DE244261C - - Google Patents
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- DE244261C DE244261C DENDAT244261D DE244261DA DE244261C DE 244261 C DE244261 C DE 244261C DE NDAT244261 D DENDAT244261 D DE NDAT244261D DE 244261D A DE244261D A DE 244261DA DE 244261 C DE244261 C DE 244261C
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- Germany
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- sieve
- sieves
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/28—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
- B07B1/282—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens their jigging movement being a closed or open curvilinear path in a plane perpendicular to the plane of the screen and parrallel or transverse to the direction of conveyance
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 244261-KLASSE 1 a. GRUPPE
mit wurfartiger Bewegung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1910 ab.
Beim Sieben von Diamanten bildet das Zusetzen der Siebe einen Hauptübelstand.
Die Sandkörner ' setzen sich sehr leicht in den Maschen oder Sieblöchern fest und müssen
in den bisher verwendeten Trommelsieben herausgeklopft oder ausgebürstet werden.
Mit dem neuen Siebverfahren wird nun bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen, indem
zum Aufklopfen der Siebe nicht besondere
ίο mechanische Einrichtungen dienen, sondern
grobe Körner des Siebgutes mit über alle Siebe geführt werden und bei den wurfartigen
Bewegungen der Schüttelsiebe eine springende, hüpfende Bewegung annehmen, so daß diese
Körner die Siebe beständig ausklopfen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine zur Ausübung des Verfahrens geeignete Siebanordnung.
Wie ersichtlich, ist hierbei die an und für sich bekannte stufenförmige Anordnung
der Siebe hintereinander gewählt worden. Das zu siebende Rohgut, beispielsweise Sand in
Korngröße von 20 bis 0 mm, wird bei α auf das obere Schüttelsieb b geführt, welches mit
Sieben von 4 mm und 8 mm Lochung belegt ist, so daß das Feine unter 4 mm Korngröße
und die groben Körner über 8 mm Korngröße auf das zweite Schüttelsieb c gelangen, während
die Kornklasse 8 bis 4 mm ausgesiebt wird und bei d das erste Schüttelsieb b verläßt.
.
Das bei e nach dem zweiten Schüttelsieb c geführte Gut vom ersten Schüttelsieb b in
Korngröße von 20 mm bis 8 mm und 4 mm bis 0 mm gelangt über die beiden Siebplatten
des zweiten Schüttelsiebes mit 2 mm und 4 mm Lochung. Es kommt mithin das Feine unter
2 mm und das Grobe von 20 bis 8 mm nach dem dritten Schüttelsieb f, während die Kornklasse
4 bis 2 mm ausgesiebt wird und das zweite Schüttelsieb bei g verläßt.
Das dritte Schüttelsieb f, welches mit Feinsieben
von ι und 2 mm Lochung bespannt ist, erhält mithin wiederum die groben Körner
20 bis 8 mm als Klopfmaterial und ferner das Siebfeine 2 bis 0 mm zur letzten Absiebung.
Es verläßt das Siebfeine 1 bis 0 mm dieses Schüttelsieb bei h. Die Kornklasse 2
bis ι mm gelangt bei i zur Austragung, während
das grobe Klopfmaterial 20 bis 8 mm am Ende des Siebes bei k ausgeworfen wird
und entweder zerkleinert oder von neuem benutzt werden kann.
Trotzdem mithin bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren, um die zur Feinabsiebung
schließlich gelangenden Mengen zu verringern, mit der Grobabsiebung begonnen wird, wird
in vorbeschriebener Weise eine grobe, nicht nutzbare Kornklasse als Klopfmaterial über
alle nachfolgenden feineren Siebe geführt, indem diese grobe Kornklasse am Ende eines
jeden Schüttelsiebes übergesiebt wird und sich auf diese Weise immer wieder mit den durchgesiebten
Feinsanden beim Eintritt derselben auf das folgende Sieb vereinigt, während immer eine Kornklasse als fertiges Siebprodukt
ausgesiebt wird.
Dieser Siebvorgang wiederholt sich entsprechend der Anzahl der Schüttelsiebe bzw. der
zu erzeugenden Kornklassen.
Dieses Siebverfahren bietet mithin den Vorteil, daß beliebig grobes Klopfmaterial zum
Zwecke der Offenhaltung mit über die Siebe geführt werden kann.
Trotzdem kann zur Verhinderung außergewöhnlichen Siebverschleißes mit der Grobsiebung
begonnen werden und die Feinsiebung erst am Ende stattfinden.
Dadurch wird auch erreicht, daß die einzelnen Kornsorten, trotzdem größere Wassermengen
den Sieben von vornherein und auch während des Siebens durch Brausen zugeführt
werden, ohne Wasser zur Austragung gelangen.
Claims (2)
1. Verfahren zum Absieben von Diamantsanden o. dgl. auf Schüttelsieben mit
wurfartiger Bewegung, dadurch gekennzeichnet, daß grobe Körner des Siebgutes
mit über alle Siebe geführt werden, um die Siebe beständig offen zu halten.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verf ahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der in an sich bekannter Weise treppenartig hintereinander angeordneten
Siebe zwei verschiedene Lochungen erhält, so daß je drei Siebgrößen erzeugt werden, von denen nur die mittlere
von der weiteren Siebung ausgeschieden wird, während das Siebgrobe und das Siebfeine weiter wandert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244261C true DE244261C (de) |
Family
ID=503318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244261D Active DE244261C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244261C (de) |
-
0
- DE DENDAT244261D patent/DE244261C/de active Active
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