DE243780C - - Google Patents
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- DE243780C DE243780C DENDAT243780D DE243780DA DE243780C DE 243780 C DE243780 C DE 243780C DE NDAT243780 D DENDAT243780 D DE NDAT243780D DE 243780D A DE243780D A DE 243780DA DE 243780 C DE243780 C DE 243780C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M1/00—Fixing seals on documents
Landscapes
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 243780 -■■■
KLASSE 7Od. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf Lampen mit in einem seitlich ausladenden Brennerrohr befindlichem
Docht, insbesondere zum, Erwärmen von Siegellack.
Die Erfindung besteht darin, daß das freie Ende des seitlich ausladenden Brennerrohres
mit einer Abschrägung ausgestattet ist, die den Docht nach unten zu freiläßt, ihn aber nach
oben zu abdeckt, wobei an dem das Dochtende
ίο bedeckenden Ende des Brennerrohrs ein Loch
angeordnet sein kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
α ist der Brennstoffbehälter der Lampe, b ihre Füllschraube und c ihr Griff, d ist das gebogene, seitlich ausladende Rohr, innerhalb dessen der Docht f geführt ist. g ist die Abschrägung des Rohrendes und h das oberhalb der Abschrägung im Rohr d angeordnete Loch, i ist eine Kapsel, welche durch das Kettchen k mit dem Rohr d oder dem Brennstoffbehälter α zusammenhängt und bei Nichtgebrauch der Lampe auf das freie Ende des Rohres d gesteckt wird, zu dem Zwecke, ein Austrocknen des Dochtes zu verhindern.
α ist der Brennstoffbehälter der Lampe, b ihre Füllschraube und c ihr Griff, d ist das gebogene, seitlich ausladende Rohr, innerhalb dessen der Docht f geführt ist. g ist die Abschrägung des Rohrendes und h das oberhalb der Abschrägung im Rohr d angeordnete Loch, i ist eine Kapsel, welche durch das Kettchen k mit dem Rohr d oder dem Brennstoffbehälter α zusammenhängt und bei Nichtgebrauch der Lampe auf das freie Ende des Rohres d gesteckt wird, zu dem Zwecke, ein Austrocknen des Dochtes zu verhindern.
Der wichtigste Teil . des Erfindungsgegenstandes ist die Abschrägung g des Rohrendes.
Wäre das Rohr nicht abgeschrägt, so würde das aus ihm heraustretende Dochtende, weil
auf allen Seiten von Luft umspült, sehr bald verbrennen. Bekannt ist ja auch der weitere
Nachteil eines nach allen Seiten frei ,liegenden Dochtendes, daß der in einem solchen Dochtende
sitzende Brennstoff (z. B.' Spiritus) _ sehr schnell verdunstet, so daß nur Wasser zurückbleibt
und daher das Wiederanstecken der Lampe erst dann möglich wird, wenn man eine ganze Anzahl Zündhölzer vergeblich dazu verbraucht
hat. Man hat versucht, diesen Übelständen dadurch abzuhelfen, daß man den
Docht ganz innerhalb des Brennerrohrs anordnete, so daß er gar nicht hervortritt. Dadurch
wurde die Verdunstung des Brennstoffes allerdings vermindert, aber der sehr erhebliche Nachteil
verursacht, daß jeder dieser Brenner erst vorgewärmt werden muß, bevor die Flamme
entzündet werden kann.
Bei der vorliegenden Lampe sind diese Mängel vermieden. Denn da der Docht nach
oben zu abgedeckt liegt, kann der in ihm enthaltene Brennstoff nicht so vollkommen verdunsten,
daß ein Wiederanzünden der Lampe Schwierigkeiten verursacht. Da ferner der Docht nicht ringsum von Luft umspült ist, ist
er der Verbrennung bei weitem nicht so ausgesetzt wie gewöhnliche, nach allen Seiten frei
liegende Dochtenden. Auch bedarf der Brenner keiner Vorwärmung, da ja die -Unterseite des
Dochtes frei liegt, so daß ein darunter gehaltenes Zündholz den Docht unmittelbar trifft, ohne
erst das Brennerrohr vorwärmen zu müssen.
Endlich bietet die Abschrägung einen gerade für Siegellampen wichtigen Vorteil, welcher
darin besteht,, daß die Äbschrägung g den Docht
gegen den abtropfenden Siegellack schützt. Tropft letzterer sonst in Richtung auf einen
Docht nieder, dann hebt er dessen Saugfähigkeit bekanntlich sofort auf. Beim Erfindungsgegenstand
kann dieser Fall nicht eintreten, da der abtropfende Siegellack immer nur auf den Metallteil g trifft, dem er natürlich nichts
schadet, und von dem er leicht entfernt werden kann, während der geschützt darunter liegende
ίο Docht niemals in Berührung mit dem geschmolzenen
Siegellack kommen kann.
In bezug auf die Bohrung h haben Versuche ergeben, daß sie die Richtung und Größe der
Flamme beeinflußt. Beides ließ zu wünschen übrig und beide Mängel wurden durch Anordnung
der Bohrung h beseitigt. Doch ist diese Bohrung für den praktischen Gebrauch der
Lampe weit weniger wichtig als die Abschrägung g.
Claims (2)
1. Lampe mit in einem seitlich ausladenden Brennerrohr befindlichem Docht, insbesondere
zum Erwärmen von Siegellack, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Brennerrohrs (d) mit einer Abschrägung
(g) ausgestattet ist, die den Docht nach unten zu frei läßt und ihn nach oben zu
abdeckt.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem das Dochtende
bedeckenden Ende des Brennerrohrs ein Loch (h) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243780C true DE243780C (de) |
Family
ID=502879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243780D Active DE243780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243780C (de) |
-
0
- DE DENDAT243780D patent/DE243780C/de active Active
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