DE248288C - - Google Patents

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DE248288C
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magazine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
■- M 248288 KLASSE 86 c. GRUPPE
Zusatz zum Patent 247894 vom 4. August 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1911 ab. Längste Dauer: 3. August 1925.
Die Erfindung bezieht sich auf Webstühle mit selbsttätiger Spulenauswechselung, welche mit feststehenden Magazinen versehen sind, die mehrere Führnngen oder Kammern zum Halten von Sätzen von übereinander angeordneten Spulen besitzen, welche entsprechend der Auswahl aus ihren entsprechenden Kammern freigegeben werden, um in den arbeitenden Schützen übertragen zu werden.
Es ist bereits bekannt, unter dem feststehenden Magazin ein bewegliches Übertragungsmagazin anzuordnen, von welchem aus die Spulen durch den Zubringer in den Schützen übergeführt werden. Es ist auch
.15 bekannt, den beweglichen Übertragungsbehälter an Schwingarmen aufzuhängen.
Der Zweck der Erfindung ist, die Übertragungsvorrichtung nach Patent 247894 so einzurichten, daß zum Bewegen der Schwingarme ein Gestänge mit einem verschiebbaren Block verwendet wird, so daß eine einzige Übertragungszelle benutzt werden kann.
Wenn eine Auswechselung der Spule angezeigt und eine Spule aus der ausgewählten Kammer freigegeben wird, um von der Übertragungsvorrichtung empfangen zu werden, so bewirkt die Bewegung des Blockes in seine andere Lage bzw. Stellung, daß die Zuführungsvorrichtung zu der Übertragungslage unter dem Übertragungsarm sich bewegt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine innere Endansicht des feststehenden Magazins mit der Zuführungsvor- richtung gemäß der Erfindung. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, in Richtung des Pfeiles B dieser Figur gesehen. Fig. 3 entspricht der Fig. 1, veranschaulicht die Teile aber in einer anderen Lage. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 3, in Richtung (des Pfeiles D dieser Figur gesehen. Fig.^5 zeigt in einem größeren Maßstabe den unteren Teil des Übertragungsbehälters gemäß der Fig. 3. Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Zuführungsvorrichtung gemäß der Fig. 5, in Richtung des Pfeiles £ dieser Figur gesehen. Fig. 7 ist ein Grundriß der Zuführungsvorrichtung, in Richtung des Pfeiles F der Fig. 6 gesehen. Fig. 8 veranschaulicht schematisch die äußerste linke Stellung des Übetragungsarmes und die Lage der Teile, wenn der Übertragungsarm von dieser linken Stellung in die mittlere Lage bewegt worden ist.
Gemäß der Erfindung wird ein Arm a mit dem Hebel b starr verbunden, welcher unter Vermittlung von Verbindungsteilen mit dem Schützenkastenäntrieb oder dem Mustermechanismus in bekannter Weise in Tätigkeit ge-
setzt wird und die längsverschiebbare Stange oder Welle c bewegt, um einen an dieser Stange angeordneten Finger d gegenüber irgendeiner Kammer zu setzen, die Spulen enthält in der Farbe bzw. in der Art, die mit der in dem arbeitenden Schützen vorhandenen Spule übereinstimmen. An diesem Arm α ist lose ein verschiebbarer Block e angeordnet, welcher normal auf einem Zapfen f an dem unteren
ίο Ende des Armes α ruht. Mit einem an dem Block e angebrachten Zapfen ist das eine Ende einer Verbindungsstange g verbunden, deren anderes Ende mit dem Schwingarm h in Verbindung steht, welcher den beweglichen Übertragungsbehälter trägt. Der Arm h ist bei i an einem Zapfen des Gestelles des feststehenden Magazins schwingbar befestigt. An demselben Zapfen ist ein nach rückwärts sich erstreckender Hebel / von einer derartigen Länge lose angebracht, daß dessen freies Ende mit der Achse oder dem Drehpunkt des Armes α in Fig. 1, zusammenfällt. Der Arm j ist durch eine Gelenkstange k mit dem verschiebbaren Block e verbunden. Eine zweite Gelenkstange I verbindet den Hebel / mit einem Winkelhebel m, dessen hinteres Ende mit einer an der Lade angeordneten Rolle in Eingriff treten kann (Fig. 1).
Das untere Ende des Schwingarmes h besitzt zur Aufnahme einer Spule einen verbreiterten Teil (Zelle) n, welcher an einer Seite mit einem Vorsprung versehen ist, der unter das Magazin und in die Bahn des Fußes einer Spule ragt, um den Fuß zu halten, wenn eine Spule aus dem Magazin freigegeben wird. Eine Rippe 0 verhindert eine Verschiebung der Spule. Von dem Vorsprung ragt eine Stange p hervor, welche lose eine Klinke q zum Halten der Spitze der Spule trägt. Diese Klinke wird nachgiebig gegen einen Anschlag eines Ringes r gehalten. Die entgegengesetzte Seite des Übertragungsarmes ist ebenfalls mit einer Stange s versehen, an der lose eine Klinke t für die Spitze der Spule und eine Klinke u für den Fuß der Spule schwingbar gelagert sind. Diese Klinken sind nachgiebig gegen Anschläge an Ringen ν und w gehalten. Diese Klinken geben nach, wenn der Überträger sich auf die Spule senkt, welche durch die Klinken unterstützt wird, um zu ermöglichen, daß diese Spule zwischen ihnen hindurch in den Schützen gelangt.
Wenn der Webstuhl in normaler Weise läuft, nehmen die Teile die in der Fig. 1 veranschaulichte Lage ein, und wenn der Hebel b und der Arm α durch die heb- und senkbaren Schützenkästen in Bewegung gesetzt werden, so wird der Übertragungsarm h, h in eine Lage unter eine Kammer des Magazins bewegt, deren Spulen mit der Spule in dem Schützenkasten übereinstimmen, welche sich zu dieser Zeit in der Ebene der Bewegungsbahn des Schützens befinden. Bei dem Ablaufen des Schußfadens in dem arbeitenden Schützen bewirkt der Auswechselmechanismus in bekannter Weise, daß der Finger d durch Schwingung der Welle c eine ausgewählte, vertikal bewegliche Stange χ anhebt, wie es in der Fig. ι in der rechten Seite dargestellt ist. Durch diese Aufwärtsbewegung dieser Stange werden Platten y und ζ durch einen an dieser Stange angeordneten und in Schlitzen der Platten bewegbaren Zapfen in entgegengesetzten Richtungen bewegt, um die unterste Spule aus der ausgewählten Kammer freizugeben, so daß diese Spule durch die unteren Vorsprünge der Platte unterstützt wird, wie es in der Fig. 2 veranschaulicht ist. Wenn sich die Stange χ wieder nach abwärts bewegt, werden die Platten y und ζ wieder in der Längsrichtung nach entgegengesetzten Richtungen bewegt, so daß die Spule, welche nach ihrer ersten Bewegung von den unteren Teilen der Platten,y und ζ unterstützt worden ist, in den Übertragungsbehälter fallen kann, weleher dann gegenüber dem Behälter sich befindet, aus dem die Spule freigegeben worden ist. Bei der Abwärtsbewegung der Stange χ kommt ein an dem oberen Ende der Stange angeordneter gewichtsbelasteter Haken mit dem einen Ende des Hebels 2 in der gebräuchlichen Weise in Eingriff, um diesen Hebel zu schwingen, wodurch das entgegengesetzte Ende des Hebels angehoben wird und mit einem Zapfen 3 an einer Klinke 4 in Eingriff kommt, um diese Klinke und den Hebel j anzuheben.
Der Mechanismus zum Auswählen und zur Freigabe einer Spule aus einer Kammer des Magazins mit Einschluß des Hebels 2 sind bereits bekannt und bilden nicht einen Teil der Erfindung.
Die Anhebung des Hebels / durch den Hebel 2, der auf die Klinke 4 wirkt, bewirkt durch die Gelenkstange k eine Aufwärtsbewegung des Blockes e am Arm α von der Lage gemäß der Fig. 1 in die Lage gemäß der Fig. 3, wodurch unter Vermittlung der Verbindungsstange g die Bewegung des Zuführungsarmes h bewirkt wird, um den Zuführer, welcher die Spulen enthält, nach der Mitte des Magazins zu schwingen, so daß die Spule zur Übertragung in den Schützen bereit ist.
Wenn die Lade nach der Einführung einer frischen Spule in den Schützen nach rückwärts bewegt wird, kommen die Rollen derselben mit dem Winkelhebel m in Eingriff, um diesen Hebel zu schwingen, welcher durch die Gelenkstange I den Hebel j nach abwärts zieht. Dieser Hebel /. bewegt durch die Gelenkstange k den Block e in seine Winkellage, d. h. von der Stellung gemäß der
Fig. 3 in jene gemäß der Fig. i. Der Übertragungsbehälter wird alsdann während des normalen Arbeitens des "Webstuhles gleichzeitig mit der Bewegung der verschiebbaren Schützenkasten unter die Kammer des Magazins bewegt, welche Spulen enthält, die Garn von derselben Farbe oder von derselben Art besitzen, wie die Spulen in dem arbeitenden Schützen.
ίο Die Klinke 4 wird in normaler Lage gegen einen Vorsprung des Hebels / durch eine Feder 5 nachgiebig gehalten. Dieser Hebel wird in seiner normalen Lage durch eine Feder 6 gehalten.
Wenn sich der Übertragungsarm in seiner äußersten linken Stellung befindet (Fig. 8), so nehmen die verschiedenen Teile die durch die ausgezogenen Linien veranschaulichte Lage gemäß der Fig. 8 ein. Wenn nun in dieser Lage der Hebel / durch die Klinke 4 in die punktierte Lage (Fig. 8) übergeführt wird, wird der Block 0 längs der Stange α nach aufwärts in die punktierte Lage e geschoben, wobei der Arm g von der ausgezogenen Lage in die punktierte Lage übergeführt wird. Hierdurch wird der Arm h in seine mittlere Lage bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schußspulenauswechselvorrichtung für Webstühle mit Schützenwechsel, einem feststehenden Spulenmagazin und einem beweglichen Übertragungsbehälter nach Patent 247894, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des nur eine Zelle (n) enthaltenden beweglichen Spulenbehälters entsprechend der Bewegung der Schützenkästen unter irgendeine Spulenabteilung des feststehenden Magazins unter Vermittlung eines mit ihm in Verbindung stehenden und auf einem Hebelarm (a) der Spulenauswählvorrichtung verschiebbaren Blockes (e) erfolgt, welcher durch die Spulenfreigabeeinrichtung verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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