DE249166C - - Google Patents

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DE249166C
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piston
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/12Package-shaping motions; Faller arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/22Winding devices for spinning mules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 249166 KLASSE 76 c. GRUPPE
OSCAR LEPPERHOFF in DRESPE, Bez. Cöln.
verbunden ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1911 ab.
Für die Spinnerei sowohl wie für die Weberei sind festaufgewundene Kötzer von großem Vorteil; besonders deren Spitze muß möglichst fest sein, was aber mit der gewohnlichen Gegenwinderbelastung schwierig oder meistens gar nicht zu erreichen ist. Man hat zu diesem Zwecke neben verschiedenen anderen Hilfsmitteln Luftpumpen oder Luftbremsen angebracht, deren Zylinder teils
ίο unmittelbar am Wagen befestigt und deren Kolben in bekannter Weise mit dem Gegenwinder verbunden ist, der die Bewegungen des Gegenwinders nur hemmt, oder man arbeitet bei veränderbarer Belastung mittels Vakuums; bei letzterer Einrichtung aber bleibt die Belastung mittels des Gegenwinders eine ungenügende und beschränkte, weil die Zugkraft vom Durchmesser des Zylinders abhängig ist. Eine erforderliche feste Spitze konnte man aber kaum damit erzeugen, weil durch deren Auslösung das Loslassen der Zugkraft am Gegenwinder zu frühzeitig erfolgen muß, namentlich bei sehr starker Zugbelastung noch, bevor die letzen Fadenaufwindungen beendet sind. Diese müssen daher lose bleiben und beim Abspulen abwebende Ringe und Schlingen bilden, <' wodurch der Faden besonders im Webschützen leicht zerreißt und so Zeit und Fadengut verloren geht.
Durch vorliegende Erfindung ist dieser Mangel beseitigt. Sie besteht darin, daß vermittels einer Luftpumpe der Gegenwinder während der Aufwindung mittels veränderbarer und verstärkbarer Preßluft belastet wird, wodurch die Belastung eine weniger begrenzte ist und die besondere äußerst späte, aber schnelle gänzliche Unterbrechung der Belastung es auch ermöglicht, die letzten Fadenaufwindungen bis an die Spindelsitze äußerst fest aufzuwinden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung in Ansicht und teilweise im Schnitt dargestellt.
Ein an der hinteren unteren Kante des Wagens des Selbstspinners um Zapfen α drehbarer doppelarmiger Hebel b, b1 besitzt an seinem hinter dem Wagen herausragenden Armende eine Laufrolle c, welche auf der Fläche der auf dem Fußboden befindlichen Leitschiene d ruht; das andere nach vorn unter dem Wagen hervorragende Hebelarmende b1 trägt in einem Gelenk e den unten und oben geschlossenen Zylinder f der doppelt wirkenden Druckluftpumpe, dessen verschiebbarer, nach beiden Richtungen hin luftdicht schließender Kolben g mit seiner durch den Zylinderdeckel und Stopfbüchse abgedichtet gehenden Kolbenstange h mit einem auf der Gegenwinderwelle i befestigten Hebel k gelenkig verbunden ist. Bei der Einfahrt des Wagens, also beim Aufwinden der Fäden, wird der Hebelarm b mittels der Rolle c des Hebelarmes b1 und der gegen die Einfahrt hin ansteigenden Leitschiene d nach unten gezogen, so daß über dem Kolben g Druckluft
entsteht. Durch diesen Vorgang übt der Kolben mittels Stange h und Hebel k eine elastische Zugkraft am Gegenwinder i aus. Durch die Verstellbarkeit der Leitschiene d kann die Größe dieser Zugkraft nach Belieben verändert oder fortschreitend verstärkt werden bis zum Anstoß des Wagens, da die Auslösung des Zuges erst dann erfolgt, wenn bei gänzlicher Beendigung der letzten Fadenaufwindungen der ebenfalls unter dem Wagen drehbare Winkelhebel m, ηιΊ mit seinem nach unten gerichteten kurzen Schenkel an die nach jeder Richtung verstellbare Nase η antrifft, wodurch dann der lange bis vorn unter dem Wagen hervorragende Hebelarm m1 emporschnellt und vermittels der Stange 0 das über dem Kolben befindliche Ventil p des Zylinders öffnet, wodurch die über dem Kolben lastende Druckluft entweicht und die am Gegenwinder angreifende Zugkraft ausgeschaltet ist. :
Zur Abschwächung des Stoßes beim Abschlagen dient die regelbare Feder s an der Stange 0. Vor Beendigung der Ausfahrt des Wagens trifft die unter dem Hebel b1 angebrachte Leitrolle t an die auf dem Fußboden feststehende ansteigende Nase u, wodurch bei der weiteren Ausfahrt des Wagens der Hebel b1 mit dem Zylinder f am KoI-ben g· hochgedrückt wird und auf der wagerechten Fläche der Nase u feststehend ruhen bleibt, damit die sonst zu schnelle Aufwärtsbewegung des Gegenwinders beim Abschlagen
durch den sich dabei im Zylinder f abwärts bewegenden Kolben g stattfindende Zusam- 35 menpressung der Luft gehemmt werden kann. Vermittels der unten am, Zylinder befindlichen Ventilschraube w kann die Geschwindigkeit der Hochbewegung des Gegenwinders beim Abschlagen geregelt werden, indem der 40 Ventilhahn w mehr oder weniger geöffnet wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung für Selbstspinner zum Hartwinden der Kötzerspitzen mittels einer am Wagen angeordneten Luftpumpe, deren Kolben mit dem Gegenwinder durch Hebel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftpumpe eine doppelt wirkende Drucklüftpumpe ist, indem dem Pumpenzylinder durch eine Leitschiene eine regelbare Auf- oder Abwärtsbewegung gegenüber dem Kolben erteilt wird, um den Gegenwinder mit veränderbarer Preßluft zu belasten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagen ein durch eine einstellbare, auf dem Fußboden befindliche Anstoßvorrichtung bewegbarer Doppelhebel angeordnet ist, durch welchen ein über dem Kolben befindliches Ventil des Pumpenzyliriders geöffnet wird, um den Gegenwinderzug durch Entweichenlassen der Druckluft zu unterbrechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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