DE244702C - - Google Patents

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DE244702C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • E01C5/14Pavings made of prefabricated single units made of wooden units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244702 KLASSE 19 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1911 ab.
Um beim Holzpflaster die Zerstörung der Pflastereinfassung zu verhüten, werden Ausgleichfugen mit einem zusammenfaltbaren, den Füllstoff tragenden Blech angeordnet, das auf lotrechten Blechschenkeln gelagert ist. Dehnt sich die Holzdecke aus, so gleiten die an der Ausgleichfuge liegenden Klotzreihen auf einer schrägen Fläche aufwärts und zeigen dadurch an, daß die Ausgleichfuge erneuert
ίο werden muß. Da das Holzpflaster mit Zwischenleisten verlegt wird und die durch die Zwischenleisten gebildeten Räume zwischen den Klotzreihen durch dünnflüssigen Zementmörtel zugeschlemmt werden, so kommt-es zufolge der ungleichmäßigen Größenverhältnisse der Pflasterklötze vor, daß der dünnflüssige Zementmörtel bis in die Ausgleichfuge gelangt und dadurch ihre Wirkung aufhebt.
Dieser Übelstand wird durch die Erfindung vermieden, indem die lotrechten, das Faltblech der Ausgleichfuge tragenden Schenkel unten mit nahezu wagerechten Schenkeln versehen sind. Der an der letzten Klotzreihe liegende Schenkel bildet dann eine Art Schleppblech für die darauf ruhenden Klotzreihen und verhindert das Eindringen des flüssigen Zementmörtels in die Ausgleichfuge.
Der an die Pflastereinfassung sich anschließende lotrechte Schenkel ist durch ein winklig gebogenes Blech gestützt, dessen unterer, mit einer Ausfüllung aus Holz ο. dgl. versehener, spitzwinklig abgebogener Schenkel eine schräge, unter das Schleppblech des anderen Schenkels greifende Fläche bildet. Es ist somit nicht erforderlich, diese schräge Fläche durch eine besondere Zementauffüllung auf dem Unterpflaster herzustellen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt in schaubildlicher Darstellung, und zwar in Fig. ι in gewöhnlicher Lage und in Fig. 2 nach Zusammenfalten des Bleches durch Treiben des Pflasters.
Die Klotzreihen 1 und 2 stehen mit ihrer unteren Seite auf dem nahezu rechtwinklig abgebogenen Schenkel 3 des Bleches 4, an welches sich die winklige Faltung 5 anschließt. Ein senkrecht nach unten ragender Rand 6 des gefalteten Tragbleches ruht auf dem oberen Rande des Schenkels 7 eines zweiten gleichfalls winklig abgebogenen Bleches. Der untere Schenkel 8 dieses Bleches bildet mit einem umgebogenen wagerechten Schenkel 9 einen spitzwinkligen Hohlraum, in welchen eine Füllung, zweckmäßig aus einer spitzwinklig geformten Latte 10, eingelegt ist. Die Ausgleichfuge 11 ist in bekannter Weise mit Ton 12 oder einer ähnlichen bildsamen Masse ausgefüllt.
Treibt nun das Holzpflaster, so werden die Klotzreihen 1 und 2 mit dem unteren Schenkel 3 des winkligen Bleches 4 gegen die Pflastereinfassung 13 verschoben und steigen in bekannter Weise auf der durch den Schenkel 8 gebildeten schrägen Fläche aufwärts, wobei die Falte 5 zusammengedrückt und die Füllmasse herausgetrieben wird, wie Fig. 2 erkennen läßt. Da beim weiteren Treiben die
erste Klotzreihe durch eine schmälere ersetzt werden muß, so dient der lotrechte Schenkel 4 beim Herausnehmen der Pflasterklötze gleichzeitig als Gleitblech.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zusammenfaltbares, den Füllstoff der
    Ausgleichfuge eines Holzpflasters tragendes Blech mit lotrechten, bis zur Unterbettung
    ίο sich erstreckenden Schenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel längs der Holzklötze mit einem nahezu rechtwinklig abgebogenen Schleppblech versehen ist und der an die Pflastereinfassung sich anschließende Schenkel durch ein winklig gebogenes Blech gestützt ist, dessen unterer, mit einer Ausfüllung versehener, spitzwinklig abgebogener Schenkel eine schräge, unter das Schleppblech des anderen Schenkels greifende Fläche bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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