DE247264C - - Google Patents

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DE247264C
DE247264C DENDAT247264D DE247264DA DE247264C DE 247264 C DE247264 C DE 247264C DE NDAT247264 D DENDAT247264 D DE NDAT247264D DE 247264D A DE247264D A DE 247264DA DE 247264 C DE247264 C DE 247264C
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lime
briquettes
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treated
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/24Binding; Briquetting ; Granulating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

BERUN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. PATENTSCHRIFT
    • -JVl 247264 -KLASSE 18«. GRUPPE
    WALTER SCHWARZ in DORTMUND.
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1907 ab.
    Behufs Brikettherstellung ist es bekannt, dem eisenhaltigen und gleichzeitig kieselsäurehaltigen Grundmaterial Kalk, der mit »gespanntem Dampf behandelt wurde, zuzusetzen,
    S dann das Gemisch zu pressen und dieses durch langes Lagern erhärten zu lassen. Es findet bei dieser Behandlung bekanntlich eine Hy-
    . dratisierung der Silikate, der Si O2 und des Ca (O H)2, die Verbindung der Silikate und der
    ίο SiO1 mit Ca (O H)2 und Bildung yon Ca CO3 : aus überschüssigem Ca (O H)2 statt, wobei
    ',; dem ersteren Vorgang das Abbinden, dem zweiten und insbesondere dem dritten die. Er-
    • härtung zugeschrieben wird.
    Wenn demungeachtet es bisher nicht gelungen ist, durch -Behandlung des Kalkzuschlages mit gespanntem Dampf brauchbare,
    ' wiederverhüttungsfähige Gichtstaubbriketts zu gewinnen, so lag das daran, daß auch das
    ao Grundmaterial treibende Bestandteile an Kalk, , Magnesia u. a. enthält, die beim Lagern der Briketts trotz der Aufschließung des Bindemittels diese zerstören und die Erhärtung zur Handbarmachung verhindern. Es ist denn
    as auch vorgeschlagen worden, statt Kalk ein anderes Bindemittel, nämlich Hochofenschlacke, insbesondere die sogenannte weiße Hochofenschlacke, anzuwenden und das Gemisch von solcher pulverisierter Schlacke und Gichtstaub vor der Pressung mit gespanntem Dampf zu behandeln. .
    Dies Verfahren hat aber den Nachteil, daß
    ■ die gewonnenen Gichtstaubbriketts einen sehr hohen Kieselsäuregehalt haben, da sowohl Grundmaterial als Bindemittel diesen Bestandteil enthalten, so daß bei Wiederverhüttung
    , dem Hochofen mit solchen Briketts ein unnötiger Ballast an Kieselsäure zugeführt wird und außerdem eine kieselsäurereiche Silikatschlacke entsteht, die bekanntlich Eisen leicht löst und Verluste an in diese Schlacke übergehendem Eisen bedingt.
    Demgegenüber wird bei dem vorliegenden Verfahren als Bindemittel wieder Kalk, der durch Dampfbehandlung aufgeschlossen ist, verwendet, aber die Grundstoffe (Gichtstaub bzw. mulmiges Erz) werden vor dem Zusatz des Kalkes selbst erst behufs Unschädlichmachung ihrer treibenden Bestandteile an Kalk, Magnesia usw. für sich mit Dampf von hoher Spannung behandelt.
    Die hierdurch gewonnenen Briketts erhärten einerseits bei ihrem Lagern zur Handhabbarkeit, ohne wie die sonst mit Kalk behandelten durch die treibenden Bestandteile des Grundstoffes zerstört zu werden. Andererseits haben sie gegenüber den Briketts aus mit Dampf behandeltem Gemisch von Gichtstaub und pulverisierter Hochofenschlacke den Vorzug, keine so hochprozentige Silikatschlacke zu bilden.
    ;■■■■■ Patent-Anspruch :
    '■ ■','■■. Verfahren zur Herstellung von verhüttungsfähigen Briketts aus Gichtstaub und •anderen eisenhaltigen Ausgangsstoffen unter Zusatz von Kalk als Bindemittel und Anwendung von gespanntem Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundstoff behufs Unschädlichmachung der in ihm selbst enthaltenen treibenden Bestandteile an Kalk, Magnesia u. dgl. vor dem Zusatz an gelöschtem Kalk und vor der Pressung mit Dampf von hoher Spannung behandelt wird.
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