DE247394C - - Google Patents
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- DE247394C DE247394C DENDAT247394D DE247394DA DE247394C DE 247394 C DE247394 C DE 247394C DE NDAT247394 D DENDAT247394 D DE NDAT247394D DE 247394D A DE247394D A DE 247394DA DE 247394 C DE247394 C DE 247394C
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- roller
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M5/00—Devices for closing envelopes
- B43M5/04—Devices for closing envelopes automatic
- B43M5/042—Devices for closing envelopes automatic for envelopes with only one flap
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
=<JL£emptar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ ΛΙ 247394 KLASSE
7Od. GRUPPE
Vorschubwalzen zugeführt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschließen von Briefumschlägen,
bei welcher die Umschläge mit nach unten gerichteter Klappe von einem Öffner
bzw. Zubringer erfaßt und den Vorschubwalzen zugeführt werden, und hat vor den bekannten
Vorrichtungen dieser Art den Vorzug, daß die Klappen beim Drehen der Vorschubwalze
einen freien Raum in einer Aussparung der unteren Vorschubwalze finden
' und von einem an der im Sinne der Umlaufrichtung der Walzen nach hinten gerichteten
Kante genannter Aussparung angeordneten Feuchtkissen befeuchtet werden, wobei die Klappen
der Umschläge während ihres ganzen Weges durch die Vorrichtung nach vorn gerichtet
sind.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Maschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. ι eine Draufsicht auf die Maschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt durch die Vorschubwalze 15 nach der Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt durch die Vorschubwalze 15 nach der Linie D-F der Fig. 1,
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie G-H der Fig. i.
Das Gestell der Maschine besteht aus den Seitenwänden 1 und 2 und den Vorder- und
Hinterwänden 3 und 4. Die Gestellwände sind durch Schrauben 5, welche durch Ansätze 6
an den Vorder- und Hinterwänden 3 und .4 hindurchgehen, miteinander verbunden. Die
Seitenwände ι und 2 besitzen Beine 7, welche an ihren unteren Enden mit elastischen Knöpfen
8 ausgerüstet sind.
Die Seitenwände 1 und 2 sind mit Lagern für eine Hauptwelle 9 versehen, welche etwas
über die Seitenwand 2 hinaus vorsteht und dort eine Handkurbel 10 trägt. Die Welle
kann jedoch auch Riemenantrieb erhalten oder unmittelbar mit einem Elektromotor gekuppelt
sein.
Auf der Welle 9 ist eine Hülse 11 befestigt,
welche bis dicht an die Seitenwände 1 und 2 heranreicht und an dem der Seitenwand 1 zunächstliegenden
Ende mit einem Zahnrad 12 und an dem der Seitenwand 2 zunächstliegenden
Ende mit einem Zahnrad 13 versehen ist. Die Zahnräder 12 und 13 können durch die
Schrauben 12' an der Hülse 11 befestigt oder
auch unmittelbar auf der Welle festgekeilt sein.
Die Hülse 11 trägt in ihrer Mitte eine Vorschubwalze
14, und zwischen dieser Walze und den beiden Enden der Hülse ist je eine weitere
ähnliche Vorschubwalze 15 vorgesehen. Bei größeren Maschinen kann natürlich auch
eine größere Anzahl derartiger Walzen zur Anwendung gelangen. Die Walze 14 ist breiter
wie die Walze 15 und an ihrem Umfang mit einer Nut 16 ausgerüstet; ebenso ist jede
Walze 15 an ihrem Umfang mit einer Nut 17
versehen.
Zwischen den Walzen 14 und 15 und auch
zwischen den Walzen 15 und den Enden der
35
40
45
55
60
65
Hülse Ii sind Rippen 18 angeordnet (Fig. 3
und 4), welche zuerst von der Hülse 11 aus radial nach außen verlaufen und dann, wie
in Fig. 3 und 4 gezeichnet, die Leiste 19 bilden.
Die Walze 14 (Fig. 4) besitzt an einer Seite eine Aussparung 20 und die Walze 15 (Fig. 3)
an den entsprechenden Seiten die Aussparung 21.
An der Außenkante der Leiste 19 entlang ist ein dieselbe überragendes Feuchtkissen 22
aus Wasser aufnehmendem Material, wie z.B. Filz, angeordnet und an der Leiste 19 durch
die Klemmplatte 23 befestigt.
Zum Anfeuchten des Kissens 22 ist ein Wassertrog 32 vorgesehen, welcher zwischen
den Seitenwänden 1 und 2 auf den Querstangen 33 gelagert ist, und zwar vermittels der
von dem Trog seitlich vorstehenden und auf den Querstangen ruhenden Flanschen 34. In
dem Trog ist eine Spindel 35 gelagert, welche eine Rolle 36 aus geeignetem Material, z. B.
Kork, trägt, deren Durchmesser so bemessen ist, daß die nasse Oberfläche der in das Wasser
eintauchenden Rolle sich in dem Wege des Polsters 22 befindet, wenn dieses durch
die Welle 9 im Kreise herumgeführt wird. Der Wassertrog besitzt einen Deckel 37, dessen
eine Hälfte 38 an einer Seite der Rolle nach oben gebogen ist und zum Abstreichen des
überflüssigen Wassers von dem Polster 22 dient.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn die Welle 9 gedreht wird, greift der Finger 27 mit seinem Ende 28 hinter die
Klappe des untersten Briefumschlages, so daß die Klappe aus dem Behälter herausgezogen,
in den Weg des vorrückenden Polsters 22 bewegt und schließlich in die Aussparungen der
Scheiben 14 und 15 eingeführt wird. Das Polster 22 faßt nun unter die Briefumschlagklappe
und hebt dieselbe, da die Aussparungen der Scheiben 14 und 15 eine derartige
Bewegung der Klappe gestatten. Diese wird schließlich zwischen die einander gegenüberliegenden
Angriffsflächen der Scheiben 14, 15 und 47, 48 eingeführt, wobei die abgeflachten
Teile 49 der letztgenannten Scheiben das ungehinderte Vorbeigehen der Polster 22 gestatten.
Beim weiteren Drehen gelangen die Gummiblöcke 50 auf die Umschlagklappe, und zwar dicht vor deren Falzkante, wodurch der
Briefumschlag aus dem Behälter 29 herausgezogen wird.
Beim weiteren Durchgang des Briefumschlages biegen die gebogenen Arme der Sternräder
69 die Klappe an den Briefumschlag heran. Gleichzeitig gelangt die Falzkante der
Klappe zwischen die Rollen 54 und 61. Bei dem Durchgang zwischen diesen Rollen wird
die angefeuchtete Klappe fest gegen den Körper des Briefumschlages angepreßt. Der Briefumschlag
geht dann zwischen den Rollen 56 und 62 hindurch, welche nochmals die Klappe gegen den Körper des Briefumschlages anpressen
und den Verschluß des letzteren vollenden, worauf der verschlossene Briefumschlag
auf den Untersatz der Maschine oder in einen geeigneten Behälter ausgeworfen wird.
Zwischen den Rollen 54 und 56 ist eine Führungsplatte 70 gelagert, über welcher eine
federnde Platte 71 angeordnet ist. Diese Platten dienen dazu, die Briefumschläge nach
den Rollen 56 und 62 hin zu führen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Verschließen von Briefumschlägen, bei welcher die Briefumschläge mit nach unten gerichteter Klappe von einem Öffner bzw. Zubringer erfaßt und den Vorschubwalzen zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Vorschubwalze (15) mit einer Aussparung (21) versehen ist, in welcher die Klappe bei Drehung der Vorschubwalze freien Raum findet, wobei an der im Sinne der Umlaufrichtung der Walze nach hinten gerichteten Kante der Aussparung (21) ein Feuchtkissen (22) vorgesehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247394C true DE247394C (de) |
Family
ID=506185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247394D Active DE247394C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247394C (de) |
-
0
- DE DENDAT247394D patent/DE247394C/de active Active
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