DE738708C - Verfahren zum elektrischen Punktschweissen, insbesondere von Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren zum elektrischen Punktschweissen, insbesondere von Aluminiumlegierungen

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DE738708C
DE738708C DES145525D DES0145525D DE738708C DE 738708 C DE738708 C DE 738708C DE S145525 D DES145525 D DE S145525D DE S0145525 D DES0145525 D DE S0145525D DE 738708 C DE738708 C DE 738708C
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DE
Germany
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welding
electrode
axis
aluminum alloys
forces
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Expired
Application number
DES145525D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Richard Schnarz
Dr-Ing Rudolf Schoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/16Resistance welding; Severing by resistance heating taking account of the properties of the material to be welded
    • B23K11/18Resistance welding; Severing by resistance heating taking account of the properties of the material to be welded of non-ferrous metals
    • B23K11/185Resistance welding; Severing by resistance heating taking account of the properties of the material to be welded of non-ferrous metals of aluminium or aluminium alloys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Verfahren zum elektrischen Punktschweißen, insbesondere von Aluminiumlegierungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur elektrischen Widerstandspunktschweißung Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Verbesserung der Schweißverbindung während des Schweißvorganges auf die Schweißstelle Kräfte einwirken zu lassen, welche quer zur Schweißachse (Achse der Schweißelektroden) gerichtet -sind» oder wenigstens eine Komponente in dieser Richtung besitzen. Die Erfindung besteht in einer weiteren Verbesserung dieses Schweißverfahrens. Erfindungsgemäß werden bei einem Verfahren zum elektrischen Punktschweißen, insbesondere von Aluminiumlegierungen, während des Schweißvorganges quer zur Achse. der Schweißelektroden gerichtete mechanische Kräfte nacheinander in verschiedenen durch die Elektrodenachse gehenden Ebenen auf eine der Schweißelektroden zur Einwirkung gebracht. Diese Kräfte werden zusätzlich dem konstanten Druck, den die Schweißelektroden auf die Schweißstelle ausüben, überlagert.
  • Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Anordnung ist in der Figur dargestellt. Die Schweißelektrode i ist - bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an einem Kolben 2 befestigt, der hydraulisch oder durch Preßluft nach unten gedrückt wird. Auf diese Weise kommt der konstante Elektrodendruck zustande, welcher von der an ihrem unteren Ende fest gelagerten zweiten Schweißelektrode 3 aufgenommen wird. Die Stromzuführungen zu den, beiden Schweißelektroden sind mit q. und 5 bezeichnet. An der Schweißelektrode 3 sind in der Nähe der Schweißstelle drei Ansat2-köxper 6. 7 und 8 befestigt. Gegenüber diesen Ansatzkörpern sind Schwingmassen 9, io und i i elastisch aufgehängt, welche durch Elektromagnete 12, 13 und i q. derart in Bewegung gesetzt werden können, daß sie gegen die Ansatzkörper 6, 7 und 8 schlagen. Während des Schweißvorganges werden nun die Schlagwerke derart betätigt, daß abwechselnd je einer der Ansatzkörper b bis 8 von einer der Schwingmassen 9 bis i i angeschlagen wird. Dies läßt sich durch Speisung der Elektromagnete mit Drehstrom -oder in beliebig anderer Weise öhne Schwierigkeiten erreichen. Man kann dabei so vorgehen, daß aufeinanderfolgende Schläge jeweils auf einen anderen der Einsatzkörper 6 bis ß einwirken oder daß jeder Ansatzkörper mehrmals angeschlagen wird und erst nach einigen Schlägen ein anderes Schlagwerk betätigt wird, während die übrigen ruhen. Die Schweißstelle wird dabei also Kräften unterworfen, welche abwechselnd in verschiedenen Richtungen wirken. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind diese Kräfte schräg gegen die Schweißachse gerichtet, so daß also die dem konstanten Elektrodendruck überlagerten Kräfte sowohl eine auf die Schweißstelle hin gerichtete axiale Komponente, als auch eine radiale Komponente besitzen, wobei die letztere bei entsprechender Schlagfolge ihre Richtung in ihrer senkrecht zur Schweißachse liegenden Wirkungsebene sprunghaft ändert. Es empfiehlt sich, die Schlagwerke und die zugehörigen, an der Schweißelektrode befestigten Ansatzteile derart verstellbar zu machen, daß das Verhältnis der axialen und radialen Komponenten der zusätzlich auf die Schweißstelle ausgeübten Kräfte beliebig einstellbar ist. Die Frequenz der Schläge, die jedes Schlagwerk ausführt, kann beispielsweise 5o bis iooHertz betragen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel findet ein sprunghafter Wechsel der Kräfte nach Richtung und Größe stätt. Man kann aber auch eine konstante Kraft auf die Schweißelektrode bzw. Schweißstelle einwirken lassen und die Anordnung so treffen, daß die Radialkomponente dieser Kraft stetig ihre Richtung während des Schweißvorganges ändert. Die in der Figur dargestellte Anordnung ist nur ein Beispiel für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Es können die auf die Schweißstelle wirkenden Kräfte anstatt durch Schlagwerke auch noch durch pneumatische oder Preßluftantriebe oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise erzeugt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum elektrischen Punktschweißen, insbesondere von Aluminiumlegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß während des Schweißvorganges quer zur Achse der Schweißelektroden gerichtete mechanische Kräfte nacheinander in verschiedenen durch die Elektrodenachse gehenden Ebenen auf eine der Schweißelektroden zur Einwirkung gebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Kräfte ihre Richtung stetig ändern.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kräfte eine Komponente haben, die in Richtung der Achse der Schweißelektrode gegen die Schweißelektrode gerichtet sind. q.. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis .3, gekennzeichnet durch eine Reihe von Schlagwerken, die um eine der Schweißelektrode herum angeordnet sind und abwechselnd auf die Schweißelektrode Schläge ausüben.
DES145525D 1941-05-27 1941-05-27 Verfahren zum elektrischen Punktschweissen, insbesondere von Aluminiumlegierungen Expired DE738708C (de)

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