DE1275966B - Auswechselbarer Baggerzahn - Google Patents
Auswechselbarer BaggerzahnInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
- E02F9/28—Small metalwork for digging elements, e.g. teeth scraper bits
- E02F9/2808—Teeth
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Landscapes
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- Component Parts Of Construction Machinery (AREA)
Description
- Auswechselbarer Baggerzahn Die Erfindung betrifft einen auswechselbaren Baggerzahn, der mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten und zueinander parallel verlaufenden Zinken in an dem Schaft des Baggerzahnes seitlich angeordnete Nuten eingreift, wobei in dem zwischen den Nuten befindlichen Steg des Schaftes eine zur Schneide des Baggerzahnes parallel verlaufende Bohrung angeordnet ist, die zur Aufnahme eines Verriegelun.gselementes dient.
- Bei den bekannten Baggerzähnen dieser Art weist nicht nur der Steg des Schaftes eine zur Schneide des Baggerzahnes parallel verlaufende Bohrung auf, sondern sind auch in den Zinken des Baggerzahnes einander gegenüberliegend zwei Bohrungen angeordnet, die bei am Schaft befestigtem Baggerzahn mit der Bohrung im Steg des Schaftes fluchten. In diese miteinander fluchtenden Bohrungen ist als Verriegelungselement ein mittels einer Schraube festgezogener Keil oder ein Schraubenbolzen eingesetzt. Durch diese Art der Befestigung wird jedoch der Baggerzahn vielfach unbrauchbar, noch bevor die Schneide des Baggerzahnes abgenutzt ist, da sich der Keil bzw. der Schraubenbolzen und die Wandungen der Bohrungen unter der Wirkung der an dem Baggerzahn angreifenden großen Grabkräfte verformen und in die dadurch entstehenden Zwischenräume dann von außen her Erdreich, beispielweise Sand, eindringen kann, welches nicht nur an dem Befestigungselement, sondern insbesondere auch an den Wandungen der Bohrungen Verschleißerscheinungen hervorruft, die innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit eine Reparatur des Baggerzahnes erforderlich machen und daher zu Betriebsstörungen führen. Außerdem ist zum Lösen des Baggerzahnes vom Schaft stets ein Spezialwerkzeug erforderlich.
- Dei Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, und besteht darin, daß in die Bohrung des Steges als Verriegelungselement ein aus elastischem Material bestehender Einsatz eingesetzt ist, der so ausgebildet und wenigstens auf einer Seite des Steges derart aus der Bohrung hervorragt, daß er beim Einführen der Zinken in die Nuten umgebogen und in einem zwischen dem Steg und der betreffenden Zinke angeordneten Zwischenraum fest eingeklemmt wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Brauchbarkeit des Baggerzahnes bis zur völligen Abnutzung seiner Schneide erhalten bleibt, da während des Baggerbetriebes das Erdreich nicht mit dem Verriegelungselement in Berührung kommen und daher auch keine Verschleißerscheinungen an dem Verriegelungselement und den Wandungen der in dem Steg des Schaftes angeordneten Bohrung hervorrufen kann. Auch ist zum Lösen des Baggerzahnes ein Spezialwerkzeug nicht erforderlich, da der Baggerzahn mit jedem beliebigen Werkzeug von dem Schaft abgeschlagen werden kann.
- Die Zinken des Baggerzahnes und dementsprechend auch die Nuten des Schaftes sind zweckmäßig so ausgebildet, daß ihre oberen und unteren Flächen zueinander parallel verlaufen.
- Um das Lösen des Baggerzahnes von dem Schaft zu erleichtern, kann wenigstens eine Nut des Schaftes eine größere Länge aufweisen als die in die Nut eingreifende Zinke des Baggerzahnes.
- Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der zwischen dem Steg des Schaftes und wenigstens einer Zinke angeordnete Zwischenraum, in dem beim Einführen der Zinken in die Nuten der als Verriegelungselement dienende elastische Einsatz eingeklemmt wird, von einer rinnenartigen Vertiefung im Steg gebildet, die sich von der Bohrung im Steg nach hinten erstreckt und im Querschnitt dem Querschnitt des elastischen Einsatzes angepaßt ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 einen Baggerzahn nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht, F i g. 2 den Baggerzahn im Längsschnitt nach der Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 den Baggerzahn im Querschnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 2, F i g. 4 den Schaft des Baggerzahnes im Querschnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 2 vor dem Einsetzen des Baggerzahnes, F i g. 5 der< Schaft im Längsschnitt nach der Linie 5-5 in F i g. 2 ebenfalls vor dem Einsetzen des Baggerzahnes und F i g. 6 den Schaft in einem der F i g. 5 entsprechenden Längsschnitt nach dem Einsetzen des Baggerzahnes.
- Der Baggerzahn 11 ist mittels eines Schaftes 31 an einem nicht dargestellten Baggerlöffel od. dgl. befestigt und greift mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten und zueinander parallel verlaufenden Zinken 16 in an dem Schaft 31 seitlich angeordnete Nuten 36 ein. Die Zinken 16 des Baggerzahnes 11 und dementsprechend auch die Nuten 36 des Schaftes 31 sind so ausgebildet, daß ihre oberen und unteren Flächen 19, 19 a bzw. 37, 38 zueinander parallel verlaufen. In dem zwischen den Nuten 36 befindlichen Steg 32 des Schaftes 31 ist eine zur Schneide 14 des Baggerzahnes 11 parallel verlaufende Bohrung 41 angeordnet, die zur Aufnahme eines Verriegelungselementes dient.
- Als Verriegelungselement ist ein aus elastischem Material, beispielsweise aus Kautschuk od. dgl., bestehender Einsatz 42 angeordnet, der im Querschnitt rund ausgebildet ist und vor dem Einführen der Zinken 16 in die Nuten 36 derart in die Bohrung 41 des Steges 32 eingesetzt wird, daß er auf beiden Seiten des Steges 32 aus der Bohrung 41 hervorragt (F i g. 5). In dem Steg 32 des Schaftes 31 sind beidseitig rinnenartige Vertiefungen 43 angeordnet, die sich von der im Steg 32 angeordneten Bohrung 41 nach hinten erstrecken und im Querschnitt denn runden Querschnitt des Einsatzes 42 angepaßt sind. Der zwischen den rinnenartigen Vertiefungen 43 liegende Teil des Steges 32 ist an seinem an der Bohrung 41 befindlichen Ende abgerundet.
- Zum Befestigen des Baggerzahnes 11 an dem Schaft 31 werden die Zinken 16 in die Nuten 36 eingeführt. Hierbei werden die aus der Bohrung 41 des Steges 32 hervorragenden Enden des elastischen Einsatzes 42 aus der in F i g. 5 dargestellten Stellung nach hinten in die in F i g. 6 dargestellte Stellung umgebogen und in den von den rinnenartigen Vertiefungen 43 gebildeten Zwischenräumen zwischen dem Steg 32 und den Zinken 16 fest eingeklemmt. Dadurch ist ein sicherer Halt des Baggerzahnes 11 auf dem Schaft 31 gewährleistet, ohne daß das Erdreich während des Baggerbetriebes mit dem elastischen Einsatz 42 in Berührung kommen und an dem Einsatz 42 bzw. an den Wandungen der Bohrung 41 im Steg 32 Verschleißerscheinungen hervorrufen kann.
- Der Baggerzahn 11 besitzt an seinem zwischen den Zinken 16 liegenden hinteren Ende eine halbkreisförmig gekrümmte Anschlagfläche 18, mit der er in seiner auf dem Schaft 31 befestigten Stellung an dem vor der Bohrung 41 liegenden und der Anschlagflache 18 entsprechend abgerundete Ende 39 des Steges 32 derart anliegt, daß die in Längsrichtung des Baggerzahnes 11 wirkenden Grabkräfte unmittelbar auf den Schaft 31 übertragen werden.
- Die Nuten 36 des Schaftes 31 weisen eine größere Länge auf als die in die Nuten 36 eingreifenden Zinken 16 des Baggerzahnes 11. Dadurch kann der Baggerzahn 11 von dem Schaft 31 leicht gelöst werden, indem auf das hintere Ende einer Zinke 16 ein geeignetes Werkzeug aufgesetzt. und der Baggerzahn 11 dann durch Hammerschläge auf das Werkzeug vorgetrieben wird.
Claims (1)
- Patentansprüche: 1. Auswechselbarer Baggerzahn, der mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten und zueinander parallel verlaufenden Zinken in an dem Schaft des Baggerzahnes seitlich angeordnete Nuten eingreift, wobei in den zwischen den Nuten befindlichen Steg des Schaftes eine zur Schneide des Baggerzahnes parallel verlaufende Bohrung angeordnet ist, die zur Aufnahme eines Verriegelungselementes dient, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in die Bohrung (41) des Steges (32) als Verriegelungselement ein aus elastischem Material bestehender Einsatz (42) eingesetzt ist, der so ausgebildet und wenigstens auf einer Seite des Steges (32) derart aus der Bohrung (41) hervorragt, daß er beim Einführen der Zinken (16) in die Nuten (36) umgebogen und in einem zwischen dem Steg (32) und der betreffenden Zinke (16) angeordneten Zwischenraum fest eingeklemmt wird. z. Baggerzahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (16) und dementsprechend auch die Nuten (36) des Schaftes (31) so ausgebildet sind, daß ihre oberen und unteren Flächen (19, 19 a bzw. 37, 38) zueinander parallel verlaufen. 3. Baggerzahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Nut (36) des Schaftes (31) eine größere Länge aufweist als die in die Nut (36) eingreifende Zinke (16) des Baggerzahnes (11). 4. Baggerzahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Steg (32) des Schaftes (31) und wenigstens einer Zinke (16) angeordnete Zwischenraum, in dem beim Einführen der Zinken (16) in die Nuten (36) der als Verriegelungselement dienende elastische Einsatz (42) eingeklemmt wird, von einer rinnenartigen Vertiefung (43) im Steg (32) gebildet ist, die sich von der Bohrung (41) im Steg (32) nach hinten erstreckt und im Querschnitt dem Querschnitt des elastischen Einsatzes (42) angepaßt ist. In Betracht gezogene Druckschriften-USA.-Patentschriften Nr. 2134 344, 2 852 874.
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