DE99603C - - Google Patents

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DE99603C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierherstellung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Langsiebpapiermaschinen, welche es ermöglicht, sämmtliche Theile der Schüttelpartie gemeinsam von dem an der Einlaufrinne befindlichen Ende aus zu heben bezw. zu senken, derart, dafs bei der hierdurch erzielten Schrägstellung des Metallsiebes alle Theile der Schüttelpartie' sowohl zum Metallsieb als auch unter einander ihre Lage beibehalten.
Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dafs sämmtliche stützenden Theile der Schüttelpartie auf einem Tragrahmen montirt sind, welcher an dem der Einlaufrinne gegenüberliegenden Ende drehbar mit dem übrigen feststehenden Gestell der Maschine verbunden ist und mit dem anderen Ende auf zwei auf derselben Welle festsitzenden Excentern ruht, durch deren Drehung der Tragrahmen mit allen darauf montirten Theilen an diesem Ende gehoben oder gesenkt werden kann. Der Tragrahmen schwingt hierbei um die Achse der Scharniere, welche ihn mit dem feststehenden Maschinengestell verbinden. Die Einrichtung ist so getroffen, dafs der Tragrahmen in jeder beliebigen Lage festgestellt werden kann.
Die Einrichtung hat die Wirkung, dafs die mehr oder minder starke Schrägstellung des Metallsiebes, durch welche bekanntlich einerseits eine stärkere Stauung des Stoffes auf dem Siebe und andererseits ein leichter und beschleunigter Abflufs des Wassers bezweckt wird, ohne jeden Einflufs auf die Spannung des Metallsiebes bleibt, da sich die Brust- und Leitwalzen in genau entsprechendem Mafse mit senken bezw. heben. Da ferner auch alle übrigen wirksamen Theile der Schüttelpartie ihre relative gegenseitige Lage beibehalten, so kann unter den vorliegenden Verhältnissen die Schrägstellung des Metallsiebes jederzeit während des Betriebes bewirkt werden, ohne dafs an den Einzeltheilen der Schüttelpartie selbst irgend welche Einstellung erforderlich wäre.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine derart eingerichtete Partie an Langsiebpapiermaschinen.
Fig. ι zeigt die Einrichtung bei waagrecht eingestelltem Metallsieb;
Fig. 2 stellt das Stellwerk dar;
Fig. 3 veranschaulicht eine gesenkte Lage mit von der Einlaufrinne aus ansteigendem Metallsieb.
Sämmtliche stützenden Theile der Schüttelpartie sind auf dem Tragrahmen α montirt. Die die Wasserablaufrinnen tragenden Stützen b sind fest mit dem Tragrahmen α verbunden, während die die Lineale c stützenden Ständer d an beiden Enden mit Gelenken versehen sind, welche eine Schrägeinstellung der Ständer d sowohl zum Tragrahmen α als auch zu den Registerlinealen c gestatten. Letztere sind ebenso wie der Tragrahmen α an dem der Einlaufrinne g gegenüberliegenden Ende durch Scharniere c1 bezw. al mit dem feststehenden Theil h des Maschinengestells verbunden.
Das andere Ende des Tragrahmens α ruht auf zwei oder mehr in gleicher Stellung auf derselben Welle i befestigten Excentern k. Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung der Excenter hat das Metallsieb eine waagrechte Lage. Zur Einstellung der Excenter dient am zweckmä'fsigsten ein Schneckengetriebe /11. In dem einen Seitentheil des Tragrahmens α ist eine
Spindel m gelagert, welche sich beim Senken bezw. Heben des Tragarmes in einem Schlitz η führt, der in einer Ueberhöhung des Lagerbockes für die Excenterwelle i angeordnet ist. Die Spindel m ist mit einem Bund versehen, derart, dafs durch Anziehen der Spindel der Tragrahmen α festgelegt wird. Statt der Spindel m könnte auch jede andere geeignete Feststellvorrichtung zur Anwendung kommen.
Die Schrä'gstellung der ganzen Schüttelpartie mit dem Metallsieb kann an der Scala ο abgelesen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbare Registerpartie an Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl die gleichzeitig zur Befestigung der Brust- und .Leitwalzen für das Sieb dienenden Stützsäulen (d) der Registerschienen, als auch die Wasserkästenstützen (b) auf einem einheitlichen, schwingbar gelagerten Fundament (a) aufgestellt sind, zum Zweck, die ganze Registerpartie als einheitliches Ganzes zu heben und zu senken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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