DE2453249B2 - Maschinenschraubstock - Google Patents

Maschinenschraubstock

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DE2453249B2 DE19742453249 DE2453249A DE2453249B2 DE 2453249 B2 DE2453249 B2 DE 2453249B2 DE 19742453249 DE19742453249 DE 19742453249 DE 2453249 A DE2453249 A DE 2453249A DE 2453249 B2 DE2453249 B2 DE 2453249B2
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Georg 8948 Mindelheim Hoermann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Maschinenschraubstock mit einem U-förmig ausgebildeten i'.estell, dessen einer Schenkel an seiner Innenseiteoine erste Backe trägt und das Führungen für einen Träger be. tzt, an dem die r. zweite Backe angesetzt ist, wobei der Träger mittels eines Spindeltriebes in Richtung zur ersten Backe bewegbar ist, und in dessen anderem Schenkel die Spindelmutter vorgesehen ist.
In der DE-PS 1 35 972 ist ein Maschinenschraubstock der vorgenannten Art beschrieben. Bei Verwendung eines derartigen Schraubstocks in der Serienfertigung ist es erforderlich, jedes Teil durch Drehen der Spindel einzuspannen und wieder herauszunehmen. Eine derartige Arbeitsweise ist nicht nur mühsam sondern auch ■»"> zeitaufwendig.
Es ist deshalb ein Maschinenschraubstock bekanntgeworden, bei dem nach einer einmaligen Einstellung für gleichbleibende Teile das Spannen und Lösen mittels einer pneumatischen Vorrichtung erfolgt (vergleiche v> US-PS 26 93 727). Hierzu ist in dem einen Schenkel eine pneumatische Vorrichtung vorgesehen, die mit einem Kolben arbeitet; durch diesen wird bei Zuführung von Preßluft die Spindel verschoben. Aufgrund der Verwendung eines Kolbens muß der Schenkel verhältnismäßig Γ>ΐ breit ausgeführt werden. Die Rückstellfedern sind außerhalb angebracht, so daß auf die Dauer ein Verschmutzen nicht zu vermeiden ist. Bei dem bekannten Schraubstock sind ferner mehrere Dichtungsstellen für die beweglichen Teile vorhanden. ho
Aufgabe der Rrfindung ist es, einen Maschinenschraubstock der eingangs genannten Art mit einer pneumatischen Betätigungseinrichtung auszurüsten, wobei sein Aufbau platz- und icilcsparcnd ist und die Dichtungs-.tdlen für bewegliche Teile auf ein Minimum <>r> reduziert sind.
Gemäß der Rrfindung gelingt dies dadurch, daß in dem anderen Schenkel eine Zylinderkummer ausgebildet ist, in der ein mit der Spindelmutter dichtend verbundener, diese in Spannrichtung, entgegen der Wirkung einer Feder axial bewegender Membrankolben angeordnet ist, der an seinem Außenumfang zwischen der außenliegenden Stirnseite des Schenkels und einem daran befestigten Zylinderdeckel dichtend eingespannt ist, wobei in einer Bohrung des Zylinderdeckels die Spindelmutter dichtend axial geführt ist
Die Verwendung eines Membrankolbens gemattet einen äußerst kompakten Aufbau des erfindungsgemäßen Maschinenschraubstocks; ferner ist nur eine einzige Dichtungsstelle mit beweglichen Teilen vorhanden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform dient die Membrane gleichzeitig als Dichtung für den Deckel. Zweckmäßig erfolgt die Druckmittelzufuhr durch den Zylinderdeckel.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Maschinenschraubstock gemäß der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt und
F i H. 2 eine Draufsicht auf den Schraubstock gemäß Fig. T.
Die Figuren zeigen ein etwa U-förmiges Gestell 1, das aus Gußeisen bestehen kann. Am inneren oberen Ende des einen Schenkels la ist eine erste Backe 2 eingesetzt. Eine zweite Backe 3, die der ersten Backe 2 gegenüberliegt, ist ac einem Träger 4 angebracht, der auf Führungsschienen 5,6 läuft und mittels einer Spindel 7 über das Handrad 8 in Richtung der ersten Backe verstellt werden kann. Der zweite Schenkel 16 des Gestells 1 wird durch den einen Teil eines Gehäuses gebildet, durch dessen Öffnung 9 die Spindel geführt ist. Ein Deckel 10 bildet mit dem Gehäuse eine Kammer 19: zwischen Deckel 10 und dem Gehäuse-Teil \b befindet sich eine Membran 12, die den Raum zwischen Deckel 10 und Membran 12 luftdicht abschließt. Der Deckel 10 ist mit dem Gehäuseteil \b mittels Schrauben verbunden.
Die Membran 12 ist zwischen zwei Flansche 15 gespannt, von denen der eine an einer Spindelmutter 13 befestigt ist und der andere mit dieser Spindelmutter verbunden, etwa verschraubt werden kann. Die Spindclmuttcr 13 ist in einer konzentrischen Öffnung im Deckel 10 längsbeweglich geführt und mittels einer Dichtung 14 abgedichtet. Eine Feder 16 ist konzentrisch auf der Spindel 7 in der Kammer 19 angeordnet und drückt den Flansch 12 gegen den Deckel 10.
Über einen Stutzen 17 kann Druckluft in die Kammer 19a zwischen Decke/ 10 und Membran 12 eingeführt werden, wodurch die Membran 12 und damit die Spindelmutter 1.3 gegen den Druck der Feder 16 in Richtung zu der ersten Backe 2 hingedrückt wird.
Der Stutzen 17 ist vorzugsweise mit einem Fußventil verbunden, bei dessen Beteiligung Luft in die Kammer 19a eingelassen wird und bei dessen Loslassen die Luft infolge des Drucks der Feder 16 wieder entfernt wird.
Im ersten Schenkel la des Gestells I verläuft vorzugsweise senkrecht zur Spindel 7 eine Stange 20 an deren einem Ende senkrecht zur Langsachse der Stange ein mit einem Längsschiit/, versehener Arm 21 befestigt ist. Im Längsschlitz ist ein Bolzen geführt, der auf tier einen Seite mit einem Gewinde verschen ist und auf der anderen Seite einen Anschlag 23 trägt. Mittels eines Knopfes 22 lißt sich der Anschlag 23 in jeder gewünschten Lage feststellen. Da auch die Stange 20 in ihrer Bohrung verschiebbar ist. läßt sich leicht ein Anschlag für beliebige Werkstücke bilden. Die Stange 20 wird mittels eines Hebels 24 in ihrer Stellung
festgehalten.
Die Backen 2 und 3 sind austauschbar, so daß auch hier eine Anpassung an die Werkstücke erfolgen kann. Andererseits kann auch der Anschlag 23 gegen einen anders geformten Anschlag ausgetauscht werden. Auch der Arm 21 kann als Anschlag verwendet werden. Durch diese Anschlagsvariationen ergibt sich für beliebige Werkstücke der Serienfertigung ein einfaches und genaues Einsetzen ohne Anreißen oder Körnern der Teile.
Bei dem besonderen Ausführungsbeispiel wird ein einfach wirkender Membranzylinder verwendet. Die Membran 12 besteht beispielsweise aus einem gummierten Textilgewebe. Ansteüe des Membranzylinders könnte auch eine andere Art eines pneumatischen Zylinders verwendet werden, wobei auf entsprechende Abdichtung zu achten ist.
Der erfiiidungsgemäße Schraubstock ist vor allen für
die Fertigung von größeren und kl«ineren Serien gedacht und zwar für Bohrmaschinen, Gewindeschneidmaschinen und dergleichen.
Im Betrieb wird für ein entsprechendes Werkstück der Abstand zwischen den Backen 2 und 3 derart eingestellt, daß das Werkstück leicht eingesetzt werden kann. Beim Drücken des einfach wirkenden Fußventils erfolgt Luftzufuhr zur Kammer 19a und die Spindelmutter 13 wird in Richtung der ersten Backe 2 bewegt, so daß das eingeführte Werkstück mit einer Kraft von beispielsweise einer Tonne festgehalten wird. Der Hubweg der Spindelmutter 13 kann beispielsweise in der Größenordnung von 5 mm liegen. Es; kann auch ein handbetätigtes Ventil verwendet werden, jedoch hat das Fußventil den Vorteil, daß die Bedienungsperson beide Hände frei hat. Der Anschlag 23 wird bei Beginn der Serie auf das entsprechende Werkstück einmalig eingestellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Maschinenschraubstock mit einem U-förmig ausgebildeten Gestell, dessen einer Schenkel an seiner Innenseite eine erste Backe trägt und das % Führungen für einen Träger besitzt, an dem die zweite Backe angesetzt ist, wobei der Träger mittels eines Spindeltriebs in Richtung zur ersten Backe bewegbar ist, und in dessen anderem Schenkel die Spindelmutter vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem anderen Schenkel (Ib)eine Zylinderkammer (19) ausgebildet ist, in der ein mit der Spindelmutter (13) dichtend verbundener, diese in Spannrichtung, entgegen der Wirkung einer Feder (16) axial bewegender Membrankolben (12) angeordnet ist, der an seinem Außenumfang zwischen der außenliegenden Stirnseite des Schenkels (1 öj und einem daran befestigten Zylinderdeckel (10) dichtend eingespannt ist, wobei in einer Bohrung des Zylinderdeckels (10) die Spindelmutter (13) dichtend axial geführt ist
2. Maschinenschraubstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane (12) gleichzeitig als Dichtung für den Deckel (10) dient.
3. Maschinenschraubstock nach Anspruch 1 oder « 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelzufuhr durch den Zylinderdeckel (Hj) erfolgt.
DE19742453249 1974-11-09 1974-11-09 Maschinenschraubstock Expired DE2453249C3 (de)

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