DE249293C - - Google Patents

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DE249293C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/02Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Münzenprüfer - für Warenautomaten mit einem Münzeinführungskanal, welcher durch zwei parallele Wandungen gebildet wird, zwischen denen die Münze durchgehen muß, um zu dem Auslösemechanismus zu gelangen. Die Breite dieses Kanales entspricht der Normalstärke der Münzen, welche ungehindert durch denselben gehen können, während die starken Münzen sich
ίο zwischen den Wandungen festklemmen und in dem Kanal zurückgehalten werden, aus dem sie heraustreten können, wenn der Kanal geöffnet wird, wobei sie in einen zweiten Kanal fallen, durch welchen sie wieder aus dem Automaten geführt werden, so daß der Käufer sie zurücknehmen kann. Diese Münzen wirken auf den Auslösemechanismus des Warenstapels nicht ein.
Bei den bekannten Münzprüfvorrichtungen dieser Art ist bis jetzt eine der Wandungen des Münzkanales scharnierartig oben an der feststehenden Wandung angebracht und derart mit dem Warenschieber verbunden, daß der Boden des Münzkanales sich öffnet, wenn die angelenkte Wandung sich infolge der Bewegung des Warenschiebers um ihr Scharnier dreht.
Diese Konstruktion weist jedoch erhebliche Nachteile auf. Das Scharnier wird leicht rostig, und es kann sich Staub und Schmutz in demselben ansammeln, wodurch das öffnen des Münzkanales schwierig oder auch vollständig verhindert wird. Des weiteren wird eine Münze, welche in dem Oberteil des Kanales sich festklemmt, beim öffnen desselben nicht aus demselben fallen, da die oberen Teile der beiden Wandungen beim Drehen der drehbaren Wandung sich nicht genügend weit voneinander entfernen, um die festgeklemmte Münze freizugeben.
Gemäß der Erfindung sollen diese Übelstände vollständig vermieden werden. Die bewegliche Wandung ist nicht mehr an die feststehende angelenkt, sondern parallel -zu dieser verstellbar angeordnet; der Münzkanal wird dadurch geöffnet, so daß die bewegliche Wandung sich von der feststehenden entfernt, so daß beide Wandungen stets parallel zueinander bleiben und mithin die Breite des Münzkanales oben und unten die gleiche ist. Eine Münze, die in dem Oberteil dieses Kanales festgeklemmt ist, wird somit sowohl pben freigegeben als auch im unteren Teile des Kanales. - . · .
Des weiteren ist die bewegliche Wandung des Münzkanales in der Weise mit einem auf dem Warenstapel aufruhenden Gewicht verbunden, daß, wenn das Gewicht durch den vollständigen Verkauf des Warenstapels seine Stütze verliert, dasselbe die bewegliche Wandung von der feststehenden abzieht und die Verbindungsöffnung zwischen dem Münzeinführungs- und Münzausführungskanal'freigibt.
In der feststehend angeordneten Seitenwandung des Münzkanales und zu dem Boden desselben sind in bekannter Weise Öffnungen vorgesehen, durch welche zu kleine Münzen oder zu dünne Münzen aus dem Einführungskanal heraus in den Ausführungskanal fallen, ohne in Berührung mit dem Auslösemechanismus zu kommen, so daß solche Münzen den Auslösemechanismus nicht beeinflussen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, in der Fig. ι eine nach der feststehend angeordneten Wandung zu genommene Ansicht der Münzprüfvorrichtung dargestellt. Die Fig. 2 veranschaulicht eine Draufsicht. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung von oben gesehen und in offenem Zustande.
Die Vorrichtung besteht aus einer feststehenden Wandung α und einer beweglichen Wandung b, zwischen welchen der Münzeinführungskanal ausgebildet ist. Die Breite dieses Kanales entspricht der Normalstärke der in Frage kommenden Münzen, welche ungehindert durch den Kanal gehen können. Die Münzen werden in den Kanal durch eine Öffnung c eingeführt und treten an dem anderen Ende des Kanales wieder aus, wenn dieselben von Normalgröße und Normalstärke sind. Ist die Münze zu klein, so fällt dieselbe durch eine seitliche öffnung d in der Wandung α aus dem Kanal, und wenn sie zu dünn ist, tritt sie durch eine öffnung e in dem Bodenteil des Kanales heraus.
Die bewegliche Wandung b ist mit Durchlochungen (vorzugsweise vier) versehen, durch welche Führungszapfen f gehen, die an Ansätzen g der feststehenden Wandung angebracht sind. Diese Führungszapfen dienen zur Führung der beweglichen Wandung, wenn dieselbe sich von der feststehenden Wandung entfernt oder dieser sich zu bewegt. Um die Zapfen sind Schraubenfedern h gelegt, die bestrebt sind, die bewegliche Wandung b gegen die feststehende Wandung α anzudrücken. Die . Durchlochungen in der Wandung b für die Führungszapfen sind von solchem Durchmesser, daß ein Festklemmen der Wandung δ nicht zu befürchten ist. Die einander gegenüberliegenden Seitenflächen der beiden Wandungen sind mit kegelförmigen Vorsprüngen i bzw. kegelförmigen Aussparungen k versehen, welche dazu dienen, die Wandungen, wenn sie einander zu bewegt werden, in die geeignete Stellung zueinander zu bringen.
An der Außenseite der beweglichen Wandung ist eine Öse m o. dgl. vorgesehen. welche mittels einer Stange und einer Hebelverbindung o. dgl. mit dem Warenzieher des Automaten derart verbunden ist, daß die bewegliehe Wandung b sich von der feststehenden Wandung α entfernt, wenn ein Zug auf den Warenzieher ausgeübt wird.
Die Öse m kann außerdem mittels einer Kette 0. dgl. mit einem auf dem Warenstapel ruhenden Gewicht verbunden sein, welches, wenn es seine Stütze durch vollständigen Verkauf des Warenstapels verliert, einen Zug auf die bewegliche Wandung b ausübt und dieselbe von der feststehenden Wandung a abzieht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Zweiteiliger Münzenprüfer für Selbstverkäufer, bei welchem die zu starken Münzen sich in dem Kanal festklemmen und zurückgehalten werden, bis dieser sich öffnet und die Münzen freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wandung (b) des Münzkanales mit der festen (a) durch eine Parallelführung verbunden ist.
2. Ausführungsform des Münzenprüfers nach Anspruch 1, bei welcher die bewegliche Wandung mittels Federn gegen die feststehende angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die einander durch Stifte gegeneinander geführten Seitenflächen beider Wandungen kegelförmige Ansätze (i) und entsprechend angeordnete kegelförmige Vertiefungen (k) aufweisen, welche dazu dienen, die beiden Wandungen in ihrer genauen Lage zu halten, wenn der Münzenprüfer geschlossen ist.
3. Ausführungsform des Münzenprüfers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die verstellbare Wandung (b) des Münzeinführungskanales mit einem an sich bekannten, auf dem Warenstapel ruhenden Gewicht in der Weise verbunden ist, daß nach Ausverkauf die verstellbare Wandung zur Seite gezogen und dadurch der Kanal geöffnet wird, so daß die später in den Selbstverkäufer eingeführten Münzen dem Münzausführungskanal zugeführt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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