DE247384C - - Google Patents

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DE247384C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2700/00Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
    • F02B2700/03Two stroke engines
    • F02B2700/037Scavenging or charging channels or openings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247384 KLASSE 46 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1910 ab.
Bei Explosions- und Verbrennungskraftmaschinen wird bekanntlich zwecks Reinblasens des Zylinders die Luft durch eine mit dem Luftkompressionsraume der Maschine mittels einer Leitung verbundene, in der Zylinderwandung angeordnete Kammer eingeführt, die sich bei einer gewissen Lage des Kolbens gerade gegenüber einer entsprechenden, im Kolben angebrachten Vertiefung befindet. In
ίο dieser Lage der Kolben vertiefung zur Luftkammer wird der Luftstrom längs der Innenseite des Zylinders gerichtet, wodurch das Reinblasen des Zylinders erfolgt. Bei derartigen Anordnungen hat die Vertiefung im Kolben die Form einer am Außenrande des Kolbens befindlichen bogenförmigen Versenkung, die sich längs des Umkreises des Kolbens ein solches Stück weit erstreckt, das der ganzen Breite bzw. einem Teile der ganzen Breite der erwähnten Luftkammer entspricht. Diese Form der Kolbenvertiefung hat indessen den Übelstand, daß die Luft beim Ausströmen aus der Luftkammer in die Vertiefung durch den Scheitel des Bodens der Vertiefung gegen die beiden Enden der Vertiefung abgelenkt wird, wodurch die Luftverteilung innerhalb des Zylinders ungleichförmig wird, da eine größere Luftmenge von den Enden der Vertiefung als vom mittleren Teile derselben aufwärts strömt.
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, durch welche der Luftstrom verhindert wird, sich an den Enden bzw. der Mitte der Kolbenvertiefung zusammenzupressen, so daß die Luft, gleichförmig verteilt, von der Vertiefung in den Zylinder strömt.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen darin, daß eine dem Lufteinlaß in den Zylinder entsprechende seitliche Aussparung im Kolben mittels Scheidewände oder in sonst geeigneter Weise in voneinander getrennte Räume geteilt ist, welche die Luft an einer seitlichen Bewegung hindern und dadurch eine gleichförmige Verteilung des eintretenden Luftstromes bewirken.
Auf der Zeichnung ist eine geeignete Ausführungsform der Erfindung dargestellt worden. Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Zylinder einer Explosions- oder Verbrennungskraftmaschine. Fig. 2 ist ein Querschnitt des Zylinders nach der Linie A-B der Fig. 1.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 den Zylinder und 5 den Kolben. Zwecks Reinblasens des Zylinders steht derselbe durch eine Leitung 6 mit dem Luftkompressionsraume der Maschine in Verbindung. Die Leitung 6 mündet in eine in der Zylinderwand angeordnete Kammer 7. Diese Kammer ist bei der dargestellten Ausführungsform mit Scheidewänden 8 versehen, welche dieselbe bzw. deren gegen den Zylinder gerichtete Auslaufsöffnung zum größeren oder kleineren Teile in getrennte Abteilungen 9 teilen. Entsprechend diesen Scheidewänden 8 und den durch dieselben gebildeten Abteiiungen 9 sind an der Oberkante des Kolbens mittels Scheidewände 10 ge-
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trennte Vertiefungen ii angebracht. In der Lage des Kolbens unmittelbar vor Beginn des Kompressionshubes (Fig. i) stehen die Vertiefungen ii und die Scheidewände io gerade gegenüber den Abteilungen 9 und den Scheidewänden 8, wobei die Luft durch die Leitung 6 und die Kammer 7 sowie deren Abteilungen 9 in die Vertiefungen 11 strömt, durch letztere aufwärts längs der Zylinderwand gerichtet wird und durch die Auslaufsöffnung 12 entweicht. Die in der Luftkammer 7 und zwischen den Vertiefungen 11 befindlichen Scheidewände verhindern die seitliche Ablenkung der Luft in der Kolbenvertiefung, wodurch eine gleichförmige Verteilung des Luftstromes in der längs der Luftkammer 7 sich erstreckenden Vertiefung des Kolbens bewirkt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 2q
    Vorrichtung zur gleichmäßigen Verteilung der Luft bei Zweitaktexplosions- oder Verbrennungskraftmachinen mittels bogenförmig gestalteter Kolbenaussparung, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Lufteinlaß in den Zylinder entsprechende Aussparung im ■■ Kolben mittels Scheidewände oder in sonst geeigneter Weise in voneinander getrennte Räume geteilt ist, welche die Luft an einer seitlichen Bewegung hindern und dadurch eine gleichförmige Verteilung des eintretenden Luftstromes bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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