DE249804C - - Google Patents

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DE249804C
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aircraft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof
    • B64C3/385Variable incidence wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249804 KLASSE 77h. GRUPPE
BERNHARDT BECKER in HALLE a. S.
Flugzeug mit um eine Querachse drehbaren Tragflächen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1910 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flugzeug, dessen Tragflächen um eine Querachse des Flugzeuges zwecks Änderung des Auftriebes drehbar und im übrigen in sich verspannt sind, so daß sie ohne Lösen von Verspannungsdrähten vom Mittelkörper abgenommen werden können.
Gemäß der Erfindung wird jede Tragfläche von einem die Spanndrähte aufnehmenden, in
ίο der Längsrichtung des Flugzeugs liegenden, aufrechtstehenden Rahmen getragen, der mit dem Flugzeuggestell durch zur Drehachse konzentrische Gleitlager drehbar verbunden ist.
Diese Verbindung im Zusammenhange mit der Verspannung der Tragflächen mit dem Rahmen gibt den Tragflächen trotz ihrer Drehbarkeit und bequemen Abnehmbarkeit eine außerordentliche Stabilität.
Es ist nicht neu, Tragflächen am Flugzeug derart zu befestigen, daß sie als Ganzes abnehmbar sind; ebensowenig ist es neu, Tragflächen um eine Querachse drehbar anzuordnen. Es sind aber keine Flugzeuge bekannt geworden, bei denen um eine Querachse drehbare Flügel völlig in sich verspannt sind. Dies wird erst durch die Anordnung der die Spanndrähte aufnehmenden, mit dem Flugzeuggestell drehbar verbundenen Rahmen ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das Flugzeug von vorn gesehen, während Fig. 2 eine Seitenansicht darstellt.
Das als Eindecker ausgebildete Flugzeug setzt sich in der Hauptsache aus dem mit Laufrädern f versehenen Mittelgestell h, den beiden Flügeln e, e und dem Schwanz s zusammen. Das Mittelgestell dient als das eigentliche Traggerüst für die Flügel und nimmt den Antriebsmotor mit der Schraube g sowie den Führersitz auf. Die beiden Tragflächen bilden je ein Ganzes für sich; sie sind an je einem ringförmigen Rahmen d befestigt, an den auch die Verspannungsdrähte a, a1 angeschlossen sind. Die Ringrahmen d sind durch Vermittlung von aufklappbaren Gleitlagern r mit dem Mittelgestell h derart verbunden, daß sie in ihrer Ebene um ihren Mittelpunkt gedreht werden können. Zur Sicherung dieser Drehbewegung ist auf jeder Seite des Flugzeuggestells im Mittelpunkte der Ringrahmen ein Zapfen m angebracht, der in ein entsprechendes Lager der mit dem Rahmen ein Ganzes bildenden Tragflächen paßt. Die Drehung der Rahmen d, die durch Drähte d1 in sich verspannt sind, erfolgt vom Führersitze aus durch je einen Hebel, so daß die Tragflächen sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander in ihrer Neigung zur Wagerechten verstellt werden können. Im ersteren Falle wirkt die Verstellung im Sinne einer Höhensteuerung, im letzteren im Sinne einer Verwindung der Gesamttragfläche und damit einer Seitensteuerung.
Soll das Flugzeug in seinen Schuppen gebracht, verpackt oder durch verkehrsreiche Straßen befördert werden, so werden die Rahmen d, d und damit die Tragflächen e, e durch Aufklappen der Lager r, r vom Flugzeuggestell gelöst und längs des letzteren ge-
legt. Das Flugzeug kann dann in einem verhältnismäßig sehr schmalen Raum untergebracht und auch durch enge Straßen geführt werden.
Die Erfindung kann natürlich auch bei einem Mehrdecker zur Ausführung kommen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Flugzeug mit um eine Querachse drehbaren, in sich verspannten Tragflächen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragfläche von einem die Spanndrähte aufnehmenden, in der Längsrichtung des Flugzeugs liegenden, aufrechtstehenden Rahmen getragen wird, der durch zur Drehachse konzentrische Gleitlager mit dem Flugzeuggestell verbunden ist.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrahmen die Form von Ringen besitzen, die in über ihren Umfang verteilten Lagern geführt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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