DE248338C - - Google Patents

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DE248338C
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rim
ring
parts
pneumatic tire
rim parts
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B23/00Attaching rim to wheel body
    • B60B23/06Attaching rim to wheel body by screws, bolts, pins, or clips
    • B60B23/08Attaching rim to wheel body by screws, bolts, pins, or clips arranged radially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 248338 KLASSE 63 d. GRUPPE
C. KLEINSCHMIDT in DORTMUND.
Teilbare Felge für Luftreifenräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1910 ab.
Bei den zur Erleichterung des Aufbringens der Luftreifen geteilten Radfelgen ist es bekannt, die gegeneianderstoßenden oder einander zum Teil überblattenden Felgenteile durch einen inneren Ausdehnungsring gegeneinander festzulegen, der klammerartig in die beiden Felgenteile eingreift oder beide mittels kurzer Ansätze durchdringt. Durch Aufschieben der so zusammengesetzten Felge
ίο auf das eigentliche Rad wird infolge geringen Anzuges dieser Ausdehnungsring gespreizt gehalten und so der Zusammenhang
— der ganzen Anordnung gesichert. Derartige Anordnungen zeigen nun den Übelstand, daß sie keine Spannungsverbindungen sind, so daß durch kleine Ungenauigkeiten in der Bearbeitung oder, durch Verschleiß leicht ein Spiel zwischen den einzelnen Teilen eintreten kann; es müssen also noch besondere Spannvorrichtungen zum Zusammenpressen der Felgenteile vorgesehen werden. Die Anbringung des Ausdehnungsringes im Innern der beiden Felgenteile hat nun noch den weiteren Mangel, daß die teilbare Felge gleichzeitig auswechselbar ausgebildet werden muß, damit der Ring überhaupt eingelegt werden kann. Das Einbringen eines neuen Luftreifens ist also nur bei abgenommener Felge möglich, so daß die für das Auswechseln eines Luftreifens auf der Landstraße bei der Unhandlichkeit schwerer Reifen besonders angenehme Abstützung der Felge durch den Radstern vollständig entfällt. Die Erfindung beseitigt diese Mängel dadurch, daß die beiden gegeneinanderstoßenden Felgenteile gleich durch den als Ring ausgebildeten Deckenhalter zusammengehalten werden. Indem nämlich zwischen dem inneren Luftschlauch und der eigentlichen Felge ein ringförmig umlaufender Körper vorgesehen wird, der mit Nasen in die beiden Felgenteile eingreift, erhält man durch Aufpumpen des Luftreifens und das damit eintretende Zusammenpressen dieses geteilten Ringes um die Felge eine Selbstverspannung der beiden Felgenteile gegeneinander, die ohne weiteres den Zusammenhalt des Rades sichert. Durch Spreizung des Ringes um das Maß seiner Eingriffstiefe kann dabei ohne weiteres die Felge auseinandergenommen und wieder zusammengebaut werden, ohne daß sie vom Radstern entfernt zu werden braucht, gleichgültig, ob es sich um eine bloß teilbare Felge oder um eine solche handelt, die gleichzeitig abnehmbar ist. Die unbequeme Arbeit der Luftreifenauswechselung kann also unter Benutzung des Radsternes als Haltevorrichtung für die Felge durchgeführt werden.
Neben der Tatsache, daß durch diese Zusammenlegung von Deckenhalter und Spannring die Anordnung bedeutend vereinfacht wird, besitzt der Ring hier noch gegenüber den für ungeteilte Felgen bekannten Deckenhalterringen den Vorteil, daß er nicht über die Felgenränder gebracht, sondern nur um das geringe Maß seiner Eingriffstiefe gespreizt zu werden braucht. Die Eigenverspannung der ganzen Anordnung hat dabei noch den besonderen Vorteil, daß das aus Sicherheitsgründen, beispielsweise mit Rücksicht auf das Platzen der Luftreifen und für die Erleichterung der Auswechselung vorzusehende Schloß des geteilten Spannringes nur dazu dient, dem
Ringe eine Vorspannung zu geben und die durch das Aufpumpen des Luftreifens erreichte Endstellung aufrechtzuerhalten. Die Kraft zum Zusammenziehen des Ringes über der geteilten Felge wird durch das Aufpumpen des Luftreifens von selbst gegeben.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι im Schnitt durch die Radmittelebene und in Fig. 2 im Querschnitt; Fig. 3 ist ein entsprechender Grundriß.
Auf der Holzfelge α ist mittels versenkter Schrauben b die eine Felgenhälfte c dauernd befestigt. Auf dem abgesetzten Teile dieser
ig Felge c ruht nun der zweite Felgen teil d, der in der Mitte mit c zusammenstößt. Beide Felgenteile c und d sind mit umlaufenden Nuten e versehen, in die der im übrigen als Deckenhalter ausgebildete Ring f mit entsprechenden Nasen g eingreift. An der Stelle, wo das Ventil h sitzt, ist nun dieser Ring / geteilt und mit Nocken i versehen, hinter die die keilförmigen Paßstücke k greifen, die sich gegen die Widerlager I abstützen. Durch Drehen der die Paßstücke k durchsetzenden Schrauben m können diese, wie dies bei jeder Lagernachstellung üblich ist, verstellt werden.
Durch vollständiges Zurückschrauben der
Paßstücke k wird der Ring f gelockert, so daß der eine Wulst des Laufmantels η bequem in den festen Felgenteil c eingelegt werden kann ; ebenso wird auch der Luftschlauch 0 aufgebracht. Wird nun der Felgenteil d auf den zweiten Wulst des Laufmantels η aufgeschoben, so kann er in bequemster Weise mit diesem auf den abgesetzten Teil der Felge c aufgebracht werden. Durch Anziehen der Paßstücke k wird der Ring f über den Felgenteilen c und d zusammengezogen und dann der Reifen aufgepumpt, so daß sich der Ring f unter der Spannung des Luftreifens um die beiden Felgenteile c und d zusammenschiebt. Wird jetzt das Schloß des Ringes f nachgespannt, wozu ja kein besonderer Kraftaufwand mehr erforderlich ist, so ist die An-Ordnung vollständig gesichert. Es bedarf also zur Auswechselung eines Luftreifens im wesentlichen nur der Lockerung des Schlosses, um die beiden Felgenteile voneinander lösen zu können, während bei aufgebrachtem Reifen go eine völlige Verspannung der Felgenteile gegeneinander und eine vollkommene Sicherung des Laüfmantels gegen Herausspringen erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Teilbare Felge für Luftreifenräder, bei der die beiden Felgenteile durch Eingriff mit einem dehnbaren Ring zu einem festen Ganzen verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen dem Luftschlauch und der Felge nach Art der bekannten ringförmigen Deckenhalter angeordneter geteilter Ring mit Vorsprüngen von außen in die beiden Felgenteile eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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