DE2452159C3 - Verfahren zum Reinigen und Phosphatieren von Metalloberflächen - Google Patents
Verfahren zum Reinigen und Phosphatieren von MetalloberflächenInfo
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Description
Zum Phosphatieren der Oberfläche von Metallen, z. B. Eisen und Stahl, Zink oder Aluminium wird in
neuerer Zeit in steigendem Maße die sogenannte Alkaliphosphatierung eingesetzt. Man arbeitet mit
schwach sauren Alkali- oder Ammonphosphatlösungen, die mit dem Grundmetall Unter Bildung der entspre*
chenden unlöslichen Phosphate reagieren. Die so entstehenden Schichten verbessern die Lackhaftung, Die
auf Eisen und Stahl gebildete Schicht besteht aus einem Gemisch von Eisenphosphaten und *oxideh Und wirkt
unter einer Lackierung oder Kunststoffbeschichiung als guter Unterrostungsschutz. Voraussetzung dafür ist
aber, d?ß die PhosphatierungsschiGht gleichmäßig dicht
und in genügender Stärke ausgebildet ist. Im allgemeinen
erzeugt man Schichten mit Flächengewichten von 0,4 bis 1 g/m3. Häufig enthalten die Phosphatierungsmittel
zusätzliche Beschleuniger, wie z. B. Oxidationsmittel,
um die Schichtausbildung zu verstärken. Damit überhaupt eine Reaktion zwischen Phosphatierlösung
und Metalloberfläche einsetzen kann, ist es notwendig, daß die entsprechende Stelle sauber, d. h.
nicht von einem Fett- oder Schmutzfilm bedeckt ist.
Man setzt deshalb den Lösungen Netz- uno Emulgiermittel zu bzw. verwendet Phosphatiermittel, die Netz-
und Emulgiermittel enthalten.
Die Behandlung erfolgt in Tauch- oder Spritzanlagen, wobei letztere bevorzugt verwendet werden. Man
arbeitet üblicherweise mit mindestens 3 Behandlungsschritten, nämlich
1. netzmittelhaltige Phosphatierlösung, pH-Wert <6,
2a. Spülen mit Leitungswasser,
2b. Nachspülen mit vollentsalztem Wasser, evtl. unter Zusatz eines Nachpassivierungsmittels, z. B. auf
Basis Chromsäure und Phosphorsäure.
Während für die Schritte 1 und 2a voll ausgebaute Spritzzonen mit Umwälzung der Lösung benötigt
werden, verwendet man für den Schritt 2b vielfach nur einen Sprühkranz, wobei die überschüssige Spülflüssigkeit
verworfen wird. Man kann auf diese Weise zwar eine gereinigte und passivierte Oberfläche erzielen,
doch ist die so entstandene Phosphatschicht
JO ungleichmäßig dick, wobei die dünneren Stellen keinen genügenden Unterrostungsschutz gewährleisten. Meist
erkennt man die ungleichmäßige Ausbildung der Schicht auch an ihrem fleckigen Aussehen oder ihrer
irisierenden Färbung. Folgt auf die Phosphatierung eine Einschichtlackierung, so sind die Unregelmäßigkeiten
der Phospha.schicht Ursache für ein unregelmäßiges Aussehen der Lackfläche. Der Grund für die unterschiedlich
starke Ausbildung der Phosphatschicht, wie sie bei dem eben geschilderten Verfahren entsteht, ist
darin zu sehen, daß die Phosphatierungsreaktion nur auf den fettfreien Stellen der Metalloberfläche einsetzen
kann. Diese Stellen entstehen aber bei der Reinigung zuerst dort, wo der Schmutz am leichtesten zu entfernen
ist. sei es, weil er nur dünn aulliegt, sei es, weil die Stelle
« vom Spritzstrahl besonders stark getroffen wird. Die
hier einsetzende Phosphatierung breitet sich in dem Maße, wie die Reinigung voranschreitet, über die ganze
Metalloberfläche aus, wenn nur die Behandlungszeit genügend lang ist. Da aber bei allen Alkaliphosphatier-
w verfahren die Schichtdicke mit der behandlungszeit
wächst — zumindest in den üblicherweise zur Verfugung stehenden Behandlungszeiten von wenigen
Minuten — ist die Phosphatierungsreaktion an den verschiedenen
Oberflächenbezirkßn des Behandlungsgutes
« unterschiedlich dick. Auf diesen wesentlichen Nachteil
der Alkaliphosphatierung wurde in der Literatur mehrfach hingewiesen (z. B. von G. Lorin in »La Phosphation
des metaux«. Paris 1973. S. 222), doch eine wirklich befriedigende
Lösung ist bisher nicht vorgeschlagen worden.
Wenn das Behandlungsgut stärk verschmutJit ist,
besteht außerdem die Gefahr, daß sich aus einer dann stark mit Schmutz bzw. Fett beladenen Behandlungslösung nicht oder unzureichend emulgierte Schmutz-
und Fettpartikel auf dem phosphatieren Behandlungsgut
abscheiden und bei der anschließenden Lackierung stören. Um diese Rückverschmutzung zu vermeiden,
werden häufig Anlagen verwendet, die gegenüber den
eingangs geschilderten Anlagen eine Zone mehr haben und in denen in den beiden ersten Zonen mit der
gleichen Alkaliphosphatierlösung gearbeitet wird. Die Folge der Behandlungsschritte ist dann
1, netzmittelhaltige Phosphatierlösung, pH
<6,
Z netzmittelhaltige Phosphatierlösung, pH <6,
3a. Spülen mit Leitungswasser,
3b. Nachspülen mit vollentsalztem Wasser, evtl. unter Zusatz eines Nachpassivierungsmittels, z. B. auf Basis Chromsäure + Phosphorsäure.
Z netzmittelhaltige Phosphatierlösung, pH <6,
3a. Spülen mit Leitungswasser,
3b. Nachspülen mit vollentsalztem Wasser, evtl. unter Zusatz eines Nachpassivierungsmittels, z. B. auf Basis Chromsäure + Phosphorsäure.
Mit dieser Maßnahme erreicht man, daß sich die Hauptmenge an Schmutz in der 1. Zone anreichert Man
vermeidet so zwar die Rückverschutzung und kann außerdem die Lösung in der 2. Zone längere Zeit benutzen
ohne sie neu ansetzen zu müssen, aber gleichmäßig dicke Phosphatschichten erhält man auf diese
Weise nicht. Auch bei diesen Anlagen besteht der Schritt 3b oft nur aus einem Sprühkranz, wobei die
überschüssige Flüssigkeit verworfen wird. Dagegen arbeiten die Zonen 5, 2 und 3a mit Umwälzung der
Lösung bzw. des Spülwassers (bei 3a unter Zufluß von Frischwasser).
Man hat auch schon im ersten Behandlungsschritt lediglich eine wäßrige neutrale Lösung nichtionischer
Netzmittel ohne Phosphat verwendet (DE-AS 14 46431); doch ist die Reinigungskraft derartiger
Lösungen in Abwesenheit von Phosphat bei gleicher Netzmittelkonzentration deutlich geringer. Darüber
hinaus neigen salzfreie Lösungen nichtionischer Netzmittel, insbesondere bei hohen Konzentrationen, verstärkt
zur Schaumbildung und sind deshalb in Spritzanlagen zur Metallbehandlung k,<um ei- jetzbar. Große
Netzmittelmengen verschlechtern bei Einschleppung in die 2. Stufe außerdem die Qualität dei getrockneten
Phosphatschicht, weil das restlose Abspülen dieser Netzmittel in der folgenden Kaltwasserspülung nicht
immer gelingt.
Es ist auch schon bekannt, zur Reinigung eine Lösung von kondensierten Phosphaten und nichtionogenen
Netzmitteln einzusetzen (Österr. Patent 1 96 201). Es hat sich aber gezeigt, daß dieses Verfahren bei einer Alkaliphosphatierung,
die mit Oxidationsmitteln beschleunigt ist, nicht durchführbar ist, da kondensierte Phosphate,
wenn sie auf dem gereinigten aber nicht gespülten Behandlungsgut in die zweite Stufe eingeschleppt
werden, dort die Schichtbildung erheblich beeinträchtigen, so daß die Phosphatschichten zu dünn werden.
Beim Verfahren der österreichischen Patentschrift 1 97 166 stört der Gehalt an eventuell übergeschlepptem
Pyrophosphat nur deshalb nicht, weil mit schichtbildenden Zinkphosphat-Lösungen gearbeitet wird.
Aus der französischen Patentschrift zum Zusatzpatent
85 684 (1. Zusatz zu Patent 13 64 689) ist ein Verfahren bekannt, bei dem Eisenstücke nacheinander mit 2
sauren Bädern behandelt werden. Das erste Bad besitzt einen pH-Wert von 3,5 bis 43 und enthält neben Phosphorsäuren
erhebliche Anteile an Natriumpyrophosphat. Das /weite Bad enthält die gleichen Bestandteile.
Die Phosphatierung wird im 1. Bad bereits einsetzen, selbst wenn die Metalloberfläche erst teilweise gereinigt
ist.
Beim Verfahren der DE-OS 23 58 147 wird eine
Eisenoberfläche in einer ersten Stufe mit einer sauren, netzmittelfreien wäßrigen Lösung einer Phosphorsäure
behandelt, um Rost zu entfernen, Organische Verun* reinigungen werden unter diesen Bedingungen nicht
abgelöst Sie müssen daher in einem vorgeschalteten Schritt (z. B. durch Sandstrahlen) entfernt werden, falls
eine gleichmäßige Phosphatierung beabsichtigt ist
Es bestand daher die Aufgabe, trotz Verzicht auf eine Zwischenspülung einwandfreie Phosphatschichten zu
erzeugen.
Es wurde nun ein Verfahren zum Reinigen und Phosphatieren von Metalloberflächen gefunden, bei
dem die Metallgegenstände ohne Zwischenspülung in zwei aufeinanderfolgenden Behandlungszonen nit
ίο Lösungen behandelt werden, die Orthophosphat- und
Alkalimetallionen und in der ersten Zone Netzmittel enthalten. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Lösung der ersten Behandlungszone einen pH-Bereich von 7,1—7,8 aufweist, die Lösung der
zweien Behandlungszone einen pH-Bereich von 4,0—b,0 aufweist und eine aromatische Nitroverbindung
enthält Alkalimetallionen durch Ammoniumionen ersetzt sein können, und der Anteil kondensierter Phosphate
(berechnet als PjOi) an der Gesamtmenge der
jeweils vorhandenen Phosphate (berechnet als P2O5) in der Lösung der 2. Zone maximal 1 °/o beträgt
Vorteilhafter.veise wird in der zweiten Stufe ein
pH-Bereich von 4,5 — 5,5 eingestellt Als aromatische
Nitroverbindungen werden vorzugsweise solche verwendet, die eine ausreichende Wasserlöslichkeit besitzen,
insbesondere saure wasserlösliche Nitroverbindungen, z. B. 4-Nitrobenzoesäure, 3-Nitrobenzolsulfonsäure
oder 4-Nitrophthalatsäure. Als Alkaliphosphate kommen insbesondere Kaliumphosphat und Natriumphosphat
in Frage. Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in herkömmlichen Phosphatieranlagen mit nur
zwei Behandlungsschritten durchführen und führt zu gleichmäßig ausgebildeten Phosphatschichten mit
ausgezeichnetem Unterrostungsschutz.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet die Möglichkeit, daß die Ausschleppungsverluste an Orthophosphat
in Stufe 2 durch die Einschleppung von Lösung aus Stufe 1 ausgeglichen werden können. Man kann einmal
in beiden Stufen mit der gleichen Oi thophosphatkonzentration beginnen und von Zeit 2u Zeit oder
kontinuierlich in Stufe 1 die ausgeschleppte Menge an Reiniger (Orthophosphat und Netzmittel) nachsetzen.
Man kann dabei auch durch Zusatz von Boraten, zum Beispiel Polyboraten. in der ersten Stufe die Reinigungswirkung
weiter verstärken. Die durch mechanische Ausschleppung bedingten Verluste in Stufe 2 ergänzen sich
dabei von selbst. Es tritt aber in Stufe 2 durch die Ausbildung einer Phosphatschicht auch ein weiterer
Verbrauch an Phosphat durch die Schichtbildungsreaktion ein, der ersetzt werden muß.
Man kann durch Einsatz einer entsprechend höheren Orthophosphatkonzentration in Stufe 1 diesen zusätzlichen
Phosphatverbrauch in Stufe 2 ausgleichen. Zur Konstanthaltung der Phosphatierbad-Zusammensetzung
in Stufe 2 ist dann lediglich der gelegentliche oder
kontinuierliche Nachsatz von Beschleuniger (Nitroverbindungen), sowie die Einhaltung des pH-Wertes notwendig.
In diesem Fall hängt das zu wählende Verhältnis der Phosphatkonzentrationen beidei Stufen entschei
dend von dem Verhältnis des mechanischen Austrags an Phosphat zum chemischen Verbrauch an Phosphat ab,
Falls der Nachsatz der als Beschleuniger verwendeten sauren Nitroverbindungen nicht ausreicht, um den
pH'Wert konstant zu halten, wird freie Phosphorsäure
nachgesetzt
Ein Wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß das Verwendete Phosphat
iri beiden Bädern wirksam ist, da in der ersten Stufe das
Phosphat die Reinigungswirkung des Netzmittels verstärkt und dann in der 2. Stufe (bei niedrigerem
pH-Wert) die Phosphatschicht ausbildet In der ersten Stufe findet praktisch keine Phosphatierung
statt. Man kann zwar durch Absenken des pH-Wertes (unter 7,1) auch in der ersten Stufe eine
Phosphatierung erreichen. Da in diesem Fall aber Phosphatierung und Reinigung nebeneinander verlaufen,
lassen sich nur fleckige, ungleichmäßige Phosphatierschichten erzeugen.
Im allgemeinen genügt in beiden Stufen eine Konzentration an Orthophosphat von 1—30 g/l, vorzugsweise
4—20 g/l. Der Lösung der zweiten Stufe können in einem Anteil von etwa 0,8—1% des Gesamtphosphats
(berechnet als P2O5) auch kondensierte Phosphate,
vorzugsweise Pyrophosphat, zugesetzt v/erden, z. B.,
wenn es erforderlich werden sollte, die Schichtbildungsgeschwindigkeit zu verringern. Auch bei kondensierten
Phosphaten werden vorzugsweise die Alkalimetall- und Ammoniumverbindungen eingesetzt.
Nach Beendigung der Phosphatierung erfolgt in an sich bekannter Weise die Spülung der phosphatierten
Gegenstände.
Als Netzmittel können alle für die Metallreinigung
üblichen Substanzen verwendet werden, wie z. B. Äthylenoxid-addukte von Alkylphenolen, Alkoholen,
Fettsäuren, Aminen und Amiden; ferner Alkansulfonate oder Alkylarylsulfonate. Für den Einsatz in Spritzanlagen
müssen die Netzmittel so ausgewählt werden, daß die Phosphatlösungen nicht zu stark schäumen. Diese
Bedingung ist beim erfindungsgemäßen Verfahren leicht zu erfüllen. Einmal verringert die Anwesenheit
der Orthophosphate die Stabilität des gebildeten Schaumes. Zum anderen kann man mit deutlich
niedrigeren Konzentrationen an Netzmitteln arbeiten. wobei auch die Schaumbildung geringer ist.
Wenn in der ersten Stufe nichtionische Ne:zmittel verwendet werden, wirkt es sich günstig aus, daß ihr
Trübungspunkt durch den Zusatz der Phosphate erniedrigt wird. Da aber gerade in der Gegend des
Trübrigspunktes die größte Netz- und Reinigungswirkung nichtionischer Netzmittel besteht (Uilmann,
Encyklopädie der Technischen Chemie. Band 18 3. Aufl.. Seite 331). bewirkt der Phosphatzusal/ eine
Herabsetzung der optimalen Arbeitstemperatur und eine Verbesserung der Reinigungswirkung.
D-e Einschleppung der Lös;, ng aus Stufe 1 führt zwar
zu einer langsamen Erhöhung des pH-Wertes der 2. Stufe, diese läßt sich jedoch leicht durch Zusatz des
sauren Beschleunigers oder von Phosphorsäure kornpensieren. ohne .^aß es /u einer wesentlichen Veränderung
der Phosphatierwirkung kommt. Außerdem kann nach dem cfindungsgcmaßcn Verfahren auch
poch bei relativ hohen pH-Werten (bis ca. b.O) eine ein
wandfreie Phosphatschicht erzielt werden. Dabei ist e als Vorteil a.i/usehen. daß die Schichtbildungsgcschwin
digkeit nur wenig vom pH Wert der Losung abhängt.
I ine Erhöht, ig des pH Wertes der ersten Stufe auf
über 7.8 ist im f'rin/ip möglich, ledoch steigt dann der in
der /weiten "Mufe nötigt· /usai/ an saurem Bc
schleuniger ei''er an Phosphorsäure /ur Konstant
haltung des pH Wertes der zweiten SUife stark an. Line
Verringerung ^es pW*Werlcs der ersten Stufe unter 7,1
ist nicht sinnvoll, da schon im Bereich Von 6,2-^-7.1 sich
langsam Phosfhalschichten bilden. Eine Schichtbildung
auf einer erst teilweise gereinigten Oberfläche führt jedoch zu ein.ii' ungleichmäßigen Phosphatschicht. Es ist
für das crfifidunijsgcmäßc Verfahren wesentlich, daß
Reinigung und Phosphatierung nacheinander ablaufen.
Eine Verringerung der Temperatur der ersten Stufe verschlechtert die Reinigungswirkung. Eine Verringerung
der Temperatur der zweiten Stufe führt zu einem Langsamerwerden der Schichtbildung. In beiden Stufen
können die verwendeten Temperaturen zwischen Raumtemperatur und ca. 700C liegen. Vorzugsweise
wird bei 600C gearbeitet
Der Zusatz von kleinen Mengen kondensierter Phosphate vermindert erheblich die Schichtbildungsgeschwindigkeit.
Dies kann in Anlagen mit langen Behandlungszeiten von Vorteil sein, um die Schiclugewichte im
gewünschten Bereich von 500—1000 mg'm2 zu halten.
Noch höhere Schichtgewichte bringen nämlich keinen π Vorteil im Unterrostungsschutz, verschlechtern die
Lackhaftung und führen zu einem unnötig hohen Verbrauch an Beschleuniger sowie erhöhter Schlammbildung.
Außerdem verhütet der Zusatz an kondensierten Phosphaten in kleinen Anteilen die Ausbildung eines
μ abwischbaren weißen Belages auf der Phosphatschicht.
Größere Anteile an kondensierten Phosphaten (<1% bezogen auf Gesamt- P2OO ^wirken eine so starke
Reduzierung der Schichtbildungsgeschwindigkeit, daß die in den üblichen Behandlungszeiten (1—5 Min.) in der
Phosphatierstufe gebildeten PhosphatschicMen zu dünn für einen optimalen Unterrostungsschutz sind.
Wie schon erwähnt, soll die Lösung in Stufe 1 bei Einschleppung in Stufe 2 die Phosphatierung möglichst
wenig beeinflussen. Sie enthält deshalb kein oder in höchstens so viel kondensiertes Phosphat wie die
Lösung in Stufe 2. d. h. auf jeden Fall < 1 % (bezogen auf Gesamt-P2O,).
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich mit Vorteil auch dann anwenden, wenn jede der beiden
ij Stufen oder zumindest eine davon in mehreren hintereinandergeschalteten
Behandlungszonen durchgeführt wird. So kann man z. B. in einer Spritzphosphatieranlage
in der ersten Zone den erfindungsgemäßen Reiniger in einer Konzentration von 20 g/I und in einer
4(i darau.folgenden Zone mit 5 g/l einsetzen, unmittelbar
gefolgt von der Phosphatierlösung mit einer Konzentration
von 5 g/l. Es können aber auch umgekehrt auf eine Reinigungszone zwei Phosphatierzonen folgen.
Stets wird jedoch auf eine Zwischenspülung mit Wasser 4> verzichtet.
Stahlbleche in Tiefziehgüte (St 1 304), die mit einer im
Wal/werk aufgebrachten Befettung verschmutzt waren, wurden nach folgendem Verfahren behandelt:
A) 2 Min. Spritzen mit einer b0 C heißen wäßrigen
Lösung von
13.1b g/l Na--HPO1
b.OOg.l NaH--PC)1
O.b g/l C'.»— C ^-Alkohol, umeeset/t mn Ί2 Mol
b.OOg.l NaH--PC)1
O.b g/l C'.»— C ^-Alkohol, umeeset/t mn Ί2 Mol
Äthylenoxid und danach 15 Mol Propy-
lcnoxid
0.24 g/l C i-C -» Alkiinsulfonal.
0.24 g/l C i-C -» Alkiinsulfonal.
Der pH-Wert der mit Leitungswasser angesetzten Lösung betrug 7,1.
B) Ohne Zwischcnspiilcn folgte 2 Min. Spritzen mit einer 60°C heißen wäßrigen Lösung von
4,35 g/l NaHjPO4
0,25 g/l 4-Nitrobcnzocsäurc
0,35 g/l Harnstoffphosphat
0,05 g/l nichtionisches Netzmittel (wie bei A)
Der pH-Wert der frischen Lösung (angesetzt mit Leitungswasser) betrug 5,1.
C) Es folgte Spülen mit Leitungswasser bei Raumtemperatur, dann Spülen mit vollentsalztem
Wasser, ebenfalls bei Raumtemperatur.
Die anschließend getrockneten Bleche zeigten ein gleichmäßig graues Aussehen, frei von Flecken. Das Phosphatschichtgewicht betrug 485 bis 500 mg/m2.
Die anschließend getrockneten Bleche zeigten ein gleichmäßig graues Aussehen, frei von Flecken. Das Phosphatschichtgewicht betrug 485 bis 500 mg/m2.
Stahlbleche in Tiefziehgüte (ST 1403), die mit einer im
Walzwerk aufgebrachten Befettung verschmutzt waren, wurden nach folgendem Verfahren behandelt:
A) 2 Min. Spritzen mit einer 600C heißen Lösung von
6,5 g/l Na2HPO4
2,5 g/l NaH2PO4
0,6 g/l Cio-Cu-AIkohol, umgesetzt mit 12 Mol
2,5 g/l NaH2PO4
0,6 g/l Cio-Cu-AIkohol, umgesetzt mit 12 Mol
Äthylenoxid und danach 15 Mol Pröpy-
lenoxid
0,24 g/l Cn-Ci8-Alkansulfonat
0,24 g/l Cn-Ci8-Alkansulfonat
Der pH-Wert der Lösung in Leitungswasser betrüg
7,4.
B) Spritzbehandlung entsprechend Stufe B von Beispiel 1.
C) Spülbehandlung entsprechend Stufe C von Beispiel 1. Der Lösung B) wurde dabei wiederholt
jeweils 1% ihres Volumens an Lösung A zugesetzt, um die überschleppende Wirkung stark verformter
(sog. schöpfender) Teile zu simulieren.
Die Ergebnisse zeigt die folgende Tabelle:
| 1.—6. Zugabe von | pH-Wert der | Erhaltene |
| jeweils 10 ml A pro | Lösung B | Phosphatschicht |
| Liter B | (mg/m*) | |
| Vor Zugabe | 4.8 | 510 |
| 1. | 5.15 | 500 |
| 2. | 5.4 | 470 |
| 3. | 5.56 | 450 |
| pH-Korrektur mit | ||
| 0,1 g/l H1PO4 | 4.7 | 680 |
| 4. | 5.05 | 640 |
| 5. | 53 | 570 |
| 6. | 5.5 | 540 |
Die erhaltenen Phosphatschichten zeigten ein gleichmäßiges graues Aussehen.
Stahlbleche in Tiefziehgüte (St 1405), die mit einer im
Walzwerk aufgebrachten Befettung verschmutzt waren, wurden nach folgendem Verfahren behandelt:
A) 2 Min. Spritzen mit einer 600C heißen wäßrigen
Lösung von
6.5 g/l Na2HPO4
3.0 g/l NaH2PO4
03 g/l Netzmittel
3.0 g/l NaH2PO4
03 g/l Netzmittel
mit x=10—14.
Der pH-Wert der Lösung (hergestellt mit Leitungswasser)
betrug 7J2.
B) Ohne Zwischenspülen folgte 2 Min. Spritzen mit einer 60°C heißen wäßrigen Lösung von
4,33 g/l NaH2PO4
0,02 g/l Na2H2P2O7
0,5 g/l 4-Nitfobenzoesäure
0,1 g/l niehtionisches Netzmittel von Beispiel 1
0,05 g/l C9-Cii-Alkohol umgesetzt mit 5 Mol
Äthylenoxid
0,02 g/l Nonylphenol, umgesetzt mit 10 Mol
0,02 g/l Nonylphenol, umgesetzt mit 10 Mol
Äthylenoxid
Der pH-Wert der frischen Lösung (hergestellt mit Leitungswasser) betrug 4,8.
C) Es folgten Spülen mit Leitungswasser bei Raumtemperatur, dann Spülen mit vollentsalztem
Wasser, ebenfalls bei Raumtemperatur.
Die anschließend mit Heißluft getrockneten Bleche zeigten ein gleichmäßig graues Aussehen.
In einem Parallelversuch wurden gleiche Bleche ohne Reinigung nach A 2 χ 2 Min. wie unter B) beschrieben behandelt und anschließend gemäß C) gespült und getrocknet. Diese Bleche waren fleckig und stellenweise nicht phosphatiert.
In einem Parallelversuch wurden gleiche Bleche ohne Reinigung nach A 2 χ 2 Min. wie unter B) beschrieben behandelt und anschließend gemäß C) gespült und getrocknet. Diese Bleche waren fleckig und stellenweise nicht phosphatiert.
Stahlbleche in Tiefziehgüte (St 1405), die mit einem gealterten Ziehmittel verschmutzt waren, wurden nach
folgendem Verfahren behandelt:
A) 2 Min. Spritzen mit einer 55°C heißen wäßrigen
Lösung von
6.50 g/l Na2HPO4
2,50 g/I NaH2PO4
0,60 g/l niehtionisches Netzmittel von Beispiel 1
0,24 g/l anionaktives Netzmittel (Alkansulfonat)
Der pH-Wert der Lösung (hergestellt mit Leitungswasser) betrug 7.4.
B) Ohne Zwischenspülung folgte 2 Min. Spritzen mit einer 55°C heißen wäßrigen Lösung von
4,27 g/l NaH2PO4
0,25 g/l 4-Nitrobenzoesäure
O4"5 ζ/] Hnrnstoffnhmnhat
0,05 g/l niehtionisches Netzmittel (wie bei A)
Der pH-Wert der Lösung (hergestellt mit Leitungswasser)
betrug anfangs 4,5 und wurde während der Phosphatierung im Bereich von 4,5 bis 5,8 gehalten.
C) Es folgte Spülen mit Leitungswasser bei Raumtemperatur, dann 0.5 Min. Spülen mit einer Lösung
von
0.18 g/l CrO3
0.04 g/l NaH2PO4
0.04 g/l NaH2PO4
in vollentsalztem Wasser bei 60° C
Die anschließend mit Heißluft getrockneten Bleche wurden elektrophoretisch beschichtet mit einer
Grundierung auf Epoxidharzesterbasis. Lackhaftung (5 mm Tiefung) und Unterrostungsschutz nach
120 Min. Salzsprühtest ASTM B 117-64 waren sehr gut-
Stahlbleche in Tiefziehgüte (St 1405), die mit einer im
Walzwerk aufgebrachten Befettung verschmutzt waren, wurden nach folgendem Verfahren behandelt:
A) 2 Min. Spritzen mit einer 600C heißen wäßrigen
Lösung von
5,8 g/l Na2HPO4
2,7 g/l NaH2PO4
2,7 g/l NaH2PO4
0,5 g/l nichtionisches Netzmittel von Beispiel 3A 0,2 g/l Nonylphenolpolyglykoläther, endsländig
veräthert.
Der pH-Wert der Lösung betrug in Leitungswasser 7,2. Die Konzentration der Chemikalien in dieser
Lösung wurde durch Nachsatz konstant gehalten,
B) Ohne Zwischenspülen folgte 2 Min. Spritzen bei 600C mit einer wäßrigen Lösung von
4,33 g/l NaH2PO4
0,5 g/l 4-Nitrobenzoesäure
0,15 g/l nichtionisches Netzmittel von Beispiel 1
0,02 g/l Nonylphenolpolyglykoläther
Der pH-Wert der Lösung betrug anfangs 4,8 und wurde durch Zugabe von 4-Nitrobenzoesäure
zwischen 4,5 und 5,8 gehallen. Dei Gehalt dieser Lösung an Phosphat betrug 3.43 g/l (berechnet als
PO4). Da der Verbrauch an Phosphat bei diesem Behandlungsgut zu ca. 43% auf der chemischen
Reaktion mit der Eisenoberfläche und zu ca. 57% auf Ausschleppung von Lösung beruhte, wurde der
Phosphatgehalt in der Stufe 2 gerade durch die Einschleppung aus Stufe 1 aufrechterhalten
(3,43 :6,00 a 57 :100). Ergänzt werden mußte lediglich der Beschleunigergehalt.
C) Es folgten Spülen mit Leitungswasser, dann 0,5 Min. Spülen mit einer Lösung von
Ö. 18 g/1 CrO3
*Ü,04 g/l NaH2PO4
in vollentsalztem Wasser bei 600C.
Die getrockneten Blechewurdenanschließend elektrophoretisch grundiert. Lackhaftung und Unterrostungsschutz
waren einwandfrei.
Stahlbleche in Tiefziehgüte (St 1304), die mit einer im Walzwerk aufgebrachten Befettung verschmutzt
waren, wurden wie folgt behandelt:
A) 2 Min. Spritzen mit einer 600C heißen wäßrigen
Lösung von
Das Schaumverhalten verschiedener netzrriittelhal-
tiger Lösungen, die zum Reinigen von Metallen geeignet sind, wurde untersucht. Dazu wurde die
Lösung in einen Meßzylinder gefüllt Und düfch Aul· und
Abbewegen einer Lochplatte Schaum erzeugt.
Lösung 1
13 g/l Na2HPO4
6 g/l NaH2PO4
0,6 g/l Polyäther von Beispiel 1
0,24 g/l Cu-Cig-Alkansulfonat
6 g/l NaH2PO4
0,6 g/l Polyäther von Beispiel 1
0,24 g/l Cu-Cig-Alkansulfonat
in Leitungswasser, pH 7,1, 6O0C.
Schaum 15 Vol.-%, allmählich zerfallend.
Schaum 15 Vol.-%, allmählich zerfallend.
Lösung 2
6,5 g/l Na2HPO4
3 g/l NaH2PO4
Q;5 g/1 AlUylnhennlnnlyglyknläther. endständig mit
3 g/l NaH2PO4
Q;5 g/1 AlUylnhennlnnlyglyknläther. endständig mit
einem Butylrest veräthert
in Leitungswasser, pH 7,2, 6O0C.
Schaum 5 Vol.-%. rasch zerfallend.
Lösung 2a
0,5 g Netzmittel von Lösung 2, in Leitungswasser,
in Leitungswasser, pH 7,2, 6O0C.
Schaum 5 Vol.-%. rasch zerfallend.
Lösung 2a
0,5 g Netzmittel von Lösung 2, in Leitungswasser,
pH 7,0
Schaum 10 Vol.-%, allmählich zerfallend.
Schaum 10 Vol.-%, allmählich zerfallend.
Lösung 3
5 g/l Äthylenoxydaddukt von etwa 10 Mol Äthylenoxid an Fettsäureamid
5 g/I Umsetzungsprodukt von Polypropylenoxid mit Äthylenoxid (Molgew, etwa 2000)
in Leitungswasser, pH 7,0, 600C.
Schaum 225 Vol.-%, sehr langsam zerfallend.
3,9 g/l Na2HPO4
6,8 g/l NaH2PO4
0,6 g/l Cio—Ci4-Alkohol, umgesetzt mit 12 Mol
6,8 g/l NaH2PO4
0,6 g/l Cio—Ci4-Alkohol, umgesetzt mit 12 Mol
Äthylenoxid und danach mit 15 Mol Pro-
pylenoxid
0,24 g/l C,j-Ci8-Alkansulfonat
0,24 g/l C,j-Ci8-Alkansulfonat
Der pH-Wert der Lösung betrug 6,5. Die Stufen B) und C) (Spritzen und Spülen) erfolgten wie in
Beispiel· 3: Die erhaltenen phösphatierteri Bleche
Hätten: ein fleckiges Aussehen.
Lösung 3a
Wie 3, aber jeweils nur je 0,5 g/l der Netzmittel.
A0 Schaum 150 Vol.-%, sehr langsam zerfallend.
A0 Schaum 150 Vol.-%, sehr langsam zerfallend.
Lösung 3b
13 g/l NaJHPO4
b g/i NaK2FO4
0,5 g/l Äthylenoxidaddukt von Lösung 3
0,5 g/l Polypropylenosidaddukt von Lösung 3
in Leitungswasser, pH 7,1, 600C.
Schaum 35 Vol.-%, allmählich zerfallend.
Schaum 35 Vol.-%, allmählich zerfallend.
so Stahlbleche, die noch mit einer Walzwerksbefettung
versehen waren, wurden 2 Min. mit Reinigerlösüngeh von 600C spritzbehandelt Nach der Reinigung mittels
Lösung 2) wurden die Bleche durch Wasser benetzt, nicht dagegen nach einer Reinigung mittels Lösung 2a.
;Di6 Benetzung: würd& nach gründlichem Spülen amter
fließendem Wasser geprüft.
Claims (9)
1. Verfahren zum Reinigen und Phosphatieren von Metalloberflächen durch Behandlung der Metallgegenstände
ohne Zwischenspülung in zwei aufeinander folgenden Behandlungszonen mit Lösungen,
die Orthophosphat und AlkalimetalHonen und in der ersten Zone Netzmittel enthalten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lösung der ersten Behandlungszone einen pH-Bereich von
7,1—7,8 aufweist, die Lösung der zweiten Behandlungszone einen pH-Bereich von 4,0—6,0 aufweist
und eine aromatische Nitroverbindung enthält, AlkalimetalHonen durch Ammoniumionen ersetzt
sein können und der Anteil kondensierter Phosphate (berechnet als PjO5) an der Gesamtmenge der
jeweils vorhandenen Phosphate (berechnet als P2O5)
in der Lösung der 2. Zone maximal 1 % beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Lösung der 2. Zone ein pH-Bereich von 4,5—5,5 eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der 2. Zone eine Lösung verwendet wird, die ein Netzmittel enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Zonen Lösungen verwendet
werden, deren Konzentrationen an Phosphaten (berechnet als PjO5) 1 bis 30 g pro 1 betragen.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Lösungen verwendet werden, deren Konzentrationen an Phosphaten (berechnet als
P7O5) 4 bis 20 g pro I betragen.
i>. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der 2. Zone eine Lösung verwendet wird, die 0,2 bis 1% der Gesamtmenge an Phosphaten
(berechnet als PjO5) als kondensiertes Phosphat,
vorzugsweise Pyrophosphat, enthält.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration an
Orthophosphat in der 1. Zone so gewählt wird, daß die mit der Metalloberfläche aus der 1. in die
2. Zone mitgeschleppte Lösungsmenge zur Aufrechterhaltung der Anfangskonzentration an Orthophosphat
in der 2. Zone ausreicht.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß Lösungen verwendet werden,
die nichtionogene Netzmittel enthalten.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Lösungen verwendet werden, die
zusätzlich anionaktive Netzmittel enthalten.
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2452159A DE2452159C3 (de) | 1974-11-02 | 1974-11-02 | Verfahren zum Reinigen und Phosphatieren von Metalloberflächen |
| AR261026A AR208333A1 (es) | 1974-11-02 | 1975-01-01 | Procedimiento para limpiar y fosfatar superficies metalicas con ayuda de soluciones de ortofosfatos |
| ES442113A ES442113A1 (es) | 1974-11-02 | 1975-10-25 | Procedimiento para limpiar y fosfatar superficies metalicas. |
| NLAANVRAGE7512600,A NL178701C (nl) | 1974-11-02 | 1975-10-28 | Werkwijze voor het reinigen en fosfateren van metaaloppervlakken. |
| CH1400575A CH616179A5 (en) | 1974-11-02 | 1975-10-29 | Process for cleaning and phosphating metal surfaces. |
| NO753662A NO753662L (de) | 1974-11-02 | 1975-10-31 | |
| BR7507175*A BR7507175A (pt) | 1974-11-02 | 1975-10-31 | Processo para a limpeza e fosfatacao de superficies metalicas |
| DK492375A DK492375A (da) | 1974-11-02 | 1975-10-31 | Fremgangsmade til rensning og phosphatering af metaloverflader |
| IT2889475A IT1044099B (it) | 1974-11-02 | 1975-10-31 | Ammortizzatore dinamico con molle pneumatiche |
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Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3644887A1 (de) * | 1986-04-02 | 1987-10-15 | Werner Dreisoerner Gmbh | Entfettungs- und korrosionsschutzmittel |
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| FR85684E (fr) * | 1964-05-04 | 1965-09-24 | Soc Civ D Rech Etudes Ind | Procédé rapide de dégraissage et de phosphatation amorphe de surfaces métalliques ferreuses |
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- 1975-11-03 FR FR7533513A patent/FR2289628A1/fr active Granted
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|---|---|---|---|---|
| DE3644887A1 (de) * | 1986-04-02 | 1987-10-15 | Werner Dreisoerner Gmbh | Entfettungs- und korrosionsschutzmittel |
| DE3708909A1 (de) * | 1986-04-02 | 1987-10-15 | Werner Dreisoerner Gmbh | Entfettungs- und korrosionsschutzmittel |
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| NL178701C (nl) | 1986-05-01 |
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Legal Events
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