DE245340C - - Google Patents

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DE245340C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245340 KLASSE 55 d. GRUPPE
Zusatz zum Patent 185143 vom 4. Januar 1906.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1910 ab. Längste Dauer: 3. Januar 1921.
Wird bei der Langsiebpapiermaschine mit verstellbarem Siebtisch und verstellbarer Saugerpartie nach Patent 185143 eine Änderung des Siebgefälles an dem einen oder anderen Siebteile vorgenommen, so entsteht an dem Übergang vom Siebtisch zur Saugerpartie regelmäßig eine mehr oder minder starke Knickung des Siebes, die nur dadurch beseitigt werden kann, daß beide Siebteile auf das gleiche Gefälle eingestellt werden. Bei stärkerem Gefälle des Siebes würde das nur durch ein außerordentlich starkes Anheben des Brustwalzenendes des Siebtisches zu erreichen sein. Hieraus würden sich jedoch für den Zulauf des Stoffes auf das Sieb erhebliche Schwierigkeiten ergeben. Dieser Mangel soll durch die vorliegende weitere Ausbildung der Langsiebpapiermaschine nach Patent 185143 in der Weise beseitigt werden, daß auch das die Gautsche durchlaufende Siebende zusammen mit der Gautsche in der Höhenrichtung einstellbar ist.
Auf der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsarten des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 bezeichnen α und b die verstellbare Sauger- bzw. Registerpartie und c die am Naßfilz gelegene Siebendwalze, welche gemäß der Erfindung zusammen mit der Gautsche in der Höhenrichtung einstellbar ist. Durch das Höher- oder Tieferstellen des die Gautsche durchlaufenden Siebendes wird der Knickwinkel α ausgeglichen, welcher gemäß der in Fig. 1 punktiert eingezeichneten Linie beim Übergange des Siebes von der Registerpartie auf die Saugerpartie entstehen müßte, sobald die Lage des Siebes verändert wird. Zwischen Saugerpartie und Siebende kann dabei ein Knickwinkel nicht mehr entstehen.
Die Einrichtung gemäß Fig. 2 läßt erkennen, wie zufolge der lotrechten Verstellbarkeit des Siebendes c am Naßfilze der Gautsche der Weg des Brustendes t der Papiermaschine bei Veränderung der Sieblage wesentlich verringert ist; denn ohne die Verstellbarkeit des Siebendes c müßte das Brustende aus der ausgezogenen Lage in die punktiert angedeutete Stellung gebracht werden, wenn das Sieb z. B. aus der gezeichneten Schräglage in die wagerechte Lage gebracht werden sollte. Hierzu wäre für die Bewegung des Brustendes t im vorliegenden Falle beispielsweise eine doppelt so große Wegstrecke erforderlich, als wenn mit dem Senken des Brustendes zugleich auch ein Anheben des Siebendes in die durch gestrichelte Linien angegebene Stellung stattfindet. Bekanntlich ist mit Rücksicht auf
*) Früheres Zusatzpatent: 236066.
die Gleichmäßigkeit des Stoffzulaufes aber stets nur eine möglichst geringe Höhenlagenveränderung des Brustendes erwünscht.
Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, wie die Höhenlagenänderung des die Gautsche durchlaufenden Siebendes c durch Hochheben des Gautschenbockes e und einfaches Unterlegen von Brackhölzern f erfolgen kann, die zum Senken des Bockes nur wieder entfernt zu
ίο werden brauchen.
In sämtlichen dargestellten Fällen kann das Aufnahmeende des Naßpressenfilzes gleichzeitig mitverstellt werden.
Die Gautschenböcke oder ihre Grundrahmen sowie deren Antriebsteile können zum Verstellen auf einer gemeinsamen Tragfläche aus Plätten, Trägern usw. angeordnet sein und durch eine Stellvorrichtung, wie Schraubenspindeln, Zahnstangengetriebe, Exzenter, hydraulische Druckvorrichtungen usw., mit der Siebendwalze gleichmäßig gehoben und gesenkt und hierbei durch Gegengewichte unterstützt werden. Durch Änderung der Höhenlage der Gautsche kann somit vor Beginn der Arbeit oder während des Betriebes ein Ausgleich der Walzenlage geschaffen werden, wie er für die jeweilige Papiersorte und Siebgeschwindigkeit bzw. deren Gefälle erforderlich ist. Die Lagenänderung ist auch so denkbar, daß jeder Teil der Lagerungen für sich verstellbar eingerichtet ist, aber zwecks Hebens oder Senkens der Walzen von einem Punkte der Maschine aus zu gleicher Zeit und in gleicher Weise verstellt wird. Die sogenannte Feineinstellung kann durch eine der bekannten Verstellungseinrichtungen erfolgen und ist nur innerhalb geringer Grenzen erforderlich. Bei Anwendung von Saugwalzen statt Gautschwalzen ist die Saugleitung der Saugwalze gelenkig auszubilden, z. B. als Schlauch.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Langsiebpapiermaschine mit verstellbarem Siebtisch und verstellbarer Saugerpartie nach Patent 185143, dadurch gekennzeichnet, daß auch das die Gautsche durchlaufende Siebende (c) zusammen mit der Gautsche in der Höhenrichtung einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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