DE243003C - - Google Patents

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DE243003C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/14Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with binocular observation at a single point, e.g. stereoscopic type
    • G01C3/16Measuring marks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243003 KLASSE 42 c. GRUPPE
in jedem Bildfelde.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1911 ab.
Die Erfindung besteht in einer Verbesserung an solchen monokularen Entfernungsmessern, welche die Meßmarkensysteme benutzen, um die durch Dejustierung des Instrumentes bedingten Fehler bei der Ablesung auszuschalten.
Das Prinzip, nach welchem Entfernungsmesser der bezeichneten Art konstruiert werden, beruht bekanntlich darauf, daß die Meßmarkenbilder von denselben optischen Teilen erzeugt werden, die die Objektbilder ent-werfen, so daß Lageänderungen dieser optischen Teile keine gegenseitige Verschiebung der Meßmarkenbilder und der Objektbilder hervorbringen. Die Bedingung, daß die Meß^ markenbilder und die Objektbilder von denselben optischen Teilen erzeugt werden, ist bei den bisher bekannten Entfernungsmessern nur dadurch erreicht worden, daß zu denjenigen optischen Teilen, die erforderlich sind, um die Objektbilder zu erzeugen, noch andere optische Hilfsteile hinzugefügt wurden, die dann in gleichem Maße zur Erzeugung beider Bildarten herangezogen wurden. Eine Vermehrung der optischen Teile über die zur Erzeugung der Objektbilder unbedingt erforderliche Anzahl hinaus bringt aber nicht nur eine komplizierte bauliche Anordnung und eine Verteuerung des Instrumentes mit sich, sondem bedingt auch sehr lichtschwache Bilder. Nach der vorliegenden Erfindung werden nur so viele optische Teile verwandt, als gerade zur Erzeugung der Objektbilder erforderlich sind, und dieselben in geeigneter Weise zur Erzeugung sowohl der Objekt- als auch der Meßmarkenbilder benutzt; es werden also keine besonderen optischen Hilfsteile herangezogen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der- Erfindung dargestellt; Fig. 1 zeigt einen zur Visierebene parallelen Schnitt durch den Entfernungsmesser, während Fig. 2 ein Objektivprisma in Seitenansicht wiedergibt.
An den beiden Enden eines Rohres a, das eine Standlinie darstellt, sind in bekannter Weise total reflektierende rechtwinkelige Prismen b1 und b2 angebracht, welche auf der der Mitte des Rohres zugekehrten Kathetenfläche in ihrem oberen Teile versilbert und dadurch spiegelnd gemacht sind. Die spiegelnden Flächen, in Fig. 2 schraffiert angedeutet, sind mit c1 und c2 bezeichnet. In der Mitte des Rohres α ist ein rechtwinkeliges Scheideprisma d angeordnet, dessen Kathetenflächen versilbert sind und daher als Spiegel e1 und e2 dienen. Vor dem Scheideprisma d befindet sich ein terrestrisches Fernrohr f, dessen Achse senkrecht zum Rohr α gerichtet ist und das in der Brennebene seines Objektivs eine physische Marke, bestehend aus dem Faden g, trägt. Letzterer wird sichtbar gemacht durch ein im Okular des Fernrohres vorgesehenes Planglas h.
Durch Reflexion im Prisma δ1 und im Spiegel e1 wird das vom Objekt kommende Strahlenbündel in das Objektiv des Fernrohres geworfen und in der Brennebene desselben ein reelles Bild des Objektes erzeugt.

Claims (1)

  1. Ebenso wird durch das Prisma b2 und den Spiegel e2 ein zweites reelles Bild des Objektes entworfen. Die von der Marke g auf die linke Objektivhälfte fallenden Strahlen gelangen nach dem Austritt aus dem Objektiv als paralleles Strahlenbündel auf den Spiegel e1 und werden von dem Spiegel c1 zurückgeworfen, passieren wieder den Spiegel e1 und das Objektiv und erzeugen in der Brennebene
    ίο ein reelles Bild der Marke g1. In gleicher Weise erzeugen die auf die rechte Objektivhälfte fallenden Strahlen in der Brennebene ein zweites reelles Markenbild g2.
    Der Einfluß von Lagenänderungen im optisehen System auf die erzeugten Bilder läßt sich in folgender Weise charakterisieren: Eine Lagenänderung der Marke g hat keinen Einfluß auf den Abstand der Markenbilder g1 und g2, da durch eine Verschiebung der Marke beide Markenbilder in gleicher Weise nach rechts oder links verschoben werden. Eine Lagenänderung des mittleren Prismas d ändert weder den Abstand der Markenbilder noch den Abstand der Objektbilder, da beide
    Spiegelflächen e1 und e2 in gleicher Weise und in gleichem Sinne gedreht werden. Lagenänderungen der Prismen b1 und δ2 ändern sowohl den Abstand der Markenbilder als auch den Abstand der Objekt bilder, aber beide in genau gleicher Weise, so daß die Differenz der Abstände unverändert bleibt. Daher ist die Differenz der Abstände der Ob-' jektbilder und der Markenbilder ein von allen Lagenänderungen der optischen Teile unabhängiges Maß für die Entfernung des Objektes.
    Zum Messen der Entfernung eines Objektpunktes wird das Instrument in der horizontalen Visierebene gedreht, bis der entsprechende Bildpunkt im linken Objektbild in die optische Meßmarke g1 fällt, und, darauf das rechte Objektbild in horizontaler Richtung mikrometrisch verschoben, bis sein dem Objektpunkt entsprechender Bildpunkt in die Meßmarke g2 fällt. Um diese Verschiebung zu erzeugen, ist ein Glaskeil i vorgesehen, der vermittels einer Zahnstange und eines Triebrädchens in bekannter Weise von einer Meßtrommel aus parallel der Fernrohfachse verschoben werden kann. Der Glaskeil ist in seiner Höhe so bemessen, daß er mit dem unteren Rande des auf dem Prisma b2 angebrachten Spiegels c2 abschneidet, so daß die von der Marke g kommenden Strahlen den Keil nicht mehr treffen.
    Patsnt-Anspruch :
    Entfernungsmesser für monokulare Beobachtung mit einem Meßmarkensystem, in jedem Bildfelde, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßmarken bilder in der Brennebene des Fernrohrobjektivs von einer in derselben Ebene angebrachten Marke ohne Zuhilfenahme besonderer optischer Teile unter alleiniger Verwendung derjenigen optischen Teile erzeugt werden, welche zur Erzeugung der Objektbilder erforderlich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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