DE247133C - - Google Patents

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DE247133C
DE247133C DENDAT247133D DE247133DA DE247133C DE 247133 C DE247133 C DE 247133C DE NDAT247133 D DENDAT247133 D DE NDAT247133D DE 247133D A DE247133D A DE 247133DA DE 247133 C DE247133 C DE 247133C
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DE
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pipe sections
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articulated arms
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/28Placing of hollow pipes or mould pipes by means arranged inside the piles or pipes
    • E02D7/30Placing of hollow pipes or mould pipes by means arranged inside the piles or pipes by driving cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

Sitten "
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 247133 -■ KLASSE 84 c. GRUPPE
HEINRICH MAY in BERLIN-FRIEDENAU.
Zusatz zum Patent 235037 vom 15. Mai 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1911 ab. Längste Dauer: 14. Mai 1925.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung in der Vortreibvorrichtung zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich nach dem Patent 235037.
Die Neuerung besteht darin, daß der zum Eintreiben des Vortreibrohres dienende, in mehrere Rohrabschnitte zerlegte Vortreibkern statt' durch eine Schraubenspindel durch eine Achse mit konischen Erweiterungen, die an ebensolchen Vorsprüngen der Kernstücke gleiten, und mit angeschlossenen Gelenkarmen auseinandergespreizt und zusammengezogen wird.
In der Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch den dreiteiligen Vortreibkern,
Fig. 2 ein wagerechter Schnitt durch die Vorrichtung in ihrer größten Ausspreizung in Höhe der Doppelgelenkärme und
Fig. 3 eine Aufsicht der Gelenkarme des geschlossenen Hohlkörpers.
Fig. 4 stellt einen Querschnitt durch den Kopf des Vortreibkernes mit der Achse,
Fig. 5 die innere Ansicht des Kopfes mit dem Schraubengang dar.
Fig. 6 zeigt die Stellung der Doppelgelenke des ausgespreizten und
Fig. 7 die des zusammengezogenen Vortreibkerns.
Der dreiteilige Vortreibkern besteht aus den Rohrlängsteilen 1, 2 und 3 und der Achse d mit den an beiden befestigten Doppelgelenkarmen e, ex und e2 und den konischen Verstärkungen / und c, die an entsprechend geformten Vorsprüngen des Vortreibkerns geführt sind.
Am Konus f im Kopf der Vorrichtung sind drei Nasen g, gx und g2 angebracht, die einen Teil eines starken Schraubengewindes darstellen. In den Kopf des Vortreibkerns ist das dazugehörige Muttergewinde eingeschnitten.
Durch Drehen der Achse d um 90 ° nach rechts wird diese senkrecht nach oben bewegt, was zur Folge hat, daß die Kegel f und c gegen die konischen Vorsprünge des Vortreibkerns gepreßt und die mit der Achse d verbundenen Doppelgelenkarme e, % und e2 mit den davorsitzenden drei Rammkernteilen I, 2 und 3 auseinandergespreizt werden.
Durch Bewegen der Achse d um 90 ° nach links wird das Gegenteil erzielt, d. h. der Querschnitt des Rammkerns wird verkleinert.
Der wirtschaftliche Wert dieser Vortreibvorrichtung gegenüber der des Hauptpatents besteht darin, daß die durch Rammschläge leicht schadhaft werdenden Gewinde fortfallen, ein Abscheren der Schraubenspindel nicht eintreten kann und die auftretende Kraft der gewichtigen Achse d beim Rammen ein Gegengewicht gegen den Erddruck bildet.
Ferner werden die in den Doppelgelenkarmen e, ex und e2 befindlichen Bolzen im Moment der größten Spannung des Erddrucks durch das Treiben der Kegel f und c ent-
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]astet. Die Nasen g, g1 und g2 haben in den Zeiträumen zwischen den Rammschlägen die allein auftretende Kraft des Erddrucks, welche bestrebt ist, die Achse nach unten zu bewegen, aufzunehmen.
Der Vorgang beim Rammen ist folgender:
Nachdem die Blechhülle durch Einbringung
des Vortreibkerns mittels eines Schlüssels, welcher auf dem Ansatz h der Achse d aufsitzt, mäßig angespannt ist, wird ein eichener Pufferblock, der die Schläge des Rammbärs auf die oben verstärkten drei Rohrteile vermittelt, aufgesetzt, die Vorrichtung unter die Ramme gebracht und mit dem Eintreiben begönnen.
Durch die Schläge werden die drei Vortreibkernteile samt dem Blechrohr mit Blechrohrbetonspitze nach unten bewegt, während die Achse d durch Beharren im ruhenden Zustände als Kraft in den konischen Verstärkungen der drei Backen des Kerns derart wirkt, daß sie durch die Führung der Nasen g, gi_ und g2 ein drehendes Moment hervorruft und durch Treiben der Kegel f und c und der Doppelgelenkarme e, S1 und e2 dem Bodendruck einen Widerstand entgegensetzt, der eine Überbeanspruchung der Konstruktionsteile verhindert.
Um ein Sprengen der Blechhülle zu verhüten, ist die Bewegung der Achse d durch das Anschlagen der Nasen g, gt und g2 gegen die Vortreibkernteile i beschränkt.

Claims (1)

  1. Patent-AnspRuCH :
    Vortreibvorrichtung zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich nach Patent 235037, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auseinanderspreizen und Zusammenziehen des in mehrere Rohrabschnitte zerlegten Vortreibkerns eine Achse (A) dient, die mit konischen Verstärkungen (f, c) an ebenso konisch geformten Vorsprüngen der Rohrabschnitte mit Hilfe von schraubenförmig gewundenen Nasen (g, g1 und g2), die in den mit entsprechendem Muttergewinde versehenen Kopf der Rohrabschnitte eingreifen, auf und ab beweglich ist, wobei die Doppelgelenkarme an die Achse angeschlossen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129116B (de) * 1953-12-14 1962-05-03 Frankignoul Pieux Armes Vortreibdorn zum Einrammen duennwandiger Rohre in das Erdreich

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129116B (de) * 1953-12-14 1962-05-03 Frankignoul Pieux Armes Vortreibdorn zum Einrammen duennwandiger Rohre in das Erdreich

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