DE245751C - - Google Patents
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- DE245751C DE245751C DENDAT245751D DE245751DA DE245751C DE 245751 C DE245751 C DE 245751C DE NDAT245751 D DENDAT245751 D DE NDAT245751D DE 245751D A DE245751D A DE 245751DA DE 245751 C DE245751 C DE 245751C
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- teeth
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- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/26—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by impact tools, e.g. by chisels or other tools having a cutting edge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 245751 KLASSE 8Od. GRUPPE
in REMSCHEID.
Stufenförmig abgesetzter Keillochmeißel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1910 ab.
Die Keillochmeißel zur Herstellung von Keillöchern im Gestein sind bisher mit senkrechten
rippenförmigen Schneidflächen versehen und werden zur Ausführung der Arbeit in schwingende Bewegung versetzt. Die hierbei
auftretende Reibungsarbeit ist besonders bei härterem Gestein außerordentlich groß,
wodurch eine sehr schnelle Abnutzung der senkrechten rippenförmigen Schneidflächen entsteht
und die Leistung sehr gering wird.
Es sind ferner stufenförmig abgesetzte Meißel mit wagerecht verlaufenden Schneiden bekannt
geworden. Doch haben diese den Nachteil der rein stoßenden Wirkung der Schnei-
Gemäß der Erfindung soll nun eine bessere Leistung beim Arbeiten mit Keillochmeißeln
dadurch erreicht werden, daß der Keillochmeißel auf seinen beiden Keilflächen solche
stufenförmig übereinanderliegende Zähne erhält, deren Schneidkanten schräg über die
Breite der Keilflächen verlaufen, so daß ein mehr ziehender Schnitt entsteht. Diese Zähne
sind zweckmäßig auf den beiden Keilflächen entgegengesetzt schräg verlaufend angeordnet
und laufen an ihrem oben liegenden Ende bogenförmig aus. Die entgegengesetzte Anordnung
der Zähne auf den beiden Keilflächen des Meißels hat den Zweck, ein Festsetzen
des Meißels zu vermeiden, indem die wechselweise arbeitenden Schneidzähne ein Freiarbeiten
des Meißels herbeiführen. Der bogenförmige Auslauf der Schneidzähne an ihren oben
liegenden Enden bewirkt ein richtiges Austreten des abgetrennten Materials aus den
Zähnen.
Auf der Zeichnung ist ein' Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt das Profil der Schneidzähne, und Fig. 2 veranschaulicht den Verlauf der
Schneidzähne auf den Keilflächen des Meißels.
Auf den Keilflächen des Meißels sind Schneidzähne α stufenförmig übereinander angeordnet.
Die Stirnflächen der Schneidzähne α sind nach unten gerichtet und verrichten reine Stoßarbeit.
An der unteren Stirnfläche des Meißels befinden sich Zähne b, welche vorarbeiten, während
die stufenförmig angeordneten Schneidzähne α aufeinanderfolgend das Abtrennen des
Materials verrichten. Wie Fig. 2 erkennen läßt, verlaufen die Schneidkanten der Schneidzähne
α schräg über die Breite der Keilflächen, so daß ein allmähliches Abscheren durch die
Schneidzähne stattfindet. Auf den beiden einander gegenüberliegenden Keilflächen sind die
Zähne α entgegengesetzt schräg verlaufend angeordnet, so daß der durch die Abschrägung
der Schneidkanten auf den Meißelkörper ausgeübte seitliche Druck, welcher das Bestreben
hat, den Meißelkörper seitlich zu verschieben, ausgeglichen wird und ein Freiarbeiten des
Meißels stattfindet. An den oben liegenden Enden bei c laufen die Schneidkanten der
Zähne α bogenförmig aus, wodurch erreicht
wird, daß das durch die Schneidzähne abgegetrennte Material entweichen kann.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Stufenförmig abgesetzter Keillochmeißel, dadurch gekennzeichnet, daß dieser auf seinen beiden Keilflächen stufenförmig übereinanderliegende Zähne (a) mit schräg über die Breite der Keilflächen verlauf enden Schneidkanten besitzt.
- 2. Keillochmeißel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (a) auf den beiden Keilflächen entgegengesetzt schräg verlaufen.
- 3. Keillochmeißel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Zähne an ihrem oben liegenden Ende (c) bogenförmig auslaufen, zum Zweck, ein Entweichen des abgetrennten Materials aus den Zähnen (a) zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245751C true DE245751C (de) |
Family
ID=504687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245751D Active DE245751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245751C (de) |
-
0
- DE DENDAT245751D patent/DE245751C/de active Active
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