DE324351C - Werkzeug fuer leichte Nietungen mit Nietenzieher und Stauchstempel - Google Patents
Werkzeug fuer leichte Nietungen mit Nietenzieher und StauchstempelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D1/00—Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials
- B25D1/16—Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials having the impacting head in the form of a sleeve slidable on a shaft, e.g. hammers for driving a valve or draw-off tube into a barrel
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
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Description
- Werkzeug für leichte Nietungen mit Nietenzieher und Stauchstempel. Die Erfindung betrifft ein Werkzeug für leichte Nietungen mit Nietenzieher und Stauchstempel, welche, wie bekannt, nebeneinander angeordnet sind. Die Erfindung besteht darin, daß Nietenziehet und Stauchstempel in einem Kopf vereinigt an einer Hülse befestigt sind, die zur Führung eines unter Federwirkung stehenden Stössels dient, der von Hand gegen den Kopf bewegt wird. Zum Gebrauch des Werkzeuges genügt nunmehr schon eine Hand, so daß. die andere Hand bei Nietungen, wo ein Vorhalten des sogenannten Stöckels oder Fäustels am Nietkopf erforderlich ist, hierzu zur Verfügung steht; das Nieten von Gegenständen, z. B. das Verbinden von Rinnen auf dem Dache eines Hauses, wo bisher zwei .Personen, und zwar einer zum Vorhalten und der andere zum Nieten zur Lieferung solider sauberer Nietarbeit nötig waren, kann- jetzt mit dem neuen Werkzeug eine einzige Person besorgen.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform dargestellt; und zwar zeigt die Fig. x das eigenartige Werkzeug in einem achsialen Durchschnitt, während Fig. z einen Bestandteil hiervon in einem Schnitt nach A-B der Fig. _ erkennen läßt.
- Nietenzieher und Stauchstempel sind in einem Kopf a vereinigt, der in bekannter Weise auf einer@Seite des Arbeitsstückes unter Vorhaltung beispielsweise des sogenannten Stöckels oder Fäustels auf der anderen Seite, am Nietkopf, aufgesetzt wird, wobei das zylindrische Loch x zum Nietenziehen, d, h. zum Hereinziehen des Nietes in das Loch der Nietverbindung, bis der Nietkopf auf dem Arbeitsstück satt aufsitzt, und die kugelförmige Ausrundung y - zur Herstellung des Ge= genkopfes dient. Der Kopf a ist an einer Rohrhülse c behufs Auswechslung durch Einschrauben in einen in der Hülse befindlichen. Ring b befestigt, rl ist ein Handstössel, wel-: cher in der Hülse mittels einer eingeschraub-. ten Büchse e - geführt und in einem konzentrischen, in Fortsetzung des Ringes b ausgeführten Innenrohr f gegengeführt ist. g ist eine Schraubenfeder: welche zwischen Stössel und Hülse -oder zwischen Innenrohr und 'Hülse eingebettet liegt, unten sich gegen den erwähnten Ring b und oben gegen einen Bund h des Stössels mit Spannung legt; die Form des Bundes ist unten noch näher gekennzeichnet. Am oberen Ende besitzt der Stössel als eigenartiges Merkmal ein als Hammer ausgebildetes Querhaupt i in fester Verbindung, um das Werkzeug im Bedarfsfalle zum kräftigen Stauchen des Nietes benutzen zu können. Zu diesem Zweck ist der Stössel in eigentümlicher Weise gelagert; der erwähnte Bund h hat nämlich die Form eines Konus und die erwähnte Führungsbüchse e ist mit einem entsprechenden Hohlkonus als Lager versehen, so daß der Stössel einen satten Sitz hat, selbst. dann, wenn die Führungsstelle der Büchse durch den Gebrauch des Stössels ausgelaufen ist. Damit das Querhaupt beim Gebrauch als Hammer sich nicht dreht, ist der Stösselschaft zwischen Konus und Querhaupt auf zwei Seiten abgeflacht (s. insbesondere Fig. z) und das Führungsloch der Büchse ist dementsprechend gestaltet. In ausgezogenen Linien zeigt die Fig. i den Stössel in der oberen Grenzstellung, d. i. die Ruhestellung, zugleich Stellung beim Gebrauch des Querhauptes als Hammer, während mit strichpunktierten Linien die untere Grenzstellung angedeutet ist, in welcher der Stössel beim Stoß den Kopf a berührt.
- Beim Gebrauch des Nietenziehers -usw. wird der Stössel mit einer Hand am Querhaupt gefaßt und unter Zusammendrückung der Schraubenfeder rasch niedergedrückt, bis er auf dem, auf dem Arbeitsstück aufgesetzten Kopf a aufstoßt. Beim Nachlassen des Drukkes der Hand, die das Querhaupt nicht verläßt, wird er zufolge der Expansionskraft der Feder beligbig weit, je nach der gewünschten Wirkung, "zu weiterem Stoß zurückgeführt, jedoch ohne die obere Grenzstellung zu erreichen, weil der Kopf a bei der raschen Aufeinanderfolge der Stöße: sich dabei vom -Arbeitsstück abheben würde. Um den Stösselhub gegebenenfalls so viel wie möglich für den Stoß ausnutzen zu können, muß die Spannung der Feder bereits in der Ruhestellung so groß sein, daß der dieser Spannung. entsprechende Gegendruck der Hand das Werkeug in - dessen ungünstigster Stellung, wenn es sich nämlich wagerecht befindet, auf dem Arbeitsstück hält und nicht abrutschen läßt.
- Der Wert des Innenrohres f ist ein mannigfacher.- es . dient- als Gegenführung für den Stössel bei dessen Gebrauch als solchem und zur Gegenlagerung desselben beim Gebrauch d Ode es _, rhauptes als Hammer und gestattet, die gaüze Länge der Hülse c für die Unterbringg der Schraubenfeder, die an dem Innenröhr eine Führung erhält, auszunutzen und dadurch dem Werkzeug die kurze Baulänge zu geben, die das Werkzeug handlich macht.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug für leichte Nietungen mit Nietenzi.eher und Stauchstempel, dadurch gekennzeichnet, daß Nietenzieher und Staüchstempel in einem Kopf (a) vereinigt an einer Hülse (c) befestigt sind, die zur Führung eines unter Federwirkung stehenden Stössels (d) dient, der von Hand-gegen den Kopf bewegt wird.
- 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stössel ein als Hammer (i) ausgebildetes Querhaupt be-' sitzt, um das Werkzeug im Bedarfsfalle zum kräftigen Stauchen des Nietes benutzen zu können.
- 3. Werkzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, die Hülse (c) ein Innenrohr (f) -zur Führung des Stössels und ein - konisches Lager (e) besitzt, das zur Aufnahme- eines Konus (h) des Stössels dient, um ein festes Anliegen des Stössels in seiner Ruhestellung beim.Gebrauch des Werkzeuges als Haniner herbeizuführen.-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324351T | 1919-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324351C true DE324351C (de) | 1920-08-23 |
Family
ID=6178935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919324351D Expired DE324351C (de) | 1919-08-24 | 1919-08-24 | Werkzeug fuer leichte Nietungen mit Nietenzieher und Stauchstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324351C (de) |
-
1919
- 1919-08-24 DE DE1919324351D patent/DE324351C/de not_active Expired
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