DE217439C - - Google Patents
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- DE217439C DE217439C DENDAT217439D DE217439DA DE217439C DE 217439 C DE217439 C DE 217439C DE NDAT217439 D DENDAT217439 D DE NDAT217439D DE 217439D A DE217439D A DE 217439DA DE 217439 C DE217439 C DE 217439C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/74—Means for anchoring structural elements or bulkheads
- E02D5/80—Ground anchors
- E02D5/803—Ground anchors with pivotable anchoring members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217439 KLASSE 37b. GRUPPE
ARNOLD BELLER in BUKAREST.
Pfahl mit Ankerhaken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1908 ab.
Pfähle, welche zur vorübergehenden Befestigung von Booten, Tieren, Zelten usw. dienen
und durch Anker, die nach dem Einschlagen des Pfahls in die Erde in den Erdboden getrieben
werden, festgehalten werden, sind bekannt. Es wird hierbei zunächst auf die am unteren Ende die Anker gelenkig tragende
Stange ein Zug ausgeübt, durch welchen die Anker gezwungen werden, in den hohlen Pfahlkörper
zurückzutreten. Dann erfolgt das Einschlagen des Pfahls, wobei die Ankerstange durch einen Einschnitt des Ankers niedergeklappt
werden muß, um das Eintreiben nicht zu hindern. Endlich wurden dann auch die
Anker in den Erdboden getrieben, wobei auf die aus zwei gelenkigen Teilen bestehende
Ankerstange ein Druck ausgeübt wird. Die Ankerstange besteht also aus zwei Teilen und
wird auf Knickung beansprucht, woraus sich eine äußerst unzweckmäßige Betätigungsweise
der Anker ergibt.
Demgegenüber werden die Anker beim Gegenstande der Erfindung dadurch in den
Pfahlkörper zurückgezogen, daß die Ankerstange so weit niedergedrückt wird, bis ihr
unteres Ende auf der Pfahlspitze aufruht. Der Pfahl kann nun ohne weiteres durch auf
das verstärkte obere Ende der Stange ausgeübte Schläge eingetrieben werden, ohne daß
die Stange daran hindern würde. Durch einen auf die Stange ausgeübten Zug werden dann
die Anker auseinandergetrieben.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in einem
Querschnitt nach a-b, in Fig. 2 in einem Längsschnitt, in Fig. 3 in einem Querschnitt
nach c-d dargestellt, während Fig. 4 und 5 eine abweichende Bauart darstellen.
Ein metallisches, den Körper des Pfahles bildendes Rohr 1 hat eine abschraubbare oder
auf eine andere Art löslich befestigte Spitze 2. Im Rohr 1 bewegt sich achsial eine Stange 3,
deren unteres Ende in der untersten Lage auf der Spitze 2 aufruht, deren oberes Ende 9
aber oben aus dem Rohre heraustritt. Im unteren Ende der Stange 3 sind beliebig viele, im vorliegenden Falle vier, Einschnitte 4
vorgesehen, in welchen in Bolzen 6 die Ankerhaken 5, hier vier Stück, drehbar befestigt
sind. Diese Ankerhaken sind leicht, im vorliegenden Falle nach einem Kreisbogen, gekrümmt
und gehen mit ihren Spitzen durch die Wand des Rohres 1 bei 8 durch je einen
flachen Schlitz so hindurch, daß die Hakenspitzen bei in das Rohr zurückgeschobener
Stange 3 nicht aus dem Rohr hervorstehen. Der aus dem Rohre hervorstehende Teil der
Stange 3 hat einen Kopf mit einer Stelle zum Einschlagen des Pfahles und ein Loch zum
Festbinden des an den Pfahl zu befestigenden Gegenstandes.
Wenn nun der Pfahl durch Schläge auf den Kopf der Stange in das Erdreich eingetrieben
ist, wobei die Ankerhaken nicht vorstehen und das Eindringen des Pfahles nicht hemmen,
so wird, um den letzteren festzuankern, an dem Kopf nach aufwärts gezogen, wodurch
die Stange 3 in der Längsrichtung in die Höhe gleitet und die Ankerhaken 5 in
das Erdreich seitlich eindringen, wie die punktierte Stellung in Fig. 2 andeutet. Dabei ist
die Bewegung der Haken zwangläufig, weil
sie, einerseits durch den Bolzen 6, andererseits durch die obere Kante des Schlitzes 8
geführt, in einer bestimmten Richtung der krummlinigen Fläche ihrer Außenseite entsprechend
in das Erdreich eindringen und dann an dem Sporn y an der Stange 3 aufliegen.
Der Rückgang der Haken wird durch einen leichten Schlag auf den Kopf 11 verursacht
und ist auch zwangläufig.
Eine veränderte Bauart des Pfahles ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
An Stelle des Kopfes dringt die Stange 3, welche in diesem Fall bis an ihr Ende zylindrisch
oder prismatisch geformt ist, durch einen am Rohr 1 befestigten Boden oder
Deckel 16 desselben; an einer passenden Stelle ist die Stange 3 verstärkt und ist durch einen
in dieser verstärkten Stelle hindurchgeführten Bolzen 14 mit einer Schleife 13 verbunden.
Der Bolzen 14 ist in zwei flachen Schlitzen 15
im Rohr 1 geführt. Ein Schutzrohr 17, durch welches der Bolzen 14 hindurchgeht,
verhindert das Eindringen von Erde in das Rohrinnere. Ein Anziehen an der Schleife 13
nach oben bringt die Ankerhaken in ihre Schließstellung, während ein leichter Schlag
auf das verlängerte Ende der Stange 3 genügt, dieselben in ihre Anfangslage im Rohr
zurückzubringen.
Der Pfahl kann außer dem kreisförmigen jeden anderen zweckentsprechenden Querschnitt
haben.
Die Spitze ist abnehmbar, um etwa eingedrungene Fremdkörper aus dem Innern des
Pfahles entfernen zu können, kann aber auch fest, z. B. gelötet, sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Pfahl mit Ankerhaken, bei welchem die letzteren auf einer im Innern des Pfahles achsial beweglichen Stange um Bolzen drehbar . befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Stange (3) bei eingezogenen Haken auf der Spitze (2) des Pfahles aufruht, so daß dieser durch Schläge auf das obere Ende der Stange eingetrieben werden kann, wogegen bei einem auf die Stange ausgeübten Zug die Ankerhaken in die Erde dringen. g0Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.N. Bedrück.·!' IH ;deü
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217439C true DE217439C (de) |
Family
ID=478739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217439D Active DE217439C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217439C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5150549A (en) * | 1992-01-03 | 1992-09-29 | Chen Chin Lung | Anchor pile and concrete protection wall construction using said anchor pile |
-
0
- DE DENDAT217439D patent/DE217439C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5150549A (en) * | 1992-01-03 | 1992-09-29 | Chen Chin Lung | Anchor pile and concrete protection wall construction using said anchor pile |
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