DE249397C - - Google Patents

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DE249397C
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cigarette
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cigarettes
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DENDAT249397D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/322Transporting cigarettes during manufacturing
    • A24C5/326Transporting cigarettes during manufacturing with lateral transferring means

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  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 249397 — KLASSE 79 ö. GRUPPE
in DRESDEN.
Verteilungsvorrichtung für Strangzigarettenmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1910 ab.
Die vorliegende Vorrichtung zum Verteilen der von einer strangbildenden Zigarettenmaschine gelieferten Zigaretten auf zwei Ablegestellen dient dem schon bekannten Zweck, die Zigaretten nach der Lage des Goldmundstückes oder sonstigen Mundstückbelages oder Aufdruckes zu sondern, so daß alle an einer Ablegestelle befindlichen Zigaretten mit dem Mundstück oder dem Aufdruck nach derselben
ίο Seite gerichtet sind.
Vorrichtungen dieser Art, mit denen jede zweite Zigarette in der Strangrichtung über die Ablegestelle für die erste hinweg in den Bereich einer zweiten Ablegestelle gefördert wird, sind schon bekannt. Das Neue besteht nun darin, daß jede zweite Zigarette dann, wenn sie sich am Ende der Rinne befindet, durch ein gesteuertes Organ in der Strangrichtung vorgeschoben wird, so daß sie über die erste Ablegestelle hinweg in den Bereich der zweiten Ablegestelle gelangt. Es fällt also immer eine Zigarette in der gewöhnlichen Weise vom Ende der Rinne auf die erste Ablegestelle nieder, während die folgende über diese Ablegesteile hinweggeschnellt wird. Die Mittel zum. Fortschnellen und Auffangen der fortgeschnellten Zigarette sind natürlich so eingerichtet, daß die zarte Ware keinen Schaden leidet.
Auf der Zeichnung ist Fig. ι ein Grundriß der Verteüungsvorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
Fig. 4 stellt ein anderes Organ zum Vorschieben der Zigaretten dar.
In Fig. ι und 2 erscheint rechts das Ende der Strangführung in Gestalt des am vorderen Ende trichterförmig erweiterten Röhrchens 1 und der Rinne 2. Mit 3 ist das den Strang in einzelne Zigaretten trennende Kreismesser bezeichnet, a, b, c sind abgetrennte Zigaretten, welche in der bekannten Weise abwechselnd Mundstück gegen Mundstück, Spitze gegen Spitze kehren.
Vor dem Ende der Rinne 2 laufen quer zur Strangrichtung die- Förderbänder 4 und 5, deren vordere Leitwalzen 6 und 7 aus Fig. 1 und 2 ersichtlich sind. Zwischen den beiden Förderbändern erhebt sich die Scheidewand 8, welche bei 9 aufhört. Dem hier die Scheidewand abschließenden senkrechten Blechstück mit flach auf der Bandführung liegendem Bodenteil ga liegt ein zweites längeres Blechstück 10 gegenüber, welches quer über beide Förderbänder läuft. Es unterfängt, wie aus Fig. 3 ersichtlich; das Ende der Rinne 2 und steht im Querschnitt schräg, während es sich im Grundriß mit leichter Krümmung aus der Vorschubbahn der Zigaretten, d. h. aus der Strangachse herauswendet. Seinen Abschluß findet das Blechstück 10 am linken Rande der Bandführung 5 in einer senkrechten Platte 11, welche mit Plüsch oder anderem weichen Stoff belegt ist.
Über dem Ende der Rinne 2 dreht sich die schnellaufende weiche Bürstenwalze 12. Sie ist in dem Gleitgestell 13 gelagert, welches
durch eine unrunde Scheibe 14 nach jedem zweiten Messerschnitt einmal niedergezogen wird.
Hierbei legt sich die umlaufende Bürstenwalze 12 auf die am vorderen Ende der Rinne 2 befindliche Zigarette «, worauf die Zigarette in der Strangrichtung fortgeschnellt wird. Sie fliegt über die Bandführung 4 hinaus, geht durch die Lücke zwischen den Leitblechen 9 und 10 hindurch und wird in ihrer Bewegung dadurch verzögert, daß sie das gekrümmte Leitblech 10 streift. Sollte sie bis zum Ende des Leitbleches gelangen, so trifft sie auf die plüschbelegte Platte 11, um ohne Schaden aufgefangen zu werden. In jedem Falle gelangt also die Zigarette α auf die Bandführung 5.
Die zweite Zigarette δ fällt dagegen, nachdem sie durch den Strangvorschub über das Ende der Rinne 2 hinaus vorgeschoben wurde, in der gewöhnlichen Weise auf die Bandführung 4, weil die Bürstenwalze nur bei jeder zweiten Zigarette wirksam wird. Dagegen erfährt die Zigarette c wieder den Angriff der Bürstenwalze usw., so daß sich auf der Bandführung 4 die das Mundstück nach vorn, auf der Bandführung 5 die das Mundstück nach hinten tragenden Zigaretten sammeln.
Die Bürstenwalze 12 kann durch eine mit weichen Stofflappen bese.tzte Walze ersetzt werden. Das Vorschuborgan braucht aber überhaupt nicht walzenförmig zu sein, sondern kann auch in Gestalt eines hin und her schwingenden Fingers 15 (Fig. 4) ausgeführt sein, dessen Angriffsfläche ebenfalls mit Borsten langflorigem Plüsch o. dgl. besetzt ist. Der Finger schwingt bei jeder zweiten Zigarette schnell nach vorn und muß dann ebenso schnell zurückschwingen, damit die nächste Zigarette ungehindert unter ihm hindurchgehen kann.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Verteilungsvorrichtung für Strangzigarettenmaschinen, bei welcher jede zweite Zigarette in der Strangrichtung über die Ablegestelle iür die erste hinweg in den Bereich einer zweiten Ablegestelle gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Förderung jeder zweiten Zigarette durch schneller als der Strang bewegte, die Zigarette durch Reibung mitreißende Glieder geschieht, welche derart gesteuert werden, daß sie mit jeder zweiten Zigarette in Berührung treten und diese über die Ablegestelle der ersten Zigarette hinwegschnellen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschuborgan eine beständig umlaufende, durch eine unrunde Scheibe (14) oder ein ahnliches Steuerungsmittel auf die vorzuschnellende Zigarette niederzubewegende Bürstenwalze (12) dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschuborgan ein hin und her schwingender, jede zweite Zigarette fortstoßender borstenbesetzter Finger (15) dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß quer über den beiden durch eine Scheidewand (S) getrennten Förderbändern (4, 5) zur Aufnahme und seitlichen Abführung der Zigaretten ein schräges und im Grundriß leicht aus der Vorschubbahn herausgekrümmtes, gegen eine stoffbelegte Stirnwand (11) über dem zweiten Förderband (5) auslaufendes Leitblech (10) augeordnet ist, welches die vorgeschleuderte Zigarette in ihrer Bewegung verzögert und im Verein mit der Stirnwand im Bereich des zweiten Förderbandes auffängt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3603895C1 (en) * 1986-02-05 1987-06-25 Bat Cigarettenfab Gmbh Accelerator on a machine in the tobacco processing industry

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