DE248451C - - Google Patents

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DE248451C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248451 KLASSE 61 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine umstellbare Verriegelung für einen fahrbaren, mit zwei Spritzbehältern versehenen Feuerlöscher, die abwechselnd auf die Spritzleitung und den Vorratsbehälter für Löschflüssigkeit umgeschaltet werden können. Diese Verriegelung sperrt während des Betriebes entweder die nach dem Vorratsbehälter führende Leitung des im Betriebe befindlichen Spritzbehälters oder die
ίο nach der Spritzleitung führende Ableitung des nachzufüllenden Spritzbehälters ab, um eine unrichtige Handhabung des Feuerlöschers zu verhindern. Die Verriegelung kann nötigenfalls auch gleichzeitig diejenigen Bauteile des jeweilig außer Betrieb befindlichen Spritzbehälters sperren, durch deren Bedienung der Betriebsdruck im Inneren dieses Behälters erzeugt wird.
Als Verriegelungsmittel dient ein vor einer der Stirnseiten der beiden Spritzbehälter und des Vorratsbehälters drehbar gelagertes Handrad oder eine Scheibe, welche mit hakenförmigen Armen versehen ist, wodurch je nach Stellung des Rades oder der Scheibe die Ventile in den erwähnten Verbindungsleitungen gesperrt oder freigegeben werden.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Der Feuerlöscher ist in Fig. 1 in Seitenansieht und in Fig. 2 in Rückansicht dargestellt. In der Fig. 1 ist α der hintere Teil des erwähnten Vorratsbehälters für die Löschflüssigkeit, und c und c1 sind die hinteren Teile der beiden Spritzbehälter. Von dem Behälter a führt ein Rohr y zu einer die Spritzbehälter c und c1 verbindenden Leitung d und d1. Mittels der Ventile e und e1 o. dgl. kann man den Vorratsbehälter α bald auf den Behälter c, bald auf den Behälter c1 umschalten. Von den Vorderseiten der Behälter c und c1 her zweigen ferner die Rohre f und f1 ab, die nach den hinteren Stirnseiten dieser Behälter führen und sich dort in einer Spritzleitung i vereinigen. In diese Rohre sind ebenfalls Ventile ζ und z1 eingebaut, so daß bald der Behälter c, bald der Behälter c1 mit der Spritzleitung i verbunden werden kann.
Vor der hinteren Stirnseite der drei Behälter a, c, c1 ist ein am Wagengestell drehbar gelagertes Handrad q angebracht, welches mit hakenförmigen Köpfen s, s1 und t, t1 versehen ist. In der in der Zeichnung veranschaulichten Lage des Rades q hindern die Köpfe der Arme s und t1 das öffnen der Hähne e und z1; die Hähne e1 und ζ sind indessen zum öffnen freigegeben. Der Behälter c ist also betriebsbereit, während der Behälter c1 vom Vorratsbehälter α aus nachgefüllt, d. h. wieder in Betriebsbereitschaft gesetzt werden kann. Zu gleicher Zeit sperrt ein Arm r1 des Rades q den zur Öffnung eines Säuregefäßes dienenden Stoßstift x1 des Behälters c1, um dessen vorzeitige Inbetriebsetzung zu hindern, während der Arm r des Rades q den Stoßstift χ des Behälters c freigegeben hat. Ist der Flüssigkeitsinhalt des Behälters c entleert worden,
so werden die Hähne e1 und ζ geschlossen. Alsdann kann das Handrad q gedreht werden, was die Sperrung der Hähne e1 und ζ und die Freigabe der Hähne e und z1 sowie des Stoßstiftes x1 und die Sperrung des Stoßstiftes χ zur Folge hat. Nunmehr kann der Behälter c1 an die Spritzleitung i und der Behälter c an den Vorratsbehälter α angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fahrbarer Feuerlöscher mit zwei abwechselnd mit einem Vorratsbehälter und einer Spritzleitung zu verbindenden Spritzbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebes eines Spritzbehälters (c) sein Zulaufventil (e) sowie bei dem anderen Spritzbehälter (c1) sein Auslaßventil (Z1J und gegebenenfalls auch seine Vorrichtung (X1J zum öffnen seines Chemikalienbehälters, einer Gasflasche 0. dgl. durch eine von dem einen Spritzbehälter auf den anderen umschaltbare, aus einem drehbar gelagerten, mit hakenförmigen Köpfen (s, s1, t, t1) und Riegelstangen (r, r1) versehenen Handrade (q) bestehende Verriegelungsvorrichtung gesperrt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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