DE15748C - Die Anwendung einer Egalisirwalze bei Siebspannvorrichtungen - Google Patents
Die Anwendung einer Egalisirwalze bei SiebspannvorrichtungenInfo
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- DE15748C DE15748C DENDAT15748D DE15748DA DE15748C DE 15748 C DE15748 C DE 15748C DE NDAT15748 D DENDAT15748 D DE NDAT15748D DE 15748D A DE15748D A DE 15748DA DE 15748 C DE15748 C DE 15748C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F33/00—Tools or devices specially designed for handling or processing wire fabrics or the like
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l.a. März 1881 ab.
Bei den gebräuchlichen Siebspann vorrichtungen werden die Siebe (für Papierfabriken) von
Hand mittelst einer kleinen Walze egalisirt, d. h. von fehlerhaften, also erhabenen oder zu
dicken Stellen befreit.
Diese Arbeit ist aber nicht nur zeitraubend, sondern auch nicht immer genügend, indem
immerhin noch Stellen, welche infolge von Ungleichheiten im Draht oder durchs Weben dicker
sind, übersehen werden. Letzteres kann aber nicht vorkommen bei folgender Vorrichtung:
Hierbei kommt eine dritte oder Egalisirwalze zur Anwendung, welche während der Siebbewegung
mit beliebigem Druck gegen die vordere feste Walze der Siebspannvorrichtung drückt
und dadurch alle Ungleichheiten, welche am meisten die Ursache des schnellen Schadhaftwerdens
der Siebe sind, beseitigt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Schnitt, und
Fig. 2 eine Ansicht der Egalisirwalzen von unten;
Fig. 3 einen Schnitt, und
Fig. 4 eine Ansicht der Egalisirwalze von oben;
Fig. 5 ein Walzenschema zur ersteren und
Fig. 6 ein Walzenschema zur letzteren Anordnung.
Die Construction und Art der Arbeit mit dieser Vorrichtung ist folgende:
Die Siebe werden auf die beiden Walzen V und V1, Fig. 5 tmd 6, der Siebspannvorrichtung,
wovon die vordere V festgelagert, die hintere V1
verstellbar ist, aufgelegt.
Zu diesem Zweck wird zuerst das in sich geschlossene oder endlose Sieb 5 auf den
Spanntisch gelegt, mit der festen Walze V und der Spannwalze V1 von der Seite hereingefahren
und letztere dann vor- und rückwärts auf ihre Lager geführt. Die Lager der vorderen Walze V
sind fest, die der hinteren V1 dagegen mittelst Spindeln und Schneckenräder verstellbar, um
so das Spannen des Siebes zu ermöglichen. Auf den längeren Zapfen der vorderen festen
Walze V, Fig. 1, 2, 3 und 4, wird dann das Stirnrad ί aufgesteckt, um die Walze V mittelst
des Getriebes g und mittelst einer auf dessen Axe sitzenden Kurbel in Drehung versetzen zu
können.
Durch Zurückstellen der hinteren Walze V1,
Fig. 5, wird dann das Sieb zuerst entsprechend gespannt; darauf wird dasselbe durch das genannte
Rädervorgelege der vorderen festen Walze V in Bewegung versetzt, so dafs das
ganze Sieb die Walzen mehrmals passirt.
Während dieser Bewegung wird bei der ersten Anordnung, Fig. 1 und 2, die Egalisirwalze W,
welche in den mit Lagern L versehenen kürzeren Hebelarmen der Prefshebel P gelagert ist, durch
Auflegen mehrerer oder weniger Gewichte G auf die Hebel bei α (von unten mehr oder weniger
gegen die feste Walze V) geprefst und durch diese Pressung des Siebes zwischen den beiden
Walzen V und W das letztere von all seinen Unebenheiten befreit.
Ist das Sieb entsprechend egalisirt, so wird die Spannwalze zurückgelassen und die Gewichte
G von den Hebeln P entfernt; die Egalisirwalze W senkt sich dann durch ihr eigenes
Gewicht so tief herab, dafs die vordere feste Walze V aus ihren Lagern gehoben und, wie
die Spannwalze, seitwärts herausgezogen oder
gefahren werden kann. Das Sieb ist dann frei und kann weggelegt werden.
Bei der zweiten Anordnung, welche besonders für stärkere Siebe in Anwendung kommt, wird
die in ihren Lagern an einem Aufzug hängende Egalisirwalze W1, Fig. 3 und 4, nachdem das
Sieb wie gewöhnlich auf die Spannwalzen aufgelegt wurde und bevor dasselbe vollständig
gespannt ist, mittelst des Aufzugs A herabgelassen, und zwar, um ein ungleiches Auflegen
zu vermeiden, vollständig waagrecht. Letzteres wird erreicht durch genaues Einstellen der
Tragschleifen p mittelst der Muttern m und Oesen ο an den unteren Enden der Ketten k.
Der gröfsere oder geringere Druck wird hier durch Verstellen des Gewichts G1 auf den Prefshebeln
P1, welche ihren Stützpunkt t im Lagergestell
/haben, hervorgebracht und dann wieder,, wie bei der ersten Anordnung, mittelst des
Rädervorgeleges ein Drehen der Walzen und Bewegen des Siebes und dabei sein Egalisiren
bewirkt.
Um nach erfolgtem Egalisiren das Sieb wieder herausnehmen zu können, ist hier die
Egalisirwalze Wx mitsammt ihrer Lagerung zum Aufheben eingerichtet, indem blos die Stifte η
zu entfernen sind. Nachdem die Egalisirwalze auf entsprechende Höhe gehoben ist, kann man
wieder, wie bei der ersten Anordnung, sowohl die feste wie auch die Spannwalze aus ihren
Lagern heben und dieselben seitwärts herausziehen oder herausfahren.
In dem Lagergestell / der Egalisirwalze W1
sind unter den Zapfenlagern ζ noch kleine Gummikissen r angebracht, um ein zu schnelles
Auflegen der Egalisirwalze auf das Sieb bei zu raschem Herablassen und dadurch ein Beschädigen
des Siebes zu verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anwendung und Art der Anordnung einer Egalisirwalze W bezw. W1 bei Siebspannvorrichtungen mit beliebiger Pression.Alles wie beschrieben und dargestellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15748C true DE15748C (de) |
Family
ID=292770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15748D Active DE15748C (de) | Die Anwendung einer Egalisirwalze bei Siebspannvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15748C (de) |
-
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