DE623587C - - Google Patents

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DE623587C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/04—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00 having valves, e.g. having a plurality of valves in series
    • F02M61/10—Other injectors with elongated valve bodies, i.e. of needle-valve type
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M61/00—Fuel-injectors not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00
    • F02M61/16—Details not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M61/02 - F02M61/14
    • F02M61/18—Injection nozzles, e.g. having valve seats; Details of valve member seated ends, not otherwise provided for
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/07—Nozzles and injectors with controllable fuel supply
    • F02M2700/074—Injection valve actuated by fuel pressure for pressurised fuel supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
Ausgegeben am
28. dezember 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 c2 GRUPPElM
Brennstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1932 ab
Die Erfindung betrifft ein Brennstoffventil für Ölmotoren, das in den Brennraum'hineinragt und bei welchem der Brennstoff durch eine Mehrzahl von Düsenlöchern in Strahlen eingespritzt wird.
Beim Betrieb eines solchen Ventils, insbesondere mit schweren ölen, zeigt sich selbst bei Anwendung einer gekühlten Düse ein Verschmutzen des Zylinderdeckels durch BiI-dung von ölkoks. Der Grund ist darin zu erblicken, daß der Brennstoff nach Beendigung des Einspritzvorganges in den Hohlräumen und Bohrungen zusammenläuft und aus den Düsenbohrungen austritt, wenn das Gleichgewicht irgendwie gestört wird. Das tritt z.B. ein, wenn ein Luftstrom an den Düsenlöchern vorbeistreicht. Dann entsteht auf der einen Seite der Düse ein Überdruck und auf der anderen ein Unterdruck, und der Brennstoff tritt einseitig auf der dem Luftstrom abgekehrten Seite aus der Düse aus. Die Brennstofftröpfchen werden dann vom Luftstrom abgerissen und setzen sich auf dem heißen Zylinderdeckel ab, wo sie verkoken, wie das in Abb. 1 der Zeichnung veranschaulicht ist. Dort liegt das Brennstoffventil einer Viertakteinspritzverbrennungskraftmaschine ungeschützt zwischen dem Lufteinlaßventil 2 und dem Auspuffventil 1. In dem Augenblick, in dem kurz vor Beendigung des Ausschubs der verbrannten Gase durch das Auspuffventil das Einlaßventil öffnet, tritt infolge des Überdruckes der Auspuffgase auf kurze Zeit eine Strömung von 1 nach 2 ein. Dieser Gasstrom erzeugt vor-den nach rechts zeigenden Düsen-. Öffnungen einen Überdruck und bewirkt ein Austreten des Brennstoffes aus den nach links gerichteten Düsenöffnungen. Die ausgetretenen Brennstofftröpfchen werden dabei von der Düse losgerissen und nach links auf dem heißen Zylinderdeckel abgesetzt. Es tritt deshalb links vom Einspritzventil erne Verkokung und Verschmutzung des Zylinderdeckels ein, wie sie in Abb. 1 gestrichelt schraffiert angedeutet ist. Bei Zweitaktmaschinen kann dieselbe Erscheinung auch durch den am Einspritzventil vorüberstreichenden Spülluftstrom hervorgerufen werden.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen. Das wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Brennstoffdüse von einem über die Fläche des Zylinderdeckels vorstehenden Schirmring umgeben ist, dessen untere Begrenzung als zugeschärfte Ablöskante ausgebildet ist und der die Düsenlöcher so-weit überragt, daß er sie gegen an der Düse vorbeistreichende Gas- oder Luftströme wirksam abschirmt.
In den Abb. 2 und 3 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines der Erfindung gemäß eingerichteten Brennstoffeinspritzventils dargestellt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben -worden:
Heinrich Rohwer in Kiel,.
Abb. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem ungekühlten Brennstoffventil. Hier ist der Schirmring α getrennt für sich über den Düsenkörper b geschoben. Er liegt mit einem Bund auf der abgesetzten Kreisringfläche c des Zylinderdeckels d auf und wird durch das Ventilgehäuse im Zylinderdeckel festgeklemmt. Der untere, scharf auslaufende Teil des Schirmrings steht etwas über die Düsenlöcher vor
ίο und schirmt so die Düse gegen den eingangs erwähnten Gas- oder Luftstrom ab. Dabei wirkt der scharfkantige untere Rand als Ablöskante, so daß der Gas- oder Luftstrom einerseits durch die zylindrische Außenwand um die Düse herumgeführt wird und andererseits infolge der Ablöskante über die Düse Mhwegstreicht, ohne mit den Düsenlöchern in Berührung zu kommen. Es .zeigt sich, daß es bei Anwendung eines solchen Schirmrings nicht mehr zu Verschmutzungen infolge Bildung von ölkoks im Verbrennungsraum kommt.
Abb. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem gekühlten Brennstoffventil. Hierbei ist der Schirmring α mit der Brennstoffdüse.
aus einem Stück hergestellt und zusammen mit ihr in das Ventilgehäuse e eingeschraubt. Durch diese Vereinigung von Schirmring und Brennstoffdüse wird eine sehr einfache und billige Herstellung eines solchen abgeschirmten Ventils ermöglicht. Außerdem erhält man weniger gegeneinander abzudichtende Einzelteile. Gekühlte · Brennstoffventile neigen an sich weniger zu Koksbildung als ungekühlte. Durch die Anbringung des Schirmringes um die Brennstoffdüse wird aber die Wirkung solcher Ventile noch wesentlich verbessert, weil ein Herausdrücken von Brennstoff aus der Düse und die dadurch auch bei gekühlten Ventilen bedingte Verschmutzung des Verbrennungsraumes mit Sicherheit vermieden wird.
Maschinen, deren Brennstoffventile mit dem beschriebenen Schirmring versehen sind, zeigen, auch wenn sie mit Schwerölen fahren, selbst nach langer Betriebsdauer keinerlei Störungen durch Verschmutzen des Verbrennungsraumes oder Verstopfen der Düsenlöcher. ·
Der bei Viertaktmaschinen beobachtete starke Ventilverschleiß der Ein- und Auslaßventile, der ebenfalls auf das Ansetzen von ölkoks zurückzuführen ist, tritt bei Anwendung der Erfindung ebenfalls nicht mehr auf.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE*.
1. Brennstoffventil für Ölmotoren, insbesondere zum Betriebe mit Schwerölen, das in den Brennraum hineinragt und eine Mehrzahl von Düsenöffnungen zum Einspritzen des Brennstoffes besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffdüse (δ) von einem über die Fläche des Zylinderdeckeis vorstehenden Schirmring («) umgeben ist, dessen untere Begrenzung als zugeschärfte Ablöskante ausgebildet ist und der die Düsenlöcher so weit überragt, daß er sie gegen an der Düse vorbeistreichende Gas- oder Luftströme wirksam abschirmt.
2. Brennstoffventil nach Anspruch 1, dadurch -gekennzeichnet, daß der Schirmring (a) mit der Brennstoffdüse aus einem Stück hergestellt ist. ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765232C (de) * 1940-07-24 1954-08-16 Heinrich Lanz Ag Offene Brennstoffduese mit regulierbarem Zerstaeubungskegel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765232C (de) * 1940-07-24 1954-08-16 Heinrich Lanz Ag Offene Brennstoffduese mit regulierbarem Zerstaeubungskegel

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