DE255261C - - Google Patents

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DE255261C
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locking pin
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locking
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DENDAT255261D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/18Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
    • E04H12/182Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic telescopic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255261 KLASSE 37/. GRUPPE
in BERLIN.
Trägern und Hebezeugen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1912 ab.
Werden die einzelnen mit Muttergewinde versehenen Rohrteile von ausziehbaren Masten derart ausgestreckt, daß sie durch an den Rohren angebrachte Anschläge nacheinander auf eine im Innern des Mastes befindliche Spindel gehoben werden, die am unteren Ende so weit gewindelos ist, als die Spindel bei eingeschobenem Mast aus dem Boden des innersten Rohres hervorragt, so bedarf es einer Vorrichtung, welche in jedem Falle, gleichgültig, ob bei der Bewegung aufwärts oder abwärts, ein Auflaufen der Rohrmuttern in der richtigen Reihenfolge gewährleistet. Ein vorzeitiges Auflaufen einer Rohrmutter auf die Spindel würde die Wirkungsweise des Triebes stören und eine ordnungsgemäße Verriegelung der einzelnen Rohre untereinander unmöglich machen.
Hierzu genügt es nicht, einfache Riegelstifte anzuordnen, die je zwei aufeinanderfolgende Rohre miteinander verriegeln. Diese durchdringen die Rohre in Lochungen, deren Lichtweite gleich der Stärke des Riegelstiftes ist; sie arbeiten beim Emporkurbeln des Teleskopmastes aus der Anfangslage, d. h. wenn alle Rohre ordnungsmäßig gesperrt sind, gut; sobald aber der Teleskopmast um eine gewisse Länge eingezogen wird, ohne die Anfangslage zu erreichen, und dann wieder ausgekurbelt wird, sind diese Riegelstifte nicht mehr in der Lage, die von ihnen frei gelassenen Rohre wieder zu sperren; ein vorzeitiges Auflaufen von Rohrmuttern auf die Spindel und damit eine Betriebsstörung ist die Folge.
Es wird deshalb nach der Erfindung an dem Mast außer den Riegelstiften, die je zwei aufeinanderfolgende Rohre miteinander verriegeln, noch ein besonderer Sperrstift angebracht, der in der Ruhelage alle Rohre durchdringt, beim Ausziehen jedes Rohres selbsttätig um seine Rohrstärke zurückgedrückt wird und dadurch gewährleistet, daß stets nur das richtige Rohr auf die Spindel gehoben wird. Dieser Sperrstift durchdringt die Rohre in Langlöchern, so daß die Rohre sich trotz des Sperrstiftes noch um einen Weg von der Länge gegeneinander verschieben können, wie es zur Entriegelung der Riegelstifte erforderlich ist. In der Figur ist ein Mast mit Verriegelungsvorrichtung im Schnitt dargestellt.
Die Riegelstifte α verriegeln je zwei aufeinanderfolgende Rohre miteinander. Sie entstehen unter der Wirkung einer Feder, die sie nach vorwärts in die Verriegelungsstellung drückt, und werden beim Einziehen des Mastes durch die schräge Nase b zurückgezogen. Diese Nase b ist so angeordnet, daß der Weg c für die Auslösung möglichst Idein ausfällt. Außerdem ist am Kopf des äußersten Rohres ein Sperrstift d angeordnet, der alle Rohre in länglichen Lochungen e durchdringt. Die Länge der Lochungen e ist annähernd gleich der Stärke des Sperrstiftes d vermehrt um die Länge c, so daß das gesperrte Rohr (in der Zeichnung z. B. f) sich gegen das Rohr g, trotzdem der Sperrstift d bereits in das Sperrloch eingetreten ist, um die Länge c in der Richtung der Längsachsen verschieben kann. Beim Auskurbeln wird demnach der Sperr-
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stift d das Rohr f so lange sperren, bis der Riegelstift α das vorhergehende Rohr g verriegelt hat; dann wird der Sperrstift d durch die Schrägfläche h am Rohr g bis an die innere Wand des Rohres f zurückgedrückt, das er dann infolge seiner abgerundeten Kopfform freigibt. Andererseits wird beim Einziehen des Mastes der Sperrstift d. das Rohr f schon sperren, wenn das Rohr g durch den Riegelstift α noch verriegelt ist. Wenn dann beim weiteren Einziehen der Rohre die Nase b den Riegelstift α zurückzieht, gleitet der Sperrstift d im Langloch e. Hierdurch wird gewährleistet, daß beim Ausziehen des Mastes stets die richtige Reihenfolge der Rohre gewahrt bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Ausschieben von Teleskopmasten und anderen zusammenschiebbaren Trägern und Hebezeugen, deren einzelne mit Muttergewinde versehenen Teile durch an ihnen angebrachte Anschläge nacheinander auf eine Spindel im Innern des Mastes aufgeschoben werden, und bei denen diese Spindel am unteren Ende so weit gewindelos ist, als sie bei eingezogenem Mast aus dem Boden des innersten Rohres hervorragt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des Auf lauf ens der einzelnen Rohrmuttern auf die Spindel in der richtigen Reihenfolge ein Sperrstift (d) alle Rohre in Langlöchern (e) durchdringt, deren Länge so gewählt ist, daß nach dem Eintreten des Sperrstiftes (d) in das Langloch (e) eines Rohres (z. B. f) sich gegen das nächste Rohr (g) noch um ein solches Maß verschieben kann, wie es zur Entriegelung der Riegelstifte (a), die je zwei aufeinanderfolgende Rohre gegeneinander verriegeln, durch die Nase (b) erforderlich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2708493A (en) * 1949-07-23 1955-05-17 Thomas Mold & Die Co Portable antenna mast
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FR2477204A1 (fr) * 1980-02-28 1981-09-04 British Aerospace Mecanisme pour mat telescopique
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EP0488990A1 (de) * 1992-02-01 1992-06-03 Krupp Industrietechnik Gmbh Teleskopierbarer Ausleger mit Einspindel-Antrieb

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