DE265353C - - Google Patents
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- DE265353C DE265353C DENDAT265353D DE265353DA DE265353C DE 265353 C DE265353 C DE 265353C DE NDAT265353 D DENDAT265353 D DE NDAT265353D DE 265353D A DE265353D A DE 265353DA DE 265353 C DE265353 C DE 265353C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
- F02C7/22—Fuel supply systems
- F02C7/232—Fuel valves; Draining valves or systems
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JiIi 265353 KLASSE 46 d. GRUPPE
CARL WALTHER BAUMANN ν. FORST in DÜSSELDORF-UNTERRATH.
Gasturbine mit zweiteiliger Explosioriskammer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Gasturbinen,
bei denen eine zweiteilige Explosionskammer in Anwendung kommt, deren Teile durch einen
von den Explosionsgasen zu verschiebenden, die beiden Teilen gemeinsame Auslaßöffnung
steuernden Schieber oder Kolben voneinander getrennt werden. Derartige ohne Kurbel
' arbeitende Explosionsmaschinen sind bekannt.
Abweichend von den bekannten Maschinen be-.
steht das Wesen der Erfindung darin, daß die Explosionskammer an der der Auslaßöffnung
entgegengesetzt gelegenen Seite eingeschnürt ist, der Steuerkolben exzentrisch auf der
Kolbenstange angebracht, auf beiden Seiten mit der Einschnürung angepaßten Leitflächen
versehen ist Und seine Stange mittels eingearbeiteter Kanäle die Verbindung der Explosionskammern
mit den die Ladung vermittelnden Gas- und Luftbehältern herstellt. Hierbei ist die Ausbildung und Verteilung der Kanäle
so getroffen, daß nach erfolgter Explosion des Gasgemisches in der einen Kammer Spülluft
in diese Kammer und Gas in die andere Kammer eingeleitet wird.
Durch diese Bauart wird nicht nur ein gedrängter
Zusammenbau der Maschine auf möglichst kleinem Raum und eine verdeckte Anordnung
sämtlicher wirksamen Teile erzielt, sondern auch geringe Arbeitswege, kleine Dichtungsflächen,
gleichmäßige Kraftverteilung sowie rasche und wirksame Ausleitung der explodierten
Gase gewährleistet.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführung der Erfindung. Fig. 1 und 2 zeigen einen Explosionszylinder mit Gas- und Luftkammern in zwei verschiedenen Stellungen des Steuerungskolbens. Fig. 3 gibt beispielsweise die Anordnung der Explosionszylinder um das Turbinenrad wieder.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführung der Erfindung. Fig. 1 und 2 zeigen einen Explosionszylinder mit Gas- und Luftkammern in zwei verschiedenen Stellungen des Steuerungskolbens. Fig. 3 gibt beispielsweise die Anordnung der Explosionszylinder um das Turbinenrad wieder.
In einem Explosionszylinder α führt sich ein
auf einer Achse c sitzender Kolben b. Durch letzteren wird der Explosionszylinder α in zwei
Kammern I und II geteilt. In den Kammern explodiert abwechselnd ein Gasluftgemisch und
strömt durch den Stutzen d auf die Schaufeln des Turbinenrades f, dieses antreibend. Die
Zuleitung des Gases zu den Kammern I und II erfolgt durch Bohrungen g und g1 der Achse c,
welche je in Gaskammern h bzw. h1 und in die
Kammern I und II einmünden. Auf den in den Kammern I und II mündenden Enden der Bohrungen g und g1 befinden sich Rückschlagventile
i und i1, welche es ermöglichen, daß Gase in die Kammern I und II ein-, jedoch
nicht aus letzteren in die Gaskammern Ά und. h1
zurückströmen. Die zur Bildung des Explosionsgemisches erforderliche Luft strömt durch
Bohrungen k und k1 der Achse c aus den Luftkammern
I und I1 in die Kammern I und II.
Die Luft wird auch dazu benutzt, die nach der Explosion des Gemisches in den Kammern I
und II verbleibenden Verbrennungsgase durch den Stutzen d auszutreiben.
Das Gas bzw. die Luft in den Kammern h, h1
und I, I1 werden unter Kompressionsdruck gehalten,
was mittels eines Gaskompressors m
und eines Luftkompressors η erreicht wird,
welche das Gas bzw. die Luft durch Zuleitungen o, o1 und j>, p1 in die Gas- bzw. Luftkammern
einpressen.
In die unteren Teile der Kammern I und II ragen die Enden zweier elektrischer Zündkerzen
q und q1 hinein. Um die Entzündung - des Kammerinhaltes etwas zu regeln, befinden
sich vor den Zündkerzen Querwände r und r1.
ίο Die Wirkungsweise des Motors ist folgende.
Nehmen der Kolben b und die Achse c die in Fig. ι dargestellte Lage ein, so tritt durch die
Bohrung g aus der Kammer h Gas in die Kammer I ein. Das in die Gaskammer h1 mündende
Ende der Bohrung g1 wird durch eine muffenartige
Führung s1 der Kolbenstange in der Wand ν verschlossen gehalten, so daß in die
Kammer II kein Gas einzutreten vermag. Die beiden Mündungen der Bohrung k liegen innerhalb
der Luftkammer I, so daß sie ebenfalls unwirksam sind. Dagegen leitet die Bohrung k1
aus der Luftkammer I1 Luft in die Kammer II und preßt die in letzterer befindlichen Rückstände
der letzten Explosion durch den Stutzen d aus.
In der Kammer I befindet sich Luft von der vorherigen Ausspülung her. Tritt nun durch
die Bohrung g· Gas in die erstere ein, so entsteht ein explosibles Gemisch. Wird dieses
durch die Zündkerze q entzündet, so treibt es den Kolben b nach rechts. Der Stutzen d,
welcher vorher durch den Kolben b für den Inhalt der Kammer I verschlossen war, wird
geöffnet, und die Explosionsgase strömen durch ihn auf die Schaufeln des Turbinenrades f,
dieses antreibend.
Jetzt ist die in Fig. 2 dargestellte Stellung des Kolbens b und der Achse c erreicht. Durch
die Bohrung k strömt Luft in die Kammer I und treibt die Explosionsrückstände durch den
Stutzen d heraus, während die Bohrung k1 unwirksam
ist. Die Bohrung g1 ermöglicht es jetzt, daß Gas in die Kammer II eintritt, während
die Bohrung g durch die Wandung s verschlossen gehalten wird. Das in die Kammer II
eintretende Gas mischt sich mit der noch in ihr befindlichen Luft, wodurch ein Explosionsgemisch entsteht, das durch die Zündkerze q1
entzündet wird. Bei der Explosion treiben die Gase den Kolben b wieder nach links und treten
durch den Stutzen d in die Schaufeln des Turbinenrades, dieses antreibend. Nun wiederholt
sich der erstbeschriebene Vorgang und so fort, so daß ein fortwährendes Füllen des Explosionszylinders
mit Gemisch, Explodieren des letzteren und Antrieb der Turbine stattfindet. Der Explosionszylinder
wird zweckmäßig ständig durch Wasser gekühlt.
In Fig. 3 ist beispielsweise wiedergegeben, wie die Explosionszylinder um das Turbinenrad
angeordnet sein können. Natürlich kann die Zahl der ersteren beliebig vermehrt oder
verringert werden. Die der Achse der Turbinenscheibe mitgeteilte Bewegung kann z. B. bei
einem Kraftfahrzeuge auf die Antriebsräder übertragen werden, ohne daß es einer Kurbel
bedarf.
Claims (5)
1. Gasturbine mit zweiteiliger Explosionskammer, deren Teile durch einen von
den Explosionsgasen zu verschiebenden, die beiden Teilen gemeinsame ' Auslaßöffnung
steuernden Kolben voneinander getrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Explosionskammer (a) an der der
Auslaßöffnung gegenüberliegenden Seite eine Einschnürung hat, welche den Steuerschieber
(b) führt, und daß die Einschnürung der Kammer sowie der Steuerkolben seitlich
so begrenzt sind, daß die Verbrennungsgase nach der Austrittsstelle hin geleitet
werden.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (c) des
Steuerkolbens (b) mittels Kanäle (g, g1,
k, k1) die Verbindung der Explosionskammer (I, II) mit den Gas - und Luftbehältern
(h, h1, I, I1J vermittelt.
3. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilung'
der Kanäle (g, g1, k, k1) so getroffen ist,
daß unmittelbar nach erfolgter Explosion des Gasgemisches in der einen Kammer Spülluft in diese Kammer und Gas in die
andere Kammer eintritt.
4. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der
die Gaszufuhr vermittelnden Kanäle (g, g1), welche in die Explosionskammern (I, II)
einmünden, von Rückschlagventilen (i, i1) abgeschlossen werden.
5. Gasturbine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas- und
Luftkammern (h, h1, I, I1J sich unmittelbar
an die Explosionskammern (I, II) anschließen und die Trennwände dieser Kammern mittels muffenartiger Stangenführungen
die . Schieberkanalöffnungen der Steuerkolbenstange (c) vorübergehend ab- '
decken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265353C true DE265353C (de) |
Family
ID=522595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265353D Active DE265353C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265353C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7108123B2 (en) | 2004-03-26 | 2006-09-19 | Grenzebach Maschinenbau Gmbh | Contact-free plate conveyor |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7108123B2 (en) | 2004-03-26 | 2006-09-19 | Grenzebach Maschinenbau Gmbh | Contact-free plate conveyor |
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