DE249147C - - Google Patents

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DE249147C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/28Holding means for recording surfaces; Guiding means for recording surfaces; Exchanging means for recording surfaces

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
k 249147 KLASSE 42 d. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1911 ab.
Es ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden, bei registrierenden Meßgeräten das Papierband über eine mit der den Schreibhebel tragenden Achse des beweglichen Systems koaxiale Zylinderfläche zu führen, zu dem Zwecke, Diagramme in geradlinigen Koordinaten zu erhalten. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art wird zu dem Zwecke, den Schreibhebel möglichst kurz halten zu können,
ίο die Aufzeichnung auf der der Achse zugekehrten Innenfläche des zylindrisch gebogenen Papiers bewirkt; dies hat den Nachteil, daß die vom Schreibstift aufgezeichnete Linie nicht unmittelbar gesehen werden kann. Um die Aufzeichnung der Schaulinie auf die Außenfläche des zylindrisch gebogenen Papierstreifens zu ermöglichen, ist ferner vorgeschlagen worden, den Schreibhebel von der Seite her über den Papierstreifen übergreifen zu lassen, derart, daß der Schreibstift ungehindert über das Papierband nach seiner ganzen Breite sich hinbewegen kann. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Schreibhebel stark ausgekröpft werden muß, was zur Folge hat, daß er gegen Verbiegungen wenig widerstandsfähig ist und daß das Gehäuse, um den für die Bewegung des gekröpften Hebels erforderlichen Raum zu gewinnen, sehr breit gehalten werden muß.
Auch bei der Anordnung gemäß vorliegender Erfindung bewegt sich der Schreibhebel über die Außenfläche des zylindrisch gebogenen Papierstreifens, der Schreibhebel greift aber dabei nicht von der Seite, sondern von oben her in der Richtung der Papierbewegnng über das Papierband über. Bei dieser Anordnung muß der Schreibhebel nicht gekröpft, sondern nur einmal knieförmig gebogen sein; er ist demgemäß Verbiegungen weniger ausgesetzt und nimmt auch keinen besonderen Raum im Gehäuse in Anspruch.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des neuen Meßgerätes dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 die erste Ausführungsform in schematischer Darstellung in Seitenaneicht und Oberansicht. Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der zweiten Ausführungsform.
Bei beiden Ausführungsformen liegt die Achse α des Meßsystems m hinter der Schreibstelle s und ist der Bewegung des Papierstreifens über die Schreibstelle hin parallel gerichtet. Der Papierstreifen läuft an der Schreibstelle über einen Führungsteil f, dessen Außenfläche ein der Achse α koaxiales Zylindersegment darstellt; durch eine entsprechend gebogene Schiene g wird der Papierstreifen an dieser zylindrischen Fläche anliegend gehalten. Der von der Achse α getragene Schreibhebel A greift, im Winkel gebogen, über die Vorratstrommel t bzw. über die Transportwalze e hinweg, in Richtung der Bewegung des Papierstreifens zur Schreibstelle s über.
Naturgemäß wird der Schreibhebel um so stabiler und widerstandsfähiger gegen Verbiegung sein, je kürzer er gemacht wird. Mit Rücksicht hierauf ist bei der zweiten Ausführungsform in dem von der Achse und dem Knie des gebogenen Schreibhebels eingeschlossenen Raum nicht wie bei der ersten Ausführungsform die Vorratstrommel, sondern eine an sich bekannte Führungswalze e angeordnet, über welche der Papierstreifen-von der tiefer angeordneten Vorratstrommel t' aus zur Schreibstelle geleitet wird; da diese Walze einen viel geringeren Durchmesser besitzt als die Vorratstrommel samt dem auf ihr aufgewickelten Papier, so kann bei dieser Ausführungsform der Schreibhebel wesentlich kürzer sein als bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2. Die Walze e kann, wie dies beim gezeichneten Ausführungsbeispiel der Fall ist, vorteilhaft, mit einem Stiftenkranz versehen, als Transportwalze dienen, so daß die Anordnung einer Transportvorrichtung unterhalb der Schreibstelle entbehrlich wird; der Papierstreifen kann hier unter der Schreibstelle frei herabhängen und wird durch sein Eigengewicht j zwischen den Führungsteilen f, g hindurchgezogen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Registrierendes Meßgerät mit gebogenem Schreibhebel und Führung des Papierstreifens an der Schreibstelle über die Außenfläche eines der Systemachse koaxialen Zylinders, dadurch gekennzeichnet, . daß der Schreibhebel (h) derart gebogen ist, daß er in Richtung der Bewegung des Papierstreifens über die denselben zuführende Trommel (t) bzw. Transportwalze (e) hinweg zur Schreibstelle (s) von oben her übergreift.
2. Registrierendes Meßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verkürzung des Schreibhebels der Papierstreifen über eine in an sich bekannter Weise als Transportwalze ausgebildete, im Raum zwischen der Systemachse (a) und dem Knie des gebogenen Schreibhebels (h) angeordnete Führungswalze (e) zur Schreibstelle geleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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