DE244396C - - Google Patents
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- DE244396C DE244396C DENDAT244396D DE244396DA DE244396C DE 244396 C DE244396 C DE 244396C DE NDAT244396 D DENDAT244396 D DE NDAT244396D DE 244396D A DE244396D A DE 244396DA DE 244396 C DE244396 C DE 244396C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B3/00—Mechanical removal of impurities from animal fibres
- D01B3/04—Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
- D01B3/08—Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres with longitudinal movement of either wool or liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244396 -. KLASSE' 76 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1910 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 3. Januar 1910 anerkannt.
die Priorität
Vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zum gleichzeitigen Waschen und Strecken von
Wolle und anderen Faserstoffen, die aus einem Trog besteht, in dem eine Reihe von Kämmen
umläuft, die den Faserstoff weiterbefördern und dabei strecken und von denen jeder folgende
rascher umläuft als der vorhergehende. Der Faserstoff wird von den Spitzen der Kämme mittels Stangen abgenommen, welche
ίο von den Kammreihen durchquert werden und
exzentrische, in den Maschinenwangen angeordneten Rinnen entsprechende Bahnen beschreiben,
und zwar dadurch, daß Ansätze der Stangen in diesen Rinnen gleiten. Der
Trog ist in drei oder mehr aufeinanderfolgende, durch Preßwalzen, welche den Stoff auspressen,
getrennte Abteile unterteilt.
Die Maschine erzeugt ein fortlaufendes Stoffband, dessen Dicke in dem Maße abnimmt,
in welchem die Fasern sich parallel zueinander lagern, unter gleichzeitiger Beseitigung
der Unreinigkeiten.
An die Waschmaschine schließt sich eine Trockenvorrichtung an, die aus einer Reihe
von hohlen Walzen besteht, welche von Luft, heißen Gasen oder Dämpfen durchströmt werden
und mit Zinken sowie mit Querstangen, die von den Zinkenreihen durchquert werden,
versehen sind. Die Stangen entfernen sich von den Walzen, indem sie auf den Zinken
unter der Wirkung von Führungsrinnen gleiten, so daß das Stoff band abgehoben wird.
Der die letzte hohle Kammwalze verlassende Stoff wird von Bürsten aufgenommen, die
ihn einer großen Kammwalze zuführen, von welcher der Stoff durch eine Bürste abgenommen
wird, die ihn weiteren Maschinen zuführt. Diese Trockenvorrichtung kann jedoch durch irgendeine beliebige andere im
Bedarfsfalle ersetzt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt und
Fig. 2 eine Aufsicht der Maschine.
Fig. 3 stellt eine Einzelheit einer Kammwalze und
Fig. 4 einen Querschnitt dieser dar.
Die Waschmaschine besteht aus einem großen, sich von α bis b erstreckenden Trog^l,
in dem sich die weiter unten zu beschreibende Streckvorrichtung befindet. Die Lauge ergießt
sich oben in die Vorrichtung, die durch den sich am Eintrittsende dieser befindlichen Überfall c entleert werden kann. Die Lauge wird
durch eine einfache, zweckentsprechende, auf der Zeichnung nicht dargestellte Klär- oder
Filtervorrichtung stets wiedergewonnen und bis zum Verlust ihrer Wirkung ausgenutzt.
Der zu behandelnde Faserstoff — z. B. Wolle — gelangt, während die Maschine arbeitet, in
das Laugenbad, durch das Band A1 oder irgendeine andere Speisevorrichtung sowie
zwischen die beiden Kammwalzen B, B1, an die sich unmittelbar eine andere Kammwalze C
anschließt, welche ihrerseits den Stoff den beiden folgenden Kammwalzen D, D zuführt.
Der Stoff gelangt von den Kamm walzen D, D
zu derjenigen E und von dieser zu den j Kammwalzen F, F, welche ihn der Kammwalze
G zuführen, von der der Stoff zu den Preßwalzen H, H usw. bis zu den Preßwalzen
T gelangt, welche den trocknen Stoff einer Kammwalze U zuführen, die ihn ihrerseits
in eine Trockenvorrichtung F überführt. Alle Kammwalzen besitzen Kammreihen d
(Fig. 3 und 4), welche durch bewegliche Stangen e hindurchtreten, An diesen sitzen Zapfen
f, welche in zweckentsprechend gestalteten Führungen g jeder Maschinen wange liegen.
Die durch ihre Zapfen geführten Stangen verschieben sich in den Rinnen g und beschreiben
entsprechend der Drehung der Kämme eine dem Profil der Rinnen g entsprechende
Bahn, indem sie auf den Kammreihen, welche sie durchqueren, gleiten. Ihre Bewegung bezweckt,
den Faserstoff von der ihn tragenden Kamm walze zu entfernen zugunsten jeder benachbarten
Kammwalze, und zwar infolge der besonderen Form der Führungsrinnen g in beinahe tangentialer Richtung.
Alle Kammwalzen mit Ausnahme der Preßwalzen H, H, N, N und T, T, welche nur durch
die lineare Geschwindigkeit der voraufgehenden Kammwalzen funktionieren können, laufen
mit wachsender Geschwindigkeit in dem Laugenbad um, ohne daß der Stoff aus diesem
austritt. Infolgedessen entsteht ein fortlaufendes Stoffband, dessen Dicke sich verringert,
während die Fasern sich ihrer Länge nach parallel lagern, indem gleichzeitig ein
Waschen und Entfernen der Unreinigkeiten stattfindet.
Die letzte Kammwalze S, welche aus dem Laugenbad herausragt, führt den Stoff den
Preßwalzen T, T zu, deren Berührungsfläche außerhalb des Bades liegt, um das Band zu
trocknen.
An die auf der Zeichnung dargestellte Waschmaschine schließt sich eine Trockenvorrichtung,
welche aus aufeinanderfolgenden hohlen Kammwalzen F1 bis F9 besteht. Diese sind, wie die
Streckwalzen, mit Abstreifern versehen und im Innern erhitzt, damit der Faserstoff, wenn er
sich auf sie aufwickelt oder sich von ihnen abwickelt, getrocknet sowie weiter ausgezogen
wird und sich durch die parallele Lagerung der Fasern in seiner Längsrichtung festigt,
um schließlich durch zwei Bürstenzylinder Z, einer großen Kammwalze X mit sehr kurzen
Zinken zugeführt zu werden, welche unter gleichzeitiger Drehung durch die Berührung
mit der Bürste Y von dem Stoff, den sie trägt, befreit wird.
Die Bürste Y behält infolge ihrer großen Geschwindigkeit nicht mehr den Stoff, den sie
von der Kammwalze X abgestreift hat, da der Stoff durch die Zentrifugalkraft und den
Luftstrom, welcher gleichzeitig durch die Bürste erzeugt und durch den Deckel C1 begrenzt
wird, fortgeschleudert wird. Der Deckel bildet eine Führung zur Aufnahme des Stoffes entweder in der Gestalt, in der er
sich befindet, d. h. ohne Kontinuität bei Austritt aus der Führung, oder in Gestalt eines
Bandes, indem am Austrittsende der Führung ein Siebzylinder angeordnet ist, der Luft
durchtreten läßt und den Stoff auf seinem Umfang hält.
Der auf seiner Achse umlaufende Zylinder hebt den Stoff in Gestalt eines vollkommen
fortlaufenden Bandes beliebiger Dicke, entsprechend seiner Umlaufsgeschwindigkeit, ab.
Hierauf kann das Band in gleiche oder ungleiche Abschnitte nach Wunsch unterteilt
werden.
Claims (5)
1. Maschine zum Waschen von Wolle und anderen Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Waschbehälter eine in der Flüssigkeit arbeitende Vorrichtung zum Strecken und Parallellegen des Fasergutes
eingebaut ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckvorrichtung
aus einem in Richtung des Arbeitsganges mit zunehmender Geschwindigkeit umlaufenden
Streckwalzenzug besteht, der gruppenweise durch Fördernadelwalzen unterteilt
ist, und dessen Nadeln jeder Gruppe zahnradartig ineinandergreifen.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen
(g) für die mit Bezug auf die Walzenmitte in exzentrischer, rechteckiger Bahn
bewegten Abstreifer (e) der Nadelkämme in den Seitenwänden des Waschbehälters
sich befinden.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
mehreren Gruppen von Streckwalzen in die Behandlungsflüssigkeit eintauchende Preßwalzen (H, NJ geschaltet sind.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Streckvorrichtung
an den Waschbehälter unter Zwischenschaltung von oberhalb der Flüssigkeit liegenden Ausquetschwalzen (T, T) ein
außerhalb der Flüssigkeit arbeitender heizbarer Nadelwalzenzug angeschlossen ist,
von dessen Nadeln das Fasergut durch Abstreifer wie von den Nadeln des Streckwalzenzuges
abgeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244396C true DE244396C (de) |
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ID=503441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244396C (de) |
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0
- DE DENDAT244396D patent/DE244396C/de active Active
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