DE247481C - - Google Patents

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DE247481C
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spindle
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/58Ring-and-traveller arrangements with driven rings ; Bearings or braking arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247481 — KLASSE 76 c. GRUPPE
ALBERT EDWARD DREW,
JOSEPH ARKINSTALL und WILLIAM DEAN
in BOLTON, Engl.
Antrieb erhalten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Spinnmaschine derjenigen Art, bei der sowohl die Spindeln wie deren Dreh- oder Flügelringe angetrieben werden. Es kommt darauf an, daß die Spindeln mittels ihrer gedrehten Lagerhülsen durch Reibung Antrieb erhalten und daß die Lagerhülsen durch Nut und Feder mit ihren in der feststehenden Wirtelbank angeordneten Antriebswirteln gekuppelt sind, so daß ίο die Hülsen samt den Spindeln gegen die feststehende Ringbank in Richtung der Spindelachse bewegt werden können.
Wie die Erfindung im einzelnen ausgeführt
sein kann, ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung sowie aus der Zeichnung, auf der die Erfindung beispielsweise dargestellt ist.
Fig. ι ist eine Gesamtansicht der Spindelanordnung bei einer gemäß der Erfindung gebauten Spinnmaschine.
Fig. 2 ist die Einzelansicht einer Lagerhülse und
Fig. 3 eine Einzelheit des oberen Hülsenendes.
Fig. 4 zeigt einen Teil der oberen feststehenden Wirtelbank mit einem der daran gelagerten Drehringe für die Spindel und
Fig. 5 einen Teil der unteren feststehenden Wirtelbank mit einem der daran angeordneten Antriebswirtel für die Lagerhülsen.
Fig. 6 ist die Einzelansicht einer federnden Klammer, durch die die Spindel und die Hülse im Reibungseingriff gehalten werden.
Fig. 7 zeigt eines der für die Lagerhülsen bestimmten Halslager in der oberen und
Fig. 8 eines der Fußlager der unteren Hubbank.
Fig. 9 ist eine Aufsicht auf Fig. 5 bei abgenommener Hülse.
Fig. 10 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführungsform der lösbaren Kupplung zwisehen Lagerhülse und deren Antriebswirtel.
In Fig. ι bezeichnet α das Maschinengestell, b die untere Reihe der Lieferwalzen, c die Fadenführer für die zu den Drehringen e laufenden Fäden d, f die Spindeln, g deren Lagerhülsen, h die obere und h1 die untere feststehende Bank, * die obere und i1 die untere Hubbank, / eine Verbindungsstange zwischen der oberen und unteren Hubbank, k eine Führungsstange für die Hubbänke und I eine an den Hubbänken i, i1 angreifende Kette zum Heben und Senken der gedrehten Lagerhülsen g mit den Spindeln f.
Der Dreh- oder Flügelring e jeder Spindel kann z. B. in der in Fig. 4 dargestellten Weise ausgebildet sein. Er besteht hier aus dem Wirtel 2 mit Rille 3 zur Aufnahme des Schnurtriebes 4. Der Wirtel 2 läuft über einer offenen und an der feststehenden Bank h durch eine Mutter 6 befestigten Büchse 5 auf einem Ring 7. Auf dem Ring 9 des Wirteis 2 sitzt ein Fadenauge 8, doch könnten zur Führung des Fadens auch Einkerbungen oder Schlitze auf der oberen Seite des Antriebsringes 9 dienen.
Die Lagerhülse g hat einen Fuß g1 (Fig. 2), der in einem Fußlager m der unteren Hubstange i1 läuft (Fig. 8). Außerdem ist die Lagerhülse noch in einem Halslager η der 5 oberen Hubbank i geführt (Fig. 7). Der Antrieb der Lagerhülse g erfolgt durch einen Schnurtrieb 11, 12 (Fig. 5), und zwar ist die Geschwindigkeit größer als die des Schnurtriebes 2, 3 der Spindel.
Der Wirtel 11 läuft nach Fig. 5 über einem Ring 13, der an der unteren feststehenden Bank h1 durch eine Mutter 14 befestigt ist, ähnlich wie die Büchse 5 des Drehringes e (Fig. 4). Die Verbindung zwischen der Lagerhüxse und ihrem Antriebswirtel wird durch einen Ring 17 bewirkt, der mit Vorsprüngen 16 (Fig. 9) in Nuten g11 der Hülse g eingreift, also mit Nut und Feder an der Hülse geführt ist. Der Kupplungsring 17 trägt Querarme 18, gegen die die Mitnehmer 15 des Wirteis 11 schlagen, wenn der Ring 17 gesenkt, d. h. die Kupplung eingeschaltet ist. Zum Verschieben des Ringes 17 dient ein bei 20 in der Stütze 21 drehbarer Winkelhebel 19, dessen Gabelarme 22 den Ring 17 unterhalb des Flansches 18 * umfassen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist an Stelle von Mitnehmern eine Zahnkupplung 23, 24 zwischen Wirtel 11 und Kupplungsring 17, 25 vorgesehen. Eine Feder 26 schnappt in eine Sperrast der Stütze 21 ein und dreht den Kupplungshebel 19, 22 immer wieder in die eingerückte Lage zurück.
Die Verbindung zwischen der Spindel und ihrer Lagerhülse erfolgt durch Reibung. Auf die Hülse g ist eine Muffe g2 geschraubt (Fig. 2), die beiderseits Ausschnitte g3 trägt (Fig. 3). An dieser Stelle sitzt eine federnde Klammer e (Fig. 6), die sich gegen die dort freiliegenden Teile der Spindel f leicht festklemmt, d. h. für den Reibungseingriff zwischen f und g sorgt.
Anstatt der federnden Klammer 0 kann auch irgendein anderes geeignetes und bekanntes Mittel verwendet werden, das verhindert, daß die Drehung der Spindel f stärker verzögert wird, als erforderlich ist. So kann jede lose Spindel beispielsweise mit einer Scheibe versehen werden, welche in eine Büchse eintritt oder einer anderen Scheibe gegenüberliegt. Die Büchse oder die andere Scheibe sind auf der Hülse g befestigt. Diese Glieder sind dann zur Aufnahme von Scheiben aus Flanell oder anderen geeigneten Stoffen zwischen den benachbarten Flächen ausgebildet. Es kann auch irgendeine bekannte Federanordnung zwischen der Innenwand des Rohres und der Spindel vorgesehen sein.
Um die Geschwindigkeit der Blechtrommel oder des die Hülsen g mittels des Schnurtriebes 12 antreibenden Teiles bzw. die Geschwindigkeit der Drehringe entsprechend den verschiedenen zu spinnenden Garnnummern zu verändern, sind nicht weiter dargestellte Wechselräder in bekannter Weise angeordnet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Spinnmaschine, bei der sowohl die Spindeln wie deren Dreh- oder Flügelringe Antrieb erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln mittels ihrer gedrehten Lagerhülsen durch Reibung angetrieben werden und die Lagerhülsen durch Nut und Feder mit ihren in der feststehenden Wirtelbank angeordneten Antriebswirteln gekuppelt sind, um die Hülsen samt den Spindeln gegen die feststehende Ringbank in Richtung der Spindelachse zu bewegen.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spindel (g) mittels Nut und Feder (g11, 16) eine Ringmuffe (17) verschiebbar ist, die mit Mitnehmern (15), Verzahnungen (23) o. dgl. des zugehörigen Antriebswirteis (11) in Eingriff gebricht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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