DE2447489A1 - Wasserdampfdurchlaessige verkleidung - Google Patents

Wasserdampfdurchlaessige verkleidung

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DE2447489A1
DE2447489A1 DE19742447489 DE2447489A DE2447489A1 DE 2447489 A1 DE2447489 A1 DE 2447489A1 DE 19742447489 DE19742447489 DE 19742447489 DE 2447489 A DE2447489 A DE 2447489A DE 2447489 A1 DE2447489 A1 DE 2447489A1
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Germany
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panels
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vented
facade
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DE19742447489
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Gottfried Rohrer
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Aluminiumwerke AG Rorschach
Original Assignee
Aluminiumwerke AG Rorschach
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/12Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of metal or with an outer layer of metal or enameled metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Wasserdampfdurchlässige Verkleidung Diese Erfindung bezieht sich auf eine wasserdampfdurchlässige Verkleidung, insbesondere für Wände, Decken und Dacher bestehend aus Tafeln, welche insbesondere aus Metall oder Kunststoff sind, wobei jede Tafel an zwei zueinander parallelen Rändern, längs diesen Rändern verlaufende Eingriffsmittel für die formschlüssige Verbindung der Tafeln miteinander aufweist.
  • Es ist bekannt, derartige Verkleidung aus Tafeln so auszubilden, daß die Tafeln zwei zueinander längs ihrer Ränder verlaufende Eingriffsmittel aufweisen, welche eine formschlüssige Verbindung der Tafeln miteinander und mit anderen Elementen der Verkleidung ermöglichen.
  • Beispielsweise sind Fassadenverkleidungen bekannt, die aus an horizontal verlaufenden Bändern angeordneten, rechteckigen Blechtafeln bestehen, welche mit ihrem oberen Rand an der Fassade befestigt sind. Es sind dabei der obere und der untere Rand so profiliert, dass sich die zwei Bänder klemmend federnd und klemmend ineinanderfügen lassen. Dadurch entsteht eine regendichte, schliessende Verbinilng. -Durch die vrschie' dene Ausbildung der Nut und Kamm-Verbindung kann auch die Kapillarwirkung unterbrochen werden. Derartige Verkleiungsplatten werden mit oder ohne Zwischenlage von Isoliermaterial oder Aussteifungsmaterial auf der Unterkonstruktion angebracht.
  • Alle diese bekannten Fassadenverkleidungen sind mit dem Nachteil behaftet, dass sie nur ungenügend wasserctampfundurchl:ssig sind.
  • Vor allem bei tiefen Aussentemperaturen besteht ein Druckunterschied zwischen dem Wasserdampfpartialdruck der im Innern des Gebäudes vorhanden ist und demselben der aussen herrscht.
  • Dies führt zu einer Wasserdampfdiffusion durch die Wand. Ist nun ein Sm Vergleich zu Wandaufbau dichtes Fassadenelement -vorhanden, so kann der Wasserdampf nicht entwei@@en und kondensiert in der Wand selbst. Bei ungünstigen Bedingungs@ kann die kondensierte Wassermenge auch im Sommer nicht mehr austrockne so das; die Wand über die Jahre durchnässt und so verschiedene Schäden am Bau auftreten können.
  • Diesem Umstand versuchten einige Hersteller von Fassadenelementen entgegenzutreten, indem sie eine Hinterlüftung ihrer Elemente vorsahen. Diese Hinterlüftung ist aber nur dann wirksam, wenn@@in genügender Luftwechsel vorhanden ist. In der Praxis hat sich als Faustregel herausgestellt, cass der Luztrauia hinter der Fassade mindestens 3 cm tief sein muss und, dass dieser Luftraum mit Oeffnungen von entsprechendem Querschnitt oben und unten an der Fassade zur Aussenseite der Wand entlüftet sein muss. Je nach Wandaufbau und klimatischen Bedingungen rechnet man mit einem 5 - 50-fachen Luftwechsel pro Stunde, der notwendig ist, um die durch die Wand dringende Feuchtigkeit nach aussen abzuführen.
  • Die Anordnung des notwendigen freien .wischenraumes hinter der Fassade und vor allem auch genügender-regengeschützter Entlüftungsöffnungen stösst in der Praxis auf Schwierigkeiten und wird ort zu wenig sorgfältig ausgeführt, so dass kein genügende-Luftwechsel zustandekommt.
  • Einigc Hersteller haben nun speziell geformte, auf ihre Fassadentafeln zugeschnittene Isolationstafelr. auf den Markt gebracht, bei denen die für die Entlüftung notwendigen Zwischenräume bereits ausgespart wurden, so dass die Montagefirmen uf dcm Bau nur noch die unteren und oberen Entlüftungsöffnungen vorse müssen. In Wirklichkeit sind nun aber bei diesen Systemen die Luftkanäle so klein dimensioniert und vor allem bei den Ueberlappungsstössen stark eingeengt, dass auch hier eingenügender Luftwechsel nicht vorhanden ist. Zudem bereitet das Erstellen der Entlüftungsöffnungen am Bau Schwierigkeiten und wird deshalb oft nicht richtig ausgeführt.
  • Das Ziel der Erfindung liegt darin, die Wasserdampfdurchlässig keit der Fassadentafeln so zu verbessern, dass ohne spezielle Massnahmen am Bau eine,Durchnässung- der Mauern vermieden wira.
  • Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass an den Eingriffsstellen der Tafeln Diffusionsöffnungen für den Wasserdampf vorhanden sind, die durch eine vorgelagerte Kammer, die mit einem Spalt zur Aussenseite der Fassade entlüftet ist, von Schlagregen geschützt sind.
  • Im Gegensatz zu den bekannten wasserdampfdurchlässigen Fassadenverkleidungen mit Metalltafeln, die das Prinzip der Hinterlüftüng für den Feuchtigkeitsabtransport benützen, wird hier in erster Linie auf die Diffusion des Wasserdampfes in der stationären Luft abgestellt. Damit eine genügende Wasserdampfdurchlässigkeit erreicht wird, muss die sonst undurchlässige Metallfassade mit Löchern versehen werden.
  • Messungen haben ergeben, dass bei einem Flächenanteil der Löcher in einer sonst dichten, dünnen Metallfassade von 2,2 o/oo eine Wasserdampfdurchlässigkeit von etwa 0.35 gr/Torr m2h vorhanden ist. Dies entspricht etwa der Durchlässigkeit von 2 cm Zem.entputz, wie er üblicherweise für den Verputz von Mauern verwendet wird und was sich in der Praxis als durchlässig genug erwiesen hat. Im Gegensatz dazu hat eine nicht hinterlüftete Metallfassade, wo nur etwas Feuchtigkeit durch die Steckverbindung dringen kann, eine Durchlässigkeit die 50 bis 500 mal schlechter ist als der obige Wert. Wird sie.hinterlüftet, dann hängt der Feuchtigkeitstransport von der Luftbewegung und dem Luftaustausch e!z.
  • Bei stark eingeengten Luftkanälen, wie es bei einigen angeboten@@ Systemen der Fall 3t, oder bei mangelnden Ausführungen c2r Ein-und Austrittsöffnungen sind die Werte kaum besser als bei einer nicht hinterlüfteten Fassadenkonstruktion.
  • Wichtig ist, dass der Abstand der Löcher einen gewissen Betrag nicht überschreitet und dass hinter der Fassadenverkleidung ein Raum mit einer hohen Durchlässigkeit für Wasserdampf vorhanden ist, um den Transport der Feuchtigkeit von der Wand fläche zu den Diffusionslöchern nicht übermässig zu erschweren. Cut durchlässig sind vor allem Luft, aber auch gewisse Isolationsmaterialien wie Glaswolle oder liineralwollc oder auch Bimsbeton. Isolationsmaterialien wie Polystyrolschaum oder Polyurethanschaum sind ungenügend durchlässig, so dass hier Luftkanäle zu den Diffusions-Öffnungen zusätzlich eingebaut werden müssen.
  • Dies bietet aber keine Schwierigkeit, da die Schaumstoff-Isolationsplatten für jedes Fassadenverkleidungssystem speziell hergestellt und geliefert werden, so dass am Bau zweckmässig geformte Isolationsplatten vorhanden sind und die Montage firma keine Arbeit mit der Erstellung von Luftkanälen hinter der Fassade hat oder spezielle Vorsicht walten lassen muss.
  • Die erfindungsgemässe wasserdampfdurchlässige Verkleidung ist daher dadurch gekennzeichnet, dass bei zusammengefügten Tafeln an der Eingriffsstelle ein Hohlraum vorhanden ist, der sowohl zur Aussenseite wie auch zur Rückseite der Fassade hin entlüftet ist.
  • Anhand der beigelegten Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Fassadenverkeidung beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 den Schnitt durch eine Tafel senkrecht zu den Eingriffsmitteln an derselben, Fig. 2 einen Schnitt, ebenfalls senkrecht, im Bereich der Eingriffsmittel, mit einer'dazugehörigen Schaumstoffisolation.
  • Fig. 3 zeigt eine Ansicht der Tafel im Bereich der Befestigungs und Entlüftungslochung in der Tafel.
  • Fig. 4 und 5 zeigen einen Schnitt und eine Ansicht einer unterbrocken gezeichneten Tafel mit einer speziellen Entlüftungs locnung.
  • Die Verkleidung besteht aus Tafeln l,bzw. 2, z.B. aus einbrennlackiertem Aluminiumblech. Die Tafeln 1, bzw. 2 werden auf einem Rollformer geformt, gelocht und abgelängt. Bei der Montage am Bau wird der Rand 3 der jeweils unteren Tafel 1 mit Nägeln oder Schrauben 4 an Befestigungslöchern 5 nach Dazwischenlegen einer Isolation 6 an der Mauer 7 befestigt. Die obere Tafel 2 wird mit ihrer Hase 8 in den Schlitz 9 im Rand 3 der unteren Tafel 1 gesteckt. Damit ist die äussere Randpartie 10 der zweiten, oberen Tafel 2 befestigt. Oben wird ihr Rand (nicht dargestellt) wiederum nach Dazwischenlegen einer Isolation mit Nägeln oder Schrauben befestigt.
  • Die Wasserdampfdiffusion erfolgt von der Wand 7 durch die Schaumstoffisolation 6 in den Raum 11. Dieser steht in Verbindung mit Diffusionslöchern 12 und diese wiederum über eine Kammer 13 und einen Schlitz 14 zur Aussenseite der Fassade. Die Platten aus der Schaumstoffisolation 6 weisen Rippen 15 auf, welche dazu dienen, die Verkleidungsprofile 1 bzw. 2 mechanisch zu unterstützen, um der Fassade eine bessere Festigkeit zu geben, ohne die Dampfdiffusion zu unterbinden.
  • Bei Verwendung von Mineralfaserplatten als Isolationsmedium kann der gesamte Raum hinter der Blechverkleidung mit Isolationsmaterial ausgefüllt werden, da die Wasserdampfdiffusion hier im Vergleich zu Schaumstoffisolationen sehr hoch ist.
  • Der Entlüftungsschlitz 14 hat eine Breite von 0.2 - 2 mm, vorzugsweise 0.5 - 1 mm. Die Minimalbreite richtet sich nach der minimal notwendigen Diffusion, ären die xialbreite vom Regeneintritt her bestimmt ist. Bei Regen werden die Tropfen durch die Kapillarkraft in den Spalt 14 gezogen. Die Kapillarkraft verhindert aber auch gleichzeitig ein weiteres Vordringen des Wassers nach innen. Die Erweiterung des Spaltes 14 nach innen, gleichbedeutend mit dem Vornandensein einer Kammer, ist ein wesentlicher Teil dieser Erfindung.
  • In Fig. 4 und 5 ist eine andere Art der Diffusionslochung dargestellt. Hier sind die Löcher nicht durchgestanzt, sondern nur eingekerbt. Die untere Hälfte 16 ist nach innen, die obere Hälfte 17 nach aussen tiefgezogen, so dass eine Oeffnung 18 frei bleibt.
  • Dies ergibt bei vertikaler Verlegung der Fassade eine weitere Sicherheit gegen den Eintritt von Regen, da die Lippe 17 die Oeffnung 18 dachartig abdeckt.

Claims (4)

  1. Ansprüche
    1 Wasserdampfdurchlässige Verkleidung, insbesondere für Wände, Decken und Dächer, bestehend aus Tafeln, welche insbesondere aus Metall oder Kunststoff sind, wobei jede Tafel an zwei zueinander parallelen Rändern, längs diesen Rändern verlaufende Eingriffsmittel für die formschlüssige Verbindung der Tafeln miteinander aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass bei zusammengefügten Tafeln an der Eingriffsstelle ein Hohlraum vorhanden ist, der sowohl zur Aussenseite. wie auch zur Rückseite der Fassade hin entlüftet ist.
  2. 2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass zur Aussenseite hin ein o,2 - 2 mm breiter Spalt vorgesehen ist, welcher der Entlüftung des Hohlraumes dient.
  3. 3. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Sicken vorgesehen sind, welche die Entlüftung des Hohlraumes ermöglichen,
  4. 4. Verkleidung nach hnsrrue.i 1, wo Kunststoffschaumplatten für die Wa.rmeisolierung hinter den Verkleidungstafeln verwendet -werden, dadurch gekennzeichnet, dass Kunststoffschaumplatten an der an der Verkleidung anliegenden Seite mit Entlüftungsrillen versehen sind, die senkrecht zur Längsausdehnung des Hohlraumes und mit diesen in Verbindung stehen.
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ATA737275A (de) 1978-09-15
AT349703B (de) 1979-04-25

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