DE249889C - - Google Patents
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- DE249889C DE249889C DENDAT249889D DE249889DA DE249889C DE 249889 C DE249889 C DE 249889C DE NDAT249889 D DENDAT249889 D DE NDAT249889D DE 249889D A DE249889D A DE 249889DA DE 249889 C DE249889 C DE 249889C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/03—Vibrating conveyors
- B65G2812/0348—Supporting or guiding means for troughs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chutes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249889 KLASSE 81 e. GRUPPE
WILHELM REINHARD in CREFELD.
Förderrutsche mit Wälzkörpern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1911 ab.
Die bekannten Förderrutschen, bei denen das Fördergut in der Rutsche dadurch vorwärts
bewegt wird, daß der sich vorwärts bewegende Rutschenkörper plötzlich angehalten
wird, finden ihre Hubbegrenzung entweder dadurch, daß der Motor den Stoß auffängt, oder
daß die Zimmerung als Stoßfänger dient. Im ersteren Falle ist der Abstoß nicht energisch
genug, weil er durch die Kompression abgefangen werden muß; im zweiten Falle aber
müssen Federn oder Puffer eingefügt werden, weil sonst in kurzer Zeit alles in Trümmer
gehen würde.
Die Erfindung gewährt nun einen Abstoß, der völlig ohne Federung wirken kann, weil
empfindliche Konstruktionsteile nicht getroffen werden. Dabei hat die Einrichtung gegenüber
den bekannten Rollenrutschen den weiteren Vorteil, daß die Bahn nicht durch Geröll verlegt
werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen Rutsche und Unterlage ein Wälzkörper rhombischer
Grundform eingelegt wird mit zwei gegenüberliegenden gerundeten Ecken, so daß sich die Rutsche auf der einen, der oberen
Rundung, abwälzt, «während der Wälzkörper mit der anderen, der unteren Rundung, seine
Abwälzung auf der Unterlage erfährt. Die plötzliche Bewegungshemmung wird dadurch
erreicht, daß die Wälzkörper nach Abwälzung der Rundung plötzlich mit den tangential
anschließenden Rhombenflächen zur Auflage kommen.
Auf der Zeichnung stellen dar:
PIg. ι einen Querschnitt der Förderrutsche
und
40
Fig. 2 den Aufriß eines Teiles der Förderrutsche mit einem sich in seiner Endstellung
am Schlüsse der Abwärtsbewegung der Rutsche befindlichen Wälzkörper.
Die Längsräder der Rutschenmulde α sind
durch U-Eisen δ versteift, die gleichzeitig als Auflager und Führung der Mulde dienen. Die
Unterstützung und Führung der Mulde wird mit Hilfe der rhombischen Wälzkörper c erzielt,
die auf den von den Querträgern d unterstützten Laufschienen e getragen werden.
Die Wälzkörper c sind paarweise durch eine U-förmige Traverse f miteinander verbunden,'
deren Form es nicht nur gestattet, daß die Wälzkörper c ihre Bewegung frei ausführen
können, sondern daß der Rutschenboden auch möglichst tief zu liegen kommt. Die Grundform
der Wälzkörper c ist rhombisch. Zwei gegenüberliegende Ecken sind mit verschiedenem
Durchmesser abgerundet, und zwar derart, daß die auf den Laufschienen e sich
abwälzende Rundung g den kleineren Radius und die sich auf dem Mittelstege der U-Eisen
abwälzende Rundung h den größeren Radius besitzt.
Handelt es sich darum, Fördergut auf geneigter Ebene zu fördern, so genügt es, die
Wälzkörper c symmetrisch auszubilden, weil der plötzliche Abschluß der Hinbewegung der
Rutsche im Verein mit dem geneigten Rutschenboden genügt, um die gewünschte Gleitbewegung
des Fördergutes herbeizuführen.
Soll dagegen das Fördergut auf wagerechter Ebene gefördert werden, so wird in die Laufkurve
der Wälzkörper eine schiefe Ebene gelegt, d. h. die Wälzkörper werden exzentrisch
ausgebildet, und zwar derart, daß beim Rückgange der Rutsche in der Richtung des Pfeiles
I die Rutsche um den Betrag der keilförmigen Erhöhung i, die zwischen den beiden
flachen Kurven h' und h" liegt, angehoben und beim Hingange wieder gesenkt wird. Die
exzentrische Ausgestaltung der Wälzkörper kann den jeweiligen Verhältnissen entsprechend
größer oder kleiner gewählt werden.
ίο Um mit der Förderrutsche eine möglichst
große Wirkung zu erzielen und sie geräuschlos arbeiten zu lassen, empfiehlt es sich, einen
seitlich aufgestellten Rotationslufthaspel mit Seilübertragung auf die Rutsche zu verwenden
und dessen rückwärtigen Antrieb so einzurichten, daß er möglichst genau mit dem Aufschlage
der Wälzkörper auf die Laufschienen e zusammenfällt, um dadurch die Wirkung des
durch diesen Anschlag veranlaß ten kurzen, kräftigen Abstoßes des Fördergutes zu erhöhen.
Die Wirkungsweise der Rutsche ist folgende: W7ird die Rutschenmulde von der nicht dargestellten
Antriebsmaschine in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 2) zurückgezogen, so werden
die Wälzkörper c dabei in der Richtung des Pfeiles II gedreht und die Rutsche mit dem
Fördergut je nach der Exzentrizität der Wälzkörper angehoben. Beginnt nun der Hingang
der Rutsche, so wälzen sich die Laufkurven der Wälzkörper c auf den Laufschienen e und
den U-Eisen b ab, bis die geraden Flächen m der Wälzkörper gegen die Laufschienen e und
die gleichartigen Flächen η gegen die Unterseite der Mittelstege der U-Eisen b stoßen.
Da dieser Zusammenstoß unvermittelt geschieht und um so heftiger erfolgen wird, je schärfer
die Ecke g abgerundet ist, so wird das Fördergut, beim plötzlichen Stillstande der Rutschenmulde
mit seiner ihm innewohnenden Kraft desto weiter in der Rutschenmulde vorwärts gleiten, je größer seine Geschwindigkeit während
der Zurücklegung seines Weges angewachsen ist. Läßt man in diesem Augenblicke auch noch durch die Antriebsmaschine den
Rücklauf der Rutschenmulde einsetzen, so würde dadurch die Größe der Gleitbewegung
noch erhöht werden, weil dadurch zwei zur Zeit des Aufschlages sich deckende Punkte des
Fördergutes und der Rutsche sich weiter voneinander entfernen, wie es sonst der Fall sein
würde. Der von der Antriebsmaschine bewirkte Rücklauf der Rutsche wird dadurch begrenzt, daß die ebenen Flächen 0 gegen die
U-Eisen und die gleichartigen Flächen p gegen die Laufschienen e anschlagen.
Ein seitliches Ausweichen der Rutschenmulde wird dadurch verhindert, daß der äußere
Flansch b' der die Muldenränder verstärkenden U-Eisen b und die senkrechten Stege e' der
Laufschienen e in eine ringförmige Nut q der mit ihnen zusammen arbeitenden Wälzkörper c
eingreifen.
Claims (2)
1. Förderrutsche mit Wälzkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmung
der Bewegungen der Rutsche durch Anschlag geradliniger Fortsetzungen der gekrümmten
Wälzflächen rhombischer Wälzkörper (c) erzielt wird.
2. Förderrutsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzkörper
(c) eine ringartige Nut (q) besitzen, die einerseits in die hängenden Flansche (V)
der zur Randverstärkung der Rutsche (a) dienenden U-Eisen (b), andererseits in die
aufwärts gerichteten Flansche (e1) der Laufschienen
(e) eingreift, zu dem Zwecke, die Rutsche (a) bei ihrer Hin- und Herbewegung
zu führen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249889C true DE249889C (de) |
Family
ID=508469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249889D Active DE249889C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249889C (de) |
-
0
- DE DENDAT249889D patent/DE249889C/de active Active
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