage angelangt, so wird das Druckluftventil e geöffnet, die hochverdichtete Einblaseluft strömt durch die Löcher g und mischt sich mit dem ίο an den Wandungen des Kegels f haftenden Brennstoff vollkommen und gelangt dann durch den Kanal d in den Verbrennungsraum α, wo die Verbrennung stattfindet.
    1S Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Vermischung des Brennstoffes mit der Einblaseluft bei Einspritzverbrennungskraftmaschinen, bei denen der Brennstoff während des Saughubes in einer mit dem Arbeitszylinder in Verbindung stehenden Düse gelagert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff während des Verdichtungshubes in oder auf eine in der Düse zwischen Brennstoffeinlaß und Einblaseventil angeordnete Mischvorrichtung geschoben wird, so daß beim Öffnen des Einblaseven tiles eine innige Vermischung des Brennstoffes mit der Einblaseluft entsteht.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der gegen den Verbrennungsraum offenen Düse (d) an einer kegelförmig erweiterten Stelle eine Düse (f) angeordnet ist, die an ihrem Umfang und an der Kegelspitze feine Öffnungen besitzt, welche die Einblaseluft durchstreichen muß, wodurch der während des Verdichtungshubes sich zwischen den beiden Düsen sammelnde Brennstoff auf das innigste mit der Einblaseluft vermengt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250010D Active DE250010C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE250010C true DE250010C (de)

Family

ID=508577

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT250010D Active DE250010C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE250010C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3234829C2 (de)
DE102011077272A1 (de) Einspritzventil für Brennkraftmaschinen
DE759420C (de) Geschlossene Einspritzduese fuer Brennkraftmaschinen
DE10301732A1 (de) Zweitaktmotor und Verfahren zu dessen Betrieb
EP0104395B1 (de) Farbmischverfahren und Farbmischeinrichtung zur Verfahrensdurchführung
AT53166B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zerstäubung des Brennstoffes für Verbrennungskraftmaschinen.
DE233660C (de)
EP3099916A1 (de) Verfahren zum betreiben eines zweitakt-ottomotors
DE570249C (de) Gemischpumpe
DE102008019157A1 (de) Verbrennungsmotor und Verfahren zu dessen Betrieb
DE102016215637A1 (de) Kraftstoffeinspritzdüse
DE109280C (de)
DE257519C (de)
DE2245082A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum mischen von mehrkomponenten-kunststoffen, insbesondere polyurethan
DE467008C (de) Schmierung einer Gemischpumpe mit geschlossenem Kurbelgehaeuse fuer gemischverdichtende Brennkraftmaschinen
DE833885C (de) Einspritzvorrichtung fuer den fluessigen Brennstoff von Brennkraftmaschinen
DE360824C (de) Verfahren zur Zerstaeubung des Brennstoffes im Ansaugstrom
DE422476C (de) Einspritzvorrichtung fuer Rohoelmotoren
DE547679C (de) Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine
DE246312C (de)
DE712184C (de) Brennstoffeinspritzpumpe
DE623587C (de)
EP4345280A1 (de) Einspritzdüse für einen dual-fuel-motor, dual-fuel-motor und verfahren zum betreiben desselben
DE416535C (de) Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen mit luftloser Einspritzung
DE413044C (de) Vorrichtung zum Einspritzen von Brennstoff in die Arbeitszylinder von Verbrennungs-kraftmaschinen durch die Saugwirkung der Maschine