DE247013C - - Google Patents

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DE247013C
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DE
Germany
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furnace
regenerators
heating flues
flues
hydraulic
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/002Siemens-Martin type furnaces
    • F27B3/005Port construction
    • F27B3/007Removable burner head

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247013 KLASSE 18*. GRUPPE
ET DE L'EST in PARIS.
Kippbarer Siemens-Martin-Ofen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf kippbare Siemens-Martin-Öfen derjenigen Art, bei der die Heizzüge, die die Regeneratoren mit dem Herd verbinden, abnehmbar an diesen,, letzteren befestigt sind. Insbesondere handelt es sich hierbei um diejenige Ausführung, bei der ein hydraulischer Verschluß nach den Regeneratoren hin vorgesehen ist.
Gemäß der Erfindung sind die Heizzüge so
ίο ausgeführt, daß sie die Kippbewegung des Ofens so mitmachen, daß der hydraulische Verschluß nur, während der Ofen sich in wagerechter Lage befindet, gesichert ist, wohingegen die Heizzüge beim Kippen des Ofens von den Regeneratoren abgehoben werden und hierbei sowohl ihre eigenen Öffnungen als auch die der Regeneratoren freigeben. Es ist hierdurch die Möglichkeit gegeben, ohne Zerlegung des Ofens erforderlich werdende Ausbesserungen an diesen beweglichen Teilen vorzunehmen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform
des Ofens nach der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt einer Hälfte
des Ofens.
Fig. 2 veranschaulicht einen entsprechenden Querschnitt in Richtung der Mittelachse des Schmelzraumes oder Herdes.
Fig. 3 ist ein teilweiser wagerechter Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 stellt eine Einzelheit des Ofens dar. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der Ofen aus einem Schmelzraum oder Herd A und aus doppelt angeordneten Regeneratorkammern B, B1, die, wie üblich, an beiden Enden des Schmelzraumes oder Herdes ange
ordnet sind; in Fig. 1 ist nur ein Paar der Regeneratorkammern B, B1 dargestellt.
Der Schmelzraum oder Herd A des Ofens ist mit jedem Paar von Regeneratorkammern durch Feuerzüge C und D verbunden, die von den Kammern unabhängig sind, jedoch mit dem Schmelzraum oder Herd A im Zusammenhang stehen, indem sie mit demselben durch irgendwelche geeignete Mittel unverrückbar verbunden sind.
Die Heizzüge C und D, die in bekannter Weise getrennt nebeneinander verlaufen, münden, wenn der Ofen sich in der für das Befeuern bestimmten Lage befindet, oberhalb zweier Öffnungen c und d ein, welche je der einen und der anderen Kammer B, B1 angehören. An ihrem unteren Teil enden die Heizzüge C und D je in einen metallenen Ring C1 und D1, welcher in der Stellung, bei welcher das Beheizen des Ofens vor sich gehen soll (Fig. 1), in eine Aushöhlung oder eine Rinne E eintaucht, die eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, enthält. Diese Gesamtanordnung bildet den hydraulischen Verschluß, der dazu dient, eine Abdichtung des Ofens herbeizuführen, indem jegliches Entweichen der Luft und der Gase, die sich durch C, c und D, d bewegen, verhindert wird.
Beim Kippen nimmt der bewegliche Teil des Ofens die Feuerzüge C und D mit sich, und indem diese sich (Fig. 4) neigen, geben sie ihre untere Öffnung sowie die der Regeneratoren frei, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, diese Feuerzüge zu untersuchen und sie erforderlichenfalls auszubessern.
Nach beendetem Gießen wird der Ofen wieder in seine ursprüngliche Stellung gebracht, so daß die Feuerzüge C und D gleichzeitig ihre Lage oberhalb der öffnungen c und d wieder einnehmen, wobei der hydraulische Verschluß C1, D1, E wieder zustande kommt; zugleich werden die Durchgangs- oder Zuleitungskanäle für die Luft und das Gas wieder geöffnet. Der Ofen ist jetzt für eine neue ίο Schmelzarbeit wieder bereit.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU ch:
    Kippbarer Siemens-Martin-Ofen mit am Herd abnehmbar befestigten, den letzteren mit den Regeneratoren verbindenden Heizzügen, deren dicht abschließende Verbindung mit den Regeneratoren mittels eines hydraulischen Verschlusses bewirkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizzüge die Kippbewegung des Ofens so mitmachen, daß der hydraulische Verschluß nur während der Ofen sich in wagerechter Lage befindet, gesichert ist, wohingegen die Heizzüge beim Kippen des Ofens von den Regeneratoren abgehoben werden und hierbei sowohl ihre eigenen Öffnungen als auch die der Regeneratoren freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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