DE243792C - - Google Patents
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- DE243792C DE243792C DENDAT243792D DE243792DA DE243792C DE 243792 C DE243792 C DE 243792C DE NDAT243792 D DENDAT243792 D DE NDAT243792D DE 243792D A DE243792D A DE 243792DA DE 243792 C DE243792 C DE 243792C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F11/00—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
- E05F11/02—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
- E05F11/04—Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M.243792-.. KLASSE 68 b. GRUPPE
ANTON HAHN und FRIEDRICH HAHN in NEUSZ a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1908 ab.
Längste Dauer: 27. März 1922.
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Ausführungsform des Oberlichtverschlusses nach
Patent 198701 mit beweglichem Aufdrückhebel und Öffnungsklinke am Fensterrahmen
und in der gleichen Bewegungsrichtung schwingenden, mit seitlichem Anschlag versehenen
Sperrhaken am Gewänderahmen. Sie bezweckt, bei vereinfachter Ausführung durch Vermeidung ungeeigneter Kraftangriffe sowie
von Reibungswiderständen eine höhere Kraftentfaltung, sichere und bessere Wirkungsweise
und einen billigeren Herstellungspreis zu erzielen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an dem in derselben Bewegungsrichtung wie
der Abdruckhebel schwingenden Sperrhaken der seitliche Anschlag für die Öffnungsklinke,
welcher nach dem Hauptpatent ziemlich vorn sitzt, an das hintere Ende des Sperrhakens vor
den oder in den Drehpunkt des letzteren verlegt wird.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine vordere Ansicht des Verschlusses, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben bei geschlossenem
Fenster,
Fig. 3 eine Seitenansicht desselben mit ausgelöstem Sperrhaken,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Verschlusses mit aus dem Falz gedrücktem Fenster,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Verschlusses bei geöffnetem Fenster und
Fig. 6 eine Seitenansicht des im Schließen begriffenen Fensters.
Auf dem Oberlichtflügel ist eine Platte α aufgeschraubt,
welche zwei Lappen d trägt, zwisehen denen auf einem Dorn der nach vorn
federnd beeinflußte Abdrückhebel β drehbar gelagert ist; das obere Ende desselben dient
zur Befestigung der Zugschnur. Etwa in der Mitte des Aufdrückhebels e ist auf einem Dorn f
die nach hinten federnd beeinflußte Klinke s beweglich angeordnet. Diese ist an ihrem
oberen Ende mit einer Nase s1 und etwa in
der Mitte mit einer Nase s2 versehen und legt sich im Ruhezustande auf die obere Kante η
der Grundplatte a.
Auf der Platte α ist ferner ein Kloben m angeordnet,
über welchen der Sperrhaken c greift. Der Sperrhaken c ist auf einem Dorn g in der
Platte b drehbar gelagert und in seiner Lagerung durch einen Ansatz h verbreitert. Letzterer
ist mit einer Nase h1 versehen. Die am oberen
Ende des Aufdrückhebels befestigte Zugschnur wird über eine auf der Platte b befestigte Leitrolle
r geführt, von wo aus dieselbe wagerecht bis zur Ecke des Fensters und von dort über eine
zweite Leitrolle nach unten geführt ist. Die Anordnung und Druckwirkung der den Ab-
drückhebel β und die Klinke s beeinflussenden beiden Federn ist in Fig. 2 gezeigt; der Federdruck
erfolgt in der Pfeilrichtung.
Da der Oberlichtverschluß, wie Fig. 4 zeigt, durch Anzug an dem Zugmittel das Fenster
nur etwa 15 mm weit zwangsweise aufdrückt, so ist ferner eine durch Federkraft wirkende
beliebige Abdruckvorrichtung, die nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört, angeordnet,
welche das Fenster bis etwa 100 mm weit offen drückt, wonach es durch sein Eigengewicht
weiter nach vorn fallen kann. Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird der Aufdrückhebel e mittels der an demselben befestigten Schnur angezogen, so bewegt er sich aufwärts, 1So daß die Klinke s mit ihrer Nase s1 gegen die iNfase h1 des seitlichen Sperrhakenanschlages h stößt und so den Sperrhaken aufhebt, wodurch dieser den Kloben m freigibt.
Wird der Aufdrückhebel e mittels der an demselben befestigten Schnur angezogen, so bewegt er sich aufwärts, 1So daß die Klinke s mit ihrer Nase s1 gegen die iNfase h1 des seitlichen Sperrhakenanschlages h stößt und so den Sperrhaken aufhebt, wodurch dieser den Kloben m freigibt.
Bei weiterem Zug wird der Fensterflügel, da die Klinke s als Gegenstütze dient, etwa 15 mm
weit aus dem Fensterfalz gedrückt, wie Fig. 4 zeigt. Jetzt wird die Schnur nachgelassen, so
daß das Fenster durch die beliebige Abdrückfedervorrichtung weiter aufgedrückt wird, währenddessen
der Sperrhaken c sich wieder in seine Ruhestellung senkt und die Klinke s mit ihrem Ansatz s2 über die Kante η der Grundplatte
α greift (Fig. 5). Das Fenster sinkt nun durch sein eigenes Schwergewicht weiter nach
vorn in seine Offenstellung, in welcher es durch Haltescheren 0. dgl. in schräger Lage festgehalten
wird.
Die Abdrückvorrichtung, welche das Oberlichtfenster, nachdem es aus dem Falz gedrückt
ist, weiter aufdrückt, wirkt in ihrer Federkraft bedeutend stärker als die in dem Abdrückhebel e
und der Klinke s angeordneten zwei Ideinen Federchen, so daß beim Schließen des Fensters
durch den starken Gegendruck die Klinke s so hoch angehoben wird, daß dieselbe mit ihrer
oberen Nase s1 von vorn auf den Anschlag h
trifft und von diesem nach vorn aus dem Weg gedrückt wird, wie Fig. 6 zeigt. Der Sperrhaken
c wird somit durch sein Eigengewicht über die Klobennase m fallen. Beim Freigeben
der Schnur nehmen Hebel e und Klinke s wieder ihre Ruhestellung nach Fig. 2 ein.
Da nach erfolgtem Abdrücken (Fig. 4) die Klinke s sich mit ihrer Nase s2 über die Kante η
hängt (Fig. 5), so sind die am Hebel e und der Klinke s angeordneten Federn dadurch außer
Kraftwirkung gesetzt, so daß selbige dem weiteren Abdrücken des Fensters durch die
Abdrückvorrichtung nicht hemmend entgegenwirken und die letztere ihre volle Kraft zum
weiteren Aufdrücken des Fensters ausüben kann. Da auch bei ganz geöffnetem Fenster
die Klinke s über η hängen bleibt, so wird 6p auch , der Abdrückhebel e nahe gegen den
Fensterflügel gehalten, womit ein Hängenbleiben oder Zerreißen der Vorhänge möglichst
vermieden wird. Der Sperrhaken c braucht nicht gefedert zu sein, doch empfiehlt es sich
immerhin, namentlich um ein Klemmen durch Anstrichfarbe zu vermeiden, den Sperrhaken
eventuell noch mit einer Blattfeder zu versehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Oberlichtverschluß nach Patent 198701 mit beweglichem Aufdrückhebel am Fensterrahmen und beweglichem, am Gewänderahmen sitzenden Sperrhaken, der in derselben Bewegungsrichtung wie der Abdrückhebel schwingt und mit einem seitlichen Anschlag versehen ist, gegen den beim öffnen des Fensters die mit dem Aufdrückhebel gelenkig verbundene Öffnungsklinke trifft, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Anschlag (h, h1) an das hintere Ende des Sperrhakens verlegt und die dadurch geschaffene Erbreiterung des Sperrhakens zweckmäßig als Nabe für die Lagerung desselben ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243792C true DE243792C (de) |
Family
ID=502890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243792D Active DE243792C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243792C (de) |
-
0
- DE DENDAT243792D patent/DE243792C/de active Active
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